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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Künstler

Wiebke Siem hat den Goslarer Kaiserring 2014 gewonnen und damit eine der weltweit renommiertesten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst. Mit der im Kunstbetrieb eher unbekannten Bildhauerin und Objektkünstlerin sprachen Nicole Büsing und Heiko Klaas

Ich bin Künstlerin


Wiebke Siem

Nicole Büsing und Heiko Klaas: Frau Siem, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch. Sie erhalten den renommierten Goslarer Kaiserring 2014 und reihen sich damit ein in die Riege so berühmter Preisträger wie Gerhard Richter, Cindy Sherman oder Andreas Gursky. Was war ihre erste Reaktion, als Sie von der Nachricht erfahren haben? ...mehr

Im Schweizer Pavillon der diesjährigen Biennale in Venedig überrascht der 1977 geborene Valentin Carron mit einer auf den ersten Blick zurückhaltenden Inszenierung, die es allerdings in sich hat

Ein leiser Künstler, der auch laut werden kann


Ein kleiner schmiedeeiserner Schlangenkopf begrüßt die Besucher des Schweizer Pavillons auf der diesjährigen Biennale von Venedig. Doch das Reptil mit der züngelnden Zunge verfügt auch über einen Körper, der sich mit einer Länge von 80 Metern wie eine minimalistische Geste durch das 1952 von dem Architekten Bruno Giacometti erbaute, elegant-modernistische Raumensemble windet. Sie ist nicht groß – der Schlangenkörper besteht nur aus einer dünnen schwarzen Eisenstange –. aber dennoch eine unübersehbare Linie in der ansonsten fast leeren Umgebung. ...mehr

Stefan Wissel übernimmt vorhandene Dinge, überführt sie in eigene formstrenge Arrangements und reichert sie mit poetischen Qualitäten an

Emotionaler Konzeptualismus


„Auch eine stehengebliebene Uhr kann noch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigen; es kommt nur darauf an, dass man im richtigen Augenblick hinschaut.“ Dieser ebenso hintersinnige wie bestechend wahre Satz des österreichisch-jüdischen Essayisten, Kaffeehausjournalisten und Aphoristikers Alfred Polgar (1873-1955) bringt eine simple Wahrheit auf den Punkt, die Stefan Wissel gut gefallen dürfte. In seiner Ausstellung „Latente Ressourcen“ in der Galerie der Stadt Remscheid hatte der in Düsseldorf lebende Künstler 2011 ein dreidimensionales Bild von einer Uhr präsentiert, die eben diese Eigenschaft verkörpert: Stehengeblieben zu sein und zwar genau um 15:58 Uhr beziehungsweise 3:58 Uhr. Einmal am Tag, während der Öffnungszeiten der Galerie, könnte es dem Besucher also passieren, zufällig zur „richtigen Zeit“ an der Arbeit „Rote Zeit“ von 2011 vorbeizukommen und gar nicht zu bemerken, dass es hier um einen gefrorenen Moment geht. Eine Aufhebung des Kontinuums. ...mehr

Kerstin Cmelka verbindet in ihrem Schaffen Kunst und Leben und legt ihre Finger nicht zuletzt in die Wunden des Kunstbetriebs. Dafür hat sie ein mediales Repertoire aufgebaut und schlüpft lustvoll in verschiedene Rollen

Mal Filmdiva, mal Wiener Volkssängerin


Wie werden Künstlerkarrieren gemacht, wie Künstlerbiografien vernichtet? Ein zeitloses Lehrstück über das lancierte Hochjubeln eines Nachwuchskünstlers, den man dann ebenso kalkuliert wieder fallen lässt, liefert das 1969 uraufgeführte Theaterstück „Change“ des 2005 verstorbenen österreichischen Dramatikers Wolfgang Bauer. Die aus Mödling bei Wien stammende Berliner Künstlerin Kerstin Cmelka, Jahrgang 1974, hat für ihr identisch betiteltes Stück „Change“ fünf Szenen aus Bauers Original sowie eine weitere Szene aus seinem Stück „Magic Afternoon“ von 1967 auf heutige Verhältnisse und Sehgewohnheiten hin adaptiert. Sie inszeniert dieses Stück, das ironisch und entlarvend zugleich die Mechanismen des Kunstbetriebs mit all seinen immanenten Pseudofreundschaften, Intrigen, Verlogenheiten und Wertschöpfungsketten thematisiert, als prägnantes Mikrodrama: ...mehr

Ein Leben zwischen Fernweh und Sesshaftigkeit: Der Maler Norbert Schwontkowski ist am vergangenen Freitag in seiner Heimatstadt Bremen verstorben

Das Geheimnis eines guten Bildes


Norbert Schwontkowski

Der Bremer Maler Norbert Schwontkowski galt viele Jahre als Geheimtipp. Kennern der Bremer Kunstszene waren seine von Fernweh und Belesenheit, Weltschmerz und Melancholie kündenden Gemälde schon lange vertraut. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde er allerdings erst spät: 2005, mit seiner ersten Ausstellung in der Berliner Galerie Contemporary Fine Arts. Plötzlich waren er und sein Werk in aller Munde. Museen und Sammler in aller Welt erwarben seine Gemälde. Norbert Schwontkowski, der sich in seiner bescheidenen Gelassenheit nie darum bemüht hatte, berühmt zu werden, wurde wie ein lange zu Unrecht übersehenes Verbindungsglied mit offenen Armen in die internationale Kunstwelt aufgenommen. Worum es ihm, dem gläubigen Katholiken, der ursprünglich einmal Priester werden wollte, zeitlebens ging, war sein Projekt einer malerischen Erfassung der Welt und des Kosmos. ...mehr

Cyprien Gaillard

Transformation kulturellen Mülls


Wenn Cyprien Gaillard eine ihm bislang unbekannte Stadt zum ersten Mal besucht, führt ihn sein erster Weg nicht unbedingt zu den dortigen Hot Spots des zeitgenössischen Kunstbetriebs. Eröffnungen in hippen Galerien, Künstlerpartys oder In-Lokale? Alles zu seiner Zeit. Um die spezifische DNA und die typischen Erzählmuster einer Stadt zu ergründen, besucht Gaillard zunächst einmal ihre archäologischen, anthropologischen, geologischen oder naturkundlichen Museen. „Ich habe ein ganz allgemeines Interesse an Artefakten und Fragmenten, und zumindest in der westlichen Welt ist das Thema Archäologie ja auch immer eng mit dem Thema Kolonialismus und der Frage »Warum ist das überhaupt hier?« verbunden“, erklärte er 2011 in einem Interview mit Susanne Pfeffer, der Künstlerischen Leiterin der KW Institute for Contemporary Art in Berlin, sein tiefschürfendes Interesse an den Hinterlassenschaften früherer Generationen. Was sagt das, was man vor 100 oder 150 Jahren für erhaltenswert gehalten hat, über unser heutiges Verhältnis zu außereuropäischen Kulturen aus? Gibt es ihn noch, den kolonialen Blick? Ist er vielleicht kaleidoskopartig gesplittet in eine Vielzahl bewusster oder auch unbewusster Gesten und Verhaltensmuster, die auch denjenigen großstädtischen Eliten innewohnen, die sich für weltoffen, liberal und aufgeklärt halten? ...mehr

Spielerisch stellte das Schweizer Künstlerduo Fischli & Weiss die Selbstverständlichkeit der Welt infrage – Eine Würdigung

David Weiss gestorben


Peter Fischli und David Weiss erhalten den Roswitha Haftmann-Preis, November 2006

Was passiert eigentlich in meiner Wohnung, wenn ich nicht da bin? Gibt es sie dann überhaupt noch? Existiert sie? Je fantasieloser ein Mensch ist, umso weniger werden ihn solche Fragen interessieren. Jener Mensch, Anhänger des Feststellbaren, des Zählbaren und des Selbstverständlichen, wird auf solche Fragen vielleicht mit einem verständnislosen Blick antworten und dann weitergehen. David Weiss hat sie gestellt, zusammen mit seinem Künstlerpartner Peter Fischli. Beide haben noch andere, bedeutungslosere Fragen gestellt. Rund tausend sind es in ihrer Installation, die 2003 in Venedig den Goldenen Löwen auf der Biennale erhielt. ...mehr

Antoni Tàpies gestorben

Hoffnung auf das vollendete Bild


Unter den zeitgenössischen spanischen Künstlern war er der unbestrittene Meister, der in der Wahl seiner Mittel stille, in der Sache aber stets deutlich vernehmliche König der Gegenwartskunst seines Landes. Wie kein zweiter war Antoni Tàpies ein in seiner künstlerischen Bedeutung monumentales Bindeglied zwischen den Großmeistern der spanischen Moderne Pablo Picasso sowie Joan Miró und einer jüngeren Generation, die sich wie Miquel Barceló technisch und thematisch zum Teil unmittelbar auf ihn bezieht. Sein Leben und Werk stehen zugleich symbolisch für die bewegte spanische Geschichte 20sten Jahrhunderts, das er weitgehend durchmaß. Geboren 1923 und aufgewachsen in der katalanischen Metropole Barcelona, fand er in jungen Jahren als Autodidakt zur Kunst, konnte sich aber lange Zeit nicht zwischen ihr und einem Brotberuf als Jurist entscheiden. Erst 1946 brach er sein Jurastudium an der Universität Barcelona ohne Abschluss ab. Zunächst beeinflusst vom Surrealismus, gründete er 1948 zusammen mit dem Maler Modest Cuixart, dem Schriftsteller Joan Brossa und anderen Intellektuellen die Künstlergruppe Dau al Set und beteiligte sich im selben Jahr am Salón de Octubre in Barcelona. ...mehr

Lucian Freud gestorben

Maler menschlichen Fleisches


Lucian Freud ist tot. Wie englische Medien berichten, ist der Maler, Zeichner und Grafiker am Mittwochnacht in seinem Londoner Haus friedlich verstorben. Er war seit längerem krank und wurde 88 Jahre alt. Freud, ein Enkel des Wiener Psychoanalytiker Sigmund Freud, zählt zu den wichtigsten britischen Künstlern des 20sten Jahrhunderts. Bis zuletzt war er künstlerisch tätig und hat jeden Tag gearbeitet. Was solle man auch anderes tun, als malen, hat Lucian Freud einmal einem Journalisten gesagt. Weltweit bekannt ist er für seine Portraits und Aktdarstellungen, die den menschlichen Körper schonungslos auf die Leinwand bannten. Nicholas Serota, Direktor der Tate Gallery, würdigte sein Schaffen mit den Worten: „Die Vitalität seiner Akte, die Intensität seiner Stillleben und die unmittelbare Präsenz seiner Portraits von Familienangehörigen und Freuden garantierten Lucian Freud einen einzigartigen Platz im Pantheon der Kunst des späten 20sten Jahrhunderts.“ ...mehr

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News vom 20.09.2017

Matisse und Bonnard in Frankfurt

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Zeitgenössische arabische Kunst in Berlin

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Documenta bilanziert positiv

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Furchtlos mit Alicia Framis in der Kunsthalle Nürnberg

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