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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Loth-Skulpturenpreis: Arbeit der Preisträger Joana Vasconcelos bei der Galerie Scheffel

Loth-Skulpturenpreis: Arbeit der Preisträger Joana Vasconcelos bei der Galerie Scheffel

Die Preise der Art Karlsruhe

Die Art Karlsruhe hat ihre drei Kunstpreise vergeben. Neu mit dabei ist in diesem Jahr der „Loth-Skulpturenpreis“ für den besten der 20 Skulpturenplätze der Kunstmesse. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung, gesponsert von der baden-württembergischen L-Bank, geht an die Galerie Scheffel aus Bad Homburg und Joana Vasconcelos. Die Portugiesin präsentierte dafür eine überdimensionierte Teekanne aus einem filigranen ornamentalen Metallgeflecht.



Die Gewinner des elften Art Karlsruhe-Preises, der gemeinsam vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe verliehen wird und mit 10.000 Euro dotiert ist, sind die Galerie Anja Knoess aus Köln und ihre One-Artist-Show der Künstlerin Sarah McRae Morton. In ihren Werken überführe die 1984 geborene US-Amerikanerin die Malereitraditionen insbesondere des 19. Jahrhunderts auf ebenso eigenständige wie eigenwillige Weise in die Gegenwart, so die Jury. In einer Zeit der grellen Statements und auch visuell lautstarken Proklamationen bediene sich Sarah McRae Morton einer subtilen Bildsprache, deren narrative Elemente mit subtilen politischen Botschaften aufgeladen sind.

Schon gestern wurde Michael Kunze mit dem Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift geehrt. Juror Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf, hielt vor Ort die Laudatio und übergab die Auszeichnung an den 1961 in München geborenen Maler und als Literaten. „Michael Kunze spürt dem Potenzial nach, das in den Unterströmungen der Moderne mitschwingt. So hat er beispielsweise aus der Vorstudie von Picassos ,Demoiselles d’Avignon‘ die dort vorhandenen Männer in sein Gemälde zurückgeholt und schafft damit ein anderes Bild der Moderne. Er konstruiert texthaltige, labyrinthische, geschichtsverwobene Bilder und Texte, sie gleichen einer Argonautenfahrt oder Odyssee“, begründete Jansen seine Wahl.


23.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Alke Reeh, Decke genäht (beige), 2011

Alke Reeh, Decke genäht (beige), 2011

Faltungen und Knautschungen in Herford

Das allüberall in der Natur – etwa an Gebirgen oder an Pflanzen – zu beobachtende Phänomen von Knautschungen und Faltungen war dem Herforder Museum Marta Inspiration zu einer Ausstellung, in der eine Reihe überwiegend junger Künstler unter dem Titel „Ausbruch aus der Fläche – Das Origami-Prinzip in der Kunst“ mit Werken präsentiert werden, die sich ähnlichen Prinzipien verschreiben. Dabei wird auch in zweidimensionalen Arbeiten unterschiedlicher Medien – beispielsweise Fotografie, Video, Zeichnung oder Malerei – das Spiel mit optischen Täuschungen, mit Sichtbarem und Unsichtbarem getrieben. Zu sehen sind knapp hundert Werke unter anderem von Mona Ardeleanu, Julia Bünnagel, Hans Hemmert, Vanessa Henn, Erika Hock, Meuser, Sarah Morris, Michail Pirgelis, Royden Rabinowitch, Thomas und Renée Rapedius, Alke Reeh, Michael Sailstorfer, Albrecht Schäfer, Owen Schuh, Shirana Shahbazi, Franz Erhard Walther und Claudia Wieser.



Die 1977 in Bangladesch geborene Rana Begum gestaltet ihre Skulpturen durch Geometrie, Oberfläche, Farbe und Licht und erzeugt bei ihnen durch Faltungen und Kontraste eine fast flatterhafte Bewegung im Raum. Eigens für das Marta entwarf der Schweizer Philippe Decrauzat, Jahrgang 1974, die zweifarbige Wandmalerei „On Cover“, die sich aus einem kleinteiligen Raster dichter Farbstreifen in Cyan und Magenta zusammensetzt. Dabei spielt Decrauzat mit den Farbwahrnehmungen der Betrachtenden durch den sogenannten Moiré-Effekt, der die Wand scheinbar pulsieren lässt. Mit optischen Täuschung agiert auch der 1976 in Teheran geborene Navid Nuur in seinem Videoraum „Transfigurations“ von 2011/12: Ähnlich wie bei einem magischen Trick versetzen die Hände des Künstlers einen schwarzen Bogen Papier in Bewegung. Durch die linearen Faltungen, die sich an Kompositionsprinzipien klassischer Malerei orientieren, wird die weiße Rückseite der Fläche sichtbar und bleibt es unerwartet auch beim Zurückknicken des Papiers.

Die Ausstellung „Ausbruch aus der Fläche – Das Origami-Prinzip in der Kunst“ ist vom 24. Februar bis zum 3. Juni zu sehen. Das Marta Herford hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie jeden ersten Mittwoch im Monat bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro und für Familien 17 Euro.

Marta Herford
Goebenstraße 2-10
D-32052 Herford

Telefon: +49 (0)5221 – 99 44 300
Telefon: +49 (0)5221 – 99 44 30 23


23.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Alexander Lieck, La Nationale, 2013

Alexander Lieck, La Nationale, 2013

Alexander Lieck im Kunstverein Hannover

Der 1967 geborene Alexander Lieck steht im Mittelpunkt der an diesem Wochenende eröffnenden Ausstellung im Kunstverein Hannover. Die Schau mit dem Titel „Mein Europa“ gibt mit rund neunzig Arbeiten einen Überblick über das Schaffen des Künstlers, der hauptsächlich als Maler tätig ist und hier eine breite Palette unterschiedlicher Herangehensweisen und Ausdrucksformen pflegt. Figuratives und bisweilen Alltägliches wechseln sich bei Lieck mit abstrakten Farbballungen ab, zusammen mit seinem Kollegen Olivier Foulon appliziert er auch Texte auf seine Gemälde. Sein Zugriff ist dabei hauptsächlich assoziativ, poetisch und durchaus selbstkritisch den eigenen Möglichkeiten gegenüber: „Ich möchte“, so schrieb Lieck im Jahr 2013, „nichts zeigen mit meiner Kunst oder womöglich etwas beweisen, ich suche nicht das Bild oder die Malerei, sondern die Imagination, die Überwindung der Idee, die Selbstüberwindung, das Arbeiten gegen sich selbst und vielleicht auch immer wieder das Scheitern an und über sich selbst“.



Alexander Lieck ist gebürtiger Berliner und lebt heute wieder in seiner Heimatstadt. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er allerdings in den Niederlanden: 1987/92 zunächst an der ArtEZ Academie voor Art & Design in Enschede und 1993/94 an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. 2004 wurde er mit dem Stipendium des Vereins Künstlerstipendium Just in Düsseldorf und 2007 mit einem Arbeitsstipendium der Bonner Stiftung Kunstfonds ausgezeichnet. Einzelausstellungen hatte Lieck zuletzt 2014 und 2015 in der Pariser Galerie Joseph Tang sowie 2011 im alternativen Schauraum SOX in Berlin. Die Ausstellung im Kunstverein Hannover ist seine erste bedeutendere Präsentation einer breiteren Öffentlichkeit gegenüber.

Die Ausstellung „Alexander Lieck. Mein Europa“ läuft vom 24. Februar bis zum 6. Mai. Der Kunstverein Hannover ist Dienstag bis Samstag von 12 bis 19 Uhr, Sonn- und Feiertag schon ab 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Kunstverein Hannover
Sophienstraße 2
D-30159 Hannover

Telefon: +49 (0)511 – 16 99 278 12
Telefon: +49 (0)511 – 16 99 278 278


23.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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News vom 23.02.2018

Die Preise der Art Karlsruhe

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Faltungen und Knautschungen in Herford

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Alexander Lieck im Kunstverein Hannover

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Die Schönheit Berlins in der Malerei

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