Die Kunst, online zu lesen.

Home


Künstler

Portraits


Biographien A-Z





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 30.06.2018 Auktion A185: PostWar & Contemporary

© Koller Auktionen AG

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Arp, Hans

Geboren am 16. Mai 1886 in Straßburg, gestorben 7. Juni 1966 in Basel
Schweizer Bildhauer unter dem Einfluss des Dadaismus und des Surrealismus

Hans Arp war als Maler, Bildhauer und Dichter prägend für die Kunst der Neuzeit. Nach einem kurzen Besuch der Kunsthandwerkschule in Straßburg zog er von 1905 bis 1907 in die Lehre zu Ludwig Hofmann nach Weimar. 1908 trat er der Académie Julian in Paris bei. Ein Jahr später gründete er mit Walter Helbig die Malergruppe „Moderner Bund“, die 1911 ihre erste Ausstellung hatte. 1912 lernte er Kandinsky kennen und beteiligte sich an der Ausstellung der „Blaue Reiter“. 1913 wurde er Mitarbeiter bei der Zeitschrift „Der Sturm“, zog nach Paris und machte dort Bekanntschaft mit Max Jacob und Guillaume Apollinaire. Nach Ausbruch des ersten Weltkriegs zog Arp 1915 in die Schweiz. Dort stellte er in der Galerie Tanner in Zürich seine ersten abstrakten Bilder aus. 1916 trat er dem Cabaret Voltaire bei und wurde einer der Mitbegründer des Dadaismus („Erstes Dada-Relief“, 1916).

In den Schweizer Jahren schuf er seinen ersten abstrakten Holzschnitt sowie zusammen mit seiner späteren Frau Sophie Täubner, die er 1921 heiratete, Papiercollagen. In diesen Jahren entwickelte Arp den Formenkanon, der auch in seiner späteren Schaffenszeit maßgeblich bleiben sollte. Ab dieser Zeit entstehen die für ihn charakteristischen Figuren mit gerundeten Formen, wie zum Beispiel 1949 „Aus dem Reich der Gnomen“. 1918 traf er in Köln Johannes Theodor Baargeld und Max Ernst und schrieb in Berlin das dadaistische Manifest. An der Weiterentwicklung des Dadaismus arbeitete er mit Kurt Schwitters 1923 in Hannover. 1925 nahm er in Paris an der ersten „Surrealisten“-Ausstellung teil. Ein Jahr später lies Arp sich schließlich mit seiner Frau in Meudon, nahe Paris, nieder. 1930 schuf er die ersten Collagen mit abgerissenem Papier und 1931 seine erste Freiplastik.

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs flüchtet der Künstler vor den Nationalsozialisten in die Schweiz. Dort starb seine Frau Sophie Täubner-Arp 1943 bei einem Unfall, was den Künstler in eine tiefe Schaffenskrise stürzte. Nach dem Krieg reiste Arp 1949 in die USA, 1952 und 1955 nach Griechenland. In den 1950er Jahren bekam er mehrere Großaufträge für Plastiken: 1950 das Wandrelief für die Harvard University, 1953 eine Monumetalskulptur für die Universität von Caracas und 1957 ein Monumentalrelief für das UNESCO-Gebäude in Paris. Zwei Jahre später gab es die erste Kollektivausstellung der Werke Arps im Museum of Modern Art in New York. 1966 starb Hans Arp in Basel.

AS


zur Künstler-Übersicht



Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 14

Seiten: 1  •  2

Events (1)Berichte (9)Kunstwerke (4)

Veranstaltung vom:


16.05.2000, Antiquitäten und Gemälde

Bericht:


Moderne weiße Lustburg für Hans Arp

Bericht:


Auf der Suche nach dem Elementaren

Bericht:


Retrospektive zu Hans Arp in Berlin

Bericht:


Naturerforschung im Rahmen künstlerischer Dialoge

Bericht:


Von Lebenstiefen und Urformen

Bericht:


Max und Arp sind da!

Bericht:


Calder, Miro, Schwitters und Arp in drei Baseler Ausstellungen

Bericht:


Arp und Schwitters kehren nach Basel zurück






Kunstwerke von

Hans Arp


Artikel über

Hans Arp





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Künstler

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce