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AktuellAktuell:Künstler

Die Finalisten des Hugo-Boss-Prize: Koo Jeong-a

Kunst betrachten, heißt Kunst erschaffen


Koo Jeong-a, South, 2000

Koo Jeong-a, 1967 geboren und aufgewachsen in der hektischen Millionenstadt Seoul, lebt und arbeitet heute in der Seine-Metropole Paris. Vielleicht sind gerade deshalb ihre Kunstwerke kleine Inseln der Ruhe, wohltuend unspektakulär und alles andere als pompöse, grell farbige Großstadt-Kunst. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Hachiya Kazuhiko

Retter der Spaßgesellschaft


Hachiya Kazuhiko, Inter Discommunication Machine, 1993/2002

Engagierten Museumsaufsehern sind die Arbeiten von Hachiya Kazuhiko ein Greuel: Hier sind alle „Bitte nicht berühren“-Rufe zwecklos. Denn für den japanischen Künstler gehören die Besucher unbedingt zu seinen Kunstwerken dazu. Erst sie machen die auf Interaktion angelegten Arbeiten komplett. Die Besucher nehmen die Aufforderung Kazuhikos, Teil seiner Kunstwerke zu sein, gerne an. Schließlich lockt ein Kunsterlebnis mit allen Sinnen – und manchmal auch mit den Sinnen anderer. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Anri Sala

Auf der Suche nach Wahrheit und Heimat


Anri Sala, Intervista, 1997

Sie ist jung, die dunklen Haare umspielen ihr Gesicht, aus dem ein paar erste Augen einen Blick direkt zum Betrachter werfen. Zu dieser Frau scheinen sie so gar nicht zu passen, die pathosschwangeren Parolen und harschen Anklagen, die am unteren Bildschirmrand eingeblendet werden. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Olafur Eliasson

Synthetische Naturbilder vom dänischen Naturburschen


Olafur Eliasson, Die Dinge die du nicht siehst, die du nicht siehst, 2001

Es könnte alles so einfach sein: Da schafft einer Regebogen, fängt das Sonnenlicht ein, baut Wasserfälle, macht Landschaftsaufnahmen und kommt zu guter letzt auch noch aus Dänemark und verbrachte seine Kindheit in Island. Doch wer sich durch die Installationen von Olafur Eliasson bewegt, der findet etwas ganz anderes als die erwartete Naturburschen-Idylle. ...mehr

Auf der Suche nach der Bildwelt von Lois Renner

"Das sind keine Fotos, das sind Bilder!"


Lois Renner, Jesus Österreich, 2000

Was ist denn nun real? Es sind fotografierte Bilder, reproduzierte Malerei, und doch auch reproduzierte Skulptur und Installation. Es ist ein C-Print hinter Plexiglas, aber ein Bild - ein Foto - ein Bild. Verwirrung auch im Bild. Was ist denn nun real? Was ist denn nun groß und was ist klein? Was ist, und was ist handgemacht, nachgemacht, manipuliert? Der 1961 in Salzburg geborene Lois Renner beschäftigt sich mit den komplexen Zusammenhängen und Schnittstellen zwischen Fotografie und Malerei, zwischen Realität und Illusion, zwischen groß und klein. In seinen konstruierten Entwürfen der Welt verwirren sich die Proportionen. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Pierre Hyghe

Kunst fängt da an, wo Hollywood aufhört


Pierre Huyghe, Annlee Inquiétante

Es gibt ein paar goldene Regeln in Hollywoodfilmen: Leinwandstars schlafen selten, gehen nie auf die Toilette und ganz sicher wird nicht gezeigt, wie der Hauptdarsteller durch halb Paris läuft, um an einen Treffpunkt zu gelangen. Nicht umsonst wird bei der alljährlichen Oscar-Verleihung auch derjenige prämiert, dem es gelingt, den Zuschauer so schnell und spannend wie möglich durch die Geschichte zu führen. „Schnitt“ heißt das Zauberwort. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Francis Alÿs

Spaziergänger mit Vogelbotschafter


Francis Alÿs, The Ambassador, Venedig, 2001

Was für andere zum obligatorischen Sonntag-Nachmittag-Programm gehört, wird bei Francis Alÿs zum Kunstobjekt. Seine künstlerische Karriere begann er mit Bildern, die er von Signaltafeln kopieren ließ. Doch bekannt wurde er mit seinen Spaziergängen. Seinen ersten "paseo" unternahm Alÿs 1991 in Mexiko City, der Stadt, in der er lebt und arbeitet. Begleitet wurde er dabei von einem magnetischen Hund auf Rädern, der sämtliche auf der Straße der Millionenstadt liegenden Metallstücke einsammelte. ...mehr

Zum Tode des Plastikers Eduardo Chillida

Ein sensibler Meister für Balance und Dialog


Eduardo Chillida, Zürich 1988

Klein, bescheiden, aber in unglaublich quirliger Konzentriertheit bei der Begutachtung und Diskussion von Orten für mögliche Arbeiten, so ist der Künstler dem Verfasser bei den Berlin-Besuchen 1998 begegnet. Dabei ging es um die Realisierung eines Werkes für die Regierungsbauten in der Hauptstadt. So als ob er ständig weit ausgreifende, imaginäre Fühler einsetzen würde, wurde er den spezifischen Situationen an den in Aussicht genommenen Standorten rasch gewahr. Die Gewichte und Eigentümlichkeiten der Plätze schnell erfassend und abwägend, entschied er sich schon nach wenigen Diskussionen mit den ihn begleitenden Familienmitgliedern, allen voran seiner Frau, gegen den gleichfalls angeregten Innenhof des neuen Auswärtigen Amtes und für den Platz vor dem Bundeskanzleramt. Mit dem ihm eigenen, im Laufe der Jahre zugewachsenen treffsicheren Gespür legte Eduardo Chillida recht unspektakulär die Grundlage für die Realisierung seiner letzten monumentalen Plastik. ...mehr

Der Werkbund schuf ein eigenständiges Form- und Qualitätsbewusstsein

Deutsche Wertarbeit


Peter Behrens, Offizielles Plakat zur Werkbundausstellung von 1914

Die Überwindung des Jugendstils und die Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenhang von Kunst, Industrie und Handel in Form einer Aufwertung der deutschen Arbeit setzte sich der Deutsche Werkbund zum Ziel. 1907 riefen ihn Architekten, Künstler, Unternehmer und Vertreter des öffentlichen Lebens in München ins Leben und markierten damit den Übergang zum modernen Industriedesign. ...mehr

ArchivArchiv*07/2014 - 09/2013 - 04/2012 - 05/2010 - 03/2009  - 12/2007 - 12/2006 - 08/2005 - 01/2005 - 03/2004 - 10/2002


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







News vom 17.02.2020

Ulrich Meister in Recklinghausen

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Berlin: Simon Fujiwara begeistert das Publikum der Nationalgalerie

Berlin: Simon Fujiwara begeistert das Publikum der Nationalgalerie

Trauer um Elisabeth Wild

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Bonn: Deller trifft Beethoven

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