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Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting

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ohne Titel / Günther Uecker

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Madonna del Ponte II / Doris Ziegler

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Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museen

Der Erweiterungsbau des Züricher Kunsthauses von David Chipperfield ist eröffnet. Damit steigt das Haus zum größten Kunstmuseum der Schweiz auf. Doch die Diskussionen um belastete Sammlungsteile nehmen kein Ende

Wirbel hinter dem Vorhang


Chipperfield-Bau des Kunsthauses Zürich

Inmitten der verkehrsreichen Betriebsamkeit des Züricher Heimplatzes schlängelt sich ein gelb- und pinkfarbener Stängel weit empor. Oben mündet er in einem Trichter, so als gäbe es etwas aufzusaugen. Nachts treten installierte farbige Lichtspots in Aktion, die suchend die Umgebung ausleuchten. Wie eine skurrile Blume oder Tütenlampe gebärdet sich die Installation „Tastende Lichter“ der in Zürich lebenden Künstlerin Pipilotti Rist und steht damit in starken Kontrast zum Kunsthaus-Neubau gegenüber. ...mehr

11.10.2021

Das Duisburger Sammlermuseum Küppersmühle öffnet den von Herzog & de Meuron geplanten Erweiterungsbau

Vom Brot zur Kunst des Lebens


MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Duisburg

Als sich im Jahr 1860 im stadtnahen Duisburger Binnenhafen Mühlenbetriebe ansiedelten, mauserte sich der Ort rasch zum Brotkorb der gesamten Region. Im Zuge technischer Verbesserungen entstand um 1908 ein neues Mühlengebäude, der heutige Altbau des Museums Küppersmühle. Direkt angrenzend kamen in den 1930er Jahren Stahlsilos hinzu. 1972 erfolgte dann die Stilllegung des Betriebes. Auf der Grundlage des vom britischen Architekten Norman Foster entwickelten Masterplanes für das Duisburger Hafengebiet bot die internationale Bauausstellung Emscher Park zwischen 1989 und 1999 die Chance zur Aufwertung der Industriebrache zu einem multifunktionalen Dienstleistungsareal. Der heimische Sammler Hans Grothe nutzte hier die Gelegenheit zur Unterbringung seiner Kunstsammlung. Die Baseler Architekten Herzog & de Meuron bauten zwischen 1997 bis 1999 das historische Backsteingebäude durch Entkernung zu einem Museum um. Hinter den historischen Backsteinfassaden entstanden White Cubes mit einer Ausstellungsfläche von 3.600 Quadratmetern. Lediglich mit Backsteinen zugemauerte Fenster und die Einfügung schmaler Fensterbahnen offenbaren von außen auf den zweiten Blick die neue Funktion. Schon damals erregte der eher unscheinbare Treppenhausanbau aus rot gefärbten Beton mit organisch-spitzwinklig geschwungenen Stiegen großes Aufsehen. ...mehr

27.09.2021

Die Neue Nationalgalerie in Berlin öffnet nach sechs Jahren wieder und feiert sich und die Kunst des 20. Jahrhunderts

Fragen an die Moderne


Neue Nationalgalerie Berlin

Ursprünglich sollte der Bau die Firmenzentrale des Rumherstellers Bacardi in Santiago de Cuba werden; doch nach der Kubanischen Revolution und der Verlegung des Konzernsitzes auf die Bermudas wurden die Pläne schnell ad acta gelegt. Sein Glanz entfaltet der 50 auf 50 Meter messende, streng reduktionistische Entwurf heute als Museum: Ludwig Mies van der Rohe errichtete das weltbekannte Gebäude zwischen 1965 und 1968 als Neue Nationalgalerie in Berlin. Mit der weiten, transparenten Glashalle und dem fließenden Grundriss im Sammlungsgeschoss hat der bedeutende Architekt und ehemalige Bauhaus-Direktor seine Suche nach dem, wie er es nannte, „offenen Raum“ vollendet. Nach beinahe mehr als 50 Jahren wurde der Komplex nun vom Berliner Büro David Chipperfield Architects erstmals saniert. Um den Denkmalcharakter der Inneneinrichtung zu bewahren, wurden rund 35.000 einzelne Bauteile, wie etwa Leuchten, Holzeinbauten und Türen eigens demontiert, restauriert und anschließend wieder installiert. ...mehr

Nach fünf Jahren Renovierung hat das Gruuthusemuseum im flämischen Brügge wieder die Tore geöffnet. Einprägsam stellen erlesene Schätze den künstlerischen Reichtum der alten Handelsstadt vor

Übertriff Dich selbst!


Gruuthusemuseum in Brügge

Ludwig von Brügge, flämisch Lodewijk van Gruuthuse, war Kunstfreund, Diplomat und ein geschickter Geschäftsmann. Sein Vermögen erwarb der um 1427 geborene und 1492 verstorbene Spross einer einflussreichen Brügger Familie über das Monopol auf den Verkauf der Kräutermischung Grut, damals Hauptbestandteil des Bieres. Zwischen 1463 und 1477 amtierte er zudem als Statthalter und höchster Vertreter des Herzogs der umliegenden burgundischen Gebiete und konnte es sich erlauben, in einem opulenten Stadtpalast zu residieren. Über der Tür zum Palais aus dem 15. Jahrhundert prangt noch heute stolz der Wahlspruch der Familie „Plus est en vous“ – „Du kannst mehr, als du glaubst“. Die freie Übersetzung „Übertreffe Dich selbst“ war auch die Richtschnur für die umfassende Restaurierung und Neuausrichtung der musealen Präsentation in Ludwigs ehemaligem Domizil. ...mehr

Zum hundertjährigen Jubiläum in Dessau: Der schwarze Glaskubus des neuen Bauhaus Museums ist eröffnet

Im spiegelnden Schwebezustand


Bauhaus Museums Dessau

Der Passant blickt in ein schwarzes Nichts. Auf den reflektierenden Glasfronten inszenieren umliegende Plattenwohnhäuser und pittoreske Gründerzeitbauten ein skurriles Spiel aus Zerrbildern. Der breit gelagerte, dunkle Glaskasten besitzt den Charme eines futuristischen Ufos oder einer High Tech-Produktionshalle. Erst beim Eintreten entfaltet das Gehäuse seine Magie. Unverhofft steht man mittendrin – im neuen Bauhaus Museum in Dessau. In der pfeilerlosen, durchgehenden Halle schwebt hoch über den Köpfen des Publikums das eigentliche Museum. Ähnlich einer Brücke konzipiert, befindet es sich in einem 100 Meter langen schwarzen Betonriegel. Als Träger dienen lediglich zwei Treppenhäuser an den schmalen Enden. ...mehr

Krems hat nun die Landesgalerie Niederösterreich und feiert die Eröffnung mit gleich fünf Ausstellungen

Dicht gedrängt


Landesgalerie Niederösterreich in Krems

Nur 70 Kilometer westlich von Wien liegt im Donautal und am Tor zur Wachau das schöne Städtchen Krems. Knapp 25.000 Einwohner zählt die Gemeinde und kann doch mit einem Kulturangebot aufwarten, das einmalig in Niederösterreich ist. Neben dem jährlich im Frühjahr stattfindenden „Donaufestival“, einer Veranstaltungsserie für zeitgenössische Kunst und Kultur, dem Musikfestival „Glatt und Verkehrt“ vereint die „Kunstmeile Krems“ mit der Kunsthalle, dem Forum Frohner, dem Klangraum Minoritenkirche, der Factory, der Filmgalerie, dem Karikaturmuseum und der Artothek Niederösterreich eine gut gefüllte Reihe von Institutionen, die Kunst und Kultur auf hohem Niveau bieten. Ende Mai öffnete nun mit der Landesgalerie Niederösterreich eine weitere Kulturinstitution ihre Pforten. Drei Jahre nach Baubeginn präsentiert das neue, rund 35 Millionen Euro teure Museum die Kulturschätze des Landes, die um Werke aus Privatsammlungen ergänzt werden. Der von den Architekten Bernhard Marte und seinem Bruder Stefan Marte in Stahlbetonskelettbau entworfene, größtenteils fensterlose Bau, der von einer silbrig-grau glänzenden Titan-Zinkschindel-Oberfläche ummantelt wird, bietet auf fünf Ebenen insgesamt 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. ...mehr

Erweiterungsbau, schnelle Rotation und andere frische Konzepte: Das New Yorker Museum of Modern Art erfindet sich ab Oktober neu. MoMA-Direktor Glenn D. Lowry und sein Team stellten jetzt in Berlin die Planungen für die Zukunft vor

Den weißen Kerlen etwas Ruhe gönnen


Das sanierte Treppenhaus des Museum of Modern Art mit Oskar Schlemmers „Bauhaustreppe“ von 1932

Wer das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) vor seiner temporären Auszeit noch einmal im alten Zustand besuchen möchte, der muss sich beeilen. Am 15. Juni schließt die 1929 von Alfred H. Barr Jr. gegründete Mutter aller Museen mit zeitgenössischer Kunst für 116 Tage, um dann am 21. Oktober mit rund 3.700 Quadratmeter zusätzlicher Ausstellungsfläche und einem runderneuerten Ausstellungs- und Vermittlungskonzept wiederzueröffnen. MoMA-Direktor Glenn D. Lowry, Chef-Kurator Christophe Cherix und Wendy Woon, die stellvertretende Leiterin der an diesem Haus besonders wichtigen Museumspädagogik, stellten jetzt in Berlin die Pläne für den Neubau und die zukünftige Ausrichtung des Hauses vor. Und die ist durchaus revolutionär. ...mehr

In seiner umfassenden Neupräsentation der Bestände verfolgt das Wiener Leopold Museum den künstlerischen Weg in die Moderne und ihr Umfeld von 1870 bis 1930

Zwischen imperialem Salon und modernem Sozialstaat


in der neuen Dauerpräsentation „Wien 1900. Aufbruch in die Moderne“

Von inbrünstiger Würde beseelt blickt der Malerfürst hoch über den Eintretenden hinweg. Der Bildhauer Viktor Tilgner interpretierte 1885 den Malerkollegen Hans Makart mit wallender Haarpracht, Rauschebart und ausgreifend drapiertem Gewand. Vorbei am strengen Blick des Kaisers Franz Joseph I., illustriert 1908 von Koloman Moser für eine Jubiläumsbriefmarke, führt der Parcours in einen Salon mit dunkelroten Samtvorhängen und flauschigem Teppich. Die Gründerzeit entfaltet sich mit voller Wucht. Anselm Feuerbach, der Neuromantiker und Opponent Makarts an der Wiener Akademie, lässt hier in einem großformatigen Gemälde die Sagengestalt Medea im düsteren Ambiente aufleben. ...mehr

Der erste gotische Dom nördlich der Alpen und östlich des Rheins ist das Aushängeschild der Landeshauptstadt Magdeburg. In ihm ruht Otto der Große, die bedeutendste Gestalt der Stadtgeschichte. Das neu eröffnete Dommuseum „Ottonianum“ rückt nun beides in den Fokus

Im Schnittpunkt deutscher Geschichte


Löwenköpfchen, 11. Jahrhundert

Ottonianum, der Name des neuen Dommuseums in Magdeburg, verweist bereits auf die maßgebliche Person, um die sich alles dreht. Mit Otto dem Großen (912-973) begann die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Wie über 150 Jahre zuvor Karl der Große wurde Otto im Jahr 962 in Rom zum Kaiser gekrönt. Damit begann die Tradition, von nun an deutschen Königen die Kaiserwürde zu verleihen. Das Germanentum verband sich mit christlich-römischen Prägungen in einem Großreich. Es bestand bis zur Zerschlagung durch Napoleon im Jahr 1806. Magdeburg erlangte durch den im heutigen Sachsen-Anhalt geborenen und verstorbenen Kaiser Otto I. eine politische und religiöse Vorrangstellung. Zentral im Reich gelegen und mit einer prächtigen Pfalz ausgestattet, wurde Magdeburg 968 zum Erzbistum erhoben. Um die Herrschaftsansprüche zu untermauern, ließ Otto die Pfalz wie auch den romanischen Dom mit antiken, aus Italien importierten Stücken ausschmücken, ergänzt von kostbaren Reliquien. ...mehr

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