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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Künstler

Die Entdeckung der Langsamkeit: Jordan Wolfson, der aktuelle Stipendiat des Bremerhavener Vereins „Kunst und Nutzen e.V.“, fährt mit dem Frachter nach New York

Melancholie auf der Nordsee


Jordan Wolfson geht an Bord der OOCL Bremen

Dauer statt Geschwindigkeit. Der Blick auf den Ozean durch ein Bullauge statt hunderter Filme im Bordprogramm. Zwölf lange Tage in einer Schiffskabine statt acht Stunden in der Economy Class. Die Melancholie der Langsamkeit statt der Effizienz des Jetzeitalters. Der New Yorker Jordan Wolfson, 27, zur Zeit Stipendiat des Vereins „Kunst und Nutzen e.V.“ in Bremerhaven, liebt Herausforderungen dieser Art. „Nur was mit Anstrengungen oder manchmal sogar Schmerzen verbunden ist, prägt sich auch dauerhaft dem Gedächtnis ein“, sagt der um Lebensweisheiten nicht gerade verlegene, schlaksige junge Mann mit den schwarzen Locken und der übergroßen Brille, die zu seinem Markenzeichen geworden ist. Seine Videoarbeiten sind sehr eigen: einerseits streng konzeptuell und zurückgenommen, andererseits aber auch wieder witzig und stets ein wenig melancholisch. Mit Ausstellungen in Moskau, Paris, Zürich oder Tokio gehört Wolfson längst zu den weltweit gefragten jungen Künstlern. Und er reiht sich damit perfekt ein in die prominente „Ahnenreihe“ der Bremerhaven-Stipendiaten. Ob Andreas Slominski, Manfred Pernice, Gregor Schneider oder zuletzt Ceal Floyer, die im Herbst 2007 den mit 50.000 Euro dotierten „Preis der Nationalgalerie“ erhielt: Fast alle früheren Bremerhaven-Stipendiaten gehören heute zu den Stars des internationalen Kunstbetriebs. ...mehr

Runder Geburtstag für den Meister leichtfüßiger Architekturschwünge

Oscar Niemeyer wird morgen 100 Jahre alt


Am 15. Dezember 1907 erblickte Oscar Soares Filho in Leranjeiras, einem Stadtteil von Rio de Janeiro, das Licht der Welt. Später nahm er den Namen Niemeyer an, da sein mit fünf Jahren verwaister Vater von einem Onkel namens Niemeyer adoptiert worden war. Im Brasilien der 1930er Jahre klang ein deutscher Name einfach besser. Oscar Niemeyer ist der letzte lebende große Altmeister der modernen Architektur. Abgesehen von Louis Kahn (geb. 1901) und Eero Saarinen (geb. 1910) ist er der einzige unter den internationalen Starbaumeistern des 20sten Jahrhunderts, der – anders als etwa Frank Lloyd Wright, Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier, Erich Mendelsohn, Alvar Aalto – nicht im 19ten Jahrhundert, sondern im 20sten geboren wurde. Er hat im Gegensatz zu allen anderen nicht nur nahezu das gesamte Jahrhundert durchlebt, sondern ist auch in das nächste vorgestoßen. ...mehr

Die Künstlerzwillinge Gert und Uwe Tobias erhalten den Cologne Fine Art-Preis. Denn in ihrem künstlerischen Schaffen haben sie sich um grafische Techniken verdient gemacht – besonders um den Holzschnitt

Wiederbelebung einer vergessenen Gattung


Neben Schreibmaschinenzeichnungen, Arbeiten mit verschiedenen Materialien, Keramiken und Skulpturen ist der Holzschnitt das bevorzugte Medium von Gert und Uwe Tobias. Auf ihren monumentalen farbkräftigen Blättern mischen die beiden in Rumänien geborenen Künstlerzwillinge eine von der dortigen Volkskunst inspirierte Ornamentik mit Totenschädeln, Tiermotiven und verschnörkelten Lettern. Dabei scheint das Volkstümliche immer gebrochen durch Einflüsse aus der Popkultur und der Fantasy-Welt, durch hintersinnige Botschaften und einen ganz spezifischen Witz. Diese kraftvolle und unbekümmerte Verquickung von Traditionellem und Aktuellem hat dazu geführt, dass Gert und Uwe Tobias bereits als die Erneuerer des Holzdrucks gefeiert werden. ...mehr

Das Werkschaffen des Glasbildners Nabo Gaß

Davor und dahinter schauen


Technisch innovative Raffinessen mit anspruchsvollen ästhetischen Konzepten in Einklang zu bringen, begründet einen hohen künstlerischen Anspruch. Das Medium Glas stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Hier liegt einer der Gründe für sein Nischendasein in der bildenden Kunst. Differenzierende Lichteinwirkungen und Gewicht des Hintergrundes entfachen zudem ein unberechenbares Spiel mit der Wahrnehmung. Die Zahl jener Künstler, die sich mit dem durchsichtigen Bildträger auseinandersetzen, ist daher sehr begrenzt. Unter diesen sind noch weniger, die mit einem eigenen spezifischen Beitrag und individueller Handschrift neue Akzente zu setzen wagen. Zu diesen wenigen Mutigen zählt der Wiesbadener Glasbildner Nabo Gaß. Lange haderte er mit den Besonderheiten des Materials, ehe er seine heutige Professionalität erreichte. ...mehr

Jakob Philipp Hackert zum 200sten Todestag

Im Lichte Italiens


„Es ist beinahe nicht möglich, zu einem Grade der Vollkommenheit zu gelangen, wenn man diese Kunst der Landschaftsmahlerei nicht in ihrem ganzen Umfange studirt. ... Jetzt da ich 60 Jahr alt bin, fange ich erst an wahr zu sehen und die Natur richtig zu beurtheilen und nachzuahmen.“ Diese wenigen Sätzen, die Jakob Philipp Hackert 1797 in Italien niederlegte, formulieren gleichsam den Grundsatz seiner Kunst: Vielfältigkeit und Wahrheitstreue der Natur bildlich einzufangen. Die ganze Natur und die ganze Schönheit der vielseitigen italienischen Landschaften – auch die entlegenen Regionen abseits der Touristenroute – zu entdecken, war sein Ziel. In dieser mal wilden, mal idyllischen, mal ländlichen, mal städtischen Natur verbrachte der Künstler einen Großteil seines reich bewegten Lebens. Unverrichteter Dinge musste Karl Friedrich Schinkel während seiner Italienreise 1804 wieder aus Florenz abziehen: Herr Hackert war wieder mal für eine Woche aufs Land gefahren. ...mehr

Zum 200ten Todestag des „Englischen Cabinetsmachers“ David Roentgen

Künstler und Globalplayer


Die Zarin Katharina II. von Russland gehörte zu seinen Großabnehmern ganzer Saaleinrichtungen, König Friedrich der Große von Preußen regte sich 1771 über seine „exorbitant lächerlichen Forderungen“ auf, Markgräfin Caroline Louise von Baden beschwerte sich über die hohen Kosten seiner Möbel und dass es ähnliche Stücke in Straßburg viel „wohlfeiler“ gäbe, die Potentaten von Bayern, Hessen, Mecklenburg, Sachsen, Trier und Würzburg, ja sogar der französische König ließen sich von ihm beliefern – in der Internationalität und Hochherrschaftlichkeit seiner Kunden war der wohl bedeutendste deutsche Kunstschreiner, Ebenist oder – wie er sich selber nennt – „Englische Cabinetsmacher“ David Roentgen kaum zu schlagen. Mit der exzeptionellen Verarbeitungsqualität seiner Möbel gehörte er zur Spitze der europäischen Möbelkunst, in jenem halben Jahrhundert, das diese kunsthandwerkliche Sparte in höchster Blüte sah und Ebenisten Künstlern gleichstellte. ...mehr

Stephan Huber erhält in diesem Jahr den Bremer Bildhauerpreis

Ein Mann, der Berge versetzen kann


Wenn einer in den Bergen groß geworden ist, dann schreibt sich diese Erfahrung wohl unauslöschlich in seine Biografie ein. So auch bei dem Münchner Künstler und diesjährigen Preisträger des „Bremer Rolandpreises für Kunst im öffentlichen Raum“. Im Werk des 1952 in Lindenberg im Allgäu geborenen Künstlers Stephan Huber nimmt die seit der Kindheit als prägend empfundene, imposante Kulisse der Bergwelt eine zentrale Stellung ein. „Der Berg an sich ist nicht kritisierbar“, verbeugt sich Huber vor der Schönheit der Natur als Sehnsuchtsort. ...mehr

Die Fotografin Natascha Borowsky

Vom Alltagsmüll zu Kunstjuwelen


„Manchmal will man gar nicht wissen, was es ist. Hauptsache, es ist trocken“, sagt Natascha Borowsky, während sie vom Bürgersteig in der Düsseldorfer Ackerstraße ein undefinierbares, bräunliches Stück offenbar organischen Materials aufhebt und in ein Papiertaschentuch einwickelt. Ein paar Schritte weiter in einem Café wird sie sich dann gründlich die Hände waschen. ...mehr

Bruce Nauman erhält als Erster den Kunstpreis der Stadt Düsseldorf

Kunst mit der Wucht eines Baseballschlägers


Seine Anwesenheit war die größte Sensation. Am Wochenende erhielt der amerikanische Konzeptkünstler Bruce Nauman den mit 55.000 Euro dotierten ersten „Kunstpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf“. Die Preisverleihung, zu der der in der Abgeschiedenheit seiner Ranch in New Mexico lebende Nauman in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt gereist war, bildete zugleich den Auftakt der ersten Düsseldorfer Quadriennale. Diese in Zukunft alle vier Jahre stattfindende und mit einem großzügigen Budget von fünf Millionen Euro finanziell gut unterfütterte Ausstellungsoffensive, die bis Ende des Jahres unter dem Leitmotiv „Körper in der Kunst“ in 16 Düsseldorfer Kunstinstitutionen wichtige Ausstellungen verbindet, soll das Label „ArtCityDüsseldorf“ festigen. ...mehr

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News vom 17.11.2017

Oskar Kokoschka-Preis für Martha Jungwirth

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Der dunkle Victor Hugo in Wien

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Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

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Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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