Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Gustav Kluge, Kegelspiegel, 2007

Gustav Kluge, Kegelspiegel, 2007

Gustav Kluge in Oldenburg

In einer ungewohnten Zusammenstellung präsentiert das Horst-Janssen-Museum in Oldenburg von diesem Wochenende an Holzdrucke und Druckstöcke von Gustav Kluge und versammelt dazu Werke aus den letzten 30 Jahren. Der 1947 in Wittenberg an der Elbe geborene Künstler bearbeitet Nut- und Federbretter, Bohlen und Tischlerplatten mit groben kraftvollen Strukturen, färbt sie ein und stellt davon Abzüge her. Meist gibt es nur einen oder wenige gleiche Exemplare. Auch die Druckstöcke nehmen bei Kluge den Charakter eines eigenständigen Kunstwerks an und zeichnen sich durch die rohe Materialität des Holzes sowie den intensiven Auftrag der Farbe aus. So tritt auf dem Tondo „Rote Watte“, der der Schau den Titel geliehen hat, frontal eine dunkle menschliche Gestalt mit erhobenen Armen heraus, in der Orangerot und Schwarz aufeinander treffen.



Gustav Kluge thematisiert in seinen Arbeiten oft düstere Szenen. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seiner Verletzlichkeit und seiner Fähigkeit, zu verletzten. Trotz des dafür geeigneten, oft fragmentarischen Werkstoffs ergeben sich Motive von hoher Sensibilität. „Die Druckstöcke als Exponate und Instrument gleichzeitig auszustellen und damit den Weg von Kluges Kunst erfahrbar zu machen, hat uns besonders gereizt“, so Antje Tietken, Kuratorin der Ausstellung. „Die höchst eigenwilligen, bemalten Druckstöcke, die normalerweise nicht in den Blick geraten, werden bei Kluge zu selbständigen Reliefs oder Skulpturen“, sagte Tietken weiter.

Die Ausstellung „Rote Watte – Druckstöcke und Holzdrucke von Gustav Kluge“ läuft vom 8. Dezember bis zum 24. März 2019. Das Horst-Janssen-Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bliebt an Heiligabend, erstem Weihnachtstag und Silvester. Am Neujahrstag öffnet das Museum von 13 bis 18 Uhr. Der reguläre Eintritt beträgt 3,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Begleitend erscheint ein Katalog für 30 Euro.

Horst-Janssen-Museum Oldenburg
Am Stadtmuseum 4-8
D-26121 Oldenburg

Telefon: +49 (0)441 – 235 28 91
Telefax: +49 (0)441 – 235 33 50


07.12.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Diandra Donecker

Diandra Donecker wird Mitglied der Geschäftsführung im Auktionshaus Grisebach

Diandra Donecker wird neue Geschäftsführerin bei Grisebach

Ab 2019 wird Diandra Donecker die neue Geschäftsführerin des Berliner Auktionshauses Grisebach. Die dreißigjährige Kunsthistorikerin tritt in die Fußstapfen von Florian Illies, der den Posten des Geschäftsführers und Gesellschafters insgesamt sieben Jahre bekleidete und seit 2011 den Aufbau und die Verwaltung der Sektion „Kunst des 19. Jahrhunderts“ bei Grisebach betreute. Florian Illies hatte im Sommer seinen Wechsel zum Rowohlt Verlag bekannt gegeben. Als Mitglied des Beirates wird er aber dem Auktionshaus auch weiterhin verbunden bleiben.



„Seit der Gründung 1986 steht Grisebach für den vielschichtigen Blick auf Morgen. Mut, Kreativität, Kompetenz und Verlässlichkeit bilden hierbei unsere Basis, alles Eigenschaften, über die auch Frau Donecker in ungewöhnlichem Maße verfügt. Die Villa Grisebach und alle Mitarbeiter sind deshalb froh und dankbar, dass wir Frau Donecker für diese Aufgabe gewinnen konnten. Ihre Berufung zur leitenden Geschäftsführerin und Partnerin – neben Micaela Kapitzky – ist daher eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft unseres Hauses“, äußerte sich Mitgründer Bernd Schultz.

Diandra Donecker, geboren 1988, studierte in München Kunstgeschichte, Neuere Deutsche Literatur und Rechtswissenschaften. Es folgten Volontariate im Metropolitan Museum in New York und am British Museum in London, wo sie sich auf Arbeiten auf Papier spezialisierte. Von 2015 bis 2017 war sie für das Auktionshaus Christie’s in München tätig, bevor sie als Expertin für den Fachbereich Fotografie zu Grisebach wechselte. Mit ihrer Berufung zur Geschäftsführerin will das Haus einerseits einem wachsenden jüngeren Kundensegment Rechnung tragen, andererseits auch sein Vertrauen in die nächste Generation unterstreichen und den Blick in die Zukunft richten.


07.12.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Koloman Moser, Selbstportrait, um 1915

Das neue Werkverzeichnis zu Koloman Moser ist online

Neues Online-Werkverzeichnis zu Koloman Moser

Das Belvedere in Wien hat zum hundertsten Todestag von Koloman Moser das neue Online-Werkverzeichnis seiner Malerei und Druckgrafik vorgestellt. Es ist das zehnte Projekt in der Reihe der Belvedere-Werkverzeichnisse und wurde von Gerd Pichler, Maria Rennhofer und Stefan Üner erarbeitet. Die neue Datenbank versteht sich als Wiederholung und Ergänzung des 2012 von Gerd Pichler bei Wienerroither & Kohlbacher publizierten Werkkataloges zur Malerei Mosers und nimmt für diesen Teil im Wesentlichen dessen chronologische An- und Einordnung der einzelnen Objekte auf. Für die nun erstmals verzeichnete Druckgrafik teilte Stefan Üner die Papierarbeiten in annähernd chronologische Serien ein.



Das Verzeichnis beinhaltet insgesamt etwa 1.100 Einzelobjekte, die zunächst nach Gattung, dann nach verschiedenen Themen oder Entstehungskontexten präsentiert werden. Abweichend vom chronologischen Grundgerüst wird so ein nur im Online-Medium realisierbarer, flexibler und vernetzender Zugang umgesetzt. Im Bereich der Druckgrafik finden sich Kategorien wie „Briefmarken und Banknoten“, „Kalender“ oder „Siebener Klub (1895–1897)“. Letztere enthält vor allem Illustrationen für literarische Werke und die Zeitschrift „Für die Jugend des Volkes“. Die Gemälde können unter anderem nach „Porträts“, „Landschaften“ oder „Akt“ durchforstet werden. Eigene Rubriken widmen sich den Signaturen und Monogrammen oder allen Ausstellungen zur Kunst Koloman Mosers bis heute. Außerdem beinhaltet das Werkverzeichnis die aus Printausgaben bekannten einleitenden Essays zu Biografie, Werk und Stil des Malers.

Das Belvedere setzte mit der Gründung des Research Centers neue Standards innerhalb der kunstgeschichtlichen Forschung Österreichs. Durch die kontinuierliche Erweiterung, Tiefenerschließung und Digitalisierung seiner reichen Quellenbestände leistet das Research Center wichtige Grundlagenarbeit. Ein Fokus der Forschungstätigkeit liegt nunmehr seit vielen Jahren auf der Erarbeitung fundierter Werkverzeichnisse zu österreichischen Künstlerinnen und Künstlern. Dabei setzt das Haus neben einzelnen gedruckten Publikationen vermehrt auf die Möglichkeiten datenbankgestützter Online-Verzeichnisse. Neben Moser wurden vier weitere dieser Art für Tina Blau, Alfred Wickenburg, Kurt Hüpfner und Otto Rudolf Schatz bereits realisiert. Als erstes Kunstmuseum Österreichs bekennt sich das Belvedere außerdem zu einer umfassenden Open Content Policy. Damit werden die internationale Sichtbarkeit der Sammlung erhöht und wissenschaftliche Publikationsprojekte unterstützt.


07.12.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce