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AktuellAktuell:Museen

Abgelegen und faszinierend zugleich: Im argentinischen Colomé wurde jetzt das weltweit erste James Turrell Museum eröffnet

Das Museum am Ende der Welt


James Turrell, Unseen Blue, 2002

Kunstmuseen befinden sich normalerweise dort, wo mit vielen Besuchern zu rechnen ist: Im Zentrum großer Städte, in berühmten Schlössern oder an anderen gut erreichbaren Orten. Das erste Museum weltweit, das exklusiv dem Werk des amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell gewidmet ist, kann mit guter Erreichbarkeit überhaupt nicht punkten. Wer diesen faszinierenden neuen Kunstort live erleben möchte, muss hoch hinaus. Genauer gesagt: auf 2.300 Meter ins Hochland der argentinischen Anden. Fünf Stunden dauert die Fahrt von der Provinzhauptstadt Salta bis zur Estancia Colomé. Die abenteuerliche Anreise führt durch den Nationalpark „Los Cardones“ mit atemberaubenden Riesenkakteen, die den wüstenartigen Gebirgszügen der Sierra ein archaisches Gepräge geben. Der Himmel hier oben ist stahlblau. Die Sonne scheint 350 Tage im Jahr. ...mehr

Flotte Kiste mit begrenzter Haltbarkeit: Die Temporäre Kunsthalle Berlin öffnet pünktlich zum Kunstherbst 2008. In zwei Jahren jedoch soll sie bereits wieder abgebaut werden

Das Blaue Wunder von Berlin


Temporäre Kunsthalle Berlin im Oktober 2008

Etwas verloren steht sie in der immer noch von Baulücken und Brachflächen geprägten Mitte Berlins schon da. Die Temporäre Kunsthalle Berlin, die jetzt nach nur fünfmonatiger Bauzeit eröffnet wurde, soll für zwei Jahre all den Ausstellungen eine vorübergehende Plattform bieten, für die es bisher in der Hauptstadt keinen geeigneten Ort gegeben hat. Gezeigt werden soll ausschließlich Kunst, die in Berlin entsteht. Errichtet wurde das elf Meter hohe, kubusförmige Gebäude mit einer Gesamtfläche von knapp 1.700 Quadratmetern, davon 600 Quadratmeter reine Ausstellungsfläche, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Französischen Dom, der Staatsoper und der Museumsinsel. Direkt vis-à-vis beseitigen Abbruchunternehmen derzeit die letzten Reste des ehemaligen Palastes der Republik. Abbruch – ein Schicksal, das in zwei Jahren auch der Temporären Kunsthalle drohen soll, plant man doch genau an dieser Stelle, hinter der wiederaufgebauten Fassade des Berliner Stadtschlosses das so genannte Humboldt-Forum zu errichten. Aber bis dahin fließt natürlich noch viel Wasser die Spree hinunter. Und wer weiß, vielleicht ist dem weißblauen Kubus am Ende angesichts leerer Staatskassen ja doch ein längeres Leben beschieden als geplant. ...mehr

Christian Boros präsentiert seine Sammlung zeitgenössischer Kunst in Berlin

Kunstschutzbunker


Außenansicht des Bunkers

Seit Juni ist es endlich soweit: Die Sammlung Christian Boros in Berlin wurde für die Öffentlichkeit geöffnet. Am Wochenende wird das Publikum im Halbstundentakt durch die fünf Etagen und 80 Räume des eigens umgebauten Hochbunkers an der Reinhardstraße geführt – die Führungen indes sind derart gefragt, dass abgesehen vom ursprünglich geplanten Samstag nun auch sonntags geöffnet ist. Fünf Jahre lang haben Christian Boros und seine Frau Karen Lohmann an dem monströsen Bauwerk arbeiten lassen, um ihrer wachsenden Sammlung zeitgenössischer Kunst einen Raum zu bieten. Durch das Architekturbüro Realarchitektur, vertreten von Jens Casper, wurde entfernt, was der Kunst im Wege stand, aber alles belassen, was dem Denkmalschutz entspricht – die Kriegsspuren an den Außenwänden, die schwarzen und bunten Anstriche innen, Betonwände, wo diese zu sehen waren, und auch das aufwändige Lüftungssystem, das seinerzeit bis zu 3.000 Schutz suchende Berliner mit Sauerstoff versorgte. Die Architektur nebst Dach-Wohnhaus ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Deutschen Architekturpreis Beton. ...mehr

Fantasie an die Macht: Mit der Übernahme der Sammlung Scharf-Gerstenberg ist den Staatlichen Museen zu Berlin ein ganz besonderer Coup gelungen. Die deutsche Hauptstadt verfügt jetzt über ein Museum des Surrealismus

Berlin – ganz surreal


Odilon Redon, Hommage à Goya, um 1895

„Berlin ist ein Hort des Realismus, keine Stadt des Surrealismus“, sagt Dieter Scholz, Kurator der Berliner Nationalgalerie. Und tatsächlich: In einer Stadt, in der Max Liebermann mit seinen Porträts von Albert Einstein und Ferdinand Sauerbruch, George Grosz mit seinen Dirnenbildern und Kaffeehausszenen, Heinrich Zille und Käthe Kollwitz mit ihren anklagenden Milieustudien aus den Hinterhöfen bekannt geworden sind, herrschte selten jener freie künstlerische Geist, wie er sich in Paris entfalten konnte. ...mehr

Eine geballte Ladung Kunst: Der Hamburger Privatsammler Harald Falckenberg eröffnete jetzt neue, größere Räume in Hamburg-Harburg und verknüpft zum Auftakt Highlights seiner Sammlung mit den Arbeiten des Außenseiter-Künstlers Paul Thek

Die Kunst der Nicht-Anpassung


Rund um die Phoenix-Werke in Hamburg-Harburg herrschte am Freitagabend Verkehrschaos. Rund 1.000 Gäste kamen wenige Tage vor der Art Basel, dem Megakunstevent des Sommers, zur großen Eröffnung der 6.200 Quadratmeter großen neuen Räume des 64jährigen Hamburger Privatsammlers Harald Falckenberg: Sammlerkollegen, Galeristen, Künstler, Kuratoren, Journalisten, Wegbegleiter und Freunde. Zu sehen gab es reichlich. Zum Auftakt der Neupräsentation zeigt Falckenberg eine Ausstellung des 1988 an AIDS verstorbenen amerikanischen Außenseiterkünstlers Paul Thek. Die Werkschau wird flankiert von rund 30 zeitgenössischen Arbeiten, die direkt auf Theks Werk reagieren. Außerdem zu besichtigen ist das gewaltige Schaulager der Sammlung Falckenberg mit rund 1.900 Arbeiten. ...mehr

Die neue Kunsthalle Mainz im Zollhafen

Verschenkter Start


Die ehemalige Energiezentrale des Mainzer Zollhafens, das historische Kesselhaus, avancierte im Zuge einer Erschließungsmaßnahme des gesamten Geländes zur neuen Kunsthalle Mainz. Das Hafengebiet in der Neustadt ist sogar vielen Einheimischen nicht bekannt und präsentiert sich in der Tat als ein Gebiet, das außer Containerblöcken, die auf ihren Abtransport warten, wenig bietet. Nun hat die Stadt, wie viele Städte am Rhein, die einen Hafen besitzen, das Terrain erkannt und begonnen, die städtebauliche Entwicklung besonders hier voranzutreiben. Das Konzept des Umbaus ist gelungen. Dem neuen, alten Haus wurde nach Plänen des in Berlin und Düsseldorf ansässigen Architekturbüros Zamp Kelp ein um sieben Grad geneigter Turm einverleibt, der von seiner obersten Etage aus einen grandiosen Blick über den Hafen bis in den Taunus gewährt. ...mehr

Neues Kunst-Highlight in New York: Das spektakuläre New Museum of Contemporary Art in der Lower East Side ist ein Muss für Kunst- und Architekturfans

Wie ein Stapel Schuhkartons


New Yorks neuer Kunsttempel – das New Museum of Contemporary Art

Früher galt die Gegend im Süden Manhattans als schmuddelig und gefährlich. Die Bowery, das war bis weit in die 1990er Jahre hinein eine Straße, die geprägt von üblen Absteigen und billigen Hotels war, wo Gestrauchelte und Wohnungslose für 70 Dollar die Woche der Obdachlosigkeit ein letztes Schnippchen schlagen konnten. Auf ihren breiten Bürgersteigen wurden Passanten von Alkoholikern angebettelt und in der Nacht auch mit durchaus rabiateren Methoden zur Herausgabe ihrer Dollars aufgefordert. Das alles ist seit ein paar Jahren Geschichte. Die Bowery und die angrenzende Lower East Side werden von Projektentwicklern und Investoren entdeckt. Moderne Apartmentgebäude aus Stahl und Glas verdrängen die alten Backsteinfassaden. Längst gibt es hier ein 21stöckiges Deluxe-Hotel, schicke Boutiquen und auf alt getrimmte, französische Restaurants, deren komplette Einrichtung mit dem Container über den Atlantik geschippert kam. ...mehr

Das neue Diözesanmuseum von Peter Zumthor in Köln

Wahrhaftiger Kunstbau auf Glaubensfundamenten


Filtermauerwerk in Kolumba

Herausfordernd und verlockend zugleich schien die zu lösende Bauaufgabe. Vor 17 Jahren entschied sich die Kölner Erzdiözese, auf einem traditionsbehafteten Innenstadtgrundstück ein Haus für ihr Kunstmuseum zu errichten. Es galt dabei, zweitausendjährige Geschichtsfragmente mit zeitgenössischer Kunst zu verbinden. Denn das Trümmerfeld im Schatten des Domes ist eine archäologische Zone mit ausgegrabenen Fundamenten dreier Vorgängerbauten der Kirche St. Kolumba vom 9ten bis zum 13ten Jahrhundert inklusive älterer Spolien aus der spätrömischen Epoche und Kölner Gründungszeit ab dem 1ten Jahrhundert. Zu erhalten waren auch die kriegsversehrten Mauerreste der mittelalterlichen St. Kolumba-Kirche sowie die 1950 nach einem Entwurf Gottfried Böhms errichtete Kapelle „Madonna in den Trümmern“ zur Verehrung einer das Kriegsbombardement unversehrt überstandenen gotischen Marienfigur. ...mehr

Das neue Forum für die Kunst Adolf Frohners in Krems

Zufälle, die ich provoziere


Kein Museum, sondern ein lebendiges Kunstzentrum hatte Adolf Frohner im Sinn, als er sich gegen das Angebot von Niederösterreich, ihm schon zu Lebzeiten mit einem eigenen Ausstellungshaus zu würdigen, verwahrte. Dem Künstler, der als Autodidakt begonnen hatte und seit 1972 als Professor an der Wiener Universität für Angewandte Kunst lehrte, war solch eine Ehrung suspekt: Ein Museum sei etwas für Tote, meinte er und wünschte sich stattdessen ein lebendiges Forum. Auf dem Gelände des Minoritenklosters Krems-Stein, im ehemaligen Klostergarten, sollte das „forum frohner“ errichtet werden. Frohner hatte exakte Vorstellungen von dem Neubau. Ebenso wollte er das Ausstellungsprogramm selbst gestalten. Am 19. Januar 2007 erfolgte der erste Spatenstich. Fünf Tage später starb Adolf Frohner völlig unerwartet im Alter von 72 Jahren. ...mehr

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News vom 16.01.2018

Moderne Wandteppiche in Oldenburg

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Sol Calero gewinnt Publikumspreis in Berlin

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Yves Tanguys Grafiken in Berlin

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Inés de Castro soll Museumschefin in Berlin werden

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