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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Archipenko, Alexander

Geboren am 30. Mai 1887 in Kiew, gestorben am 25. Februar 1964 in New York
Russischer, kubistischer Bildhauer

Der russisch-amerikanische Bildhauer Alexander Archipenko studierte von 1902 bis 1905 an der Kunstschule in Kiew zunächst Malerei, später Bildhauerei. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Moskau ging er 1908 nach Paris, wo er sich künstlerischen Studien im Louvre widmete und Anreize durch die Kubisten erfuhr. Ab 1910 stellte er seine Werke im „Salon des Indépendants“ aus. Archipenkos frühe Plastiken wie „Die sitzende Frau“ von 1911 zeugen in ihrer blockhaften Figürlichkeit vom kubistischen Einfluss. 1911 hatte der Bildhauer die erste Einzelausstellung im „Salon d’Automne“. Ein Jahr später eröffnete er seine eigene Kunstschule in Paris und wurde Mitbegründer der „Section d’Or“, der unter anderem auch Pablo Picasso, Robert Delaunay und Marcel Duchamp angehörten.

Unter Anwendung neuer Formideen schuf Archipenko 1912 seine ersten dreidimensionalen Konstruktionen, wobei er Materialien wie Glas, Metall und Holz collagierte und bemalte. Hieraus entwickelte sich Archipenkos „Sculpto-Peinture“. Es entstanden Reliefs aus bemaltem und ausgehöhltem Gips, wie die Arbeit „Carrousel-Pierrot“ von 1913. Mit abstrakten Elementen und kontrastreicher Farbgebung zeigte der Künstler die Mechanisierung des menschlichen Körpers auf. Nachdem Archipenko die Kriegsjahre in Cimiez bei Nizza verbracht hatte, nahm er im Zeitraum von 1919 bis 1921 auf Europareisen an zahlreichen Ausstellungen teil.

1923 emigrierte der Künstler in die USA, wo er in New York seine eigene Kunstschule hatte. 1924 schuf Archipenko die von ihm benannte „Archipentura“, wobei es sich um ein motorgetriebenes, mobiles Bildsystem handelt. 1937 gründete er in Chicago die „Schule für schöpferische Kunst“ und erhielt einen Lehrauftrag an der New Bauhaus School of Industrial Arts. Ab 1939 lebte Archipenko wieder in New York.

In seinem Spätwerk der 50er und 60er Jahre entwickelte sich sein künstlerischer Stil wieder verstärkt zur Geometrisierung hin, was z.b. bei seinem 1957 entstandenen Monumentalwerk „Cleopatra“ der Fall ist. Archipenko gilt in der Bildhauerei des 20. Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Entwickler neuer Stile.


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