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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Museen

Die Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle feiert Jubiläum und wünscht sich einen Ankaufsetat

15 Jahre – 15 Räume


„In der Zukunft wird jeder für 15 Minuten weltberühmt sein“, prognostizierte Andy Warhol 1968. Die magische Zahl 15 nimmt nun auch die Hamburger Kunsthalle zum Anlass, das Jubiläum ihrer 1997 eröffneten Galerie der Gegenwart zu feiern. Unter der Direktorenschaft von Uwe M. Schneede wurde damals in Sichtweite von Binnen- und Außenalster ein kubischer Bau des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers errichtet. Viele wegweisende Ausstellungen wurden seitdem realisiert: Die mutige Schau „ein|räumen. Arbeiten im Museum“, die die Sammlung im Jahr 2000 mit 60 aktuellen, durchaus institutionskritischen Positionen konfrontierte, gehört bis heute zu den Paradebeispielen einer zeitgemäßen, dialogischen Museumspraxis. Andy Warhols Polaroids waren ebenso zu sehen wie Installationen von Gregor Schneider und natürlich Gemälde von Georg Baselitz über Sigmar Polke und Daniel Richter bis hin zu Mark Rothko, der 2008 immerhin 220.000 Besucher anlockte. ...mehr

Zwischen Differenz und Annäherung: Das Berliner Architekturbüro Hufnagel Pütz Rafaelian hat die Kunsthalle Bremen behutsam erneuert und um zwei symmetrische Kuben erweitert. Eines der künstlerischen Highlights im noch leeren Neubau: ein spektakulärer Skyspace von James Turrell, der sich durch mehrere Etagen bohrt

Van Gogh muss noch warten


Die Kunsthalle Bremen mit den Anbauten von Hufnagel Pütz Rafaelian

Handwerkerautos aus der gesamten Bundesrepublik umschwirrten am Donnerstag noch die Kunsthalle Bremen wie Wespen ein Stück Pflaumenkuchen. Drinnen wurde noch an vielen Ecken gepinselt, montiert und gehämmert. Doch zur Eröffnung der neugestalteten und erheblich erweiterten Räume an diesem Wochenende soll alles fertig sein. Vorerst, denn die Sammlung wird erst in den kommenden Wochen nach und nach wieder einziehen. Dem packenden Besuchserlebnis steht die gegenwärtige Leere jedoch nicht entgegen. Ganz im Gegenteil: Wann sonst hat der Besucher schon Gelegenheit – bei vorläufig freiem Eintritt – ein komplett leeres Museum zu besichtigen? ...mehr

Das neue Museum Aan de Stroom, kurz MAS, in Antwerpen öffnet die Tore für das Publikum

Neuer Leuchtturm im alten Hafengebiet


Das neue Museum Aan de Stroom in Antwerpen

65 Meter beträgt die Höhe des roten Sandsteinblocks. Das entspricht einem rund 20 Stockwerke umfassenden Hochhaus. Doch der Kubus wirkt keineswegs monumental. Apart wie ehrerbietig erweist er einem historischen Ort Referenz. Hier inmitten von alten Docks nördlich des historischen Antwerpener Stadtkerns markiert das Museum Aan de Stroom den einstigen Standort des 1564 vollendeten Hansahauses, dem Sitz der deutschen Hanse und größten Handelskomplex der Stadt. Der mächtige Vierflügelbau im Stil der Renaissance brannte 1893 ab. Rund einhundert Jahre später hat das Gebiet als Hafen ausgedient. Kleinteilige Hafenbecken und enge Schleusen genügen nicht mehr Ansprüchen heutiger Containerumschläge. Ein neues Wohn- und Freizeitquartier ist im Entstehen. Kein anderes Projekt markiert so deutlich den Aufbruch in eine neue Zeit wie das soeben vollendete MAS, das heute die Tore für das Publikum öffnet. Eigentlich ist es kein Museum, sondern vereint die Funktion eines Aussichtsturmes samt in die Höhe führender Flaniermeile mit der eines Kunst- und Geschichtsspeichers. ...mehr

Das Museum am Ostwall ist ins Dortmunder U umgezogen und eröffnet sein neues Zuhause an diesem Wochenende. Damit geht der letzte große Museumsneubau der Kulturhauptstadt Ruhr an den Start

Vom Oberbergamt in die Brauerei


Die Dachpergola auf dem Dortmunder U

Unweit des Dortmunder Hauptbahnhofes liegt eines der Wahrzeichen des Ruhrgebietes. Nach Plänen des Architekten Emil Moog ist 1926/27 das imposante Gär- und Lagerhochhaus im funktionalen Duktus der neuen Sachlichkeit für die Dortmunder Union-Brauerei errichtet worden. Dann entwarf der bekannte Architekt und Designer Ernst Neufert als Firmenlogo das 1968 auf die Dachspitze gesetzte vergoldete vierseitige U. Die abgestufte Dachzone darunter wird gitterartig von einer einprägsamen Dachpergola kaschiert. Weithin sichtbar flimmern dort Videosequenzen in den gerahmten Feldern. Das U wird mal zum riesigen Aquarium, zum Taubenschlag oder zur Umlaufbahn des Sechs-Tage-Rennens. Kreiert hat dieses Kunstwerk aus fliegenden Bildern der Dortmunder Filmregisseur und -produzent Adolf Winkelmann. Unverkennbar ist, dass nach dem Auszug der Brauerei 1994 der monumentale Block heute Institutionen der Kunst und Kultur beherbergt. ...mehr

Der Norden Thüringens hält künstlerische Glanzpunkte bereit. Nicht nur Schloss Sondershausen ist eine Reise wert

Kleinode in Deutschlands Mitte


Schloss Sondershausen: Blauer Saal

Der Norden Thüringens, da mag jeder an das berühmte Kyffhäuser-Denkmal für Kaiser Wilhelm I. denken. Zwischen 1890 und 1896 entstand der 81 Meter hohe Denkmalturm mit dem bronzenen Reiterstandbild des Kaisers über dem in Stein gemeißelten Barbarossa nach Plänen des Denkmalarchitekten Bruno Schmitz. 247 Stufen führen in die Kaiserkrone deutscher Nationalgeschichte, von der sich ein grandioses Landschaftspanorama bis zum Brocken ausbreitet. Gleichzeitig wird deutlich, dass man inmitten der Ruine der mittelalterlichen Reichsburg Kyffhausen steht. Unter Friedrich Barbarossa erfolgte ihr Ausbau zu einer der größten Burgen Deutschlands auf einem 600 Meter langen Bergrücken, wo noch heute die Unterteilung in Ober-, Mittel- und Unterburg an Mauerresten ablesbar ist. Der begehbare Bergfried der Oberburg ist neben dem mit 176 Metern welttiefsten Brunnen ein Relikt der alten Anlage. ...mehr

Das Panorama Museum in Bad Frankenhausen zeigt neben Werner Tübkes riesigem Rundbild Ausstellungen figurativer Kunst

Galerie für ein einziges Gemälde


Panorama Museum Bad Frankenhausen

Reisende empfinden die Durchquerung der nordthüringischen Kyffhäuserregion als wohltuende Entspannung. Sanft ansteigende, bewaldete Hügel mit weißen Gipsfelsen wechseln mit landwirtschaftlich geprägten Tälern ab, in die sich heimelige Ortschaften einbetten. Doch so friedlich war es hier nicht immer. Auf dem Schlachtberg hoch über dem heutigen Solebad Frankenhausen versammelten sich im Mai 1525 bis zu 8.000 Aufständische. Der Versuch von Bauernheerscharen, mit Waffengewalt mehr Rechte und Freiheiten der Obrigkeit abzuringen, scheiterte. Die Rebellion kapitulierte vor Heerscharen fürstlicher Söldner. Thomas Müntzer, Radikalreformer, Weggefährte Luthers und Hauptscharfmacher, geriet in Gefangenschaft und wurde hingerichtet. ...mehr

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf hat an ihrem Stammsitz am Grabbeplatz wieder geöffnet

Alles neu und doch vertraut


Auch wenn die eigenen Bestände quantitativ nicht umfangreich sind, zählt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen weltweit zu den erstklassigen Kollektionen der Kunst des 20sten Jahrhunderts. Meisterwerke in dichter Konzentration aus einhundert Jahren begründen ihren Ruf als das Aushängeschild Düsseldorfs und des Landes. Fürstliche Sammlungen, auf denen renommierte Museen anderer Bundesländer gründen, waren hier nicht vorhanden. Im Jahr 1960 beabsichtigte der damalige Ministerpräsident Franz Meyers diesen Nachholbedarf abzuhelfen. Für heute schlapp anmutende 6,5 Millionen Mark erwarb er 88 Arbeiten Paul Klee, was auch als symbolische Wiedergutmachung an den 1933 entlassenen Düsseldorfer Akademieprofessor gedacht war. Der Grundstock war gelegt, und mit dem als Direktor der neu aufzubauenden Kunstsammlung betrauten Werner Schmalenbach 1962 ein genialer Kunsthistoriker gewonnen. Mit einem Ankaufsetat von zwei Millionen Mark pro Jahr ausgestattet, gelang es ihm in 28 Jahren Dienstzeit, grandiose Einzelwerke der europäischen und amerikanischen Moderne zu sichern. ...mehr

Das kürzlich wiedereröffnete Albertinum in Dresden setzt neue Akzente in der Wahrnehmung seiner Sammlung, die von Caspar David Friedrich über Rodin und Otto Dix bis zu Gerhard Richter reicht. Ein kritischer Blick auf das neue Museum

Durchwebt von ost-westlichen Zeitgenossen


Skulpturenhalle des neuen Albertinum

„Das Beste zum Schluss“ hieß unlängst ein Werbeslogan für ein Kaufhaus. In etwas abgewandeltem Sinne trifft das auch auf das auf den Kopf gestellte Albertinum zu, in dem man vor der Flutkatastrophe als erstes schnurstracks zu den Neuen Meistern – sprich zu Anton Graff, zu den Nazarenern und Caspar David Friedrich, zu Lovis Corinth oder Hans Grundigs visionärem Untergangstriptychon „Das tausendjährige Reich“ – ging und auch die DDR-Kunst noch mal inspizierte und hinterfragte. Die Malerei steht jetzt am Ende des Rundgangs, hoch oben im zweiten Stock. Stärker auf das Wesentliche konzentriert, werden die einen sagen, ausgedünnt die anderen. Der Klassizismus etwa wird nicht reflektiert und auch bei den Veristen ist jetzt vor allem Otto Dix vertreten, die Tafeln von Grundig, der noch stärker als Dix für das Dresdner Kunstschaffen steht, aber in der Nachkriegszeit von der SED-Führung als Nazi-Opfer und Vertreter einer proletarischen Richtung vereinnahmt wurde, sind ins Depot gewandert. ...mehr

Mit dem Abschluss aller Baumaßnahmen am „Museum am Strom“ in Antwerpen ist ein neuer prägnanter Museumsneubau geschaffen. Jetzt können die Exponate einziehen

Aufgetürmte Panoramen


Museum Aan de Stroom, Antwerpen

Das Gestern lebendig mit dem Heute zu verbinden, ist eine der vornehmsten Aufgaben zeitgemäßer Museen. Anspruchsvolle Architektur kann diesen Aspekt nachhaltig unterstützen. Wie geistreiche Lösungen ohne effekthascherische Gesten dies mit Bravour erfüllen können, demonstriert auf originelle Weise das gerade vollendete Museum Aan de Stroom (MAS) in der belgischen Hafenstadt Antwerpen. Ähnlich einem monolithischen Kubus aus Urgestein erhebt sich der Block zwischen den ehemaligen Hafenbecken. Blasebalgartig nach oben auseinander gezogen, ergeben sich kantig konturierte Aufbrüche, die spiralartig das Gehäuse umschlingen. ...mehr

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