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Barry Le Va

Barry Le Va ist am Sonntag in New York gestorben

Zum Tod von Barry Le Va

Der amerikanische Künstler Barry Le Va ist im Alter von 79 Jahren am Sonntag in New York verstorben. Dies bestätigte die New Yorker Galerie David Nolan. Le Va zählt zu den bedeutendsten Bildhauern und Zeichnern seiner Generation, daneben war er als Grafiker und Objektkünstler tätig. Sein vielfältiges Werk wird der prozesshaften Kunst und der Post Minimal Art zugerechnet. Im Hinblick auf seine Installationen lassen sich Parallelen zu Joseph Beuys ziehen, da Barry Le Va industriell gefertigte Objekte und Materialien wie Hackmesser, Filz oder Glas nutzte, um den Skulpturenbegriff zu erweitern. In seinem architektonischen und mathematischen Denken orientierte er sich an dem Werk und den Schriften des amerikanischen Baumeisters Frank Lloyd Wright. Seine häufig chaotische anmutende Kunst, beispielweise seine auf dem Boden arrangierten und teilweise zerschnittenen Filzbahnen oder seine übereinander gelegten und zerschlagenen Glasplatten, unterliegt dennoch einem durchdachten Schema.



1941 im kalifornischen Long Beach geboren, studierte Barry Le Va zwischen 1960 und 1963 Mathematik und Architektur an der California State University und anschließend bis 1967 Kunst am College of Art & Design und am Otis Art Institute in Los Angeles. Danach war er bis 1970 am Minneapolis College of Art & Design als Lehrer tätig. Seine erste Einzelausstellung richtete ihm 1969 das Walker Art Center in Minneapolis aus. Seit 1970 lebte Barry Le Va in New York und hatte in den Jahren 1973 und 1974 eine Professur für Skulptur an der Princeton University in New Jersey inne. 1970 wurde sein Werk bei der Galerie Rolf Ricke in Köln erstmals in Deutschland präsentiert. Le Va nahm an den Documenta-Ausgaben 5 bis 7 in Kassel teil und war bei den Whitney Biennalen der Jahre 1971, 1977 und 1995 vertreten.

Die Präsentation seiner Zeichnungen 1982 in der Ausstellung „Drawing Distinctions“ der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München steht am Anfang seiner Verbundenheit mit dieser Stadt, in der er sich mehrmals für längere Zeit aufhielt und einige Werkkomplexe schuf, so auch das Zeichnungsprojekt „Munich Diary – African Sketchbook“, das von der Graphischen Sammlung in München angekauft wurde. Die Zeichnung spielte von Anbeginn eine tragende Rolle in Le Vas Œuvre, da für ihn mit diesem Medium ein spezifischer Denk- und Erkenntnisprozess verbunden war: „Drawing allows me to think.“ Ab 1987 vertrat ihn die Münchner Galerie Fred Jahn. Für sein multidisziplinäres Schaffen wurde Le Va mehrfach ausgezeichnet: 1968 erhielt er den Young Talent Grant des Los Angeles County Museum, 1974 ein Stipendium der John Simon Guggenheim Memorial Foundation im Bereich Skulptur und 1976 ein Stipendium des National Endowment for the Arts.


26.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Bauhaus Museum Dessau bei Nacht

Bauhaus Museum Dessau ist „Museums des Jahres“

AICA gibt Auszeichnungen bekannt

Die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA hat das Bauhaus Museum Dessau sowie die Ausstellungen „Artists and Agents – Performancekunst und Geheimdienste“ in Dortmund und „Bonzo’s Dream“ in Berlin für das Jahr 2020 geehrt. Das 2019 eröffnete Bauhaus Museum Dessau trage durch seine Ansiedelung im Herzen Dessaus zu einer kulturellen Wiederbelebung der im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Stadt bei. Es halte einerseits die Erinnerung an das Bauhaus als bedeutendste Schule für Gestaltung im 20. Jahrhundert lebendig und übertrage andererseits die Bauhaus-Idee in die Gegenwart, so die Begründung des Verbandes, der das Haus zum „Museum des Jahres“ kürte.



Da die ab 1976 aufgebaute Sammlung zu Beginn keine wichtigen Werke der Bauhaus-Meister ankaufen konnten, präsentiert die heutige Dauerausstellung „Versuchsstätte Bauhaus. Die Sammlung“ mittels studentischer Arbeiten insbesondere die Lehr- und Lerntätigkeit sowie die kreativen Prozesse des Instituts. In der Reihe „Zwischenspiel“ widmet sich das Bauhaus Museum aktuellen und historischen Beiträgen aus Kunst, Architektur und Fotografie. Die „Offene Bühne“ im Museums rekurriert auf die Bühne im historischen Bauhaus-Gebäude: Dieses Projekt hat sich unter anderem in Kooperation mit internationalen Tanzensembles dem Lernen in Bewegung verschrieben.

„Artists and Agents – Performancekunst und Geheimdienste“ im Hartware Medienkunstverein in Dortmund verliehen die Kunstkritiker den Titel „Ausstellung des Jahres“. Thema der Schau war die geheimdienstliche Unterwanderung der Kunstszene im ehemaligen Ostblock. Gerade die Performancekunst erschien den Parteidiktaturen Osteuropas am unkalkulierbarsten, als westlich und dekadent. Hierfür recherchierten die Kuratorinnen intensiv in den nach 1990 geöffneten Geheimdienstarchiven und stellten die künstlerischen Positionen aus der Perspektive geheimdienstlicher Ermittlungen vor. Gerade die geheimdienstliche Unterwanderung der Kunstszene führte zu ihrer kunsthistorischen Dokumentation.

Als „Besondere Ausstellung“ wählten die deutschen Kunstkritiker „Bonzo’s Dream“ der Malerin Vivian Suter im Berliner Brücke Museum. Die Gemälde der 1949 geborenen, in Guatemala lebenden Künstlerin und ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter Elisabeth Wild hingen dort neben Arbeiten expressionistischer Brücke-Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner oder Karl Schmidt-Rottluff. Deutlich wurde dabei, wie Suter und Wild die Farben und Formen des Expressionismus in die zeitgenössische Kunst übertrugen.

Der deutschen AICA-Sektion gehören rund 200 Autoren, Kritiker, Journalisten und Publizisten an, die jährlich ihre drei undotierten Auszeichnungen an Museen und einzelne besonders gelungene Kunstausstellungen vergeben. In der internationalen AICA, einer von der UNESCO anerkannten Nicht-Regierungsorganisation, sind weltweit knapp 5000 Mitglieder aus 95 Ländern zusammengefasst.


26.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg

Monika Grütters stockt den Etat des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste auf

Zentrum Kulturgutverluste: Mehr Geld für Provenienzforschung

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste erhält 2021 insgesamt 1,5 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr für die Forschung nach unrechtmäßig entzogenem Kulturgut. Die Mittel werden von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, zur Verfügung gestellt. Gilbert Lupfer, Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste, begrüßte die Erhöhung: „Diese Entscheidung ermöglicht es Institutionen und Privatpersonen in Deutschland, noch intensiver als bisher nach unrechtmäßig entzogenem Kulturgut zu forschen. Und sie zeigt auch, dass die Provenienzforschung und damit die Aufarbeitung geschehenen Unrechts weiterhin einen hohen Stellenwert in der Kulturpolitik genießt.“



Der Stiftungsrat des Zentrums beschloss die Richtlinien für die Förderung in den Bereichen NS-Raubgut sowie Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten anzupassen und die Mittel für Grundlagenforschung zu entzogenem Kulturgut in der SBZ und der DDR für 2021 auf bis zu 500.000 Euro zu erhöhen. Kurzfristigen Projekten stehen nun 25.000 Euro statt 15.000 Euro zur Verfügung. Auf die Ermittlung von Nazi-Beutekunst wird mit 5 Millionen Euro auch künftig der größte Anteil des Etats verwendet. Erstmals können staatliche und private Einrichtungen mit Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten auf Erstcheck-Projekte zurückgreifen, die den Verdacht auf Raubgut in einem Sammlungsbestand und den Bedarf an einer längerfristigen Provenienzforschung klären sollen. Im Bereich NS-Raubgut ist eine Förderung von Erstchecks nun auch für Privatpersonen möglich.

Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände gründeten 2015 das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg. Es ist der zentrale Ansprechpartner für Fragen zu unrechtmäßig entzogenem Kulturgut. Das Zentrum widmet sich neben dem Fokus auf NS-Raubgut, insbesondere aus jüdischem Besitz, auch dem Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten und kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern sowie Kulturgutenteignungen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR.


26.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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News vom 26.01.2021

Zum Tod von Barry Le Va

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AICA gibt Auszeichnungen bekannt

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Zentrum Kulturgutverluste: Mehr Geld für Provenienzforschung

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