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AktuellAktuell:Künstler

Cyprien Gaillard

Transformation kulturellen Mülls


Wenn Cyprien Gaillard eine ihm bislang unbekannte Stadt zum ersten Mal besucht, führt ihn sein erster Weg nicht unbedingt zu den dortigen Hot Spots des zeitgenössischen Kunstbetriebs. Eröffnungen in hippen Galerien, Künstlerpartys oder In-Lokale? Alles zu seiner Zeit. Um die spezifische DNA und die typischen Erzählmuster einer Stadt zu ergründen, besucht Gaillard zunächst einmal ihre archäologischen, anthropologischen, geologischen oder naturkundlichen Museen. „Ich habe ein ganz allgemeines Interesse an Artefakten und Fragmenten, und zumindest in der westlichen Welt ist das Thema Archäologie ja auch immer eng mit dem Thema Kolonialismus und der Frage »Warum ist das überhaupt hier?« verbunden“, erklärte er 2011 in einem Interview mit Susanne Pfeffer, der Künstlerischen Leiterin der KW Institute for Contemporary Art in Berlin, sein tiefschürfendes Interesse an den Hinterlassenschaften früherer Generationen. Was sagt das, was man vor 100 oder 150 Jahren für erhaltenswert gehalten hat, über unser heutiges Verhältnis zu außereuropäischen Kulturen aus? Gibt es ihn noch, den kolonialen Blick? Ist er vielleicht kaleidoskopartig gesplittet in eine Vielzahl bewusster oder auch unbewusster Gesten und Verhaltensmuster, die auch denjenigen großstädtischen Eliten innewohnen, die sich für weltoffen, liberal und aufgeklärt halten? ...mehr

Spielerisch stellte das Schweizer Künstlerduo Fischli & Weiss die Selbstverständlichkeit der Welt infrage – Eine Würdigung

David Weiss gestorben


Peter Fischli und David Weiss erhalten den Roswitha Haftmann-Preis, November 2006

Was passiert eigentlich in meiner Wohnung, wenn ich nicht da bin? Gibt es sie dann überhaupt noch? Existiert sie? Je fantasieloser ein Mensch ist, umso weniger werden ihn solche Fragen interessieren. Jener Mensch, Anhänger des Feststellbaren, des Zählbaren und des Selbstverständlichen, wird auf solche Fragen vielleicht mit einem verständnislosen Blick antworten und dann weitergehen. David Weiss hat sie gestellt, zusammen mit seinem Künstlerpartner Peter Fischli. Beide haben noch andere, bedeutungslosere Fragen gestellt. Rund tausend sind es in ihrer Installation, die 2003 in Venedig den Goldenen Löwen auf der Biennale erhielt. ...mehr

Antoni Tàpies gestorben

Hoffnung auf das vollendete Bild


Unter den zeitgenössischen spanischen Künstlern war er der unbestrittene Meister, der in der Wahl seiner Mittel stille, in der Sache aber stets deutlich vernehmliche König der Gegenwartskunst seines Landes. Wie kein zweiter war Antoni Tàpies ein in seiner künstlerischen Bedeutung monumentales Bindeglied zwischen den Großmeistern der spanischen Moderne Pablo Picasso sowie Joan Miró und einer jüngeren Generation, die sich wie Miquel Barceló technisch und thematisch zum Teil unmittelbar auf ihn bezieht. Sein Leben und Werk stehen zugleich symbolisch für die bewegte spanische Geschichte 20sten Jahrhunderts, das er weitgehend durchmaß. Geboren 1923 und aufgewachsen in der katalanischen Metropole Barcelona, fand er in jungen Jahren als Autodidakt zur Kunst, konnte sich aber lange Zeit nicht zwischen ihr und einem Brotberuf als Jurist entscheiden. Erst 1946 brach er sein Jurastudium an der Universität Barcelona ohne Abschluss ab. Zunächst beeinflusst vom Surrealismus, gründete er 1948 zusammen mit dem Maler Modest Cuixart, dem Schriftsteller Joan Brossa und anderen Intellektuellen die Künstlergruppe Dau al Set und beteiligte sich im selben Jahr am Salón de Octubre in Barcelona. ...mehr

Lucian Freud gestorben

Maler menschlichen Fleisches


Lucian Freud ist tot. Wie englische Medien berichten, ist der Maler, Zeichner und Grafiker am Mittwochnacht in seinem Londoner Haus friedlich verstorben. Er war seit längerem krank und wurde 88 Jahre alt. Freud, ein Enkel des Wiener Psychoanalytiker Sigmund Freud, zählt zu den wichtigsten britischen Künstlern des 20sten Jahrhunderts. Bis zuletzt war er künstlerisch tätig und hat jeden Tag gearbeitet. Was solle man auch anderes tun, als malen, hat Lucian Freud einmal einem Journalisten gesagt. Weltweit bekannt ist er für seine Portraits und Aktdarstellungen, die den menschlichen Körper schonungslos auf die Leinwand bannten. Nicholas Serota, Direktor der Tate Gallery, würdigte sein Schaffen mit den Worten: „Die Vitalität seiner Akte, die Intensität seiner Stillleben und die unmittelbare Präsenz seiner Portraits von Familienangehörigen und Freuden garantierten Lucian Freud einen einzigartigen Platz im Pantheon der Kunst des späten 20sten Jahrhunderts.“ ...mehr

Das Rheinland ehrt den bedeutenden Glasmaler Hubert Spierling zu seinem 85sten Geburtstag mit Ausstellungen und einer Publikation

Meister ästhetischer Balanceakte


Glasmalerei – das bedeutet wahrlich keine leichte, schnelle Kost. Handwerkliches Können, Beherrschung spezieller Techniken, sicherer Blick, Gespür für Farbe, Raumwirkung und Licht sind neben ausgeprägter Schöpferkraft unabdingbare Voraussetzungen. Berichte mittelalterlicher Kathedralbauten erwähnen den Zusammenbruch großer Fenster, weil das Gewicht der Bleistege falsch berechnet wurde. So nimmt es auch nicht Wunder, dass nur wenige dieses Metier virtuos beherrschen. Hubert Spierling ist einer von ihnen. In der Geschichte der deutschen Glasmalerei nach dem Zweiten Weltkrieg besitzt sein Œuvre Gewicht. Mit seinem Werkschaffen trat der seit Jahrzehnten am Niederrhein lebende Sauerländer in die Nachfolge des überragenden Georg Meistermann sowie des als Lehrer und Künstler ebenfalls in der Rhein-Ruhr-Region beheimateten großen Erneuerers der Glaskunst, Jan Thorn Prikker. ...mehr

Zum Tod von Christoph Schlingensief

Irgendwo zwischen den Sternen kann ich nichts tun


Der Nachhall auf den frühen Tod von Christoph Schlingensief am vergangenen Samstag ist groß, so groß wie bei fast keinem anderen deutschen Künstler in jüngerer Vergangenheit. Freunde und Weggefährten waren bestürzt vom Krebstod des 49jährigen Regisseurs, Filmemachers und Aktionskünstlers und würdigten ihn als herausragende und einflussreiche Gestalt der Kulturszene Deutschlands. Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie der Künste, die vor kurzem sein Archiv übernommen hat, sieht in ihm einen Künstler „von ungeheurer Sprengkraft, künstlerisch wie politisch“. … „In allen seinen Arbeiten, angefangen von den ersten filmischen Versuchen bis hin zu seinen großartigen Operninszenierungen ging es ihm um die Auslotung des Verhältnisses von Politik, Kunst und Gesellschaft“, schrieb Staeck in seinem Nachruf. Kulturstaatsminister Bernd Neumann sprach von einem der „vielseitigsten und innovativsten Künstler, der die deutschsprachige Film- und Theaterwelt stark beeinflusste“, und die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinik, deren Stück „Bambiland“ 2003 am Wiener Burgtheater in der Inszenierung von Christoph Schlingensief uraufgeführt wurde, gar von „einem der größten Künstler, der je gelebt hat“. ...mehr

Großmeister der Renaissance: Gestern jährte sich zum 500. Mal der Todestag von Sandro Botticelli

Ein Maler zwischen Ausbruch und Anpassung


Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe)

Geboren wurde Alessandro di Mariano di Vanni Filipepi im Jahr 1444 oder 1445 als Sohn eines Gerbers in Florenz. Das genaue Datum ist unbekannt. Offenbar hielt es niemand für notwendig, diesen Tag schriftlich festzuhalten. Rund 65 Jahre später, am 17. Mai 1510, als er längst unter dem Namen Sandro Botticelli berühmt geworden war, starb der Maler. Sein 500. Todestag ist daher für eine Würdigung seines Werkes das geeignete Datum. Über Botticellis Leben ist relativ wenig bekannt. Es gibt weder Briefe noch Tagebuchaufzeichnungen. Und die Biografie, die Giorgio Vasari, der Biograf vieler Renaissancekünstler, 40 Jahre nach seinem Tod niederschrieb, gilt aus heutiger wissenschaftlicher Sicht als weitgehend kolportagehaft. Man weiß nur, dass Botticelli Zeit seines Lebens unverheiratet blieb und wohl auch keine Nachkommen hinterlassen hat. Gelegentlich wird in der Literatur vermutet, er sei homosexuell gewesen. Bewiesen ist auch das nicht. Was also von ihm bleibt, das sind seine Bilder – und die faszinieren bis heute ein breites Publikum. Rund 367.000 Besucher strömten in die im Februar zu Ende gegangene Botticelli-Ausstellung im Frankfurter Städel Museum. Für das Haus ein neuer Besucherrekord. ...mehr

Zum Tod des großen Schweizer Fotografen Balthasar Burkhard

Zeitlos im Auge des Sturms


Fragt man junge Fotografen nach ihrem Studio, so zucken sie oft nur verdutzt mit den Achseln. Atelier? Dunkelkammer? Negative? Von wegen! Alles ist digitalisiert und auf dem Laptop abgespeichert. Das ganze Werk auf einer Festplatte archiviert, jederzeit abrufbar mit ein paar Mausclicks. Beim am vergangenen Freitag im Alter von 65 Jahren in Bern verstorbenen Schweizer Fotografen Balthasar Burkhard war das alles ganz anders. Hier wurde noch von Hand gearbeitet. Aus analogen Großnegativen entstanden in der Dunkelkammer klassische Schwarzweißabzüge auf hochwertigem Barytpapier. Bilder von beeindruckender Größe und Prägnanz. Eigentlich ganz beruhigend, dass es im Zeitalter von Photoshop, Megapixeln und Laserprintern in der beschaulichen Schweizer Bundeshauptstadt Bern noch Leute wie Balthasar Burkhard gab. ...mehr

Paul Bonatz’ Erstlingswerk, die Sektkellerei Henkell in Wiesbaden, wird 100 Jahre alt

Edle Hallen auf Henkellsfeld


Paul Bonatz, Sektkellerei Henkell in Wiesbaden-Biebrich, 1907-1909

Der Architekt Paul Bonatz gehört in die erste Reihe maßgeblicher deutscher Baumeister des frühen 20sten Jahrhunderts. Lange wurde dies von Rezensenten und Museumsleuten ignoriert. Erst der geplante Abriss von Flügeln des Stuttgarter Hauptbahnhofes, seinem wohl bekanntesten Bauwerk aus den Jahren 1914 bis 1928, führte ihn wieder ins Rampenlicht. In dessen Folge gedachte man in Wiesbaden nun im Rahmen einer Feier der Vollendung seines Erstlingswerkes. Vor 100 Jahren, am 27. November 1909, nahm die Sektkellerei Henkell ihren neuen Firmensitz in Betrieb. Die geniale Architektur entfachte einen furiosen Karrierestart. Neben dem Kurhaus von Friedrich von Thiersch markiert Bonatz’ Sektkellerei in der Gründerzeitstadt bis heute das architektonische Highlight. ...mehr

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