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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Udo Kittelmann verlässt Berlin

Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB), wird auf eigenen Wunsch seinen noch bis zum 31. Oktober 2020 laufenden Vertrag nicht mehr verlängern. Der 61-jährige wird dann nach zwölf Jahren die Leitung der auf die fünf Häuser Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen, Sammlung Scharf-Gerstenberg und Hamburger Bahnhof verteilten Sammlung abgeben. Die Stiftung Preußisches Kulturbesitz und die SMB bedauern seinen Weggang.



„Udo Kittelmann und sein versiertes, leidenschaftliches Wirken werden fehlen. Mit seinem feinen Gespür für kulturelle und gesellschaftliche Tendenzen schafft es Udo Kittelmann immer wieder, wichtige Themen frühzeitig aufzuspüren, den Kunstkanon aufzubrechen und gesellschaftliche Debatten auszulösen. Mit seiner Vision eines Museums, die stets den Menschen ins Zentrum rückt, setzt er fortwährend Impulse für den internationalen Kunst- und Museumsdiskurs – Impulse, an denen sich andere Institutionen international orientieren. Persönlich und im Namen der Staatlichen Museen zu Berlin danke ich Udo Kittelmann für die stets sehr guten und ertragreichen Jahre der Zusammenarbeit“, kommentiert Michael Eissenhauer, Generaldirektor der SMB, Kittelmanns langjähriges Engagement.

Zu Kittelmanns zahlreichen Verdiensten in seiner Amtszeit zählt beispielsweise die Akquise von über 500 Werken aus allen Epochen seit dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwartskunst, darunter Leo von Klenzes „Concordia-Tempel“ von 1857, Lotte Lasersteins „Abend über Potsdam“ aus dem Jahr 1930, Pierre Huyghes „Zoodram 6“ von 2013, Adrian Pipers „The Probable Trust Registry“, entstanden 2013 bis 2015, sowie Max Beckmanns „Selbstbildnis in der Bar“ von 1942. Hinzu kommt ein umfangreiches, publikumswirksames und vielschichtiges Ausstellungsprogramm. In seiner Verantwortung lagen außerdem mehrere bedeutende strategische Entscheidungen für die Geschichte der Nationalgalerie, so etwa die Einrichtung der temporären Neuen Galerie im Hamburger Bahnhof oder die Planung des Neubaus der Nationalgalerie am Kulturforum, der noch in diesem Jahr begonnen werden soll.

Udo Kittelmann, ursprünglich gelernter Augenoptiker, begann seine Karriere als Kurator 1988 mit der Organisation erster Ausstellungen und leitete bis 2001 zunächst das Forum Kunst in Rottweil, anschließend den Ludwigsburger und schließlich den Kölner Kunstverein. Ab 2002 führte der gebürtige Düsseldorfer sechs Jahre lang das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main. Kittelmann trat den Direktorenposten in Berlin am 1. November 2008 an. 2001 gestaltete der Autodidakt mit einer Installation von Gregor Schneider den deutschen Beitrag für die venezianische Kunstbiennale. 2013 wurde Udo Kittelmann als „Europäischer Kulturmanager des Jahres“ geehrt. Im selben Jahr kuratierte er wieder auf der Biennale in Venedig als erster nichtrussischer Kommissar den Pavillon für Russland. Die Leitung der Nationalgalerie in Berlin wird nach Kittelmanns Ausscheiden und bis zur Neubesetzung der Stelle übergangsweise der derzeitige stellvertretende Direktor Joachim Jäger übernehmen.


22.08.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Monika und Hans Petermandl übergeben der Albertina ihre Sammlung

Monika und Hans Petermandl übergeben der Albertina ihre Sammlung

Schenkung für die Albertina

Die Albertina darf sich über die Schenkung der Privatsammlung von Monika und Hans Petermandl freuen. Damit erhält das Wiener Museum etwa 300 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Das Paar legte einen Schwerpunkt auf die österreichische Kunst der Klassischen Moderne und der Nachkriegszeit. Die Übergabe erfolgt als „Schenkung auf den Todesfall“, das heißt nachdem beide Ehepartner gestorben sind. Die Sammlung umfasst Arbeiten von Werner Berg, Eduard Bäumer, Paul Flora, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Rudolf Wacker, Max Weiler oder Josef Pillhofer. Einige der Kunstschaffenden sind mit den zwei Sammlern befreundet.



Klaus Albrecht Schröder, Generaldirektor der Albertina, drückte Monika und Hans Petermandl seine tiefe Dankbarkeit aus: „Die Sammlung Petermandl wird die Sammlung österreichischer Kunst der Albertina um wichtige Positionen vertiefen und erweitern, wie im Fall von Alfred Kubin, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Max Weiler und Marie-Louise von Motesiczky. Dies betrifft vor allem auch das bislang unterrepräsentierte Schaffen von Werner Berg, dessen Werke aufgrund der Freundschaft zwischen dem Ehepaar Petermandl und dem Künstler mit so vielen großartigen, vielfach frühen Gemälden, Zeichnungen und Holzschnitten vertreten ist.“

Der Pianist Hans Petermandl, 1933 in Linz geboren, ist für seine Interpretationen der Klavierwerke Franz Schuberts und Paul Hindemiths bekannt. Monika Petermandl kam 1941 in Breslau zur Welt und lehrt Wirtschaftspädagogik an der Donau-Universität in Krems. Den Anstoß für ihre Sammlertätigkeit gaben die Holzschnitte von Werner Berg, darauf folgte der Erwerb seiner Gemälde. Monika und Hans Petermandl verstehen ihre Kunstsammlung nicht nur als private Beschäftigung; mit dem Vermächtnis wollen sie ihre Kunstwerke Teil des öffentlichen kulturellen Lebens werden lassen.


22.08.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Jean-Thomas Thibaut, Le Chimborazo vu depuis le Plateau de Tapia, vor 1810

Jean-Thomas Thibaut, Le Chimborazo vu depuis le Plateau de Tapia, vor 1810

Humboldt in Altenburg und Umgebung

Alexander von Humboldt hat mit seinen Forschungsreisen im frühen 19. Jahrhundert einen tiefen Eindruck bis in die kleinsten deutschen Staaten und Städte hinterlassen. Bürger und Regenten fühlten sich angespornt, mit der neuen Welt in Austausch zu treten, Sammlungen anzulegen, diese zu erforschen, zu zeichnen und zu publizieren. Auch das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg gehörte zu den Bewunderern des großen Gelehrten. Hier waren es vor allem der Geodät, Mathematiker und Historiker Franz Xaver von Zach und der Jurist und Minister Bernhard August von Lindenau, die mit Alexander von Humboldt in direktem Austausch standen. Den 250. Geburtstag Humboldts nehmen nun das Lindenau-Museum, das Naturkundemuseum Mauritianum und das Residenzschloss in Altenburg sowie das Museum Burg Posterstein zum Anlass, den Naturforscher und Ethnologen mit einer Ausstellungsreihe zu würdigen. Sie fasst das Wissen um den Universalisten und die von ihm ausgelösten Forschungen zusammen und erlaubt einen naturwissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Spaziergang durch die Region.



Für Alexander von Humboldt war Bernhard August von Lindenau „ein mir lange befreundeter, hochverdienter Astronom“. Beide Naturforscher verloren sich die nie aus den Augen. Lindenau selbst bereiste ausschließlich europäische Länder, verfolgte die Erkundung ferner Regionen und Kontinente aber genau und wartete stets auf die exakten Beobachtungsergebnisse der Forschungsreisenden. Obwohl der Briefwechsel zwischen Humboldt und Lindenau nur teilweise erhalten ist, finden sich in der Sammlung des Lindenau-Museums zahlreiche Spuren der Anregungen, die Lindenau von Humboldt erhalten hat. Die Kunstbibliothek bewahrt nicht nur einige Bände des großen Reisewerks über Südamerika in der Erstausgabe, sondern auch prachtvolle Folianten über die Expeditionen der Nachfolger Alexander von Humboldts. Sie werden in der Ausstellung ebenso gezeigt, wie Werke der Forscher, die Humboldt überhaupt erst den Weg bereitet haben. Dazu gehört in erster Linie Georg Forster, dessen berühmte Zeichnungen aus der Forschungsbibliothek Gotha in einer kleinen Auswahl zu sehen sind und dessen Darstellungen zu James Cooks berühmter Reise um die Welt, an der der junge Forster teilnehmen durfte.

Die Ausstellung „humboldt⁴ - Altenburg und die Welt“ läuft vom 22. August bis zum 1. Januar 2020. Das Lindenau-Museum hat täglich außer montags von 12 bis 18 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.

Lindenau-Museum Altenburg
Gabelenzstraße 5
D-04600 Altenburg

Telefon: +49 (0)3447 – 89 55 3
Telefax: +49 (0)3447 – 89 55 44


22.08.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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