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Berliner Polizei geht Betrug mit Kunstwerken nach

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Berlin verdächtigen einen 67 Jahre alten Mann des Betrugs mit Kunstwerken. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens dursuchten die Beamten gestern dazu fünf Orte in Berlin und zwei in Brandenburg. Dabei pfändeten die Beamten Vermögenswerte des Mannes und stellten Beweismittel sicher. Der Beschuldigte, gegen den bereits ein Haftbefehl vorlag, wurde an seiner Wohnanschrift in Berlin-Charlottenburg festgenommen und gestern Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt, der ihm einen Haftbefehl mit Verschonung verkündete.



Der 67jährige steht in dringendem Tatverdacht, im Zusammenhang mit dem Kauf hochwertiger Kunstwerke mehrere Personen betrogen und dabei einen Schaden von mehreren Millionen Euro verursacht zu haben. So soll er Sammlern versprochen haben, Kunstwerke für sie zu kaufen, und verlangte dafür eine Vorauszahlung. Geschehen sie aber nichts. Darüber hinaus wird der Deutsche der Urkundenfälschung bezichtigt. Er soll mit nachgeahmten Zertifikaten billige Arbeiten teuer vermittelt haben. Zu weiteren Sachverhalten äußerte sich die Polizei nicht. Die Ermittlungen dauern an. Vor allem sucht die Polizei noch nach weiteren Geschädigten.


18.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Adrian Paci zu Gast in Salzburg

Unter dem Titel „Broken Words“ präsentiert der Kunstverein Salzburg in seiner aktuellen Ausstellung Werke von Adrian Paci. Die Kunst des Albaners pendelt zwischen Erfahrung, Geschichte, Fiktion, Poesie und Dokumentation und fängt dazwischenliegende Spannungen ein. Pacis Projekte konzentrieren sich auf das, was nach Krieg, Umbruch, Flucht oder erzwungener Migration auftaucht und beschäftigen sich mit Verlust, Vertreibung und Identitätskampf. Der Künstler arbeitet oft mit Vertriebenen und Migranten. Seine kürzlich stattgefundene Zusammenarbeit mit Flüchtlingen kombiniert die Salzburger Schau mit anderen Werken, die Ausdrucksmittel jenseits der Sprache untersuchen und darstellen. Während Paci Traumata und Tragödien aufzeichnet, vermitteln seine Arbeiten ein kraftvolles, humanistisches Einfühlungsvermögen und loten die Grenzen der Sprache aus, um eine andere Ebene des Ausdrucks und der Reflexion herbeizuführen.



Die Ausstellung „Broken Words“ besteht aus einer gleichnamigen Fünf-Kanal-Videoinstallation von 2019, fünf großen freistehenden Mosaiken in Metallrahmen aus dem Jahr 2018, einer 2017 entstandenen Fotoserie namens „Malgrado tutto“, zu Deutsch „Trotz allem“, und einer Reihe von aktuellen Drucken, die auf Grundschulheften des Künstlers basieren und die er mit „Bukurshkrimi“ bezeichnet, was so viel wie „Kalligrafie“ bedeutet. Außerdem ist das Video „Albanian Stories“ von 1997 zu sehen, Pacis erste Arbeit in diesem Medium. Mit Werken, die auf Erfahrungen von Vertriebenen und Menschen am Rand der Gesellschaft beruhen, ist die Ausstellung in Hinblick auf Pacis bevorzugte Bezugssysteme keine Ausnahme. Doch lässt sich ein bewusster Fokus auf das Thema des Traumas erkennen. Es erscheint als etwas, das sich nachträglich langsam und prozessual entfaltet, und als etwas, was sich in Erinnerung und Ausdruck widerspiegelt und wiederholt, und außerdem als ein abstrakter Zustand, der sich dem Zugriff der Sprache entzieht. Ähnlich erläutert Paci selbst das Konzept: „Die gesamte Ausstellung konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Trauma und der Möglichkeit und Unmöglichkeit, es zur Sprache zu bringen.“

Adrian Paci wurde 1969 in Shkodra in Albanien geboren. 1997 ging er nach Mailand, um der Gewalt des bewaffneten Aufstandes in Albanien zu entgehen. Pacis eigene Position als Exilant ist das zentrale Thema seiner Arbeiten. Diese thematisieren häufig geografische Trennung, Nostalgie und Erinnerung und vermitteln die Wandlungsfähigkeit von Leben und Kunst. Paci ist vor allem für seine Performance- und Videoarbeiten bekannt, obwohl er sich auch mit Malerei, Fotografie und Skulpturen beschäftigt. Adrian Pacis Kunst war bereits international in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. 1999 war er einer der ersten Künstler, der Albanien auf der Biennale in Venedig vertreten durfte. Seit 2003 lehrt er an der Accademia Carrara di Belle Arti in Bergamo sowie an der Universität Venedig. Er lebt und arbeitet in Mailand.

Die Ausstellung „Adrian Paci. Broken Words“ läuft vom 19. Oktober bis zum 1. Dezember. Der Salzburger Kunstverein hat täglich außer montags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ein Katalog wird Mitte November in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Krems herausgegeben.

Salzburger Kunstverein
Hellbrunner Straße 3
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 84 22 94 0
Telefax: +43 (0)662 – 84 22 94 22


18.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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in der Ausstellung „Anita Leisz. Kapsch Contemporary Art Prize 2019“

in der Ausstellung „Anita Leisz. Kapsch Contemporary Art Prize 2019“

Kapsch Contemporary Art Prize für Anita Leisz

Das Museum Moderner Kunst in Wien (MUMOK) hat in diesem Jahr den Kapsch Contemporary Art Prize an Anita Leisz vergeben. Ab dem Wochenende ist die von Marianne Dobner kuratierte Preisträgerschau im MUMOK zu sehen. „Aus den zahlreichen Einreichungen, die sich durch eine hohe Qualität auszeichneten, hat sich die Jury einstimmig für Anita Leisz als Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize 2019 entschieden. Ihr Werk – und dazu gehören Malerei, Skulptur und Rauminstallation – zeichnet sich durch einen äußerst sensiblen Umgang mit Materialien aus, welche die Künstlerin vor allem aus dem Innenausbau schöpft. Serienmäßig hergestellte Holz-, Span- und Gipsfaserplatten oder Eisenbleche werden durch reduzierte, präzise gesetzte Eingriffe bearbeitet. Die klar strukturierten Formen ihrer Werke stehen in einem spannungsvollen Dialog mit dem sie umgebenden Raum und entfalten eine atmosphärische Anmutung, von der sich die Betrachterinnen und Betrachter adressiert fühlen“, begründete das Expertengremium seine Wahl.



Für ihre erste, minimalistisch anmutende Personale im MUMOK schuf die 1973 im steirischen Leoben geborene Künstlerin einen neuen Werkkomplex, der in enger Kooperation mit der Riess Emaillemanufaktur entstand, einem österreichischen Familienbetrieb, mit dem die Künstlerin bereits zuvor zusammengearbeitet hatte. Anita Leisz zeigt eine Serie von weiß emaillierten, rahmenartigen Konstruktionen. Sie bestehen, wie häufig bei ihr, aus einem eigentlich einfachen Baumaterial, das sie mit gezielten mal intensiveren, mal leichteren Bearbeitungen verändert. Nicht selten finden sich auf ihren Werken Markierungen, die an unabsichtliche Kratzer und Beschädigungen erinnern. Hier bricht Leisz, die an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Franz Xaver Ölzant und Michelangelo Pistoletto studiert hat, mit dem Fetisch der Minimal Art für „makellose“ industrielle Materialien. Die klar strukturierten Formen von Leisz’ Werken stehen in einem spannungsvollen Dialog mit dem sie umgebenden Raum und funktionieren als einzelne Objekte ebenso wie als raumgreifende Installation.

Der mit 10.000 Euro dotierte Kapsch Contemporary Art Prize wurde 2016 das erste Mal vom Wiener Museum Moderner Kunst und dem Telekommunikationsunternehmen Kapsch Group vergeben. Die Auszeichnung richtet sich an junge Künstlerinnen und Künstler, deren Lebensmittelpunkt in Österreich liegt. Sie will ihnen zu internationaler Bekanntheit verhelfen. Der Preis ermöglicht der Gewinnerin neben einer dreimonatigen Einzelausstellung im MUMOK auch eine Publikation. Anita Leisz ist nach Anna-Sophie Berger, Julian Turner und Ute Müller die vierte Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize.

Die Ausstellung „Anita Leisz. Kapsch Contemporary Art Prize 2019“ läuft vom 18. Oktober bis zum 23. Februar 2020. Das MUMOK hat montags von 14 bis 19 Uhr und dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr, am Donnerstag zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro bzw. 8 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren ist er frei.

Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Museumsplatz 1
A-1070 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 525 00
Telefax: +43 (0)1 – 525 00 13 00


18.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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News vom 18.10.2019

Berliner Polizei geht Betrug mit Kunstwerken nach

Adrian Paci zu Gast in Salzburg

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Kapsch Contemporary Art Prize für Anita Leisz

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