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Vienna Art Award vergeben

Die Vienna Art Awards sind vergeben. Das Wiener Landesgremium des Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels hat am Dienstagabend zum 13. Mal die Preise für Vermittlung und Verkauf von Kunst in Österreich überreicht, die früher „OscARTs“ hießen. Bei einer feierlichen Zeremonie im Novomatic Forum gegenüber der Secession wurden Elisabeth und Klaus Thoman, Josef Schütz, Karola Kraus, Gustav Schörghofer und Herbert Stepic in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Die diesjährige Gestaltung des undotierten, aber mit einem Kunstwerk ausgestatteten Preises hat der Bildhauer Peter Paszkiewicz, der fünf taillierte und unterschiedlich mit Schlitzen versehene Quader aus Terrakotta schuf.



Als die „Zeitgenössischen Kunsthändler“ des Jahres wurden Elisabeth und Klaus Thoman geehrt, die seit den späten 1970er Jahren mit ihrer Galerie von Innsbruck aus private und öffentliche Sammlungen betreuen. Zudem arbeiten sie mit internationalen Galerien, Kuratoren und Kritikern zusammen und pflegen einen intensiven Leihverkehr. Den Preis für den „Klassischen Kunsthändler“ nahm Josef Schütz entgegen, der 1995 seine eigene Galerie eröffnete. Die hohe Qualität der Kunstobjekte zeugt von seiner florierenden Galerie, bei der vor allem die internationale Geschäftstätigkeit im Vordergrund steht. Karola Kraus verdiente sich mit ihrer Arbeit als Direktorin des Museums Moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien den Preis für das „Museumswesen“. Seit sie die Leitung im Oktober 2010 übernahm, geht sie mit ihrem Team neue Wege, indem sie junge und unbekannte Künstler in das Programm aufnimmt und ihnen eine Plattform für Ausstellungen bietet.

Der „Sonderpreis für Kunstvermittlung“ ging in diesem Jahr an den Pater und Kunsthistoriker Gustav Schörghofer SJ, der als Rektor der Wiener Jesuitenkirche zeitgenössische Künstler unterstützt, indem er ihre Installationen in den Kirchenraum holt. Obwohl die Gläubigen nicht selten irritiert reagieren, besitzt er den Mut, auch moderne und provokante Kunst in der Kirche zu präsentieren. Des Weiteren wurde Herbert Stepic für sein Lebenswerk als Sammler gewürdigt. Schon vor mehr als 30 Jahren erkannte er seine Liebe zu Afrika und begann einzigartige Kunst des Kontinents zu sammeln. Über die Jahre entstand ein beachtliches Konvolut, das 2011 aus seinen Kisten geholt und bei einer Ausstellung im Bank Austria Kunstforum in Wien zu bestaunen war.


19.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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Balthasar Burkhard, Mexico City (Vulkan), 1999

Balthasar Burkhard, Mexico City (Vulkan), 1999

Balthasar Burkhard im Museum Folkwang

Einen der bedeutenden Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts würdigt das Museum Folkwang in Essen mit einer Ausstellung: Die 150 Werke und Werkgruppen umfassende Retrospektive für Balthasar Burkhard ist die erste große museale Präsentation des Schweizers in Deutschland und zeichnet das facettenreiche Schaffen des Fotografen etappenweise nach. Die Palette der Werke reicht von frühen Schwarzweiß-Aufnahmen aus den 1960er Jahren bis zu Architektur- und Landschaftsfotografien aus dem Spätwerk des 2010 gestorbenen Fotokünstlers.



Der 1944 geborene Balthasar Burkhard lernte bei Kurt Blum, einem der bekanntesten Schweizer Fotografen seiner Generation. 1965 eröffnete er ein eigenes Studio in Bern und fotografierte im Auftrag der dortigen Kunsthalle die Künstler, die der bekannte Kurator Harald Szeemann damals ausstellte. 1966 und 1968 agierte Burkhard mit seiner Kamera auf der Biennale in Venedig, 1972 dann auf der Documenta Kassel. 1969 zeigte er erstmals die gemeinsam mit Markus Raetz geschaffenen großformatigen Fotoleinwände, mit denen er international beachtet wurde. Erstmals sind in der Essener Ausstellung Burkhards Fototagebücher dieser Zeit in einer umfassenden Zusammenschau zu sehen.

Auch in den USA, wo er einen Lehrauftrag an der Universität von Illinois annahm, arbeitete er weiter an monumentalen Leinwand-Tableaus und hatte 1977 in Chicago seine erste Einzelausstellung. Ab 1983, zurück in der Schweiz, entdeckte er zunehmend den menschlichen Körper. Es entstanden riesige Akte, etwa ein dreizehn Meter langer liegender Akt. Aber Burkhard interessierte sich auch für Details, Fragmente und Mikrostrukturen. Die Essener Retrospektive widmet sich dieser Werkgruppe anhand des erhaltenen Materials in Form von Studien und Skizzen und mit Hilfe von Nachdrucken. Gezeigt werden auch Architekturfotos, die seit Mitte der 1990er Jahre entstanden, und Burkhards großformatige Luftaufnahmen von Städten und Wüsten.

Die Ausstellung „Balthasar Burkhard“ läuft vom 20. Oktober bis zum 14. Januar 2018. Das Museum Folkwang hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt am 24. und am 31. Dezember geschlossen. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Ausstellungskatalog ist im Steidl Verlag Göttingen erschienen und kostet 28 Euro.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
D-45128 Essen

Telefon: +49 (0)201 – 88 45 301
Telefax: +49 (0)201 – 88 45 330


19.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Marlene Dumas, Rejects, seit 1994 fortlaufende Serie

Marlene Dumas, Rejects, seit 1994 fortlaufende Serie

Kollwitz und Dumas in Dresden

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eröffnen heute drei Ausstellungen zu Ehren von Käthe Kollwitz und Marlene Dumas. Anlässlich Kollwitz’ 150. Geburtstags präsentieren Petra Kuhlmann-Hodick und Agnes Matthias unter dem Titel „Käthe Kollwitz in Dresden“ rund 70 grafische Arbeiten der bedeutenden Künstlerin der Moderne in den Räumen des Kupferstich-Kabinetts. Ebenfalls dort sind unter dem Titel „Marlene Dumas. Hope and Fear“ drei Tusch- und Aquarellserien der 1953 geborenen Südafrikanerin zu sehen. Den Abschluss der Trias bildet die Schau „Marlene Dumas. Skulls“, die anlässlich der Gestaltung des Altarbilds in der Dresdner Annenkirche im Albertinum 36 Werke der Serie „Skulls“ zeigt.



Die Herbstausstellung im Dresdener Residenzschloss wartet nicht nur mit Radierungen, Lithografien, Holzschnitten und Zeichnungen von Kollwitz aus der eigenen Sammlung auf, sondern bietet auch Leihgaben aus dem Käthe Kollwitz Museum Köln, dem Kupferstichkabinett Berlin und der Akademie der Künste Berlin. Den umfassenden Blick, den diese Zusammenstellung liefern will, ergänzen Werke von Max Klinger, Eugène Carrière, Edvard Munch und Ernst Barlach. Thematische Schwerpunkte in der Kunst der 1867 in Königsberg geborenen Kollwitz sind der Krieg und der Tod, aber auch das Selbstportrait, anhand dessen sie sich mit ihrer eigenen Rolle als Frau, Mutter und Künstlerin auseinandersetzte.

Marlene Dumas verhandelt in ihrem Schaffen ebenfalls grundlegende menschliche Bedingungen, die in der parallelen Schau „Hope and Fear“ deutlich werden. Mit einfachen und doch eindringlichen Kopfdarstellungen wirft die südafrikanische Künstlerin Identitätsfragen zwischen Einzelportrait und Ideal, Täter und Opfer sowie Zugehörigkeit und Ausgeschlossenheit auf. Die direkte Nähe zu den Werken Kollwitz’ ermöglicht es, beide auf die Grundfragen der menschlichen Existenz zielenden künstlerischen Ansätze miteinander zu vergleichen.

Die von Kathleen Reinhardt und Holger Birkholz kuratierte Schau „Marlene Dumas. Skulls“ im Albertinum rundet die Ausstellungsreihe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit 36 Arbeiten aus Dumas’ zwischen 2013 und 2015 entstandener Serie mit Totenköpfen ab. Die Hängung als Fries ermöglicht eine genaue Betrachtung der individuellen Einzelbilder, deren Wirkung sich jedoch erst in ihrer Summe komplett entfaltet. Ergänzend sind Werke von Jan Andriesse und Bert Boogaard zu sehen, die zusammen mit Dumas das Altarbild der Annenkirche entworfen haben.

Die Ausstellungen „Käthe Kollwitz in Dresden“, „Marlene Dumas. Hope and Fear“ und „Marlene Dumas. Skulls“ laufen vom 19. Oktober bis zum 14. Januar 2018. Das Kupferstich-Kabinett hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Das Albertinum öffnet täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr. Hier beträgt der Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Für 13 Euro gibt es eine Kombikarte für beide Häuser. Zur Ausstellung „Käthe Kollwitz in Dresden“ erscheint bei Paul Holberton Publishing ein Katalog, der im Museum für 20 Euro bereitliegt.

Residenzschloss Dresden
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 491 45 91
Telefax: +49 (0)351 – 491 45 99

Albertinum – Galerie Neue Meister
Tzschirnerplatz 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 49 14 2000
Telefax: +49 (0)351 – 49 14 2001


19.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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News vom 19.10.2017

Vienna Art Award vergeben

Balthasar Burkhard im Museum Folkwang

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Kollwitz und Dumas in Dresden

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