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Grete Csaki-Copony, Großmutter und Enkelin, 1927

Grete Csaki-Copony, Großmutter und Enkelin, 1927

Die Kunsthalle Schweinfurt sucht „Verschollene Malerinnen“

Mit der Ausstellung „Verschollene Malerinnen?“ nimmt die Kunsthalle Schweinfurt derzeit mehr als 20 Künstlerinnen aus der Sammlung Hierling genauer unter die Lupe. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie und warum diese Frauen und ihr Werk in Vergessenheit geraten sind. Als maßgebliche Gründe sind dabei immer wieder die beiden Weltkriege und ihre Folgen auszumachen. Zum einen haben Bombenangriffe und Beschlagnahmung viele Werke zerstört. Zum anderen verhinderten Mangel, Flucht und Verfolgung die künstlerische Arbeit der Frauen. Dies trifft besonders auf Jüdinnen wie Käthe Loewenthal und Annot Jacobi zu.



Die Schau stellt neben den Porträts, Landschaften oder Stillleben die unterschiedlichen Biografien der Künstlerinnen vor. Diese belegen, dass vor allem das traditionelle Rollenbild der Frau den Malerinnen im Weg stehen konnte. Waren sie nicht wie Ursula Vehrigs oder Annot Jacobi in einem Künstlermilieu aufgewachsen, konnten sie wie Eva-Josefa Kestermann oder Lotte Lesehr-Schneider kaum mit familiärer Unterstützung des Vaters oder auch des Ehemanns rechnen. Trotz der offiziellen Zulassung für Frauen an Akademien mit der Weimarer Verfassung 1919 mussten sie stets für ihre Leidenschaft und die Ernsthaftigkeit ihres Tuns kämpfen.

Trotzdem waren die Malerinnen fest in der Kunstszene ihrer Zeit verankert: Käthe Loewenthal hat bei Ferdinand Hodler studiert, Annot Jacobi, die Nichte von Adolph von Menzel, bei Lovis Corinth, und Paula Wimmer war mit Franz von Stuck befreundet. Erst die späteren Umstände haben die Künstlerinnen, die zwischen 1890 und 1916 geboren wurden, in Vergessenheit geraten lassen. In der Sammlung Joseph Hierling haben sich ihre Werke gemeinsam mit denen zahlreicher männlicher Vertreter des expressiven Realismus erhalten.

Die Ausstellung „Verschollene Malerinnen?“ läuft bis zum 2. September. Die Kunsthalle Schweinfurt hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Malerinnen der Sammlung Joseph Hierling - Bildkunst der ‚verschollenen Generation‘“ zum Preis von 19,50 Euro.

Kunsthalle Schweinfurt
Rüfferstraße 4
D-97421 Schweinfurt

Telefon: +49 (0)9721 – 51 47 21
Telefax: +49 (0)9721 – 51 47 49


20.07.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Petrit Halilaj, Shkrepëtima, 2018

Petrit Halilaj, Shkrepëtima, 2018

Steinzeit und Gegenwart: Petrit Halilaj in Bern

Das Zentrum Paul Klee zeigt seit heute in Bern eine Ausstellung des aktuellen Mario-März-Kunstpreisträgers Petrit Halilaj. Der Künstler setzt sich darin mit Umwelt, Vergangenheit und Identität seiner kosovarischen Heimat auseinander. Der Ausstellungstitel „Shkrepëtima“ ist albanisch und bedeutet so viel wie „Funken“ oder „Blitz“, übertragen auch „intensives, plötzliches Gefühl“ oder „zündender Gedanke“. In der Schau, die mit der Fondazione Merz in Turin entwickelt wurde und im Oktober dahin wandert, geht es um das kosovarische Dorf Runik, in dem Halilaj aufgewachsen ist, bevor er – im Zuge des Kosovokrieges – mit seinen Eltern nach Albanien floh.



Der Künstler verbindet historische Artefakte aus der Jungsteinzeit, die in Runik immer wieder gefunden werden, mit der Frage nach ihrer Rolle im gesellschaftlichen und kulturellen Leben des Dorfes. Davon ausgehend erweitert er den Horizont auf die Frage nach Überlieferung, Mythos und Realität. Die Videoinstallation „The city roofs were so near that even a sleepwalking cat could pass over Runik without ever touching the ground“ von 2017 erzählt die Geschichte dieser steinzeitlichen Fundstücke und die Spekulationen, die sie umgeben. Gleichzeitig ist sie ein poetisches Porträt des Dorfes und eine Momentaufnahme, die auf den augenblicklichen Zustand des jungen Landes Kosovo verweist.

Auch Halilajs Skulpturen aus der Serie „RU“ nehmen Bezug auf die steinzeitliche Geschichte Runiks. Auf Basis archäologischer Aufzeichnungen hat Petrit Halilaj rund 500 Objekte originalgetreu hergestellt und gleichzeitig zu Skulpturen weiterentwickelt. Die steinzeitlichen Objekte verwandeln sich durch das Hinzufügen von Füßen, Beinen oder Flügeln aus Messingdraht in Zug- und Wandervögel, die sich über Grenzen hinwegsetzen und an neuen Orten „ansiedeln“ können.

Petrit Halilaj ist der Preisträger des zweijährlich von der Fondazione März in Turin vergebenen Mario-Merz-Preises 2018. Halilaj wurde 1986 in Kostërc geboren. Er lebt und arbeitet in Deutschland, Kosovo und Italien. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Palais de Tokyo in Paris (2018), im New Yorker New Museum (2017), im Kölnischen Kunstverein (2015), in der Bundeskunsthalle in Bonn (2015), in der kosovarischen Nationalgalerie in Pristina wie auch im Rahmen der 55. und der 57. Venedig-Biennale präsentiert (2013/2017).

Die Ausstellung „Petrit Halilaj – Shkrepëtima“ ist bis 19. August zu sehen. Das Zentrum Paul Klee hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 20 Franken, ermäßigt 10 Franken, für Kinder bis 16 Jahre 7 Franken.

Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
CH-3006 Bern

Telefon: +41 (0)31 – 359 01 01
Telefax: +41 (0)31 – 359 01 02


20.07.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Zharko Basheski, Ordinary Man, 2009/10

Zharko Basheski, Ordinary Man, 2009/10

In Tübingen werden Körper zu Kunst

Ab morgen lässt die Kunsthalle Tübingen unter dem Titel „Almost Alive“ knapp 50 Jahre hyperrealistische Skulptur in der Kunst Revue passieren. Der Wunsch, ein möglichst realistisches Abbild des Menschen zu schaffen, reicht bis in die Antike zurück. So haben Künstler im Verlauf der gesamten Kulturgeschichte Techniken entwickelt, um den menschlichen Körper so naturgetreu wie möglich zu erfassen. Während illusionistische Skulpturen früherer Jahrhunderte noch als Symbolfiguren auf religiöse, aristokratische und historische Inhalte verweisen, kommen seit Mitte des 20. Jahrhunderts der Mensch und seine Individualität in den Blick. Mit etwa 30 Arbeiten von Zharko Basheski, Berlinde de Bruyckere, Maurizio Cattelan, Brian Booth Craig, John Davies, John De Andrea, Keith Edmier, Carole A. Feuerman, Daniel Firman, Robert Graham, Mathilde ter Heijne, Sam Jinks, Peter Land, Tony Matelli, Ron Mueck, Evan Penny, Patricia Piccinini, Jamie Salmon, Gregor Schneider, George Segal und Marc Sijan zeigen die Kuratoren Nicole Fritz und Otto Letze diese Entwicklung und deren wichtigste Motive auf.



Am Beginn stehen die Pioniere der Gattung. Dazu zählt etwa Duane Hanson, der mit seinem „Bodybuilder“ eine typische in den Alltag eingebettete Charakterdarstellung liefert. Dieser ersten Generation dienten häufig direkte Körperabformungen als Grundlage, die dann jüngere Künstler wie Xavier Veilhan oder Juan Muñoz auch gerne mit kunsthistorischen Gattungen, beispielsweise einem Reiterstandbild, kontrastieren. Mit dem „Body Turn“ der 1990er Jahre wurde der Körper mehr und mehr zu einem emotionalen Resonanzraum. Gleichzeitig entwickelte sich mit der Darstellung fragmentierter Körper, etwa Robert Gobers unbetitelter Skulptur von einem aus der Wand ragenden abgeschnittenen Bein, eine Gegenbewegung zum idealen Körperbild in den Medien. Heute interessiert die Vertreter des Hyperrealismus vor allem die teils erschreckende Verschmelzung von Körper und Maschinen. Exemplarisch lenkt Marie-Eve Levasseurs Foto „i’ve got you under my skin (or the anthropotechnoromantic infiltration)“ von einer Hand mit einem fleischfarbenen Haut-Handy den Blick auf dieses Phänomen.

Die Ausstellung „Almost Alive. Hyperrealistische Skulptur in der Kunst“ läuft vom 21. Juli bis zum 21. Oktober. Die Kunsthalle Tübingen hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei. Zur Ausstellung erscheint im Hirmer Verlag ein Katalog für 29,90 Euro.

Kunsthalle Tübingen
Philosophenweg 76
D-72076 Tübingen

Telefon: +49 (0)7071 – 96 910
Telefax: +49 (0)7071 – 96 91 33


20.07.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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News vom 20.07.2018

Die Kunsthalle Schweinfurt sucht „Verschollene Malerinnen“

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