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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Pat Noser, Migros grün, 2008

Pat Noser, Migros grün, 2008

Migros Aare-Sammlung in Bern

Das Kunstmuseum Bern präsentiert derzeit die Schau „Ohne Verfallsdatum“ mit Kunstwerken aus der Sammlung der Berner Genossenschaft Migros Aare. Neben Leihgaben werden nun auch erstmals Arbeiten vorgestellt, die Teil der Schenkung des Unternehmens an das Museum sind. Seit 2016 intensivierte das Migros-Kulturprozent seine Ankaufstätigkeit von Kunstwerken. So treten in der Ausstellung jüngere Erwerbungen mit Arbeiten aus der 2005 erfolgten Schenkung in Dialog miteinander und verdeutlichen, so die Kuratoren Eva Bigler, Sarah Merten und Claudia Spinelli, dass „Kunst kein Verfallsdatum kennt“. Zu sehen sind Arbeiten von Peter Aerschmann, M.S. Bastian & Isabelle L., Babette Berger, Ingeborg Lüscher, Urs Lüthi, Vaclav Pozarek, Claude Sandoz, Irene Schubiger oder Rolf Winnewisser.



Seit 1960 sammelt die Schweizer Einzelhandelsgenossenschaft Migros Aare Werke zeitgenössischer Künstler der Region. Die erste Verbindung zum Kunstmuseum in Bern ging über den damaligen Direktor Ulrich Loock. Er sollte im Auftrag der Berner Genossenschaft zwischen 1987 und 1997 Arbeiten herausragender Künstler der Region ankaufen. 2005 schenkte das Unternehmen die Sammlung dem Kunstmuseum, um die etwa 120 Werke der Öffentlichkeit weiterhin zugänglich zu machen.

Direkten Bezug zu Migros nimmt etwa Pat Nosers Ölbild „Migros Grün“ von 2008 auf. In einem Einkaufswagen vereint Noser auf der großen Leinwand in fotorealistischer Manier die im Supermarkt eingesammelten Nahrungs- und Waschmittel. Hierbei favorisiert die Malerin einen deutlich Grünstich im Farbschlüssel. Abstrakter zeigt sich Alois Lichtsteiners „Baum“ von 1986. Dürre und dünne schwarze Äste gleiten am oberen Bildrand in den farbfrohen Raum. Die vermeintliche Leere des Gemäldes belebt der Künstler mit einem bewegten Pinselstrich in nuancierten Farbabstufungen von rötlichem Ocker bis zu zarten Lindgrün und Weiß, die sich flackernd und in Wirbeln über die Leinwand ziehen.

Die Ausstellung „Ohne Verfallsdatum. Schenkung und Leihgaben der Sammlung Migros Aare“ läuft bis zum 15. September. Das Kunstmuseum Bern hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 18 Franken, ermäßigt 14 Franken, für Studierende 10 Franken. Für Kinder bis 16 Jahre ist er kostenlos.

Kunstmuseum Bern
Hodlerstraße 8-12
CH-3000 Bern

Telefon: +41 (0)31 – 328 09 44
Telefax: +41 (0)31 – 328 09 55


23.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Matthias Stom, Sarah führt Abraham Hagar zu, um 1642/50

Matthias Stom, Sarah führt Abraham Hagar zu, um 1642/50

Preußen-Stiftung restituiert Kunstwerke

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) gibt aus der Gemälde- und Nationalgalerie in Berlin fünf Arbeiten an die Erben des jüdischen Kunsthändlers Heinrich Ueberall zurück: Die drei Gemälde „Sarah führt Abraham Hagar zu“ von Matthias Stom um 1642/50, die Kopie eines Herrenbildnisses nach Bartholomeus van der Helst aus dem 17. Jahrhundert und ein barockes Stillleben von Frans Ykens sowie zwei Bronzen unbekannter Künstler. Die um 1845/64 datierten Skulpturen sind verkleinerte Nachbildungen der „Venus nach dem Bade“ des Rokokokünstlers Christophe-Gabriel Allegrain und der „Venus“ des Klassizisten Antonio Canova. Die fünf Objekte waren Teil eines Konvoluts von mehr als 4.000 Kunstwerken, die der Staat Preußen 1935 von der Dresdner Bank erwarb und den Staatlichen Museen zu Berlin übergab.



Heinrich Ueberall, 1869 im galizischen Jaroslaw geboren, zog 1899 mit seiner Frau Rebekka und seinen beiden Kindern nach Berlin. Mit der Machtergreifung der Nazis war er gezwungen, zwischen 1936 und 1938 seinen Kunst- und Antiquitätenhandel aufgrund der zunehmenden Repressalien aufzugeben. 1939 gelang es ihm erfolgreich, ein britisches Einreisevisum für seine Familie zu erhalten. Der Ausbruch des Krieges machte die Emigration unmöglich. Heinrich Ueberall wurde im September 1939 in das KZ Sachsenhausen deportiert, wo er im selben Monat starb. Seine mittlerweile mittellose Witwe Rebekka beging 1942 Suizid, nachdem sie einen Deportationsbescheid erhielt. Ihre Kinder flohen in die USA und nach London. Zwei Enkel von Heinrich und Rebekka Ueberall überlebten den Holocaust.

Die SPK untersucht seit Jahren die Provenienz der 1935 von der Dresdner Bank gekauften Objekte, da die Vermutung des Entzugs durch die Nazis vorliegt. Hermann Parzinger, Präsident der SPK, sagte: „Ich bin froh, dass wir mit der Restitution der Werke an die Erben von Heinrich Ueberall einen kleinen Schritt zur Wiedergutmachung des geschehenen Unrechts leisten konnten. Dass der Dresdner Bank-Bestand sehr verdächtig ist, haben wir schon früh festgestellt und ihn daher vordringlich behandelt. Dass die Erforschung trotzdem noch andauert, zeigt, wie komplex diese Fälle aus den frühen Jahren der NS-Zeit sind. In gründlichen Einzelfalluntersuchungen klären wir, ob ein verfolgungsbedingter Entzug vorliegt. Wenn ja, versuchen wir schnellstmöglich eine gerechte und faire Lösung zu finden.“


23.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Susan Meiselas, Sandinistas at the walls of the Esteli National Guard National Guard headquarters, Esteli, Nicaragua, 1979

Susan Meiselas, Sandinistas at the walls of the Esteli National Guard National Guard headquarters, Esteli, Nicaragua, 1979

Deutsche Börse Photography Foundation Prize für Susan Meiselas

Susan Meiselas hat den Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2019 erhalten. Die mit 30.000 britischen Pfund dotierte Auszeichnung ging an die 1984 geborene Amerikanerin für ihre erste europäische Retrospektive „Mediations“, die 2018 im Jeu de Paume in Paris gezeigt wurde. Brett Rogers, Direktorin der Photographers’ Gallery, erklärte: „Susan Meiselas konsequenter Umgang mit dem Medium hat eine neue und wichtige Form der sozial engagierten Fotografie hervorgebracht. Sie ist geprägt von ihrem persönlichen Einsatz, der sich in ihrer Dokumentation von individuellen und historischen Ereignissen sowie von gesellschaftlichen Gruppen widerspiegelt. Meiselas’ Herangehensweise zeichnet sich durch eine nachhaltige und langfristige Beziehung zu den Menschen und ihren Lebensrealitäten aus, und dies ist heute relevanter denn je.“ Die Ausstellung zeige ihren einzigartigen Ansatz als Künstlerin, die kontinuierlich die Bedeutung des Bildes in Bezug auf den Kontext hinterfragt, in dem es erscheint, so die Jury weiter.



Susan Meiselas, die visuelle Kommunikation an der Harvard University studiert hat, nutzt unterschiedliche Methoden in ihren Lichtbildern. Die Dokumentarfotografin schoss zwischen 1978 und 1983 Fotos in den Konfliktzonen Zentralamerikas, die sie bekannt machten. Meiselas arbeitet mit ihren Sujets über einen längeren Zeitraum hinweg und setzt sich mit Themen wie ethnischen und religiösen Konflikten, Menschenrechten und der Sex-Industrie auseinander. Dabei sei ihr Ansatz einfühlsam, so die Jury.Die Schau „Mediations“ war die bisher umfassendste Retrospektive ihres Schaffens in Europa, bei der Serien aus den 1970er Jahren bis zur Gegenwart präsentiert wurden.

Der Deutsche Börse Photography Foundation Prize wurde 1996 durch die Londoner Photographers’ Gallery ins Leben gerufen. Von 1997 bis 2004 lief die Ehrung unter dem Namen „Citygroup Photography Prize“. Seit 2005 unterstützt die Deutsche Börse die jährlich verliehene Auszeichnung Das Ziel ist die Förderung eines zeitgenössischen Künstlers, der im Vorjahr in Form einer Ausstellung oder Publikation einen bedeutenden Beitrag zur Fotografie in Europa geleistet hat. Die Preisverleihung fand am 16. Mai in der Photographers’ Gallery in London statt. Dort sind neben Meiselas’ Arbeiten noch bis zum 2. Juni die Fotografien der anderen drei Finalisten Laia Abril, Arwed Messmer und Mark Ruwedel zu sehen. Anschließend wird die Ausstellung vom 14. Juni bis zum 23. August in der Unternehmenszentrale der Deutschen Börse in Eschborn gezeigt.


23.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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