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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Dix, Otto

Geboren am 2. Dezember 1891 in Untermhaus bei Gera, gestorben am 25. Juli 1969 in Singen
Deutscher Maler und Grafiker, Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“

Otto Dix studierte nach einer Lehre als Dekorationsmaler in Gera von 1909 bis 1914 an der Dresdner Kunstgewerbeschule. Während des Krieges hielt sich Dix als Soldat in Frankreich, Flandern und Russland auf. Er thematisierte in seinen Bildern die prägenden Erlebnisse des grauenhaften und sinnlosen Krieges, der nicht, wie erwartet, die Gesellschaft veränderte.

Nach dem Krieg lehnte er sich im Dadaismus radikal gegen bürgerliche Lebensformen auf und setzte sein Studium von 1919 bis 1925 an der Akademie in Dresden und in Düsseldorf, bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz fort. Mit schockierenden Bildern von Kriegskrüppeln oder aus dem Rotlichtmilieu erwarb er sich als Dresdner Kunststudent bereits früh besonderen Ruhm. In Düsseldorf schloss er sich der Gruppe "Junges Rheinland" um Max Ernst und Otto Pankok an. 1925 war der Ausstellungsbeginn "Neue Sachlichkeit" in Mannheim.

Ab 1927 war er Nachfolger Oskar Kokoschkas als Akademieprofessor in Dresden. Wie in vielen deutschen Künstlerkarrieren in jener Zeit kam es 1933 zum Bruch. Sowohl Professur als auch die Mitgliedschaft in der Akademie wurden ihm entzogen, da seine Werke "das sittliche Gefühl des deutschen Volkes aufs schwerste verletzen". Seine Arbeiten wurden 1937 in der Hetzausstellung "Entartete Kunst" ausgestellt. Dix zog sich als "unerwünschter Künstler" nach Hemmenhofen an den Bodensee in die innere Emigration zurück.

Dix, den während des Studiums Gemälde der Renaissance mit ihrer glatten Oberfläche, der harten Kontur und ihrer Feinheit im Detail fasziniert hatten, wurde zu einem der führenden Vertreter der in den 20er Jahren entstandenen Kunstrichtung der Neuen Sachlichkeit. Die meist sozialkritischen Bilder dieser Zeit sind von einem veristischen, fast fotografischen Realismus. Der Portraitist Dix wollte lediglich das sehen und festhalten, was zu sehen war, nämlich das Äußere. Das Innere spiegelt sich für ihn im Äußeren wieder. Dix, genau wie Rudolf Schlichter und Georg Grosz, "zertrümmerte" die Wirklichkeit durch prägnante Sachlichkeit. Malerei wird zum Mittel kühler Hinrichtung. Hauptthemen sind Armut, Gewalt, Tod und immer wieder der grauenhafte und sinnlose Krieg, den Dix als Soldat selbst miterlebte.

1945 wird Dix zum Volkssturm eingezogen und gerät in französische Kriegsgefangenschaft. Zwischen 1953 und 1968 begibt er sich auf zahlreiche Studienreisen nach Südfrankreich, Italien und Griechenland. Im Spätwerk dominieren an den Expressionismus angelehnte Gemälde, religiöse Bilder, Landschaften und Stilleben.


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