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AktuellAktuell:Museen

Der Norden Thüringens hält künstlerische Glanzpunkte bereit. Nicht nur Schloss Sondershausen ist eine Reise wert

Kleinode in Deutschlands Mitte


Schloss Sondershausen: Blauer Saal

Der Norden Thüringens, da mag jeder an das berühmte Kyffhäuser-Denkmal für Kaiser Wilhelm I. denken. Zwischen 1890 und 1896 entstand der 81 Meter hohe Denkmalturm mit dem bronzenen Reiterstandbild des Kaisers über dem in Stein gemeißelten Barbarossa nach Plänen des Denkmalarchitekten Bruno Schmitz. 247 Stufen führen in die Kaiserkrone deutscher Nationalgeschichte, von der sich ein grandioses Landschaftspanorama bis zum Brocken ausbreitet. Gleichzeitig wird deutlich, dass man inmitten der Ruine der mittelalterlichen Reichsburg Kyffhausen steht. Unter Friedrich Barbarossa erfolgte ihr Ausbau zu einer der größten Burgen Deutschlands auf einem 600 Meter langen Bergrücken, wo noch heute die Unterteilung in Ober-, Mittel- und Unterburg an Mauerresten ablesbar ist. Der begehbare Bergfried der Oberburg ist neben dem mit 176 Metern welttiefsten Brunnen ein Relikt der alten Anlage. ...mehr

Das Panorama Museum in Bad Frankenhausen zeigt neben Werner Tübkes riesigem Rundbild Ausstellungen figurativer Kunst

Galerie für ein einziges Gemälde


Panorama Museum Bad Frankenhausen

Reisende empfinden die Durchquerung der nordthüringischen Kyffhäuserregion als wohltuende Entspannung. Sanft ansteigende, bewaldete Hügel mit weißen Gipsfelsen wechseln mit landwirtschaftlich geprägten Tälern ab, in die sich heimelige Ortschaften einbetten. Doch so friedlich war es hier nicht immer. Auf dem Schlachtberg hoch über dem heutigen Solebad Frankenhausen versammelten sich im Mai 1525 bis zu 8.000 Aufständische. Der Versuch von Bauernheerscharen, mit Waffengewalt mehr Rechte und Freiheiten der Obrigkeit abzuringen, scheiterte. Die Rebellion kapitulierte vor Heerscharen fürstlicher Söldner. Thomas Müntzer, Radikalreformer, Weggefährte Luthers und Hauptscharfmacher, geriet in Gefangenschaft und wurde hingerichtet. ...mehr

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf hat an ihrem Stammsitz am Grabbeplatz wieder geöffnet

Alles neu und doch vertraut


Auch wenn die eigenen Bestände quantitativ nicht umfangreich sind, zählt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen weltweit zu den erstklassigen Kollektionen der Kunst des 20sten Jahrhunderts. Meisterwerke in dichter Konzentration aus einhundert Jahren begründen ihren Ruf als das Aushängeschild Düsseldorfs und des Landes. Fürstliche Sammlungen, auf denen renommierte Museen anderer Bundesländer gründen, waren hier nicht vorhanden. Im Jahr 1960 beabsichtigte der damalige Ministerpräsident Franz Meyers diesen Nachholbedarf abzuhelfen. Für heute schlapp anmutende 6,5 Millionen Mark erwarb er 88 Arbeiten Paul Klee, was auch als symbolische Wiedergutmachung an den 1933 entlassenen Düsseldorfer Akademieprofessor gedacht war. Der Grundstock war gelegt, und mit dem als Direktor der neu aufzubauenden Kunstsammlung betrauten Werner Schmalenbach 1962 ein genialer Kunsthistoriker gewonnen. Mit einem Ankaufsetat von zwei Millionen Mark pro Jahr ausgestattet, gelang es ihm in 28 Jahren Dienstzeit, grandiose Einzelwerke der europäischen und amerikanischen Moderne zu sichern. ...mehr

Das kürzlich wiedereröffnete Albertinum in Dresden setzt neue Akzente in der Wahrnehmung seiner Sammlung, die von Caspar David Friedrich über Rodin und Otto Dix bis zu Gerhard Richter reicht. Ein kritischer Blick auf das neue Museum

Durchwebt von ost-westlichen Zeitgenossen


Skulpturenhalle des neuen Albertinum

„Das Beste zum Schluss“ hieß unlängst ein Werbeslogan für ein Kaufhaus. In etwas abgewandeltem Sinne trifft das auch auf das auf den Kopf gestellte Albertinum zu, in dem man vor der Flutkatastrophe als erstes schnurstracks zu den Neuen Meistern – sprich zu Anton Graff, zu den Nazarenern und Caspar David Friedrich, zu Lovis Corinth oder Hans Grundigs visionärem Untergangstriptychon „Das tausendjährige Reich“ – ging und auch die DDR-Kunst noch mal inspizierte und hinterfragte. Die Malerei steht jetzt am Ende des Rundgangs, hoch oben im zweiten Stock. Stärker auf das Wesentliche konzentriert, werden die einen sagen, ausgedünnt die anderen. Der Klassizismus etwa wird nicht reflektiert und auch bei den Veristen ist jetzt vor allem Otto Dix vertreten, die Tafeln von Grundig, der noch stärker als Dix für das Dresdner Kunstschaffen steht, aber in der Nachkriegszeit von der SED-Führung als Nazi-Opfer und Vertreter einer proletarischen Richtung vereinnahmt wurde, sind ins Depot gewandert. ...mehr

Mit dem Abschluss aller Baumaßnahmen am „Museum am Strom“ in Antwerpen ist ein neuer prägnanter Museumsneubau geschaffen. Jetzt können die Exponate einziehen

Aufgetürmte Panoramen


Museum Aan de Stroom, Antwerpen

Das Gestern lebendig mit dem Heute zu verbinden, ist eine der vornehmsten Aufgaben zeitgemäßer Museen. Anspruchsvolle Architektur kann diesen Aspekt nachhaltig unterstützen. Wie geistreiche Lösungen ohne effekthascherische Gesten dies mit Bravour erfüllen können, demonstriert auf originelle Weise das gerade vollendete Museum Aan de Stroom (MAS) in der belgischen Hafenstadt Antwerpen. Ähnlich einem monolithischen Kubus aus Urgestein erhebt sich der Block zwischen den ehemaligen Hafenbecken. Blasebalgartig nach oben auseinander gezogen, ergeben sich kantig konturierte Aufbrüche, die spiralartig das Gehäuse umschlingen. ...mehr

Das Neue Museum ist nach seiner Wiedereröffnung im Oktober die am meisten frequentierte Attraktion unter den Berliner Ausstellungshäusern

Opulentes Schatzhaus mit Wunden der Zeit


Beterfigur des Königs Amenemhet III., Ägypten, um 1850 v. Chr.

Überlange Schlangen vor dem Ticketcontainer und flanierende Besucherströme stehen als sichtbarster Ausdruck für Berlins neues Glanzstück. Mit der Wiedereröffnung des Neuen Museums sind nun erstmals seit 70 Jahren alle fünf Ausstellungshäuser der Museumsinsel wieder zugänglich. Ein bedeutender, wenn nicht der bedeutendste Schritt zur Tilgung aller kriegsbedingten Verwüstungen bei den Staatlichen Museen Berlin ist damit abgeschlossen. Schaut man sich die Fotografien der teils katastrophal zerstörten Ruine an, muss es bei aller berechtigter Kritik als Wunder erscheinen, was hier in den letzten zehn Jahren geleistet wurde. ...mehr

Nach dem Ruhr Museum öffnet nun mit dem Museum Folkwang der zweite Museumsneubau in Essen seine Tore und setzt zum europäischen Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 einen weiteren markanten Glanzpunkt

Taghell, elegant, schnörkellos


Neubau Museum Folkwang – Freitreppe zum Eingangshof

An einem Augusttag des Jahres 2006 erreichte den in London weilenden Direktor des Essener Museums Folkwang ein Anruf des Vorsitzenden der Krupp-Stiftung, Berthold Beitz. „Es könnte in Ihrem Interesse liegen, wenn Sie sich morgen in meinem Büro einfinden“, hieß es bündig. Tags darauf offenbarte der damals 93jährige Beitz dem Museumsdirektor Hartwig Fischer im Beisein des Essener Oberbürgermeisters: „Das Kuratorium der Krupp-Stiftung hat einstimmig beschlossen, den kompletten Neubau des Museums Folkwang bis zu einem Betrag von 55 Millionen Euro alleine zu finanzieren. So, und jetzt gehen wir vor die Presse“. So sehen Sternstunden in der Museumswelt aus. ...mehr

Das Düsseldorfer Hetjens-Museum feiert seinen einhundertsten Geburtstag

Keramische Welt- und Zeitreisen


Gottfried Wagener, Asahiyaki Löwenmaske, Japan 1887–1896

Laurenz Heinrich Hetjens hatte es gut. Nachdem der 1830 in Düsseldorf geborene Sattler 1866 die um 14 Jahre ältere Aachener Industriellenwitwe Maria Catharina Regnier geehelicht hatte, konnte er seiner Leidenschaft frönen und sich als Privatier dem Sammeln von Steingut widmen. Er trug rund 700 Arbeiten zusammen und baute damit schon zu Lebzeiten die größte und umfangreichste Steinzeug-Spezialsammlung Deutschlands auf. Seine Vorliebe galt dem rheinischen Steinzeug der Gotik, der Renaissance und des Barock. Hetjens erwarb bedeutende Stücke im Kunsthandel und nahm selbst an Ausgrabungen teil. Da er sich zudem autodidaktisch ein umfassendes Fachwissen aneignete, galt er auf dem Gebiet des Steinzeugs schnell als einer der wenigen Experten im Deutschen Reich. Dies wurde dem Nichtakademiker Hetjens genauso geneidet wie seine finanziellen Möglichkeiten zum Aufbau der Sammlung. Die Nichtbeachtung durch manch andere Wissenschaftler kränkte ihn. Dennoch wurde sein Rat zur keramischen Kunst europaweit eingeholt bis hin zum preußischen Kaiser. ...mehr

Europas Kulturhauptstadt „Metropole Ruhr“ startet mit der Neueröffnung ihres „Ruhr Museums“

Update in der Kohlenwäsche


Ruhr Museum

Wer kennt es nicht, das grandiose Ensemble der Essener Zeche Zollverein. Einen Tag bevor hier am vergangenen Samstag das Europäische Kulturhauptstadtjahr mit rund 100.000 Besuchern offiziell startete, öffnete an selber Stelle die neu konzipierte Dauerausstellung des Ruhrlandmuseums ihre Tore. Zehn Jahre hat es gedauert, das nunmehr unter dem Namen „Ruhr Museum“ firmierende Institut in neuer zeitgemäßer Stiftungsstruktur in einem adäquaten Domizil zu errichten. Nach 106 Jahren des Vagabundierens hat die 1904 als städtische Institution gründete Einrichtung nun ein kongeniales Domizil in der ehemaligen Kohlenwäsche auf Zollverein gefunden. Doch keine Angst: Von einer Romantisierung des Kohlenpotts kann keine Rede sein. ...mehr

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News vom 17.01.2018

Sievernich kuratiert zukünftig den Hauptstadtkulturfond

AfD will Vorsitz des Kulturausschusses: Kulturrat warnt

Netzkünstlerinnen und die „Virtual Normality“ in Leipzig

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Großer Kunstpreis Berlin geht an Thomas Demand

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