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AktuellAktuell:Künstler

Zum Tod von Christoph Schlingensief

Irgendwo zwischen den Sternen kann ich nichts tun


Der Nachhall auf den frühen Tod von Christoph Schlingensief am vergangenen Samstag ist groß, so groß wie bei fast keinem anderen deutschen Künstler in jüngerer Vergangenheit. Freunde und Weggefährten waren bestürzt vom Krebstod des 49jährigen Regisseurs, Filmemachers und Aktionskünstlers und würdigten ihn als herausragende und einflussreiche Gestalt der Kulturszene Deutschlands. Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie der Künste, die vor kurzem sein Archiv übernommen hat, sieht in ihm einen Künstler „von ungeheurer Sprengkraft, künstlerisch wie politisch“. … „In allen seinen Arbeiten, angefangen von den ersten filmischen Versuchen bis hin zu seinen großartigen Operninszenierungen ging es ihm um die Auslotung des Verhältnisses von Politik, Kunst und Gesellschaft“, schrieb Staeck in seinem Nachruf. Kulturstaatsminister Bernd Neumann sprach von einem der „vielseitigsten und innovativsten Künstler, der die deutschsprachige Film- und Theaterwelt stark beeinflusste“, und die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinik, deren Stück „Bambiland“ 2003 am Wiener Burgtheater in der Inszenierung von Christoph Schlingensief uraufgeführt wurde, gar von „einem der größten Künstler, der je gelebt hat“. ...mehr

Großmeister der Renaissance: Gestern jährte sich zum 500. Mal der Todestag von Sandro Botticelli

Ein Maler zwischen Ausbruch und Anpassung


Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe)

Geboren wurde Alessandro di Mariano di Vanni Filipepi im Jahr 1444 oder 1445 als Sohn eines Gerbers in Florenz. Das genaue Datum ist unbekannt. Offenbar hielt es niemand für notwendig, diesen Tag schriftlich festzuhalten. Rund 65 Jahre später, am 17. Mai 1510, als er längst unter dem Namen Sandro Botticelli berühmt geworden war, starb der Maler. Sein 500. Todestag ist daher für eine Würdigung seines Werkes das geeignete Datum. Über Botticellis Leben ist relativ wenig bekannt. Es gibt weder Briefe noch Tagebuchaufzeichnungen. Und die Biografie, die Giorgio Vasari, der Biograf vieler Renaissancekünstler, 40 Jahre nach seinem Tod niederschrieb, gilt aus heutiger wissenschaftlicher Sicht als weitgehend kolportagehaft. Man weiß nur, dass Botticelli Zeit seines Lebens unverheiratet blieb und wohl auch keine Nachkommen hinterlassen hat. Gelegentlich wird in der Literatur vermutet, er sei homosexuell gewesen. Bewiesen ist auch das nicht. Was also von ihm bleibt, das sind seine Bilder – und die faszinieren bis heute ein breites Publikum. Rund 367.000 Besucher strömten in die im Februar zu Ende gegangene Botticelli-Ausstellung im Frankfurter Städel Museum. Für das Haus ein neuer Besucherrekord. ...mehr

Zum Tod des großen Schweizer Fotografen Balthasar Burkhard

Zeitlos im Auge des Sturms


Fragt man junge Fotografen nach ihrem Studio, so zucken sie oft nur verdutzt mit den Achseln. Atelier? Dunkelkammer? Negative? Von wegen! Alles ist digitalisiert und auf dem Laptop abgespeichert. Das ganze Werk auf einer Festplatte archiviert, jederzeit abrufbar mit ein paar Mausclicks. Beim am vergangenen Freitag im Alter von 65 Jahren in Bern verstorbenen Schweizer Fotografen Balthasar Burkhard war das alles ganz anders. Hier wurde noch von Hand gearbeitet. Aus analogen Großnegativen entstanden in der Dunkelkammer klassische Schwarzweißabzüge auf hochwertigem Barytpapier. Bilder von beeindruckender Größe und Prägnanz. Eigentlich ganz beruhigend, dass es im Zeitalter von Photoshop, Megapixeln und Laserprintern in der beschaulichen Schweizer Bundeshauptstadt Bern noch Leute wie Balthasar Burkhard gab. ...mehr

Paul Bonatz’ Erstlingswerk, die Sektkellerei Henkell in Wiesbaden, wird 100 Jahre alt

Edle Hallen auf Henkellsfeld


Paul Bonatz, Sektkellerei Henkell in Wiesbaden-Biebrich, 1907-1909

Der Architekt Paul Bonatz gehört in die erste Reihe maßgeblicher deutscher Baumeister des frühen 20sten Jahrhunderts. Lange wurde dies von Rezensenten und Museumsleuten ignoriert. Erst der geplante Abriss von Flügeln des Stuttgarter Hauptbahnhofes, seinem wohl bekanntesten Bauwerk aus den Jahren 1914 bis 1928, führte ihn wieder ins Rampenlicht. In dessen Folge gedachte man in Wiesbaden nun im Rahmen einer Feier der Vollendung seines Erstlingswerkes. Vor 100 Jahren, am 27. November 1909, nahm die Sektkellerei Henkell ihren neuen Firmensitz in Betrieb. Die geniale Architektur entfachte einen furiosen Karrierestart. Neben dem Kurhaus von Friedrich von Thiersch markiert Bonatz’ Sektkellerei in der Gründerzeitstadt bis heute das architektonische Highlight. ...mehr

Michael Conrads

Brodelnde Dekorativität


Michael Conrads, The Big Raushole, 2009

Auf Michael Conrads Gemälden verdichten sich unterschiedliche Elemente zu einem vom Betrachter nur schwer zu durchdringenden geometrischen System aus Rauten, Dreiecken, Treppenstrukturen, vertikal emporragenden, rechteckigen Blöcken, Ebenen und Streifenmustern. Gestische Momente wiederum, etwa in Form vertikal herablaufender Farbschlieren, konterkarieren das sorgfältig Konstruierte. Es sind Blicke ins Innere sich langsam auflösender Ordnungssysteme. Conrads gelingt es, durch illusionistische Malverfahren eine Tiefe des dargestellten Raumes entstehen zu lassen, die seine Bilder fast zu dreidimensionalen Körpern formt. Lässt sich der Betrachter erst einmal aufs Schauen und Hindurchschauen ein, so entdeckt er immer wieder neue Bildebenen, ein Davor und Dahinter, sich auftürmende Quader und tief nach unten stürzende, schluchtartige Zonen. Kaum etwas an diesen labyrinthischen Bildern ist bloße Oberfläche, alles ist offenbar in Bewegung und durchdringt sich bis hinab in dunkle, schlammige und geheimnisvolle Abgründe. ...mehr

Julius Shulman ist gestorben

Fotograf der amerikanischen Moderne


„Shulman, endlich mal ein Foto von einem, der verstanden hat, was ich aussagen will“ – der begeisterte Ausruf Frank Lloyd Wrights galt einem, der in der Architekturfotografie alles erreicht hat. Jetzt starb der legendäre kalifornische Fotograf Julius Shulman, der mit seinen Bildern weltweit die Vorstellung vom amerikanischen Modernismus prägte, im Alter von 98 Jahren. ...mehr

Kunst als Kommentar zur Zeit: Die Hamburger Konzeptkünstlerin und Komponistin Hanne Darboven ist am 9. März 2009 im Alter von 67 Jahren verstorben

Die Dompteurin der Zahlenreihen ist tot


Ihr Werk ist sperrig und faszinierend zugleich. Hanne Darboven, eine der bedeutendsten internationalen Gegenwartskünstlerinnen, ist, wie die Düsseldorfer Galerie Konrad Fischer jetzt bestätigte, am vergangenen Montagabend im Alter von 67 Jahren nach langer schwerer Krankheit in ihrem Haus in Hamburg-Harburg verstorben. 1941 wurde Hanne Darboven als mittlere von drei Töchtern einer bekannten Hamburger Unternehmerfamilie geboren. Aufgewachsen ist sie im südlich der Elbe gelegenen Stadtteil Rönneburg. Zunächst wollte sie Pianistin werden. Sie entschied sich dann aber doch für die Bildende Kunst. ...mehr

Ins rechte Licht getaucht: Der Lichtkünstler Mischa Kuball setzt mit seiner Installation „Pacemaker“ starke Akzente auf dem Gelände der Stadtwerke Düsseldorf

Ein Herzschrittmacher fürs Arbeiterviertel


Mischa Kuball, Ehemaliger Kühlturm, nachempfunden durch acht Scheinwerfer in oktagonaler Anordnung, sowie der Turm der Müllverbrennungsanlage in pulsierendem Rhythmus

Fabriken, Schrottplätze, Autowerkstätten – so richtig schick ist Düsseldorf woanders. Der zentrumsnahe Stadtteil Flingern-Süd galt lange Zeit als benachteiligt. Hier wohnten einfache Leute, Arbeiter und kleine Angestellte. Sie arbeiteten in kleinen Manufakturen und Fabriken oder bei den Stadtwerken. Nach und nach aber entwickelt sich der Stadtteil zum bevorzugten Quartier von Studenten, jungen Familien und Künstlern. Mitten drin steht auch die 2001 vom Architekten Christoph Ingenhoven neu errichtete Zentrale der Düsseldorfer Stadtwerke. Ein moderner und transparenter Glaskasten an einer viel befahrenen Straße. Der Clou des Neubaus: Er ist geschickt mit dem Altbaubestand, insbesondere der imposanten Turbinenhalle, verzahnt. Den Stadtwerken in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt scheint es gut zu gehen. Trotzdem: So abgehoben wie die bundesweit tätigen großen Energiekonzerne geben sich die vergleichsweise kleinen Stadtwerke nicht. Das kommunale Unternehmen fühlt sich seit jeher dem Stadtteil, in dem es ansässig ist, verbunden. ...mehr

Der Maler und Bildhauer Rolf Hans

Poesie der Farbe


Rolf Hans, Blau-Rot, 1962

„Die Welt, ganz allgemein, ist bunt, mit Farbigkeit nähert man sich dem Ideal, Farbloses wäre unangemessen.“ Das war Rolf Hans’ Credo, eines Malers und – wenn man den Begriff der Skulptur eng fassen möchte – Objektkünstlers, der zeitlebens nicht gerade zu jenen zählte, denen man das Attribut „mainstream“ anhängt. Die Ausstellungsliste des Künstlers verzeichnet seit 1964 nur Galerien bei Basel und in Frankfurt, eine geplante Ausstellung in der Kunsthalle Basel platzte durch den überraschenden Tod des damaligen Direktors Carlo Huber. Ist es deswegen, weil sich Hans nie um der Vermarktung seiner Produkte willen der Kunst widmete, sondern seiner eigenen Hingabe und Leidenschaft wegen, dass sie eine so große, unmittelbare Authentizität besitzt? Weil er ausprobierte und unabhängig davon schuf, ob seine Kunst gerade zeitgemäß war oder nicht? Wer seine Bilder gesehen hat, wie im vergangenen Jahr in der Frankfurter Galerie Jörg Schuhmacher oder jetzt auf der Art Karlsruhe ebenfalls bei Schuhmacher, der wird sie jedenfalls nicht einfach achtlos vergessen, eben weil sie so zeitlos sind. ...mehr

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