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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Markus Weggenmann, LW109 Flache Skulptur Nr. 5, 2018

Markus Weggenmann, LW109 Flache Skulptur Nr. 5, 2018

Markus Weggenmann in Appenzell

Das Kunstmuseum Appenzell widmet aktuell Markus Weggenmann die Schau „Ein Bild schreit nach dem nächsten!“ und stellt in zehn Räumen alle wichtigen Werkgruppen des 1953 in Singen geborenen Malers vor. Den Ausgangspunkt bilden die „Bagatellen“ der 1970er und 1980er Jahre, die Weggenmann parallel zu seiner damaligen Tätigkeit als Ergotherapeut schuf. Hierauf folgen die Serien der „Streifenbilder“, der „Boulevards“ und der glänzenden „Autolackbilder“. Hinzu kommen Gouachen und Weggenmanns seit den 2010er Jahren entstandene hochpigmentierte Leimfarbenbilder. Den Abschluss der von Roland Scotti kuratierten Retrospektive markiert eine für das Museum neu geschaffene Wandmalerei.



Markus Weggenmann wird zum Umfeld der „Radikalen Malerei“ gezählt. Seit den 1980er Jahren widmet er sich der Farbmalerei und thematisiert grundlegende Fragen, etwa „Ab wann wird Farbe zum Bild?“, „Wie kann Farbe Raum und Plastizität schaffen?“ oder „Kann Farbmalerei ohne Autor existieren?“. Seine großformatige 2018 gemalte „Flache Skulptur Nr. 5“ wirkt zunächst wie ein unregelmäßiger aufrecht stehender rostroter Sack mit schwarzen Gurten. Der Titel verweist auf das Skulpturale, das Weggenmann hier ins Grafisch-Flächige übersetzt. Das Verständnis der Perspektive gelingt mit der Überschneidung der schwarzen Gurte, die hinter dem Sack auftreten. Gleichzeitig handelt es sich auch um ein abstraktes, auf drei Töne reduziertes Farbspiel.

„Jedes seiner Werke ist nicht nur ein autonomes Kunstwerk, sondern zugleich eine massive, ortsverändernde Intervention im jeweiligen Raum“, erklärt Scotti. „Dies mag der semantischen Offenheit der Arbeiten zu verdanken sein, die heterogenste Assoziationsräume öffnen – ist aber viel unmittelbarer eine Folge der äußerst sinnlichen Gegenwärtigkeit von Farbphänomenen, die jeglichen Sprachraum, jede verbale Beschreibung transzendieren.“ Markus Weggenmann, der in Zürich und im Bergdorf Cumbel im Kanton Graubünden lebt, stellte bisher in internationalen Galerien, in der Kunsthalle Bremerhaven, im Institut für Moderne Kunst in Nürnberg, im Kunstmuseum Bonn, im Haus Konstruktiv in Zürich, Museo de Bellas Artes in Santander oder im Musée d’Art et d’Histoire in Lausanne aus.

Die Ausstellung „Markus Weggenmann. Ein Bild schreit nach dem nächsten!“ läuft bis zum 11. April 2021. Das Kunstmuseum Appenzell hat täglich außer montags von 14 bis 17 Uhr, am Wochenende ab 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Franken, ermäßigt 10 Franken. Die begleitende Publikation erscheint im Januar 2021 und kostet im Museum 39 Franken.

Kunstmuseum Appenzell
Unterrainstrasse 5
CH-9050 Appenzell

Telefon: +41 (0)71 – 788 18 00
Telefax: +41 (0)71 – 788 18 01


23.11.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Rosa Hausleithner

Rosa Hausleithner erhält den Gerhard und Birgit Gmoser-Preis für Gegenwartskunst

Gmoser-Preis für Rosa Hausleithner

Rosa Hausleithner wird heuer mit dem Gerhard und Birgit Gmoser-Preis für Gegenwartskunst der Secession in Wien geehrt. In der Jurybegründung heißt es: „Mit der Verleihung des diesjährigen Gmoser-Preises an Rosa Hausleithner zeichnen wir eine Künstlerin aus, die ihre Arbeit über Jahrzehnte hinweg konsequent verfolgt hat, aber bislang noch nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die sie verdient. Hausleithner hat in ihrer Malerei eine einzigartige und eigenständige Bildsprache entwickelt, die ihren Ausgangspunkt in der Reflektion räumlicher Konstruktionen nimmt. Aus der Perspektive einer ausgebildeten Bildhauerin schafft sie in ihren Bildserien stets aufs Neue polychrome Anordnungen und Flächenstrukturen, die eine ausgeklügelte Spannung zwischen Räumlichkeit und Bildlichkeit erzeugen und das kulturell eingeübte Sehen herausfordern.“



Die 1952 in Wien geborene Künstlerin studierte bis 1984 Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie für Bildende Künste Wien. Für ihre Gemälde, die sich einer klaren und vereinfachten Formensprache bedienen, formt die sich selbst als „malende Bildhauerin“ bezeichnende Künstlerin fiktionale Räume, die sich perspektivischen Regeln bewusst widersetzen. „Die Farbgebung, einmal opak, oftmals luzid, verstärkt und/oder verführt den Blick des Betrachtens, bis hin zur Imagination eines Kippeffekts. Dadurch entstehen im Zusammenspiel der verschiedenen Bildbausteine immer wieder neu definierte Standpunkte“, so die Künstlerin. Rosa Hausleithner erhielt 1984 den Kardinal-König-Kunstpreis und stellte bisher etwa im Künstlerhaus in Salzburg, in der Kunsthalle Krems, im MAG3 in Wien und internationalen Galerien aus. Neben kulturpolitischen Aktivitäten – so war sie etwa neun Jahre lang Beiratsmitglied des Kulturrats Österreich – schuf Hausleithner mehrere Bühnenbilder.

Die Wiener Secession vergibt in diesem Jahr zum vierten Mal den mit 5.000 Euro dotierten „Gerhard und Birgit Gmoser-Preis für Gegenwartskunst, Secession Wien“. Er geht auf Birgit Gmoser zurück, die 1999 in Erinnerung an ihren verstorbenen Ehemann, den österreichischen Diplomaten und Maler Gerhard Gmoser, die „Gerhard und Birgit Gmoser-Stiftung“ errichtete. Ihr Ziel ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Der Preis wird österreichweit, genreübergreifend und für das gesamte künstlerische Schaffen ausgeschrieben. Er richtet sich an Kunstschaffende, die in den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Neue Medien tätig sind. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Heidrun Holzfeind, Barbara Eichhorn und Ramesh Daha.


23.11.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Andrea Hilger und Christiane Mennicke-Schwarz

Andrea Hilger und Christiane Mennicke-Schwarz vor der leerstehenden Robotron-Kantine

Kunsthaus Dresden und Ostrale in Robotron-Kantine

Das Kunsthaus Dresden und das Ostrale – Zentrum für zeitgenössische Kunst wollen die Robotron-Kantine bespielen. Damit wird die ehemalige Betriebsgaststätte des Kombinats Robotron, die zwischen 1968 und 1974 von den Architekten Herbert Zimmer, Peter Schramm und Siegfried Thiel errichtet wurde und seit 2017 leersteht, einer Zwischennutzung für die zeitgenössische Kunst zugeführt. Das Kunsthaus plant, gemeinsam mit Partnern schon im Dezember das Projekt „Nord Ost Süd West“ umzusetzen. Vier Dresdner Künstlerinnen und Künstler sollen temporär die Außenfassade gestalten und dem Vandalismus an diesem Bau der Ostmoderne ihre Arbeiten entgegensetzen. Christiane Mennicke-Schwarz, künstlerische Leiterin des Kunsthauses Dresden, sagte: „Kunst ist Teil der Gesellschaft, auch in Zeiten der Pandemie. Gerade jetzt, vor dem Hintergrund der aktuellen Probleme, ist es wichtig, auch ermutigende Zeichen zu setzen, und dafür, dass wir weiterhin Beziehungen und Austausch mit anderen Menschen in der Welt benötigen.“



Der Bau der Ostmoderne mit seiner Pavillonarchitektur ermöglicht, dass die Ostrale Biennale 2021 erstmals im Dresdner Stadtzentrum stattfindet kann. Andrea Hilger, Direktorin des Ostrale Zentrums, zeigte sich zuversichtlich, die baupolizeilichen Genehmigungen zu erhalten, um die internationale Ausstellung für moderne Kunst in der Robotron-Kantine durchführen zu können. Ein Architekturbüro ist bereits mit der Planung beauftragt. Hilger dankte der Düsseldorfer Gerchgroup AG, der Besitzerin der Robotron-Kantine, die mit ihrem Entgegenkommen die Ostrale Biennale in einem „spannenden architektonischen Zeichen der Ostmoderne“ ermögliche. Die Ausstellung soll vom 1. Juli bis zum 3. Oktober 2021 laufen. Im Sommer kommenden Jahres sind zudem weitere Beiträge des Projekts „Nord Ost Süd West“ im Rahmen der Ostrale Biennale geplant, ebenso für das Jahr 2022.


23.11.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 23.11.2020

Markus Weggenmann in Appenzell

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Gmoser-Preis für Rosa Hausleithner

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Kunsthaus Dresden und Ostrale in Robotron-Kantine

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