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Schwitters, Kurt

Geboren am 20. Juni 1887 in Hannover, gestorben am 8. Januar 1948 in Ambleside/GB
Deutscher Maler, Bildhauer, Designer und Schriftsteller, Hauptvertreter des Dadaismus

Kurt Herman Edward Karl Julius Schwitters wurde 1887 geboren. Er studierte von 1909 bis 1914 an der Dresdner Akademie und kehrte 1915 nach Hannover zurück, wo er bis zu seiner Emigration 1937 tätig blieb. Er begann als Expressionist und stellte 1918 mehrmals im Sturm aus. 1918 malte er seine ersten abstrakten Gemälde. Im Winter 1918/19 entstanden seine ersten Collagen, 1919 die ersten Assemblagen aus Altmaterial aller Art.

Auf einer dieser Arbeiten war das Wort MERZ als zufälliges Fragment der Zeile „Commerz-und Privatbank“ zu lesen. So erfand er für seine Assemblagen die Gattungsbezeichnung „Merzbilder“. Er stand in Kontakt mit Dada in Berlin und Zürich, lernte Hans Arp und Raoul Hausmann kennen und gründete in Hannover eine eigene Einrichtung, die er „Merz“ nannte. Darüber hinaus stand er in Verbindung mit der holländischen und russischen Avantgarde. Er beteiligte sich an Dada-Veranstaltungen in Europa und verfasste Gedichte („An Anna Blume“) und entwickelte seine phonetische Dichtung. Ab 1922 begann seine Hinwendung zum Konstruktivismus. Um 1923 begann er in seinem Haus in Hannover den „Merzbau“, einem labyrinthischen Höhlenbau, einer dadaistisch-konstruktivistischen Raumplastik, die 1943 durch Bomben zerstört wurde.

Seit 1919 stellte Schwitters häufig in der Sturm-Galerie aus. Er begründete 1923 die Zeitschrift „Merz“, die zu einem Sammelbecken avantgardistischer Tendenzen wurde. Er war gelegentlich Mitarbeiter anderer europäischer Zeitungen und arbeitete in den 30 er Jahren für die Pariser Zeitschriften „Cercle et Carré“ und „Abstraction-Création“, die für die konkrete Kunst wichtig werden sollten. In den 20er Jahren arbeitete er zudem als Werbegraphiker. Sein Werk wurde 1956 mit Retrospektiven in Hannover, Bern, Amsterdam und Brüssel gewürdigt.

A.F.


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