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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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in der Ausstellung „Matisse – Bonnard. Es Lebe die Malerei!“

in der Ausstellung „Matisse – Bonnard. Es Lebe die Malerei!“

Matisse und Bonnard in Frankfurt

Das Städel Museum in Frankfurt widmet Henri Matisse und Pierre Bonnard die Schau „Es lebe die Malerei“. Das Konzept der Kuratoren Felix Krämer und Daniel Zamani basiert auf der mehr als 40 Jahre langen Freundschaft der zwei Maler, die auch die Vorliebe für die Themen des Interieurs, Stilllebens, der Landschaft und des weiblichen Aktes eint. Die etwa 120 Exponate umfassen neben Gemälden auch Plastiken, Zeichnungen und Grafiken der beiden Franzosen und sollen damit, so die Kuratoren, „neue Perspektiven auf die Entwicklung der europäischen Avantgarde vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs“ bieten. Zudem ist seit 30 Jahren nun wieder in Deutschland eines von Henri Matisses Hauptwerken zugegen, der 1935 gemalte „Große liegender Akt“. Ergänzend sind Fotografien der Künstler von Henri Cartier-Bresson zu sehen.



Der Ausstellungstitel bezieht sich auf Henri Matisse, der seinen Freund Pierre Bonnard am 13. August 1925 mit „Es lebe die Malerei!“ auf einer Postkarte begrüßte. Hierauf folgte ein mehr als 20 Jahre andauernder Briefwechsel der beiden Künstler. Kurze Zeit später zogen Matisse und Bonnard aus Paris an die Côte d’Azur. Zudem überließen sie sich gegenseitig Kunstwerke, so besaß Matisse den 1907 von Bonnard gemalten „Abend im Wohnzimmer“, und Bonnard konnte sich an Matisse 1911 entstandenem Gemälde „Das offene Fenster“ erfreuen.

Trotz der Gemeinsamkeiten verkörpern sie kunstgeschichtlich unterschiedliche Strömungen. So erinnern Bonnards Pastellfarben, der lockere und luftige Pinselstrich an das Erbe des Impressionismus, wie es etwa das Flirren des Kolorits und des Lichts im Gemälde „Die sonnige Terrasse“ von 1939/46 illustriert. Henri Matisse hingegen interessierte sich vermehrt für einen flächigen Farbauftrag, starke Konturen und grelle Farben, die zur Abstraktion führen, wie es unter anderem „Der große liegende Akt“ verdeutlicht. Dieser Akt gilt als wichtiges Werk für die Reduktion der Form bei Matisse. Die junge Frau „schwebt“ auf einer blau-weiß-karierten Fläche.

Es ist wahrscheinlich, dass Bonnards „Liegender Akt auf blau-weiß-kariertem Grund“ aus der Zeit um 1909 Matisse zu seinem Werk inspirierte, da sich die Kompositionen stark ähneln. So ist es ein weiteres Ziel der Ausstellung dem Besucher das vergleichende Sehen zu ermöglichen, das die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der zwei Künstlerfreunde offenbart. Im Januar 1940 schrieb Bonnard an Matisse: „Wenn ich an Sie denke, denke ich an einen von aller überkommenen ästhetischen Konvention befreiten Geist; dies allein gestattet eine direkte Sicht auf die Natur, das größte Glück, das einem Maler widerfahren kann. Dank Ihnen habe ich ein wenig daran teil.“

Die Ausstellung „Matisse – Bonnard. Es Lebe die Malerei!“ läuft bis zum 14. Januar 2018. Das Städel Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt am 24. Dezember und an Silvester geschlossen. Der reguläre Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Für Kinder unter 12 Jahren ist er frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 39,90 Euro.

Städel Museum
Schaumainkai 63
D-60596 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 60 50 98 0
Telefax: +49 (0)69 – 60 50 98 111


20.09.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Lamya Gargash, Diana, 2012

Lamya Gargash, Diana, 2012

Zeitgenössische arabische Kunst in Berlin

Der me Collectors Room in Berlin widmet sich aktuell zeitgenössischer Kunst aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Neben 20 eigens beauftragten Arbeiten zeigt die Schau Werke aus der Abu Dhabi Music & Arts Foundation (ADMAF). Es sind insgesamt 50 Künstlerinnen und Künstler aus drei Generationen vertreten, von dem 2016 verstorbenen Hassan Sharif und den Schülern seiner Werkstatt bis hin zu jüngeren Kunstschaffenden wie der 1980 geborenen Fatema Al Mazrouie. Mit Skulptur, Fotografie, Land Art, Malerei, Textilien, Video, Scanografie und Neuinterpretationen traditioneller Handwerkskünste beleuchten sie die verschiedenen Sichtweisen auf ihre Heimat. Die Ausstellung „Portrait of a Nation“ wurde 2016 in Abu Dhabi eröffnet und ist nun erstmals im Ausland zu sehen.



1971 wurden die VAE, die heute 200 verschiedene Nationalitäten beheimaten, gegründet. „Portrait of a Nation“ hinterfragt vor dem Hintergrund einer raschen Entwicklung und Globalisierung komplexe Ideen moderner Nationalität. Die Schau ist in sieben Kategorien unterteilt: Nation und Einheit, Geographie und Natur, Architektur und Urbanismus, Porträt und Identität, Religion und Spiritualität, Sprache und Kalligraphie sowie Tradition und Erbe. Auf dem C-Print Diptychon „Diana“ von 2012 stellt Lamya Gargash eine Frau ihrem glatzköpfigen Spiegelbild gegenüber, beide erwartungsvoll zum Betrachter blickend. Während sich die Künstlerin hier mit der Identität auseinandersetzt, steht bei Sarah Al Agroobis „Wüstenrose“ von 2016 die Natur im Fokus. Mithilfe von Harz bedeckt sie ihre überdimensionale Rosenskulptur mit Sand aus den sieben Emiraten.

Die ADMAF ist eine der ältesten Non-Profit-Kulturorganisationen des Arabischen Golfes. Seit ihrer Gründung 1996 unter Huda Ebrahim Alkhamis hat sie den globalen, kulturübergreifenden Dialog vertieft sowie ein verstärktes Interesse an der Kreativität der VAE und der weiteren arabischen Welt geweckt. Seit 2004 richtet die ADMAF das Abu Dhabi Festival unter dem Motto „Toleranz, Respekt und Aufklärung“ aus.

Die Ausstellung „Portrait of a Nation: Zeitgenössische Kunst aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mit Werken aus der ADMAF Art Collection“ läuft bis zum 29. Oktober. Der me Collectors Room Berlin hat täglich außer dienstags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er kostenlos.

me Collectors Room / Stiftung Olbricht
Auguststraße 68
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 86 00 85 10
Telefax: +49 (0)30 – 86 00 85 120


20.09.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

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Banu Cennetoglu, BEINGSAFEISSCARY, 2017

Banu Cennetoglu, BEINGSAFEISSCARY, 2017

Documenta bilanziert positiv

Trotz der Misstöne der vergangenen Tage wegen überzogener Finanzen hat die Documenta eine positive Bilanz ihrer diesjährigen Ausstellungstätigkeit gezogen. Zu den beiden Ausstellungsorten in Kassel und Athen seien über eine Million Besucher geströmt, teilten die Verantwortlichen gestern mit. Das sei neuer Rekord und mache die Documenta 14 zur meistbesuchten Ausstellung zeitgenössischer Kunst aller Zeiten. In Kassel wurden demnach 891.500 Besucherinnen und Besucher gezählt, in Athen über 339.000 Gäste, was sie auch in Griechenland zur bestbesuchten Schau zeitgenössischer Kunst mit mehreren Ausstellungsorten werden ließ. Üblicherweise läuft die Documenta 100 Tage lang in Kassel, durch die Überlappung der beiden Standorte war sie diesmal auf 163 Tage angewachsen. Die Documenta 13 hatte vor fünf Jahren insgesamt 905.000 Besucher angezogen.




20.09.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 20.09.2017

Matisse und Bonnard in Frankfurt

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Zeitgenössische arabische Kunst in Berlin

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Documenta bilanziert positiv

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Furchtlos mit Alicia Framis in der Kunsthalle Nürnberg

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