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AktuellAktuell:Museen

Fünf Jahre Warten haben sich gelohnt: Der gelungene Neubau des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster ist fertig. Mit 7.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist das Haus jetzt sogar größer als das Essener Folkwang Museum

Aufstieg in die erste Liga


Pipilotti Rist, *Münsteranerin, 2014

„Das ist kein Bau, der uns einfach nur fertig übergeben wurde“, sagt Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster. „Wir haben in der Planungsphase sehr intensiv mit den Architekten zusammengearbeitet.“ Rund 11.000 Quadratmeter Bauvolumen umfasst der elegante Neubau des LWL-Museums direkt am Domplatz. Die Ausstellungsfläche wird damit um 1.800 Quadratmeter auf 7.500 Quadratmeter erweitert. Der Berliner Architekt Volker Staab spricht von einer „Architektur der Höfe“. Er ersann für den Neubau eine Abfolge von vier unterschiedlich gewidmeten Raumkonzepten: Vorhof am Domplatz, zentraler Foyerraum, Patio und Vorplatz an der Rückseite. Durch die Foyersituation im Erdgeschoss entsteht ein offenes, vom Tageslicht durchströmtes Haus mit Bibliothek, Buchhandlung, Vortragssaal und Restaurant. „Wir wollen bewusst die Barrieren herunternehmen und den hermetischen, etwas abgeschlossenen Ort hier durchbrechen“, so Hermann Arnhold. ...mehr

Die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München punktet mit einer eigenen Abteilung zur Neuen Sachlichkeit und zeigt auf Dauer unter dem Motto „Menschliches, Allzumenschliches“ einiges, was lange im Depot schlummerte

Von der Melancholie sachlicher Bilder


Mit seiner exzellenten Sammlung zum Blauen Reiter, mit Gemälden Wassily Kandinskys, Franz Marcs und Gabriele Münters ist das Münchner Lenbachhaus weltberühmt geworden. Dass diese städtische Galerie eine respektable Kollektion von Werken der Neuen Sachlichkeit besitzt, ist etwas aus dem Blickfeld geraten. Dabei kann man ein Bild wie Christian Schads „Operation“ von 1929 weder übersehen, noch jemals wieder vergessen. Hier gibt es keine Emotionen, die Beteiligten funktionieren wie ein Uhrwerk. Die Sterilität des Operationssaals bestimmt die Atmosphäre auf dem Gemälde. Jedes Detail ist in einem peniblen Realismus erfasst. Technisch orientiert sich Schad an den Meistern des 15. und 16. Jahrhunderts. Die Gesichter und das Inkarnat sind fein ausgearbeitet, die Gewänder und Tücher mit ihren Falten, nahezu plastisch dargestellt. „Ein Weltklasse-Bild“, sagt Matthias Mühling, Direktor des Münchner Lenbachhauses zur Eröffnung der neukonzipierten Abteilung der Neuen Sachlichkeit. ...mehr

Nach zweijähriger Schließung und Erweiterung öffnet das restaurierte Mauritshuis in Den Haag wieder seine Tore

Vom Grund auf höchsten Level


Mauritshuis in Den Haag

Weit steht nun das mächtige Zweiflügeltor des gusseisernen Lanzengitterzauns offen. Den Vorplatz rahmend, hielt er früher die Passanten vor dem Mauritshuis in Den Haag stets auf Distanz. Statt des alten seitlichen Dienstboteneingangs kann der Besucher das noble Stadtpalais wieder wie ursprünglich konzipiert von vorne betreten. Doch anstelle einer Pyramide wie im Pariser Louvre verweist transparent ein beiseite platzierter Zylinder auf den neuen Zugang. Durch eine dezent eingeschnittene und die Silhouette nicht störende Aussparung im Boden führen eine offene Treppe und ein im gläsernen Zylinderschacht angeordneter Lift in die Tiefe. Die frühere Enge des alten Souterrains ist nun einem großzügigen Raumgefüge gewichen. Der komplette Vorplatz samt nebenan verlaufendem Straßenzug wurde neu unterkellert und zu einem ausgedehnten Foyer umfunktioniert. Ebenerdig in den Boden eingelassene Glasflächen sorgen für taghelle Belichtung. Für insgesamt 30 Millionen Euro hat eine der renommierten Gemäldekollektionen der Welt endlich ein würdiges Entree erhalten. ...mehr

Das Museum der Deutschen Bahn AG in Nürnberg setzt die Dauerausstellung bis in die Zukunft fort

Weichen kultureller Vernetzungen


in der neuen Dauerausstellung des DB Museums in Nürnberg

Im Mai 1833 gründete sich eine Gesellschaft zur Anlage einer Eisenbahnverbindung zwischen Nürnberg und Fürth. Im Folgejahr wurde die Konzession erteilt, und schon am 7. Dezember 1835 fuhr der erste Zug. So rasch ging das vor 180 Jahren. Grafiker bemühten sich schnell, Ansichten der neuen Bahn als Mitbringsel aufzulegen. Selbst Drucke von technischer Relevanz erfreuten sich wegen ihrer ästhetischen Qualitäten rasch großer Beliebtheit bei Sammlern. Doch auch ganz praktisch beeinflusste die Bahn bald das künstlerische Schaffen. Die Schule von Barbizon fußte auf den Errungenschaften der neuen Eisenbahn, mit der Mitte des 19. Jahrhunderts Künstler geschwind von Paris aus in den Wald von Fontainebleau gelangen konnten, um realistische Naturmotive zu malen. Als Motor des Fortschritts beförderte das neue Verkehrsmittel nebenbei die auch Revolution der Kunst. ...mehr

Der gelungene Neubau des LWL-Museums für Kunst und Kultur ist fertig. Doch eröffnet wird erst im September. Mit den neuen und größeren Räumen und einem aktuellen Konzept will man in Münster hoch hinaus

Aufstieg in die erste Liga


Das neue LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

„Das ist kein Bau, der uns einfach nur fertig übergeben wurde“, sagt Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster. „Wir haben in der Planungsphase sehr intensiv mit den Architekten zusammengearbeitet.“ Rund 11.000 Quadratmeter Bauvolumen umfasst der Museumsneubau des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), der sich an den direkt am zentralen Domplatz gelegenen Altbau anschließt. Die Ausstellungsfläche wird damit um 1.800 Quadratmeter auf 7.500 Quadratmeter erweitert. Das Berliner Büro Staab Architekten spricht von einer „Architektur der Höfe“. Unter der Leitung von Volker Staab ersannen die Berliner für den Neubau eine Abfolge von vier unterschiedlich gewidmeten Raumkonzepten: Vorhof am Domplatz, zentraler Foyerraum, Patio und Vorplatz an der rückseitig gelegen Straße Rothenburg. Sie fügt sich nahtlos in die durch den Abriss des Vorgängerbaus aus den 1970er Jahren entstandene Baulücke ein. Durch die Foyersituation im Erdgeschoss entsteht ein offenes, vom Tageslicht durchströmtes Haus mit Bibliothek, Buchhandlung, Vortragssaal und Restaurant. „Wir wollen bewusst die Barrieren herunternehmen und den hermetischen, etwas abgeschlossenen Ort hier durchbrechen“, so Hermann Arnhold. Die in enger Absprache mit den Architekten konzipierte Buchhandlung Walther König, ein Kernstück des Foyers, wird sechs Mal so groß sein wie bisher. Arnhold bezeichnet sie als „einen wichtigen Baustein innerhalb des Marketingpools Museum“. ...mehr

Medizingeschichte live: Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf eröffnete jetzt das neue Medizinhistorische Museum in einem beeindruckenden Backsteinbau von Fritz Schumacher. Die Highlights: ein historischer Sektionssaal sowie eine umfangreiche Sammlung von lebensechten Wachsmodellen

Die Geburt der modernen Medizin


Moulagenkunst von Alexa Seewald

„Das ist nicht vom Himmel gefallen, das ist das Ergebnis einer sehr langen, harten Arbeit“, sagt Uwe Koch-Gromus, der Dekan des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Vergangene Woche eröffnete auf dem weitläufigen Klinikgelände das neue Medizinhistorische Museum Hamburg im Fritz Schumacher-Haus, dem ehemaligen Sitz der Pathologie. Das imposante und gut erhaltene Backsteingebäude stammt aus dem Jahr 1926. „Eine moderne Medizin, die sich an Hightech orientiert, braucht auch Zonen der Reflektion“, erläutert Koch-Gromus die Beweggründe für die Schaffung der medizinhistorischen Dauerausstellung, die auf 1000 Quadratmetern rund 600 Exponate präsentiert. ...mehr

Die Reorganisation der Gothaer Museumslandschaft kam nach der Wende langsamer voran als anderswo im Osten. Nun eröffnete am Wochenende das Herzogliche Museum nach umfassender Restaurierung und Neuordnung der Kunstsammlungen

Das barocke Universum ist umgestaltet


Herzogliches Museum in Gotha

Geradezu exemplarisch weisen die Gothaer Museumssammlungen eine für deutsche Kollektionen typische Geschichte auf. Im Gegensatz zu den großen Häusern etwa in den Vereinigten Staaten basieren die Bestände vieler Museen in Deutschland auf ehemals Jahrhunderte lang währenden fürstlichen Sammelleidenschaften. Auch die Herzöge in den thüringischen Landen waren der Begeisterung für das Gute, Wahre und Schöne erlegen, was sich auch in Gotha in einem breit gefächerten Fundus an erlesenen Objekten der Malerei, Plastik, des Handwerks, bibliophiler oder archivarischer Kostbarkeiten unterschiedlicher Provenienzen und Epochen niederschlägt. Deren Geschichte beginnt mit dem Neubau der Residenz. ...mehr

Zwei Bereiche des Dessauer Bauhaus-Gebäudes öffnen nach umfangreicher Restaurierung und Neugestaltung ihre Tore. Weitere Schritte folgen in Etappen bis zum runden Jubiläum im Jahr 2019

Den einhundertsten Geburtstag fest im Blick


Bauhaus Dessau

Wie auf einer Schiffskommandobrücke schreitet der Besucher entlang durchlaufender Fensterbahnen zwischen dem Klassenflügel und dem Werkstättentrakt. Der Eindruck täuscht nicht: Hier liegen bis heute die Büros der Direktion des Bauhauses in Dessau. Karge Wände, offen liegende Träger und Pfeiler aus Beton, kleinsprossig von Eisenstegen unterteilte dünne Glasscheiben oder rohrartige Geländer vermitteln eher maritimen Charakter oder den von Industriebauten. 1996 wurde das im Dezember 1926 eröffnete, nach Plänen von Walter Gropius errichtete Dessauer Bauhausgebäude in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Es gilt heute als weltweites Markenzeichen einer Ideenschmiede, die mit dem Anspruch einer umfassenden Reform von Lebensvorgängen über eine adäquat gestaltete Umwelt antrat. ...mehr

Die Sayner Hütte bei Koblenz ist für ihren Eisenkunstguss berühmt. Die wegweisende Fabrikarchitektur wird nun museal neu erschlossen

Formvollendet, zugleich kantig, hart und sicher


Die Sayner Hütte

Schmuck, Gebrauchsobjekte oder Bauteile aus schwerem Gusseisen sind ein spezielles Sammelgebiet. Ausschließlich dieser Nische gewidmete Anbieter machen auf Messen wie der Cologne Fine Art ihre Aufwartung. Aber auch auf Flohmärkten oder bei Antikhändlern abseits der Zentren sind kunstvoll gestaltete Eisenobjekte für erschwingliche Summen zu erstehen. Zeitweise erfreute sich der Schmuck aus Eisen großer Beliebtheit und wurde sogar höher als Gold geschätzt. „Gold gab ich für Eisen“ war zu Beginn der Befreiungskriege 1813 bis 1815 die Parole, mit der Frauen aufgerufen wurden, ihren Goldschmuck für den Krieg gegen Napoleon zu spenden. Die hohe gesellschaftliche Wertschätzung des Eisenschmucks gründete sich aber auch in der Identifizierung mit technischen Neuerungen. Manchmal findet man auf der Unterseite eines Gussstücks die Buchstaben „SH“, die Gießmarke für die Sayner Hütte. Mit dem 1. Juli 1815 gelangte sie in den Besitz der Preußischen Krone. Neben der ab 1796 im schlesischen Gleiwitz etablierten, bis heute tätigen und der von 1804 bis 1874 in Berlin aktiven Eisengießerei war Sayn am Rhein der dritte bedeutende Standort preußischen Eisenkunstgusses. ...mehr

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