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AktuellAktuell:Künstler

Vor 125 Jahren starb Vincent van Gogh an einer Schussverletzung

An der Schwelle der Moderne


Vincent van Gogh, Selbstbildnis mit grauem Filzhut, 1887

Seine Sonnenblumen, sein Selbstbildnis, seine Sternennacht: Bilder, die ins kollektive Gedächtnis eingegangen sind. Millionenfach reproduziert, weltbekannt. Vincent van Gogh, der niederländische Pfarrerssohn und exzentrische Außenseiter, gehört heute zu den populärsten Meistern am Beginn der Moderne und zu den teuersten Malern im internationalen Kunstmarkt. 1987 wurden knapp 40 Millionen Dollar für eines seiner Sonnenblumenbilder gezahlt; drei Jahre später legte ein japanischer Sammler für das „Porträt des Dr. Gachet“ über 82 Millionen Dollar hin. Van Gogh war nicht zum Maler geboren. Erst mit 27 Jahren, im Herbst 1880, entschied er sich, Stift und Pinsel zu den Werkzeugen zu machen, mit denen er künftig seinen Lebensunterhalt verdienen – und mehr noch, sich selbst ausdrücken wollte. Die nötigen Kenntnisse eignete er sich selbst an. Er kopierte Zeichnungen und Drucke, um zu lernen, genoss gelegentliche Unterweisungen, etwa von seinem Cousin Anton Mauve. Sein Bruder Theo van Gogh kam für seinen Lebensunterhalt auf und erhielt dafür einen großen Teil von Vincents Werken. ...mehr

ZERO-Künstler Otto Piene ist in Berlin kurz nach seiner Ausstellungseröffnung gestorben

Visionäre Lichtgestalt


Der Licht- und Luftkünstler Otto Piene liebte das Unvorhersehbare und starb nun selbst überraschend am gestrigen Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarkts in Berlin in einem Taxi auf dem Weg ins Krankenhaus. Der 86jährige Mitbegründer der Avantgardegruppe ZERO hatte erst am Mittwoch eine großangelegte Doppelausstellung in Berlin eröffnet und bereitete gerade seine für Samstag angekündigte Lichtinstallation „Sky Event“ auf dem Dach der Neuen Nationalgalerie vor. Mit Otto Piene verliert die Kunstwelt einen der konsequentesten Wegbereiter der Nachkriegskunst, der mit seinem Œuvre etwas schaffen wollte, „was als Ausdruck der Seele oder der geistigen Verständigung unter Menschen taugt.“ ...mehr

Robert Lebeck gestorben

Ein gutes Photo macht unsterblich


Adenauer empfängt Churchill, Ayatollah Khomeini im Pariser Exil, Jackie und ihre Schwester am Sarg des toten Robert Kennedy, Elvis als Soldat, der alternde Konrad Adenauer, Willy Brandt auf Wahlkampfreise, Alfred Hitchcock in Hamburg, Kriegsheimkehrer aus Russland und immer wieder Romy Schneider, die Beinahe-Geliebte des Fotografen. Robert Lebeck, der legendäre Fotoreporter des „Stern“, hat Geschichte geschrieben – genauso wie seine Bilder die Vergangenheit zurückrufen. „Ein gutes Photo macht unsterblich“, hat Lebeck einmal gesagt. Das klingt pathetisch, aber der Fotograf stammt noch aus einer Zeit, in der es nichts Aufregenderes gab, als Fotojournalist zu sein. Das fotografische Zeitungs- und Magazinbild war eine Metapher für Wahrheit damals, heute abgelöst durch das so übermächtige Fernsehen – und im Zeitalter digitaler Bildmanipulation immer stärker in Zweifel gezogen. ...mehr

Dirk Stewen hat den Boesner Art Award 2014 erhalten. Die Jury überzeugte er mit seiner feinen und geistreichen Mischung aus Alt und Neu

Aufdecken und Verbergen


Auch wenn man es seinen aus vielen Elementen bestehenden Arbeiten nicht unbedingt auf den ersten Blick ansieht: Das Werk des Hamburger Künstlers Dirk Stewen, Jahrgang 1972, hat sich aus dem Medium Fotografie heraus entwickelt. Besser gesagt, aus dem fotografischen Denken heraus. Fotos macht Dirk Stewen auch heute noch fast täglich en passant auf seinen Streifzügen durch Hamburg, Amsterdam, London oder andere Orte. Jede Fotografie, die er in seiner Arbeit verwendet, hat er selbst gemacht. Oft sind es eher unspektakulär wirkende Aufnahmen, beiläufige Momente, kleine Beobachtungen am Rande. Dirk Stewen arbeitet meist in analoger Technik, lehnt die digitale Fotografie jedoch keineswegs dogmatisch ab. „Es ist nicht das eine besser oder schlechter als das andere“, sagt er. „Es ist eben eine andere Arbeitsweise.“ Sicher ist das Nebeneinander der beiden Methoden – die Verfügbarkeit von tradierten Fototechniken, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit der digitalen Bildbearbeitung – charakteristisch für unsere Zeit. ...mehr

Karl Otto Götz: Zum 100. Geburtstag des großen Pioniers der informellen Malerei

Die hingeschleuderte Kunst


Der Roman vom „Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ hält sich seit drei Jahren auf den Bestsellerlisten. Der Protagonist ist der wohl berühmteste Hundertjährige unserer Tage. Die Geschichte begeistert uns so sehr, weil ein Jahrhundert Weltgeschichte verknüpft ist mit einem Jahrhundert Leben der Hauptfigur. Was kann einer erzählen, der schon so lange lebt? Was hat er erfahren, gesehen und geschaffen? Ein ganz realer Hundertjähriger kann uns diese Fragen beantworten. Morgen begeht einer der Protagonisten des Informel, Karl Otto Götz, seinen runden Geburtstag, zurückgezogen im Westerwald. Die Feierlichkeiten traut sich der inzwischen erblindete Maler nicht mehr zu. Interessierte Kunstfreunde können sich aber an zahlreichen Ausstellungen erfreuen, etwa in Berlin, Chemnitz und Aachen. ...mehr

Wiebke Siem hat den Goslarer Kaiserring 2014 gewonnen und damit eine der weltweit renommiertesten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst. Mit der im Kunstbetrieb eher unbekannten Bildhauerin und Objektkünstlerin sprachen Nicole Büsing und Heiko Klaas

Ich bin Künstlerin


Wiebke Siem

Nicole Büsing und Heiko Klaas: Frau Siem, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch. Sie erhalten den renommierten Goslarer Kaiserring 2014 und reihen sich damit ein in die Riege so berühmter Preisträger wie Gerhard Richter, Cindy Sherman oder Andreas Gursky. Was war ihre erste Reaktion, als Sie von der Nachricht erfahren haben? ...mehr

Im Schweizer Pavillon der diesjährigen Biennale in Venedig überrascht der 1977 geborene Valentin Carron mit einer auf den ersten Blick zurückhaltenden Inszenierung, die es allerdings in sich hat

Ein leiser Künstler, der auch laut werden kann


Ein kleiner schmiedeeiserner Schlangenkopf begrüßt die Besucher des Schweizer Pavillons auf der diesjährigen Biennale von Venedig. Doch das Reptil mit der züngelnden Zunge verfügt auch über einen Körper, der sich mit einer Länge von 80 Metern wie eine minimalistische Geste durch das 1952 von dem Architekten Bruno Giacometti erbaute, elegant-modernistische Raumensemble windet. Sie ist nicht groß – der Schlangenkörper besteht nur aus einer dünnen schwarzen Eisenstange –. aber dennoch eine unübersehbare Linie in der ansonsten fast leeren Umgebung. ...mehr

Stefan Wissel übernimmt vorhandene Dinge, überführt sie in eigene formstrenge Arrangements und reichert sie mit poetischen Qualitäten an

Emotionaler Konzeptualismus


„Auch eine stehengebliebene Uhr kann noch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigen; es kommt nur darauf an, dass man im richtigen Augenblick hinschaut.“ Dieser ebenso hintersinnige wie bestechend wahre Satz des österreichisch-jüdischen Essayisten, Kaffeehausjournalisten und Aphoristikers Alfred Polgar (1873-1955) bringt eine simple Wahrheit auf den Punkt, die Stefan Wissel gut gefallen dürfte. In seiner Ausstellung „Latente Ressourcen“ in der Galerie der Stadt Remscheid hatte der in Düsseldorf lebende Künstler 2011 ein dreidimensionales Bild von einer Uhr präsentiert, die eben diese Eigenschaft verkörpert: Stehengeblieben zu sein und zwar genau um 15:58 Uhr beziehungsweise 3:58 Uhr. Einmal am Tag, während der Öffnungszeiten der Galerie, könnte es dem Besucher also passieren, zufällig zur „richtigen Zeit“ an der Arbeit „Rote Zeit“ von 2011 vorbeizukommen und gar nicht zu bemerken, dass es hier um einen gefrorenen Moment geht. Eine Aufhebung des Kontinuums. ...mehr

Kerstin Cmelka verbindet in ihrem Schaffen Kunst und Leben und legt ihre Finger nicht zuletzt in die Wunden des Kunstbetriebs. Dafür hat sie ein mediales Repertoire aufgebaut und schlüpft lustvoll in verschiedene Rollen

Mal Filmdiva, mal Wiener Volkssängerin


Wie werden Künstlerkarrieren gemacht, wie Künstlerbiografien vernichtet? Ein zeitloses Lehrstück über das lancierte Hochjubeln eines Nachwuchskünstlers, den man dann ebenso kalkuliert wieder fallen lässt, liefert das 1969 uraufgeführte Theaterstück „Change“ des 2005 verstorbenen österreichischen Dramatikers Wolfgang Bauer. Die aus Mödling bei Wien stammende Berliner Künstlerin Kerstin Cmelka, Jahrgang 1974, hat für ihr identisch betiteltes Stück „Change“ fünf Szenen aus Bauers Original sowie eine weitere Szene aus seinem Stück „Magic Afternoon“ von 1967 auf heutige Verhältnisse und Sehgewohnheiten hin adaptiert. Sie inszeniert dieses Stück, das ironisch und entlarvend zugleich die Mechanismen des Kunstbetriebs mit all seinen immanenten Pseudofreundschaften, Intrigen, Verlogenheiten und Wertschöpfungsketten thematisiert, als prägnantes Mikrodrama: ...mehr

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News vom 23.10.2017

Picasso-Museum Münster feiert „Impressionisten in der Normandie“

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