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Am 01.12.2017 110. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister - Zeichnungen des 15. - 19. Jahrhunderts

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Museen

Dank einer Stiftung bereichert nun ein kleines Museum erlesener Miniaturen das Neue Schloss in Bayreuth. Deren Sujets eröffnen erstaunliche Korrespondenzen zu Ausstattung und Leben des Hofes

Mehrdeutige Gesten und feine Verführungsspiele


Venus von Urbino, Emailminiatur nach Tizian, um 1800

Venus schlummert, ihre gesamte Schönheit unverhüllt darbietend, mit angezogenen Beinen auf einer Wolke. Und schon hat sich Amor neugierig zwischen den Beinen der Liebesgöttin durchgeschlichen. Angebracht wurde das Motiv vom Hofstuckateur Adam Rudolph Albini um 1754/55 in einem intimen Ruhezimmer des Neuen Schlosses zu Bayreuth im Auftrag von Markgraf Friedrich III. Fast als Pedant zum „Venuskabinett“ könnte ein anderer Raum im Schloss bezeichnet werden, in dem ein schöner Jüngling auf einer Wolke ruht, während Amor zielgerichtet einen Pfeil auf ihn abschießt. Aber nicht nur private Gemächer schmücken Darstellungen mit freizügigen Anspielungen. Auch in den sommertags genutzten Grottenräumen ist die Liebe wichtigstes Ausstattungsthema. Mehr naturalistisch und weniger spielerisch unter Markgraf Alexander 1771/72 eingerichtet, zieren hier brünstige Muschelgesichter und lächelnde Putten die Wände, zusammengesetzt aus wertvollen Südseemuscheln. Auch in den angrenzenden Gärten, die von jeher für paradiesische Vorstellungen stehen, greifen Skulpturen und Steinvasen mit Liebesszenen antiker Mythologien Erotisches auf. Lasziv lehnt sich Voluptas, der Sohn von Amor und Psyche, zurück und bringt seine sexuelle Lust expressiv zum Ausdruck. ...mehr

Die Bedeutung der Nürnberger Kaiserburg harrte bislang einer prägnanten geschichtlichen wie kunsthistorischen Darbietung. Nun stellt erstmals eine instruktive Schau ihren Rang vor

Das Aushängeschild des Reiches


Kaiserburg Nürnberg

Noch immer thront sie imposant auf dem Felsrücken hoch über Nürnberg, als wäre seit 1.000 Jahren nichts passiert. Bedingt durch die beherrschende Lage, prägt die Kaiserburg wie kein zweites Objekt die Silhouette der geschichtsträchtigen alten freien Reichsstadt, deren nach wie vor vom turmbewehrtem Stadtmauerring eingefasstes Inneres trotz massiver Zerstörungen seine Kleinteiligkeit bewahrt hat. Rote Satteldächer, Kirchtürme, schmucke Gassen und Plätze lassen Burg und Stadt schon rein optisch zu einem Ganzen verschmelzen. Die überragende Bedeutung der ausgedehnten staufischen Burganlage als imperiales Absteigequartier der von Pfalz zu Pfalz ziehenden Kaiser sowie Versammlungsort von Reichstagen war lange nicht griffig erfahrbar. Von Kemenate und Palas ließ der letzte Krieg in Teilen nur verkohlte Mauerstümpfe übrig, und der Wiederaufbau gestaltete sich zwar rasch, aber vereinfacht. Nun ist neues Leben auf die Nürnberger Kaiserburg eingekehrt. ...mehr

In Koblenz hat das neue Mittelrhein Museum seine Tore in einem multifunktionalen Haus mit spartenübergreifender Ausrichtung eröffnet

Ohne Ecken und Kanten


„Forum Confluentes“ in Koblenz

Seit der Bundesgartenschau 2011 verändert die Stadt Koblenz kontinuierlich ihr durch Kriegseinwirkungen empfindlich verkrüppeltes städtebauliches Gesicht. Mitten in der kleinteilig strukturierten Innenstadt erweist sich seit wenigen Tagen der zwischen dem kurfürstlichen Schloss und dem Deutschen Eck gelegenen Zentralplatz als neue Architekturattraktion. Das längsrechteckige Blockgeviert wurde unter Wahrung der Fluchtlinien weitgehend bebaut. Dynamisch abgerundete Ecken entziehen den Gebäudeblöcken jede Schärfe. Geschmeidig anziehende Fronten umgeben und gliedern den neuen „Trichterplatz“, der zwei unterschiedlich große gläserne Baukörper voneinander absetzt. Im Jahr 2007 fand für diesen Platz ein Wettbewerb statt, dessen zwei Sieger mit der Bearbeitung ihrer Entwürfe beauftragt wurden. Nach einer Stichwahl konnte sich dann das Büro Benthem Crouwel aus Aachen und Amsterdam durchsetzen. ...mehr

Nach der Eröffnung des Van Gogh Museums sind nun wieder alle berühmten niederländischen Museen am Amsterdamer Museumplein für das Publikum zugänglich

Das Privileg des eigenen Hauses


Van Gogh Museum, Amsterdam

Etwa 900 Gemälde und 1.100 Zeichnungen sowie Briefskizzen, Aquarelle und Lithografien hinterließ Vincent van Gogh 1890 bei seinem Tod im Alter von erst 37 Jahren. Nur wenige Arbeiten hatte er zeitlebens verkaufen können, einige verschenkte er an Freunde, vieles blieb in der Familie. Willem van Gogh, Sohn des Künstlerbruders Theo, brachte den ererbten Fundus an Werken seines Onkels 1960 in die eigens dazu gegründete Vincent van Gogh Stiftung ein. Zunächst wurden die Bilder im Stedelijk Museum in Amsterdam gezeigt, bevor 1973 ein eigenes Haus für die Kollektion eröffnet werden konnte. Einerseits reiht sich das Van Gogh Museum in die Kette der Kulturbauten aus Concertgebouw, Stedelijk Museum und Rijksmuseum rund um den Museumplein ein, andererseits fällt es als einzige nicht den überschwänglichen Formen der Gründerzeit Tribut zollende Architektur aus dem Rahmen. Die kubisch blockhafte Gestalt geht auf posthum realisierte Entwürfe des berühmten niederländischen Architekten und Designers Gerrit Rietveld zurück. ...mehr

Mit der Eröffnung des Neuen Lenbachhauses in München findet nicht nur eine architektonische Veränderung statt. Unübersehbar ist das neue museale Konzept des Hauses mit der berühmten Blaue Reiter-Sammlung

Neues Aushängeschild: Beuys-Environments


Der Neubau des Lenbachhauses München

Zeitgenössische Kunst hat die Städtische Galerie Lenbachhaus schon seit mehr als vierzig Jahren gesammelt. Nur in welchem Maße, das lässt sich wohl erst jetzt in dem von Stararchitekt Norman Foster um- und an- und ausgebauten Neuen Lenbachhaus im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Die Installation „Wirbelwind“ von Olafur Eliasson im Eingangsbereich und ein paar versprenkelte Skulpturen Erwin Wurms, die im ursprünglichen Lenbach-Bau wie Gartenzwerge den Weg in die obere Etage begleiten, sind nur ein Vorgeschmack auf eine Sammlung, die nicht wie das Abbild eines Kunstmarkt-Zyklogrammsdaherkommt, sondern von seismographischer Fähigkeit für Kunstentwicklungen spricht. Man hat es in dem neuen Gebäude geschafft, die Gegenwartskunst aus ihrem architektonischen Nischendasein zu holen und sie ganz klassisch in Raumfluchten zu platzieren. ...mehr

Nach zehn Jahren Schließung wegen umfassender Restaurierung und Modernisierung eröffnet die niederländische Königin Beatrix am 13. April das Rijksmuseum in Amsterdam

Versammlung von Gottes Kunstsöhnen


Rijksmuseums Amsterdam

Bilbaoeffekte durch spektakuläre Architekturen sind keine Erscheinung der letzten Jahrzehnte. Davon kann man sich in Amsterdam überzeugen: Bis heute dominieren die Türme des am 13. Juli 1885 eröffneten Rijksmuseums ausdrucksvoll den Museumplein. Mächtige ausgeschmückte Fassaden verkörpern stilistisch die Neugotik niederländischer Prägung. Mit stolzer Wucht tritt die nationale Kunstsammlung nach Außen auf. Auch später nahebei angesiedelte Institute, das Concertgebouw, das Stedelijk Museum und das Van Gogh Museum, können baulich mit diesem Ausstellungspalastes nicht konkurrieren. Damals war das Rijksmuseum das größte Museum und eines der teuersten Gebäude in den Niederlanden. ...mehr

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe präsentiert seinen Sammlungstrakt „Christentum im Mittelalter“ in neuem Licht. Einer der Höhepunkte: der Osterteppich aus dem Kloster Lüne

Zwischen Höllenangst und Seelenheil


Osterteppich, Kloster Lüne, 1504/05

„Als die Welt noch ein halbes Jahrtausend jünger war, hatten alle Geschehnisse im Leben des Menschen viel schärfer umrissene äußere Formen als heute.“ Der erste Satz aus dem Klassiker „Herbst des Mittelalters“ des niederländischen Historikers Johan Huizinga führt bereits in die unausweichliche Rigorosität einer Epoche ein, die geprägt war von den fundamentalen Ereignissen im Leben der Menschen: Geburt, Heirat, Krankheit, Sterben und Tod. Tröstung versprachen da allein der Glaube, der Empfang der Sakramente und das göttliche Mysterium. ...mehr

Neupräsentation der Buddhismus-Sammlung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe

Mit Buddhas Hilfe ins Nirwana


Wasser-Mond-Guanyin, China, frühe Ming-Dynastie, 15. Jahrhundert

Buddha ist angekommen. Und zwar nicht im Nirwana sondern im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, das seine Ostasien-Abteilung jetzt um eine hochkarätige Sammlung buddhistischer Kunst ergänzen kann. Die Grundlage für die rund 100 Werke umfassende, abwechslungsreiche Neupräsentation von Buddha-Figuren aus verschiedenen Epochen, Bodhisattvas, also irdischen Stellvertreterfiguren des Buddha, und japanischen Stellschirmen bildet die großzügige Schenkung des Hamburger Designers, Grafikers und Innenarchitekten Peter Schmidt, Jahrgang 1937. Der profunde Asienkenner Schmidt besuchte unzählige Male Ostasien, vor allem Japan, und trug so über die Jahrzehnte eine kenntnisreiche Sammlung buddhistischer Kunst zusammen, mit der er auch privat lebte. Das stundenlange Meditieren vor buddhistischen Kunstwerken, auch in asiatischen Museen, formte seine Faszination für die von Friedfertigkeit und innerer Ruhe geprägte Weltreligion. ...mehr

Rams, Panton und die große Unübersichtlichkeit: Die Neupräsentation der Designsammlung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe

Vom Sockel geholt


Verner Panton, SPIEGEL-Kantine, Snackbar, 1969

Was ist gutes Design? Für Dieter Rams, von 1955 bis 1997 Direktor für Produktdesign beim Elektro- und Hifi-Gerätehersteller Braun, ist die Antwort ganz einfach. „Gutes Design ist so wenig Design wie möglich“, lautet der Leitspruch des überzeugten Rationalisten. Lange Zeit galt das unverkennbare Braun-Design als das Nonplusultra moderner deutscher Nachkriegsgestaltung. Erfolgreich, weil zeitlos schön, funktional und massenkompatibel zugleich. Wenn das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, eines der führenden deutschen Museen für angewandte Kunst und Gestaltung, jetzt seine umfangreiche Design-Sammlung auf über 1000 Quadratmetern komplett neu ordnet und präsentiert, darf Dieter Rams natürlich nicht fehlen. Und so nimmt Rams’ ehemaliger Arbeitsraum, den er von 1981 bis 1997 als Professor für Industrial Design an der Hamburger Kunsthochschule benutzte, eine besondere Stellung in der neuen Dauerpräsentation ein: Natürlich exklusiv möbliert mit Rams-Design, in diesem Falle mit Stapelmöbeln, die der Designer für die Firma Vitsœ entworfen hatte. ...mehr

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News vom 17.11.2017

Oskar Kokoschka-Preis für Martha Jungwirth

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Der dunkle Victor Hugo in Wien

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Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

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Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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