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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Künstler

Walde Huth wird 80

Die quirlige Grande Dame der deutschen Fotografie


Walde Huth, Jacques Fath, Starmannequin Patricia, Paris 1954

Bekannt wurde sie durch die große Welt der Haute Couture eines Christian Dior, Jacques Fath, Givenchy oder Maggy Rouff. Ihren Schöpfungen verlieh Walde Huth in den 1950er Jahren internationale Aufmerksamkeit und brachte den Lesern großer Modemagazine durch ihr Auge in Fotostrecken die neuesten Kreationen nahe. Heute begeht die Kölner Fotografin ihren 80. Geburtstag und feiert ihn mit einem Empfang im Kölnischen Stadtmuseum, bei dem Walde Huth anhand von Beispielen aus ihrem fotografischen Werk über die "Facetten aus ihrer Bilderwelt“ spricht. ...mehr

Die Finalisten des Hugo-Boss-Prize: Koo Jeong-a

Kunst betrachten, heißt Kunst erschaffen


Koo Jeong-a, South, 2000

Koo Jeong-a, 1967 geboren und aufgewachsen in der hektischen Millionenstadt Seoul, lebt und arbeitet heute in der Seine-Metropole Paris. Vielleicht sind gerade deshalb ihre Kunstwerke kleine Inseln der Ruhe, wohltuend unspektakulär und alles andere als pompöse, grell farbige Großstadt-Kunst. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Hachiya Kazuhiko

Retter der Spaßgesellschaft


Hachiya Kazuhiko, Inter Discommunication Machine, 1993/2002

Engagierten Museumsaufsehern sind die Arbeiten von Hachiya Kazuhiko ein Greuel: Hier sind alle „Bitte nicht berühren“-Rufe zwecklos. Denn für den japanischen Künstler gehören die Besucher unbedingt zu seinen Kunstwerken dazu. Erst sie machen die auf Interaktion angelegten Arbeiten komplett. Die Besucher nehmen die Aufforderung Kazuhikos, Teil seiner Kunstwerke zu sein, gerne an. Schließlich lockt ein Kunsterlebnis mit allen Sinnen – und manchmal auch mit den Sinnen anderer. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Anri Sala

Auf der Suche nach Wahrheit und Heimat


Anri Sala, Intervista, 1997

Sie ist jung, die dunklen Haare umspielen ihr Gesicht, aus dem ein paar erste Augen einen Blick direkt zum Betrachter werfen. Zu dieser Frau scheinen sie so gar nicht zu passen, die pathosschwangeren Parolen und harschen Anklagen, die am unteren Bildschirmrand eingeblendet werden. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Olafur Eliasson

Synthetische Naturbilder vom dänischen Naturburschen


Olafur Eliasson, Die Dinge die du nicht siehst, die du nicht siehst, 2001

Es könnte alles so einfach sein: Da schafft einer Regebogen, fängt das Sonnenlicht ein, baut Wasserfälle, macht Landschaftsaufnahmen und kommt zu guter letzt auch noch aus Dänemark und verbrachte seine Kindheit in Island. Doch wer sich durch die Installationen von Olafur Eliasson bewegt, der findet etwas ganz anderes als die erwartete Naturburschen-Idylle. ...mehr

Auf der Suche nach der Bildwelt von Lois Renner

"Das sind keine Fotos, das sind Bilder!"


Lois Renner, Jesus Österreich, 2000

Was ist denn nun real? Es sind fotografierte Bilder, reproduzierte Malerei, und doch auch reproduzierte Skulptur und Installation. Es ist ein C-Print hinter Plexiglas, aber ein Bild - ein Foto - ein Bild. Verwirrung auch im Bild. Was ist denn nun real? Was ist denn nun groß und was ist klein? Was ist, und was ist handgemacht, nachgemacht, manipuliert? Der 1961 in Salzburg geborene Lois Renner beschäftigt sich mit den komplexen Zusammenhängen und Schnittstellen zwischen Fotografie und Malerei, zwischen Realität und Illusion, zwischen groß und klein. In seinen konstruierten Entwürfen der Welt verwirren sich die Proportionen. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Pierre Hyghe

Kunst fängt da an, wo Hollywood aufhört


Pierre Huyghe, Annlee Inquiétante

Es gibt ein paar goldene Regeln in Hollywoodfilmen: Leinwandstars schlafen selten, gehen nie auf die Toilette und ganz sicher wird nicht gezeigt, wie der Hauptdarsteller durch halb Paris läuft, um an einen Treffpunkt zu gelangen. Nicht umsonst wird bei der alljährlichen Oscar-Verleihung auch derjenige prämiert, dem es gelingt, den Zuschauer so schnell und spannend wie möglich durch die Geschichte zu führen. „Schnitt“ heißt das Zauberwort. ...mehr

Die Finalisten des Hugo Boss Prize 2002: Francis Alÿs

Spaziergänger mit Vogelbotschafter


Francis Alÿs, The Ambassador, Venedig, 2001

Was für andere zum obligatorischen Sonntag-Nachmittag-Programm gehört, wird bei Francis Alÿs zum Kunstobjekt. Seine künstlerische Karriere begann er mit Bildern, die er von Signaltafeln kopieren ließ. Doch bekannt wurde er mit seinen Spaziergängen. Seinen ersten "paseo" unternahm Alÿs 1991 in Mexiko City, der Stadt, in der er lebt und arbeitet. Begleitet wurde er dabei von einem magnetischen Hund auf Rädern, der sämtliche auf der Straße der Millionenstadt liegenden Metallstücke einsammelte. ...mehr

Zum Tode des Plastikers Eduardo Chillida

Ein sensibler Meister für Balance und Dialog


Klein, bescheiden, aber in unglaublich quirliger Konzentriertheit bei der Begutachtung und Diskussion von Orten für mögliche Arbeiten, so ist der Künstler dem Verfasser bei den Berlin-Besuchen 1998 begegnet. Dabei ging es um die Realisierung eines Werkes für die Regierungsbauten in der Hauptstadt. So als ob er ständig weit ausgreifende, imaginäre Fühler einsetzen würde, wurde er den spezifischen Situationen an den in Aussicht genommenen Standorten rasch gewahr. Die Gewichte und Eigentümlichkeiten der Plätze schnell erfassend und abwägend, entschied er sich schon nach wenigen Diskussionen mit den ihn begleitenden Familienmitgliedern, allen voran seiner Frau, gegen den gleichfalls angeregten Innenhof des neuen Auswärtigen Amtes und für den Platz vor dem Bundeskanzleramt. Mit dem ihm eigenen, im Laufe der Jahre zugewachsenen treffsicheren Gespür legte Eduardo Chillida recht unspektakulär die Grundlage für die Realisierung seiner letzten monumentalen Plastik. ...mehr

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