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Am 03.12.2020 Auktion 69: Klassische Moderne, Post War & Contemporary Art

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Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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AktuellAktuell:Buchvorstellung

Olaf und Anton Stüber haben jetzt das „Videoart at Midnight Künstlerkochbuch“ herausgegeben. Eine kulinarische Entdeckungsreise mit vielen persönlichen Geschichten

Tafeln, bis sich die Tische biegen


Olaf und Anton Stüber: Das Videoart at Midnight Künstlerkochbuch. 80 Künstler|80 Rezepte

Mit den Künstlern Sven Johne und Bjørn Melhus fing es 2008 an. Damals startete der erste Abend der Reihe „Videoart at Midnight“ im Kino Babylon in Berlin-Mitte. Mittlerweile ist diese von dem Videoexperten Olaf Stüber und dem Kunstsammler Ivo Wessel initiierte Reihe bei ihrer 114. Ausgabe angekommen und zu einer Kultveranstaltung für die Berliner Kunstszene avanciert. Einmal im Monat, immer an einem Freitag um Mitternacht, wird ins Kino Babylon eingeladen, und zwar bei freiem Eintritt. Die Fangemeinde ist rasch gewachsen, selbst die großen Player unter den Berliner Galeristen betrachten das Format wohlwollend und mit Respekt. Jeweils eine künstlerische Position wird bei Videoart at Midnight präsentiert. Die beiden Gastgeber konzentrieren sich auf Künstlerinnen und Künstler, die entweder dauerhaft in Berlin leben oder einen engen Bezug zu der Stadt haben, und stellen sie in einer kurzen Einführung vor. Auf eine anschließende Diskussion wird bewusst verzichtet, denn „nicht alles sei erklärbar“, findet Olaf Stüber. ...mehr

10.11.2020

Zum 500. Todestag des Renaissance-Malers Raffael wirft der Kunsthistoriker Arnold Nesselrath einen Blick auf das Leben und Werk des jung verstorbenen Künstlers

Raffael, von dem die Natur fürchtete, besiegt zu werden


Arnold Nesselrath: Raffael!

Es war der Karfreitag des Jahres 1520, an dem Raffaello Sanzio in Rom starb. Auf eigenen Wunsch wurde der 1483 in Urbino geborene Maler und Architekt in einem antiken Sarkophag im Pantheon beigesetzt. Die Kunst der Antike und das Studium der Natur waren die beiden großen Wurzeln seiner Kreativität. Die Resultate seiner Schöpferkraft wurden zu Meilensteinen der Kulturgeschichte. Von den großen Freskenprojekten in den Stanzen des Vatikans und in der Villa Farnesina über die Leitung der Bauhütte des Petersdoms bis hin zu seinen schier zahllosen Madonnengemälden war seine Kunst mit all ihrer Grazie und Schönheit etwas Neues. Folglich trauerte nicht nur ganz Rom um den großen Künstler, sondern auch sein lebenslanges Modell, die Natur selbst, denn so liest man bis heute an seinem Grab: „Hier liegt Raffael, von dem die Natur fürchtete, solange er lebt, besiegt zu werden, aber jetzt da er tot ist, fürchtet sie, mit ihm zu sterben.“ ...mehr

Das Vitra Design Museum hat einen enzyklopädischen Atlas zum Möbeldesign editiert

Ein Grundlagenwerk des kulturellen Wohnerbes


Atlas des Möbeldesigns

Es ist eine Buchausgabe der Superlative, die das Vitra Design Museum initiiert hat. Mehrere Kilo schwer und 1030 Seiten stark enthält die Übersicht über das Möbeldesign der letzten zweieinhalb Jahrhunderte nahezu alles, was auf diesem breiten Gestaltungsfeld von Belang ist. Gemäß dem selbst gestellten Anspruch, das umfassendste Buch herauszugeben, was je zu diesem Thema publiziert wurde, haben die Herausgeber keine Mühen gescheut. Seit rund 20 Jahren forscht und arbeitet das vor 31 Jahren in Weil am Rhein gegründete Museum an diesem Vorhaben. Nun kann man das kürzlich vorgestellte gewichtige Werk samt den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mit nach Hause nehmen und nutzen. ...mehr

Der Münsteraner Verleger Josef Kleinheinrich hat sich seit über 30 Jahren auf die Produktion besonderer Bücher an der Schnittstelle von Literatur und bildender Kunst spezialisiert. Eine seiner aktuellen Neuerscheinungen vereint grafische Arbeiten von Henri Matisse, poetische Reflexionen von Botho Strauß und einen kunsthistorischen Essay von Markus Müller

Bibliophiler Dreiklang


aus „Botho Strauß, Henri Matisse, Markus Müller: Reflexionen/Estampes/Essay“

Nicht weniger als 6,4 Millionen Menschen, das sind 18 Prozent ihrer bisherigen Leser, hat die deutsche Buchbranche allein zwischen 2013 und 2017 an das immer größer werdende Heer der Nicht-Leser verloren. Die meisten Bücher, die heute noch auf den Markt kommen, sind zum schnellen Konsum bestimmt. Mehrere hundert Seiten dicke Taschenbücher, viele davon Unterhaltungsromane und Krimis bevölkern die Auslagen der Buchhandelsketten, Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen. Das meiste davon landet wohl irgendwann im Altpapier. Denn – so vermeldeten es jüngst etliche Feuilletons – selbst IKEA, einst der Hauslieferant preisbewusster Bücherfreunde, stattet seinen Klassiker, das Billy-Regal, im neuesten Katalog nicht mehr mit Büchern sondern lediglich mit allerlei dekorativem Krimskrams aus. ...mehr

Das Hôtel Beauharnais in Paris und das Huis Schuylenburch in Den Haag zählen zu den Flaggschiffen unter den Residenzen deutscher Botschafter. Ihre überragende kunsthistorische Stellung dokumentieren zwei gehaltvolle Publikationen

Gesamtkunstwerke in diplomatischer Mission


Ein Meisterwerk des Empire. Das Palais Beauharnais in Paris

Auslandsbotschaften sind Gebäude, die in allen Hauptstädten der Welt im Fokus öffentlicher Wahrnehmung stehen. Als Ausdruck des Selbstverständnisses eines Landes erfüllt die architektonisch-künstlerische Gestaltung ein nicht zu unterschätzendes Zeichen bei diplomatischen Diskursen. Auf dem nuancenreichen Feld zwischen funktionalem Behördenbau und sensibler Ausdrucksarchitektur haben über Jahrzehnte hinweg renommierte Baukünstler Marksteine gesetzt, man denke nur an die Kaiserliche Deutsche Botschaft von Peter Behrens in St. Petersburg oder Egon Eiermanns Botschaft in Washington D.C. Von den eigens zu diesem Zweck errichteten Neubauten abgesehen, besitzt die Bundesrepublik Deutschland auch einige kunsthistorisch bedeutende Liegenschaften. Glanzpunkte darunter sind das Hôtel Beauharnais in Paris und das Huis Schuylenburch in Den Haag. ...mehr

Erstmals analysiert eine umfangreiche Studie die Entfaltung der Kunstsammlungen von August Thyssen und seiner Söhne Fritz und Heinrich

Sammeln im Spannungsfeld von Repräsentation, Macht und Markt


Johannes Gramlich: Die Thyssens als Kunstsammler. Investition und symbolisches Kapital

Am 8. Oktober 1992 war es so weit: In Gegenwart des spanischen Königs Juan Carlos I. und Königin Sophia wurde in Madrid das Museo Thyssen-Bornemisza feierlich eröffnet. Die Spanier hatten dafür den roten Teppich ausgerollt: Allein 150 Millionen Dollar kostete die Aufrüstung des Madrider Villahermosa-Palastes zum Museum. Fünf Millionen Dollar betrug die jährliche Pacht für die Sammlung, gekoppelt an die Inflationsrate. 1993 soll der spanische Staat den Hauptteil der Kollektion für 350 Millionen Dollar erworben haben. Auch Stuttgart und Bonn waren als Standorte im Gespräch, konnten aber den Avancen der Iberer nicht standhalten. Der Leihgeber und Verkäufer, Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza, verstarb wenige Jahre später 2002 in Sant Feliu de Guíxols in Spanien, der Heimat seiner fünften Ehefrau Carmen. ...mehr

Die Zeit zwischen 1860 und 1920 gilt heute als ein Höhepunkt der französischen Keramikproduktion. Horst Markus gibt in seiner fundierten Darstellung einen Überblick über Entwicklungen und Künstler zwischen Historismus, Art Nouveau und Art Déco

Französische Kunst-Keramik in neuem Glanz


Horst Makus: Französische Kunst-Keramik 1860-1920

Die hochformatige Postkarte zeigt ein zweistöckiges Industriegebäude. Davor stehen im Hof einige Männer, auch in den Fensteröffnungen sind undeutlich Personen zu erkennen. Ein dazugehöriger Text gibt an, dass es sich um das Atelier des französischen Töpfers Auguste Delaherche handelt. Durch diese auf der Postkarte zu sehenden Fenster der Fabrik Delaherche warf man nach dessen Tod am 27. August 1940 nahezu alle verbliebenen Töpferarbeiten, die man als wertlos erachtete. Damals ahnte man nicht, dass Liebhaber heute bereit sind, mehrere Tausend Euro für ein solches Objekt zu zahlen. Mit diesem dramatischen Ende einer großen Manufaktur, das den Wechsel der Moden und Geschmäcker markiert, beginnt Horst Markus die Einführung in seinen opulenten Band „Französische Kunst-Keramik 1860-1920. Ein Handbuch“. ...mehr

Hans Purrmann ist der französischste Künstler unter den deutschen Modernen. Das macht seine Positionierung heute schwierig. Eine neue Monografie und der Große Hans-Purrmann-Preis steuern dagegen. Auch die Münchner Galerie Schüller zeigt zum Jahreswechsel Purrmann-Werke

Neues über einen Meister der Farbe


Felix Billeter und Christoph Wagner: Neue Wege zu Hans Purrmann

Gleich vorweg: Dass in der Pinakothek der Moderne in München kein Bild von Hans Purrmann ausgestellt ist, irritiert. Denn der Maler gilt mit seinen koloristisch vibrierenden Landschaften und Stillleben längst als Klassiker der Moderne. Er ist in der Münchner Sammlung nicht in der Nähe von Lovis Corinth und Max Slevogt zu finden, die er in seinen frühen Jahren so bewundert hat. Aber auch nicht bei Henri Matisse, der sein großer Lehrer und Freund war und der dem 1880 in Speyer geborenen Künstler um 1910 die Richtung für sein weiteres Schaffen gab. Die Jahre in Paris waren richtungsweisend und sind bis heute in jedem Bild zu spüren. Purrmann gilt hierzulande als der französischste seiner Generation. Auch wenn in letzter Zeit kaum ein Jahr ohne eine Purrmann-Ausstellung verging, viel öffentlichen Gesprächsstoff lieferten sie nicht. Der Zeitgenosse von Paul Klee, Wassily Kandinsky und Max Beckmann war für den kunsthistorischen Diskurs der letzen Jahrzehnte wahrscheinlich zu wenig Avantgardist oder schillernde Figur. ...mehr

40 ausgewählte Kunstprojekte, die abseits des etablierten Kunstgeschehens liegen, hat der GKS-Fachverlag in einem Buch zusammengestellt und gibt einen Überblick über „Off Spaces“ und deren Bedeutung

Kunst an außergewöhnlichen Orten


Julia Brodauf: Off Spaces & Sites 1.0

Immer mehr Künstler nutzen ungewöhnliche Orte, um ihre Kunst zu inszenieren. Dabei stehen besonders Räume und Gegenden im Fokus, die der Besucher ohne die Kunst nie betreten würde, wie zum Beispiel einen verlassenden Eisenbahntunnel oder eine alte U-Bahn-Station, die nicht mehr befahren wird. Aber auch verlassene Häuser, Gefängnisse und Bunker dienen als Szene-Location, um Kunst auszustellen. In diesen Off Spaces können sich gerade junge Künstler ausleben und auf eine unkonventionelle Weise ihre Kunst kreieren. ...mehr

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News vom 30.11.2020

Bradley Davies’ Hochstapelei in Köln

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Aus für Photokina

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Villa Grisebach Auktionen GmbH - Georg Tappert, Geisha-Revue, 1911/13

Von Beuys bis Liebermann – Museal: „Ausgewählte Werke“ bei Grisebach
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Kunsthaus Lempertz - Wappenteller aus der Sammlung Dreßen

Die Sammlung Renate und Tono Dreßen – Königliches Meißen-Porzellan
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Kunsthaus Lempertz - Cosimo Castrucci zugeschrieben, Commessoplatte, um 1600

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