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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Museen

Dank einer 15 Millionen Euro-Spende der Dorit & Alexander Otto Stiftung, die vom Senat um weitere sieben Millionen Euro aufgestockt wurde, kann die Hamburger Kunsthalle jetzt nach anderthalb Jahren Umbau wiedereröffnet werden. Das Ergebnis: Ein rundum auf den neuesten technischen Stand gebrachtes Haus, das inhaltlich jedoch weitaus mehr hanseatisch-konservative Gediegenheit ausstrahlt als je zuvor

Zwischen Innovation und Stillstand


Eingang in die Hamburger Kunsthalle

Der Zeitplan wurde genau auf den Tag eingehalten. Termingerecht nach anderthalb Jahren Umbauzeit feiert die Hamburger Kunsthalle jetzt ihre große Wiedereröffnung. Möglich gemacht hat den Umbau und die damit verbundene Neueinrichtung der Sammlung die Dorit & Alexander Otto Stiftung mit Planungs- und Bauleistungen im Wert von 15 Millionen Euro. Der Hamburger Senat bewilligte weitere sieben Millionen Euro, insbesondere für die Erneuerung der Depots und der Außenanlagen. Alexander Otto, der europaweit tätige Einkaufscenterspezialist, brachte auch gleich seinen Stab von Architekten mit. Wer befürchtet hatte, Otto würde die altehrwürdige Kunsthalle in einen glitzernden Konsumtempel verwandeln, der hatte sich zu früh aufgeregt. Die neue Kunsthalle kommt vielmehr gediegen und hanseatisch-konservativ daher. Klare Kante statt ominöser Schnickschnack. ...mehr

Das Musée Unterlinden in Colmar hat nach gründlicher Renovierung und Erweiterung um einen Flügel von Herzog & de Meuron wieder geöffnet. Unübertroffenes Glanzstück ist der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald

Sublime Brückenschläge


Matthias Grünewald und Niklaus von Hagenau, Isenheimer Altar, 1512-1516

Im adretten elsässischen Colmar lädt ein neues Quartier zum Lustwandeln ein. Der „Place Unterlinden“ vor dem gleichnamigen ehemaligen Kloster der Dominikanerinnen wandelte sich vom Parkplatz mit Bushaltestellen in eine verkehrsfreie, sauber gepflasterte Zone. Der einst unterirdisch verlaufene „Canal de la Sinn“ wurde freigelegt und von breiten Sitzstufen eingefasst. Gegenüber erstrahlt die gründerzeitliche Prachtfront des 1906 errichteten Stadtbades. Dahinter schließt recht unscheinbar der ziegelverkleidete Neubauriegel das heterogene Ensemble des Musée Unterlinden ab. Alle drei Häuser des Museums bieten mit der Erweiterung auf 8.000 Quadratmeter nun die doppelte Ausstellungsfläche. Nach der Teilöffnung am vergangenen Wochenende lässt es sich Staatspräsident François Hollande nicht nehmen, persönlich am 21. Januar 2016 das komplette Haus einzuweihen. Colmar ist dann um eine Attraktion reicher. ...mehr

Extravagantes Kunstschiff im österreichischen Grenzland: Das Museum Liaunig in Neuhaus hat seine neuen Räume eröffnet

Kunst unter Tage


Museum Liaunig

Neuhaus – slowenisch Suha – ist eine zweisprachige Gemeinde im Südosten von Kärnten. Knapp 1.000 Einwohner zählt die unmittelbar an der Grenze zu Slowenien gelegene Ortschaft. In samtigem Grün fließt hier die Drau gemütlich, mehrfach gestaut und begrenzt durch Felder, Wälder und üppige Hügel, die sich in Richtung Koralpe auf über 2.000 Meter erheben. Die Kärntner Seen liegen noch rund eine Autostunde entfernt, und eigentlich spricht nicht allzu viel dafür, sich diesen geruhsamen, aber unspektakulären Flecken als Reiseziel auszusuchen. Gäbe es da nicht ein Museum, das seit seiner Eröffnung dafür sorgt, dass Neuhaus mit einem roten Punkt auf der Kunstlandkarte markiert wird. ...mehr

Mit Meisterwerken aus dem Pariser Musée d’Orsay und der Orangerie wurde jetzt ein vielversprechendes neues Ausstellungshaus in Barcelona eröffnet: Die Fundacíon Mapfre in der modernistischen Casa Garriga-Nogués. Die in Madrid beheimatete Stiftung weitet ihre Aktivitäten damit auf die katalanische Kapitale aus

Triumph der Farbe


Fundación Mapfre in Barcelona

Über 600 Straßenkilometer liegen zwischen Madrid und Barcelona. Die seit Jahrhunderten von der Monarchie geprägte Hauptstadt Spaniens mit hochkarätigen Museen wie dem Prado und dem auf zeitgenössische Kunst spezialisierten Museo Reina Sofia wirkt gemeinhin gesetzter und schwerer als das dynamische, auch internationale Trends setzende Barcelona. Auch zur Zeit erlebt die am Mittelmeer gelegene Stadt wieder eine Phase des Aufbruchs. Die Hauptstadt Kataloniens wird seit Neuestem von Ada Colau, einer jungen Bürgermeisterin und ehemaligen Aktivistin, regiert, die der in der Finanzkrise entstandenen sozialen Bewegung „Barcelona en Comú“ angehört. Das Museu d’Art Contemporani de Barcelona hat mit dem 1968 in Buenos Aires geborenen Ferran Barenblit gerade einen aussichtsreichen Direktor erhalten, ebenso die Fundació Antoni Tàpies, zu deren neuem Leiter Ende Juni der Kritiker Carles Guerra ernannt wurde. Zudem zeichnet sich die Stadt durch ihre vitale Galerienlandschaft, ihre avantgardistische Design- und Modeszene sowie die allgegenwärtige Präsenz architektonischer Highlights von Antoni Gaudí über Ludwig Mies van der Rohe bis zu Santiago Calatrava aus. ...mehr

Die Kunstsammlung der Liechtensteiner Unternehmerfamilie Hilti ist nun permanent in einem augenfälligen Neubau neben dem Kunstmuseum in Vaduz präsent

Im Glanz edler Kuben


Max Beckmann, Selbstbildnis, 1936

Strahlend weiße, großflächig durchfensterte Betonkuben mit auskragenden Balkonen beherrschen vielerorts das Neubaugeschehen. Dies gestaltet sich im adretten Alpenzwergstaat Liechtenstein zwar grundsätzlich nicht anders, jedoch in exquisiter Verpackung. So springt seit kurzem in Vaduz ein hochkantiger weißer Quader aus der Fluchtlinie. Den Betonwürfel kleidet ein geschliffener terrazzoartiger Verputz mit Marmor als Zuschlagstoff. Je nach Jahreszeit und Witterung reflektieren die blinkenden Fronten in Lichtintensität und Farbe umliegende Gebäude. Die großen Außenflächen beherbergen im Inneren verschiedene Funktionen in fünf Geschossen. Dezent verweisen Schriftzüge auf die zwei Nutzer. Nur das Uhren- und Schmuckgeschäft von Norman J. Huber kann von der Straße aus direkt betreten werden und nutzt neben dem Erd- auch das zweite Obergeschoss sowie den gleichfalls separat zugänglichen Keller. ...mehr

Die Kunstsammlung Jutta und Manfred Heinrich in Maulbronn

Berliner Szene in der Provinz


Seit Jonathan Richardson 1719 in seiner Schrift „An Essay on the Whole Art of Criticism, as it Relates to Painting and an Argument in Behalf of the Science of the Connoisseur“ das Wissen und die Erfahrung des sammelnden Kunstliebhabers rühmte, wird der wirkliche Sammler mit dem Anspruch des Kenners identifiziert. Als solcher ist der Privatsammler von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der Kunst und hat in verschiedener Hinsicht eine einflussreiche Funktion. Er unterstützt die Künstler, beeinflusst andere Sammler und prägt den Kunstmarkt. Private Kunstsammlungen spielen im gegenwärtigen Ausstellungsbetrieb eine immer größere Rolle, und Sammlermuseen tragen dieser Bedeutung zunehmend Rechnung. ...mehr

Das Clemens-Sels-Museum in Neuss hat nach einer Generalsanierung seine Tore wieder für die Besucher geöffnet. Das Mehrspartenhaus positioniert sich als deutsches Zentrum des Symbolismus

Brutalistischer Betonblock mit künstlerischer Sprengkraft


Clemens-Sels-Museum Neuss

Fest wie ein Monument, kühl und etwas unnahbar begrüßt das ungleiche Paar jeden, der in die Altstadt des rheinischen Neuss einfährt. Eine moderne Brücke führt vom mittelalterlich-stämmigen Obertor ins ebenso massige Clemens-Sels-Museum nebenan. Graue Betonelemente rahmen tiefrote Backsteinfüllungen. Zinnenartig über das Dach hinausragende Betonscheiben nehmen das Wehrhafte des Nachbarn ebenso auf wie schmale, schießschartenartige Fensterbahnen. Harald Deilmann, Schüler von Rolf Gutbrod und ebenfalls einer der ausdrucksvollsten Gestalter der 1960er bis 1980er Jahre, überführte das Wehrhafte des Mittelalters mit der Variante des Brutalismus in die Neuzeit. ...mehr

In der ehemaligen Klosteranlage Salem am Bodensee haben neue Museen eröffnet, deren Spannbreite von Meisterwerken der Kunstgeschichte bis hin zu technikhistorischen Objekten reicht

Mönche als Technikfreaks


Kloster und Schloss Salem

Schwer schlug das Schicksal in der kalten Nacht vom 9. auf den 10. März 1697 zu. Ein schadhafter Ofen in einer Gesindestube verursachte einen rasch über Abtei- und Konventgebäude des Klosters Salem herziehenden Großbrand. Nur mit Mühe konnte das Übergreifen auf die Münsterkirche verhindert werden. Denn nach dem Brandausbruch herrschte Chaos; die Zisterziensersmönche vermochten keine geordnete Feuerbekämpfung zu organisieren. Eine aus Überlingen beorderte Spritze kam zu spät. Die zwischen 1615 bis 1622 von Balthasar Seuff errichteten Klostergebäude wurden völlig zerstört. Bereits am 30. April 1697 schlossen die Mönche mit dem Vorarlberger Baumeister Franz Beer den Vertrag für einen bis 1707 realisierten Neubau. Hierbei war nun vorbeugender Brandschutz angesagt. Massive Backsteingewölbe, Steinplattenböden in den Gängen und effiziente Wasserleitungen gelangten zur Ausführung, mehr noch: Repräsentativ wurden in den Toreinfahrten des Mittelrisalits der Prälatur zwei große Feuerspritzen aufgestellt. ...mehr

Von antiken Prachtkoranen bis zu provokanten TV-Serien aus dem Pakistan der Gegenwart: Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe hat seine umfangreiche Sammlung islamischer Kunst jetzt vollkommen neu aufgestellt

Vielfalt statt Monotonie


Sammlung Islamische Kunst, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Die Horrormeldungen kommen fast täglich in den Nachrichten. Selbsternannte Gotteskrieger des Islamischen Staates, von Al Qaida oder Boko Haram zerstören jahrhundertealte Bibliotheken, schänden die Grabstätten von Heiligen und Propheten oder stürzen antike Türhüterfiguren vom Sockel, um sie anschließend mit dem Presslufthammer weiter zu zerkleinern. Ins Kreuzfeuer geraten ist in Syrien, im Irak oder Mali nicht nur das kulturelle Erbe von Christen, Babyloniern, Mesopotamiern, Assyrern oder afrikanischen Stämmen sondern auch das islamische Erbe selbst. Der IS duldet keine „Götzenbilder“. Sein Ziel ist die völlige Auslöschung der kulturellen Vielfalt in seinem Einflussbereich. ...mehr

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