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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Nature morte au crane / Pablo Picasso

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David Hockney, Portrait of an Artist (Pool with Two Figures), 1972

Neuer Rekord für 80 Millionen Dollar: David Hockney, Portrait of an Artist (Pool with Two Figures), 1972

Teuerster lebender Künstler: Hockney überholt Richter und Koons

David Hockney darf nun den Titel „Teuerster lebender Künstler“ führen. Gestern Abend erzielte sein Gemälde „Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)“ von 1972 bei Christie’s in New York netto 80 Millionen US-Dollar. Der nicht genannte Telefonbieter musste für das charakteristische Pool-Bild, das Hockneys damaligen Geliebten Peter Schlesinger in feinem Zwirn am Beckenrand und einen unbekannten Tauchenden zeigt, mit Aufgeld 90,3 Millionen US-Dollar hinblättern. Damit hat der 81jährige Hockney die bisherigen Spitzenreiter bei den zeitgenössischen lebenden Künstlern deutlich überrundet: im Mai 2013 gab es 33 Millionen Dollar für Gerhard Richters fotorealistischen „Domplatz, Mailand“, im November 2013 dann 52 Millionen Dollar für Jeff Koons’ orangefarbenen „Balloon Dog“.




16.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Philippe Vandenberg, Aimer c’est flageller I (Zu lieben heißt zu geißeln I), 1981-1998

Philippe Vandenberg, Aimer c’est flageller I (Zu lieben heißt zu geißeln I), 1981-1998

Hamburg zeigt zerstörerische Kunst von Philippe Vandenberg

Die Hamburger Kunsthalle präsentiert ab heute unter dem Titel „Kamikaze“ eine umfassende Werkschau zu Philippe Vandenberg. Kuratorin Brigitte Kölle hat dazu rund 80 Gemälde und 120 Zeichnungen und Druckgrafiken aus den Jahren 1993 bis 2009 zusammengetragen. Viele Exponate stammen aus dem Nachlass des 2009 verstorbenen Künstlers und sind in Hamburg erstmalig ausgestellt. Außerdem ist dort der eigens für die Schau produzierte Film „L’important c’est le kamikaze“ der Filmemacher Guillaume Vandenberghe – Sohn von Philippe Vandenberg – und Neel Cockx zu sehen.



„Ich denke, es gibt keine glückliche Kunst. Große Malerei hat immer etwas Verzweifeltes an sich, etwas Furchterregendes, ja sogar etwas Hässliches“, sagte Philippe Vandenberg selbst. Das Prinzip Kamikaze bedeutete für den Flamen eine kreative Zerstörung, auf deren Grundlage etwas Neues ermöglicht werden kann. Seine destruktive Vorgehensweise spiegelt sich in vielen seiner Werke: Einige übermalte er so lange, bis die wulstigen Farbmassen zu einer Skulptur wurden und aus der übertriebenen Korrektur etwas Neues erwuchs. Bei anderen kratzte er die Farbe wieder ab, so dass die Leinwand nur noch letzte Reste des Gemalten offenbart und der Eindruck einer Schürfwunde des Malgrundes aufkommt.

Der 1952 in Gent geborene Philippe Vandenberg studierte Anfang der 1970er Jahre in seiner Heimatstadt zunächst Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte, anschließend Malerei an der dortigen Academie voor Beeldende Kunsten. Im Zuge eines europaweit aufkommenden Neoexpressionismus erlangte Vandenberg in den 1980er Jahren wachsende Bekanntheit, die sich in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen niederschlug, beispielsweise in Antwerpen, Hamburg und London. Philippe Vandenberg gestaltete seine Kunst mal figürlich, mal abstrakt und spielte mit Materialien, Techniken und Stilrichtungen. Doch im Kern adressieren alle seine Werke die extremen Gegensätze, denen der Mensch ausgesetzt ist: Die Interdependenz von Erschaffen und Zerstören und die Gleichzeitigkeit von Liebe und Hass, Schönheit und Hässlichkeit, Unschuld und Schuld.

Die Ausstellung „Philippe Vandenberg. Kamikaze“ läuft vom 16. November bis zum 24. Februar 2019. Die Hamburger Kunsthalle hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Am 24. und 25. Dezember bleibt die Kunsthalle geschlossen, am 2. Weihnachtstag, an Silvester und an Neujahr gelten verkürzte Öffnungszeiten. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist er kostenlos. Der begleitende Katalog ist im Museumsshop für 29 Euro erhältlich.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 428 131 200
Telefax: +49 (0)40 – 428 543 409


16.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Pakui Hardware, Extrakorporal, 2018

Pakui Hardware, Extrakorporal, 2018

Bielefeld zeigt Körper-Kunst

Der Kunstverein Bielefeld hat für seine aktuelle Ausstellung das Künstlerduo Pakui Hardware und die Kanadierin Tamara Henderson eingeladen. Beide Projekte behandeln im weitesten Sinne die Thematik der Körperform. In den Skulpturen, Plastiken und Installationen von Pakui Hardware durchdringen sich verschiedene Materialien, Bilder und Körper, die oftmals an futuristische oder biologische Settings erinnern. Technische Gewebe und Stoffe treffen dabei auf transparente, flüchtige Materialien. Diese erzeugen die zugleich organische wie synthetische Erscheinung der Objekte. Die Ausstellung bildet in ihrer Gesamtheit eine Art Petrischale, in der die beiden Litauer Neringa Cerniauskaite und Ugnius Gelguda, inspiriert durch die aktuelle Erforschung von seit Urzeiten existierenden Meeresbewohnern, Potentiale, Gefahren und Formen neuer Technologien thematisieren.



Tamara Henderson zeigt parallel in Bielefeld ihren Film „Seasons End: Out of Body“, in dem sie die seit 2015 durch internationale Galerien wandernde und sich dabei ständig verändernde Installation „Seasons End“ dokumentarisch fixiert hat. In diesem Werk, das Tamara Henderson als Erweiterung ihrer Installation begreift, treffen unterschiedliche Medien und Ausdrucksformen wie Fotografie, Malerei, Skulptur, Film oder Performance aufeinander. Als Protagonisten des Films treten 25 an Kleiderständer erinnernde Figuren auf. In Bild, Ton und Bewegung bilden sich künstlerische Prozesse, Zeiten und Räume ab. Ausgefallene Kostüme, eigensinnige Charaktere, aber auch gewöhnliche Objekte verdichtet Henderson zu einer Choreographie auf 16mm-Film, einer poetischen Erzählung über eine Welt jenseits des menschlichen Körpers.

Die Ausstellungen „Pakui Hardware. Extrakorporal“ und „Tamara Henderson. Seasons End: Out of Body“ laufen vom 17. November bis zum 24. Februar 2019. Der Bielefelder Kunstverein hat am Donnerstag und Freitag von 15 bis 19 Uhr, am Wochenende von 12 bis 19 Uhr sowie montags bis mittwochs nach Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos. Zu den Ausstellungen erscheint eine begleitende Broschüre.

Bielefelder Kunstverein
Welle 61
D-33602 Bielefeld

Telefon: +49 (0)521 – 17 88 06
Telefax: +49 (0)521 – 17 88 10


16.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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