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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Tillmans, Wolfgang

Geboren 1968 in Remscheid
Deutscher Fotograf

Wolfgang Tillmans wurde 1968 in Remscheid geboren, wo er sich schon während seiner Schulzeit für die Fotografie und verschiedene Layout-Formen interessierte. Ab 1987 lebt er für drei Jahre in Hamburg, bevor er von 1992 bis 1994 am Bournemouth & Poole College of Art and Design in England Fotografie studierte. 1995 gewann Tillmans den Bremer Böttcherstrassen-Preis und im selben Jahr den ars viva-Preis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft. 1998 und 1999 war er Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seit 1992 lebt er in London und New York.

Als Fotograf hat sich Tillmans schon zu Beginn für die Dinge seiner unmittelbaren Umgebung interessiert. So fotografierte er ein Schlafzimmer und die Küche seiner Mutter. Prägend war auch der Kontakt zu den englischen Style- und Musik-Zeitschriften wie „The Face“ und „i-D“, die er als Sprachschüler schon 1983 in England kennen gelernt hat. „i-D“ wurde ab 1988 zu einem Hauptforum für den jungen Fotografen, der regelmäßig für die Zeitschrift arbeitete. Tillmans selbst meint dazu: „Ich bin Fotograf geworden, bevor ich es selber gemerkt habe.“ Schon seit dem Erfolg mit Fotografien des Hamburger Nachtlebens Ende der 1980er Jahre ist er durch seine Kunst finanziell unabhängig (Mike Pickering, Hamburg, 1989).

Neben zahlreichen Portraits von Freunden, die in den verschiedensten Lebenssituationen und an verschiedenen Orten entstehen (Adam, Bournemouth, 1991), interessiert sich Tillmans für das Leben seiner Generation: Fotos zeigen die Love-Parade in Berlin und andere Events in Deutschland und England (Planet, after hour, Berlin, 1992). In einer Reihe von Arbeiten dokumentiert er das schwule Leben: unter anderem entstehen Fotos von sexuellen Handlungen und von der Schwulen-Parade in London (European Gay Pride, London, 1992).

Tillmans findet seine Bildmotive immer in seinem täglichen Leben. Ab 1990 arbeitet er zusätzlich mit gestellten Szenen. Er beginnt seine Modelle bewusst mit der Umgebung zu kombinieren. Trotzdem arbeitet er weiterhin hauptsächlich mit natürlichem Licht und er bearbeitet die Fotos im Studio nachträglich nicht mehr. Genau wie seine frühen Bilder zeigen auch die späten Arbeiten immer etwas von der Spontanietät eines Schnappschusses und der Qualität eines arrangierten Bildes.

In seinen Ausstellungen zeigt Tillmans stets zahlreiche Bilder, die mitunter eng nebeneinander hängen. 1993 kombinierte er seine Bilder mit den Covers und Anzeigen von Zeitschriften, die er großformatig drucken ließ. Die Verschmelzung von Life-Style und alltäglichem Leben mit der Kunst werden hierbei virulent. Das Arrangement der unterschiedlichen Formate ist für Tillmans ein wichtiger Aspekt der Arbeit. Für sein Gesamtwerk erhielt er 2000 den renommierten Turner-Preis in England.

L.B.


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