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Am Badestrand / Otto Pippel

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Kentaur, 1891/93 / Franz von  Stuck

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Stehender Mädchenakt vor Rot, 1954 / Karl Hofer

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Max Hölter, dancing clown, 2019

Max Hölter, dancing clown, 2019

Bergischer Kunstpreis für Max Hölter

Der Essener Maler Max Hölter erhält den 74. Internationalen Bergischen Kunstpreis für sein Gemälde „dancing clown“ von 2019. Die Jury ließ sich vor allem von seiner „ungewöhnlichen Bildkomposition“ überzeugen. In ihrer Begründung heißt es weiter: „Seine Bildsprache ist geprägt von kontrastreicher Farbgebung und klarer Formensprache. Dabei stehen gestische, abstrakte Farbfelder neben detailreicher Figuration. Grafische Elemente kombiniert der Künstler mit geometrischen Formen. Skripturale Zeichen stehen neben surrealen Bildkomponenten. Bekannte Symbole und Zeichen fungieren als semiotische Bedeutungsträger, deren Code der Betrachter entschlüsseln kann. Kunsthistorische Referenzen an bekannte Ikonen der Malerei sind erkennbar. Hölter schafft daraus ein ganz eigenes Vokabular, das kraftvoll, sicher und eigenständig den Bildraum füllt.“



Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird anlässlich der Eröffnung der 74. Internationalen Bergischen Kunstausstellung in Solingen am 22. September verliehen. Die jährliche Schau eröffnet einen heterogenen Blick auf das Kunstschaffen der Region. Viele der präsentierten Künstler sind Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf, wie etwa auch Max Hölter. Der 1990 in Essen geborene Künstler studierte von 2011 bis 2016 zunächst Kunst auf Lehramt an der TU Dortmund bei Jan Kolata, bevor er 2014 ein Studium bei Andreas Schulze an der Düsseldorfer Akademie aufnahm. Bis zum Ende der Ausstellung im Solinger Kunstmuseum können die Besucher über drei Publikumspreise in Höhe von 1.500 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro entscheiden. Zur Auswahl stehen unter anderem Arbeiten von Alexander Basil, Rebekka Benzenberg, Sibylle Czichon, Nicholas Grafia, Johannes Leidenberger, Lotte Maiwald, Moritz Riesenbeck, Tim Sandow oder Petra Deta Weidemann.


22.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Josef Hegenbarth, Alte Frau im Profil nach links, das Gesicht in die Hände gestützt, 1940

Josef Hegenbarth, Alte Frau im Profil nach links, das Gesicht in die Hände gestützt, 1940

Schmidt-Rottluff besucht Hegenbarth

Das Josef-Hegenbarth-Archiv in Dresden präsentiert ab Sonntag die Ausstellung „Farbrausch und Linie“ mit Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff und Josef Hegenbarth. Die zwei Künstler, die neben dem gemeinsamen Geburtsjahr 1884 auch ihr Aufenthalt in Dresden eint, kannten und schätzten einander. In der Schau treten ihren Werke nun in einen Dialog. Zu den Portraits, Illustrationen und Tierdarstellungen aus der Hand Hegenbarths gesellen sich erstmals großformatige, starkfarbige Aquarelle Schmidt-Rottluffs aus der Stiftung Schulze. „In der Zusammenschau der Werke beider Künstler ergibt sich ein reizvolles und technisch virtuoses Wechselspiel zwischen Fläche und Kontur, Farbe und Linie“, so die Mitteilung des Museums.



Die Aquarelle von Karl Schmidt-Rottluff umspannen den Zeitraum der 1920er bis 1960er Jahre. Der Brücke-Künstler bevorzugte Landschaften und Stillleben. Die Tuschearbeiten von Josef Hegenbarth changieren in ihrer Ausführung zwischen fließenden Linien und spröder kratzender Pinselführung. Hegenbarths ausdrucksstarker „Eber“ von 1962 erhebt stolz seinen großen runden Kopf und wirkt auf dem Papier wie ein mächtiges Wesen, auch wenn seine Kontur größtenteils weich verwischt ist. Mit festen klaren schwarzen Linien konturierte Schmidt-Rottluff dagegen seinen bunt aquarellierten „Julimorgen“ von 1963. Warme Töne in Gelb, Orange und Rot-Oliv treten in Kontrast zu sporadisch eingefügten kalten azurblauen Akzenten.

Karl Schmidt-Rottluff studierte ein Jahr lang bis 1906 Architektur an der Technischen Universität in Dresden und zählt zu den Mitbegründern der „Brücke“-Bewegung. Der Illustrator und Zeichner Josef Hegenbarth ließ sich 1905 ebenfalls in Dresden nieder und studierte an der dortigen Kunstakademie und später auch in Prag. 1921 erwarb er ein ehemaliges Winzerhaus, das heute als Josef-Hegenbarth-Archiv seinen Nachlass bewahrt und zum Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehört.

Die Ausstellung „Farbrausch und Linie. Schmidt-Rottluff bei Hegenbarth“ läuft vom 24. Mai bis zum 4. April 2021. Geöffnet ist unter den derzeit aktuellen Abstands- und Hygieneregeln sonntags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags nach telefonischer Voranmeldung. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen ist der Eintritt bis zum 31. August frei. Regulär kostet er 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Josef-Hegenbarth-Archiv
Calberlastraße 2
D-01326 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 49 14 2111


22.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Nanda Vigo

Die italienische Architektin und Designerin Nanda Vigo ist tot

Nanda Vigo gestorben

Die Mailänder Architektin und Designerin Nanda Vigo ist tot. Sie starb am vergangenen Wochenende im Alter von 83 Jahren. Vigo gehörte zu den Schlüsselfiguren der italienischen Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre. Die am 14. November 1936 unter dem Namen Fernanda Vigo geborene Künstlerin arbeitete unter anderem mit dem Architekten Gio Ponti und dem Maler Lucio Fontana zusammen. Zentrales Thema in ihren Werken ist das Spiel mit Licht und Raum in geometrischen Formen. Das mehr als 60 Jahre umspannende Œuvre der Künstlerin betreut das seit 2013 von Vigo selbst in Lebens gerufene „Archivio Nanda Vigo“.



Nanda Vigo, die an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne Architektur studiert hatte, eröffnete 1959 in Mailand ihr eigenes Büro. Zur selben Zeit freundete sie sich mit Piero Manzoni und Enrico Castellani an, interessierte sich für die Künstler der ZERO-Bewegung und entwarf ihr kühl-sachliches ZERO-Haus, das sie 1962 vollendete. In den kommenden Jahren nahm Vigo an zahlreichen ZERO-Ausstellungen teil, einschließlich der legendären Schau „Nul 1965“ im Amsterdamer Stedelijk Museum. Zusammen mit Ponti gestaltete sie in den späten 1960er Jahren die „Casa sotto la foglia“ in Malo bei Vicenza, schuf in ihrer Vorliebe für klare geometrische Formen die experimentelle Inneneinrichtung aus weißen Fliesen und grauem Pelz, etwa für die Sitzgelegenheiten, aber auch für die Wendeltreppe, und integrierte Kunstwerke von Fontana, Castellani oder Julio Le Parc.

Einer ihrer bekanntesten Designentwürfe ist die Stehlampe „Golden Gate“ von 1970. Aus dem silbrig schimmernden schlichten Standfuß wächst in einem leichten Bogen die ausladende Leuchtröhre mit durchlaufender Halogenlampe heraus. Dafür erhielt Vigo 1971 den New Work Award for Industrial Design. Kühle Eleganz und warme Stofflichkeit kombinierte sie in ihrem Stuhl „Due Più“: Auf einem kantigen Metallgestell sind zwei runde Rollen als Sitzfläche und Rückenlehne eingespannt, die dick mit langhaarigem Fell umwickelt sind. Im Laufe ihrer Karriere stellte Nanda Vigo in internationalen Häusern aus, etwa dem Guggenheim Museum in New York, dem Martin-Gropius-Bau in Berlin oder dem Palazzo Reale in Mailand, und nahm 1982 an der Biennale in Venedig teil. Aktuell sind Werke der Künstlerin in der nach der Corona-Pause wiedereröffneten Schau „Nanda Vigo – Light Project 2020“ im MACTE Museo di Arte Contemporanea in Termoli an der Adria bis in den Herbst zu sehen.


22.05.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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