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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Denis, Maurice

Geboren am 25. November 1870 in Granville in Frankreich, gestorben am 3. November 1943 in Paris
Französischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker

Seine malerische Schule begann Denis in Paris als Schüler der Académie Julian unter Jules Lefebvre. Schon 1888 wechselte er in Paris an die École Nationale Supérieure des Beaux-Arts. Hier stand er unter dem Einfluss von Vorgängern wie Ingres, Gustave Moreau und Puvis de Chavannes. Wichtiger für seine spätere Laufbahn waren jedoch die Erfahrungen der ersten Jahre.

In der Académie Julian kam er in Kontakt mit Paul Sérusier. Mit ihm gründete er die Künstlergruppe „Nabis“. Der Name leitet sich vom jüdischen Nabi, der Prophet, ab. Weitere Künstler wie Edouard Vuillard, Piere Bonnard und Xavier Roussel schlossen sich der Gruppe an. Vorbild der Künstlergruppe, die nach einer Vereinfachung des Bildes in Aufbau, Zeichnung und Farbigkeit strebte, war Paul Gauguin. Besonders die „primitive“ Einfachheit und die Flächigkeit seiner Malweise regten die Künstler an. Literarischen Einfluss bezogen die Künstler aus den Schriften des Symbolismus. Deswegen werden sie auch als „Symbolisten“ bezeichnet.

1895 und 1898 reiste Denis nach Italien, wo er sich vor allem mit der Malerei Fra Angelicos und Piero della Francescas beschäftigte, deren stillen, tief religiösen Stil er für sich aufgriff. Er verschrieb sich nun mehr religiösen Themen.1895 stellte er das erstemal im Pariser Salon der Société Nationale zwei Bilder mit religiöser Thematik , die „Visitation“ und „Les Pélerins d´Emmaus“ aus. 1899 schuf er eine Wandmalerei für das Collège Ste-Croix in Le Vésinet. Zusammen mit Georges Desvallières gründete er 1919 die „Werkstätten für kirchliche Kunst“. In den Folgejahren fertigte er sowohl in sakralen wie auch in profanen Gebäuden viele Wandmalereien und Dekorationen. 1943 starb Maurice Denis an den Verletzungen eines Autounfalls.

Denis arbeitete auch als Schriftsteller. 1910 erschien unter dem Titel „Théories“ die theoretische Erklärung der „Nabis“-Künstler. In „Charmes et LeVons d´Italie“ beschäftigte er sich mit der Kunst Italiens.

A.S.


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Maurice Denis, Dans la Forêt (Baignade à la Mare aux Canes), um 1898/99
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Maurice
 Denis, Amour, 1892-1899
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Kunstwerk:

Maurice Denis, Pappeln am Fluss, um 1908
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Maurice Denis, Petite vue de Venise (colonne Saint Théodore), 1922
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Kunstwerk:

Maurice Denis, L’Orgue de l’éternel Eté, um 1905
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