Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 04.06.2020 115. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister. Portraitminiaturen

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Am Badestrand / Otto Pippel

Am Badestrand / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Kentaur, 1891/93 / Franz von  Stuck

Kentaur, 1891/93 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Stehender Mädchenakt vor Rot, 1954 / Karl Hofer

Stehender Mädchenakt vor Rot, 1954 / Karl Hofer
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Künstler

Die Wienerin Sophie Thun beherrscht alle Kniffe der Dunkelkammer. In ihren komplexen Selbstporträts hinterfragt sie nicht nur die klassisch-analogen Techniken, sondern auch ihr eigenes Selbstverständnis als Fotokünstlerin in einem überwiegend von Männern dominierten Betrieb

Blicke aufs Ich


Sophie Thun, While holding (passage closed) (Y110,8M17,4D+59F8m18,142CA3T69,2b100l240), 2018

„Fotografieren heißt, sich das fotografierte Objekt anzueignen. Es heißt, sich selbst in eine bestimmte Beziehung zur Welt zu setzen, die wie Erkenntnis – und deshalb wie Macht – anmutet“, so die New Yorker Schriftstellerin und Philosophin Susan Sontag in ihrem 1977 erschienenen Essay „In Platos Höhle“. Sich selbst zu fotografieren, hieße demzufolge, sich das Bild vom eigenen Körper fotografisch anzueignen, es in bestimmte Beziehungen zur Welt zu setzen und daraus Erkenntnis abzuleiten. Genau das praktiziert die 1985 in Frankfurt am Main geborene und heute in Wien lebende Künstlerin Sophie Thun auf vielfältige Art und Weise. Sie ist in Polen aufgewachsen, hat zunächst in Krakau und im Anschluss daran von 2010 bis 2017 bei Daniel Richter und Martin Guttmann an der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei und Fotografie studiert. ...mehr

Die Kunstwelt gedenkt Raffael und wollte den Vollender der Renaissance groß feiern. Doch der Corona-Virus hat seinen 500. Todestag in den Hintergrund gedrängt

Der Göttliche


Raffael, Selbstportrait, um 1504/06

Alt ist der „größte Maler aller Zeiten“, als der er bis weit ins 19. Jahrhundert hinein galt, nicht geworden. Heute vor 500 Jahren starb in Rom Raffaello Santi, wohl genau an seinem 37. Geburtstag, wenn man seine Geburt für den 6. April 1483 in Urbino annimmt. Ganz gesichert ist das aber nicht. Neben Leonardo da Vinci und Michelangelo Buonarroti gilt er als das größte Talent der Hochrenaissance, von seinen Bewunderern wurde er in fast mystisch-religiöser Verehrung sogar als „Il divino“ – „Der Göttliche“ – tituliert. Speziell seine Bildnisse von Madonnen prägten sein Schaffen. Sie bezaubern bis heute durch ihr verhaltenes Lächeln mit zarten Gesten. Ihre Ausdruckskraft fußt auf einer einzigartigen Erfassung herzlicher unbeschwerter Innigkeit zwischen Mutter und Kind. Zu den prominentesten Gemälden dieser Gruppe gehört die „Sixtinische Madonna“. Das Glanzstück der Dresdner Gemäldegalerie konnte der Sachsen-Herrscher August III. im Jahr 1754 nach langen Verhandlungen für eine Rekordsumme erwerben. Die zu Füßen Marias liegenden Engel sind weltweit zu den bekanntesten Bilddetails aufgestiegen und tummeln sich allerorten als Phänomen der Populärkultur. ...mehr

Der Architekt Gottfried Böhm wird 100. Seine skulpturalen Bauwerke zählen zu den Ikonen der deutschen Architektur des 20. Jahrhunderts. Vor allem im Sakralbau hat er sich hervorgetan

Raum und Rahmen menschlicher Würde


Gottfried Böhm

Die Liste seiner Bauten, Ehrungen und Funktionen ist lang. Kein Wunder, denn der Kölner Architekt Gottfried Böhm vollendet nun sein 100. Lebensjahr. Als erster Deutscher erhielt er den renommierten Pritzker Prize, den „Nobelpreis für Architektur“. Doch schon gut 20 Jahre zuvor konnte er 1967 den Kölner Architekturpreis entgegennehmen. Auch wenn drei seiner Söhne mittlerweile das Architekturbüro führen, lässt er es sich nicht nehmen, aktuelle Projekte zu begleiten. Im Jahr 2004 übereignete er sein Planarchiv dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt. Zur Feier seines Jubiläums stellt es nun in einer konzentrierten Schau unter dem Titel „Böhm 100. Der Beton-Dom von Neviges“ sein wohl bedeutendstes Bauwerk vor. ...mehr

Pierre Soulages, der Meister der Farbe Schwarz, durchschreitet ein Jahrhundert

Licht im Dunkel


Pierre Soulages

Heute feiert Pierre Soulages seinen hundertsten Geburtstag. Mit diesem stolzen Alter kann er auf ein erfülltes schöpferisches Leben von 80 Jahren zurückblicken: Ist er doch einer der bedeutendsten abstrakten Maler und der letzte lebende Künstler, der bei der ersten Documenta 1955 in Kassel mit von der Partie war. Neben Hans Hartung, Georges Mathieu, Henri Michaux, Zao Wou-Ki und Nicolas de Staël zählt er zu den Hauptvertretern der gegenstandslosen tachistischen Kunst der 1950er und 1960er Jahre in Frankreich. International bekannt wurde Soulages durch seine reduzierte, seit 1979 gänzlich auf Schwarz begrenzte Farbpalette. Der am 24. Dezember 1919 im südfranzösischen Rodez geborene Künstler hat Außergewöhnliches erreicht: Als erster zeitgenössischer Künstler stellte er 2001 in der Eremitage im russischen St. Petersburg aus. Der Louvre widmet ihm anlässlich seines Jubiläums eine Retrospektive. Zu Lebzeiten wurde diese Ehre bisher nur Marc Chagall und Pablo Picasso zuteil. Und noch immer steht er im Atelier, um seine lichtvollen Erkundungen der Farbe Schwarz durchzuführen. ...mehr

Luigi Colani gestorben

Visionär und Universaldesigner


Luigi Colani

Luigi Colani ist tot. Der Designer starb heute im Alter von 91 Jahren in Karlsruhe. Der gebürtige Berliner war bekannt für seine aerodynamischen Entwürfe für Autos, Flugzeuge und Einrichtungsgegenstände. Sein an der Formensprache der Natur orientiertes Biodesign erreichte in Japan und China Kultstatus. Der runde Schwung wurde sein Markenzeichen, und anlässlich seines 90. Geburtstages verkündete er: „Meine Welt ist rund.“ In Karlsruhe setzte er sich zur Ruhe, obwohl er laut eines Interviews mit dem „Tagesspiegel“ noch Ideen für die nächsten 500 Jahre in sich trage. ...mehr

Die Welt feiert heute Leonardo da Vinci. Der Universalgelehrte und -künstler der Renaissance starb vor 500 Jahren

Visionär für allen Zeiten


Jean-François Gigoux, Die letzten Augenblicke im Leben von Leonardo da Vinci, 1835

Sein plastisches Œuvre gilt als komplett verloren. Nur rund zwei Dutzend eigenhändig vollendeter Gemälde schreiben Experten dem Meister Leonardo zu, der sich nach seinem Heimatort „da Vinci“ nannte. Viele Entwürfe und Zeichnungen dokumentieren seinen unerschöpflichen Drang nach Wissen und neuen Erkenntnissen, denn Leonardo war ein Multitalent. Seiner Zeit weit voraus, bewegte er sich auf verschiedenen Gebieten mit verblüffender Kreativität, die noch heute Ehrfurcht einflößt. Der am 15. April 1452 in einem Hügeldorf 30 Kilometer westlich von Florenz als Spross einer außerehelichen Beziehung geborene Leonardo di ser Piero da Vinci starb vor einem halben Jahrtausend am 2. Mai 1519 auf Schloss Clos Lucé in Amboise an der Loire. Schon längst sind seine Bilder nicht mehr ausleihbar, so dass sich die wenigen Sonderausstellungen auf Illustrationen und Nachwirkungen konzentrieren. ...mehr

Vor 125 Jahren starb Vincent van Gogh an einer Schussverletzung

An der Schwelle der Moderne


Vincent van Gogh, Selbstbildnis mit grauem Filzhut, 1887

Seine Sonnenblumen, sein Selbstbildnis, seine Sternennacht: Bilder, die ins kollektive Gedächtnis eingegangen sind. Millionenfach reproduziert, weltbekannt. Vincent van Gogh, der niederländische Pfarrerssohn und exzentrische Außenseiter, gehört heute zu den populärsten Meistern am Beginn der Moderne und zu den teuersten Malern im internationalen Kunstmarkt. 1987 wurden knapp 40 Millionen Dollar für eines seiner Sonnenblumenbilder gezahlt; drei Jahre später legte ein japanischer Sammler für das „Porträt des Dr. Gachet“ über 82 Millionen Dollar hin. Van Gogh war nicht zum Maler geboren. Erst mit 27 Jahren, im Herbst 1880, entschied er sich, Stift und Pinsel zu den Werkzeugen zu machen, mit denen er künftig seinen Lebensunterhalt verdienen – und mehr noch, sich selbst ausdrücken wollte. Die nötigen Kenntnisse eignete er sich selbst an. Er kopierte Zeichnungen und Drucke, um zu lernen, genoss gelegentliche Unterweisungen, etwa von seinem Cousin Anton Mauve. Sein Bruder Theo van Gogh kam für seinen Lebensunterhalt auf und erhielt dafür einen großen Teil von Vincents Werken. ...mehr

ZERO-Künstler Otto Piene ist in Berlin kurz nach seiner Ausstellungseröffnung gestorben

Visionäre Lichtgestalt


Der Licht- und Luftkünstler Otto Piene liebte das Unvorhersehbare und starb nun selbst überraschend am gestrigen Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarkts in Berlin in einem Taxi auf dem Weg ins Krankenhaus. Der 86jährige Mitbegründer der Avantgardegruppe ZERO hatte erst am Mittwoch eine großangelegte Doppelausstellung in Berlin eröffnet und bereitete gerade seine für Samstag angekündigte Lichtinstallation „Sky Event“ auf dem Dach der Neuen Nationalgalerie vor. Mit Otto Piene verliert die Kunstwelt einen der konsequentesten Wegbereiter der Nachkriegskunst, der mit seinem Œuvre etwas schaffen wollte, „was als Ausdruck der Seele oder der geistigen Verständigung unter Menschen taugt.“ ...mehr

Robert Lebeck gestorben

Ein gutes Photo macht unsterblich


Adenauer empfängt Churchill, Ayatollah Khomeini im Pariser Exil, Jackie und ihre Schwester am Sarg des toten Robert Kennedy, Elvis als Soldat, der alternde Konrad Adenauer, Willy Brandt auf Wahlkampfreise, Alfred Hitchcock in Hamburg, Kriegsheimkehrer aus Russland und immer wieder Romy Schneider, die Beinahe-Geliebte des Fotografen. Robert Lebeck, der legendäre Fotoreporter des „Stern“, hat Geschichte geschrieben – genauso wie seine Bilder die Vergangenheit zurückrufen. „Ein gutes Photo macht unsterblich“, hat Lebeck einmal gesagt. Das klingt pathetisch, aber der Fotograf stammt noch aus einer Zeit, in der es nichts Aufregenderes gab, als Fotojournalist zu sein. Das fotografische Zeitungs- und Magazinbild war eine Metapher für Wahrheit damals, heute abgelöst durch das so übermächtige Fernsehen – und im Zeitalter digitaler Bildmanipulation immer stärker in Zweifel gezogen. ...mehr

ArchivArchiv*05/2019 - 02/2014 - 06/2013 - 09/2010 - 07/2009  - 02/2008 - 04/2007 - 03/2006 - 02/2005 - 12/2004 - 02/2003  - 09/2002


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







News vom 25.05.2020

Malerin Emma Amos gestorben

Malerin Emma Amos gestorben

Sammlung Rombold in Linz ausgestellt

Sammlung Rombold in Linz ausgestellt

Wolkenfoyer der Frankfurter Bühnen soll erhalten bleiben

Wolkenfoyer der Frankfurter Bühnen soll erhalten bleiben

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Vorbericht zur Sommerauktion 2020
Kunst-Auktionshaus Wendl

Kunsthaus Lempertz - Nicolas de Largillière, Bildnis der Françoise Marguerite Claire Boudeville, Marquise de La Frezelière

Schwerpunkt Frankreich
Kunsthaus Lempertz

Kunsthaus Lempertz - Satz von drei großen Delfter Vasen, um 1670/90

Kunstgewerbe: Bedeutende Privatsammlungen
Kunsthaus Lempertz

Van Ham Kunstauktionen - James Webb, Ansicht von Köln mit dem unvollendeten Dom, 1870

Erste „Classic Week“ bei Van Ham
Van Ham Kunstauktionen

Van Ham Kunstauktionen - SØR Rusche Collection – Old Masters meet Contemporaries

Old Masters meet Contemporaries – Dialogauktion der SØR Rusche Collection bei Van Ham
Van Ham Kunstauktionen





Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce