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Jüdisches Museum Berlin

Julia Friedrich wechselt von Köln ans Jüdische Museum nach Berlin

Neue Sammlungsleiterin am Jüdischen Museum Berlin

Julia Friedrich wird im kommenden Frühjahr Sammlungsdirektorin am Jüdischen Museum Berlin (JMB). Die im letzten Jahr neugeschaffene Position soll der strategischen Weiterentwicklung der Sammlung sowie der Provenienzforschung dienen, wie Direktorin Hetty Berg bekanntgab. Die promovierte Kunsthistorikerin Friedrich wird nicht nur Archiv, Bibliothek und Sammlungsmanagement des Hauses betreuen, sondern auch sämtliche von den jeweiligen Kuratorinnen und Kuratoren betreuten Sammlungen des Hauses zu Kunst, Judaica, Angewandter Kunst, Fotografie, Alltagskultur und audiovisuellen Medien leiten. „Es wird in der kommenden Zeit auch darum gehen, Entwicklungslinien herauszuarbeiten“, erklärte Friedrich zu ihrer neuen Stelle. „Die Sammlung des JMB kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, Überlegungen und Debatten zur Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland auf ihre historischen Voraussetzungen zu befragen und so zu präzisieren“, so Friedrich weiter.



Die 1975 geborene Julia Friedrich ist seit 2006 Leiterin der Grafischen Sammlung am Kölner Museum Ludwig. Sie studierte Kunstgeschichte und Jüdische Studien in Berlin, Potsdam und Venedig und wurde 2008 mit einer Arbeit über Gerhard Richters „Graue Bilder“ promoviert. Am Museum Ludwig erweiterte sie die Grafische Sammlung um zahlreiche Werke und initiierte die dortige Provenienz¬forschung. Sie hat Ausstellungen moderner und zeit¬genössischer Kunst kuratiert, etwa zu Otto Freundlich, Vija Celmins und Jo Baer. Derzeit läuft am Kölner Museum ihre Schau „Der geteilte Picasso. Der Künstler und sein Bild in der BRD und DDR“. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Sammlungs- und Ausstellungs¬praxis der Nachkriegszeit. So hielt sie im Deutschen Historischen Museum Berlin 2019 den Impulsvortrag des Documenta-Symposiums, das eine Debatte über Spuren des Nationalsozialismus in der Nachkriegsmoderne anregte.


15.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Gerda Schimpf, Louise Stomps im Atelier Schillerstraße 21, Berlin 1948

Gerda Schimpf, Louise Stomps im Atelier Schillerstraße 21, Berlin 1948

Berlin entdeckt Louise Stomps

Das Verborgene Museum Berlin gastiert diesen Herbst mit einer Ausstellung zu Louise Stomps in der Berlinischen Galerie. Der bisher kaum bekannten Künstlerin wird auf diese Weise posthum ihre erste große Retrospektive zu Teil. Insgesamt 90 Skulpturen der zwischen den 1920er und 1980er Jahren aktiven Stomps haben die Kuratoren beider Häuser zusammentragen können. In den fünf Jahrzehnten vollzog die Bildhauerin einen künstlerischen Prozess vom klassischen Körperbild zur stark abstrahierten Figuration und fand dabei stets zu einem eigenen Stil.



Seit 1918 war Louise Stomps künstlerisch tätig. Zunächst fertigte sie Zeichnungen und kleinere plastische Modelle an. Nach ihrer Scheidung begann die zweifache Mutter, sich zusehend kreativ zu entfalten. Von dem gängigen Vorurteil, Künstlerinnen seien doch besser im Kunsthandwerk untergebracht, ließ sie sich nicht entmutigen und nahm zwischen 1928 und 1932 am Unterricht in der Abendaktklasse der „Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Künste“ in Berlin teil. Darüber hinaus schulte sie sich bei Milly Steger in der Bildhauerklasse des „Vereins der Berliner Künstlerinnen“.

Von ihren Arbeiten der 1930er Jahre sind infolge von Bombenangriffen auf ihr Atelier während des Zweiten Weltkriegs nur wenige Werke erhalten, so zum Beispiel „Das Paar“ aus Eichenholz von 1937, ein Liebespaar in tiefer Verbundenheit nebeneinander kniend und noch dem realistischen Menschenbild verhaftet. Diese frühen Ansätze ihrer künstlerischen Bildsprache ließen sich nicht mit der herrschenden Kunstvorstellung im Nationalsozialismus vereinbaren, so dass sie sich in die innere Emigration zurückzog. Bereits im Oktober 1945 präsentierte Stomps einige Werke gemeinsam mit Karl Hartung, Gustav Seitz und Renée Sintenis in der Galerie Gerd Rosen am zerstörten Berliner Kurfürstendamm.

In Folge der Kriegserfahrungen werden das menschliche Leid und die Verletzbarkeit des Menschen zum Leitthema ihrer Arbeiten. Die emotionsgeladenen figuralen Holzskulpturen „Trauernden“ von 1951 oder die „Gemeinsame Klage“ von 1958 stehen symptomatisch für diese Entwicklung. In den 1960er Jahren werden ihre schlanken Figuren, wie der „Asket“ von 1963 oder der „Pilger“ von 1966, überlebensgroß und bis zu drei Meter hoch. Louise Stomps’ Vorliebe für Holz als Material für ihre „Natur Gestalten“ ist vermutlich durch ihren Umzug ins bayerische Rechtmehring bei Wasserburg im Inntal bedingt. Dort zog sie in eine alte Kupfermühle aus dem 15. Jahrhundert und war fortan auch räumlich von Holz und Bäumen umgeben.

Die Ausstellung „Louise Stomps. Natur Gestalten. Skulpturen 1928-1988“ läuft vom 15. Oktober bis zum 17. Januar 2022. Die Berlinische Galerie hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro; bis 18 Jahre ist er kostenlos. Begleitend erscheint im Hirmer Verlag ein Katalog, der im Handel 39,90 Euro, im Museum 29 Euro kostet.

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128
D-10969 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 78 902 600
Telefax: +49 (0)30 – 78 902 700


15.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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in der Ausstellung „Jürgen Palmtag. Panorama produktiver Abschweifungen“

in der Ausstellung „Jürgen Palmtag. Panorama produktiver Abschweifungen“

Museum Albstadt öffnet nach Renovierung

Nach mehr als eineinhalb Jahren renovierungsbedingter Schließung eröffnet das Kunstmuseum Albstadt wieder und präsentiert ab dem Wochenende seine neuen Ausstellungen „Jürgen Palmtag. Panorama produktiver Abschweifungen“ und „Albspaziergang. Gegenwart und Landschaftsblick“. Die Personale zu Palmtag blickt auf die vergangenen 20 Jahre seines Schaffens. Auf einer 15 Meter breiten Kunststoffplane gewährt der 1951 geborene Grafiker und Collagekünstler einen Überblick in seine thematisch und größenmäßig variierenden, oft ironischen und hintersinnigen Arbeiten. „Ich arbeite sowohl als bildender Künstler, als auch als Musiker/Komponist. Meine Vorgehensweise hat konzeptionelle Ansätze, impliziert aber immer den Faktor ‚Störung’ ---- darunter verstehe ich z.B. Abschweifungen, Zufall und Verunreinigung. Meine Wahrnehmungen im täglichen Leben, sowohl die direkten, als auch die durch vielerlei Medien gefilterten, sind der Stoff, mit dem ich arbeite. Dabei richtet sich mein Interesse insbesondere auf unsere sprachlichen Gewohnheiten und auf die Erwartungen, die wir an Institutionen aller Art haben. Vor allem der unterschiedliche Blickwinkel verschiedener Szenen und Milieus fasziniert mich“, beschreibt Palmtag sein Schaffen.



Die Ausstellung „Albspaziergang. Gegenwart und Landschaftsblick“ widmet sich der Landschaft um Albstadt auf vielfältige Weise mit Werken von etwa 20 Künstler*innen aus vier Jahrhunderten. Während neuere Exponate beispielsweise Fragen nach Veränderungen des Landschaftsbildes durch Tourismus, Industrie oder Militär stellen, bieten ältere Gemälde und Papierarbeiten von 1643 an in einer Studiensammlung zum „Zollerblick“ einen Querschnitt auf die Veränderungen in der Wahrnehmung des Hohenzollern, des markanten Bergs mit der Stammburg des gleichnamigen Adelsgeschlechts nahe bei Albstadt. Die Stadt im Zentrum der Schwäbischen Alb passt in klassische Vorstellungen von „Heimat“. So beschäftigt sich Caroline von Grone in ihrer 2020 entstandenen Arbeit „Der fliegende Teppich“ mit der Frage nach dem Heimatbegriff in Zeiten von Migration.

Die Ausstellungen „Jürgen Palmtag. Panorama produktiver Abschweifungen“ und „Albspaziergang. Gegenwart und Landschaftsblick“ eröffnen am 16. Oktober und laufen bis zum 12. Dezember respektive 16. Januar 2022. Das Kunstmuseum Albstadt hat dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro und ist für unter 18jährige frei. Zur Ausstellung mit Jürgen Palmtag erscheint ein Künstler-Magazin das für 29 Euro und eine handsignierte Sonderedition mit eingelegter Originalgrafik für 180 Euro.

Kunstmuseum der Stadt Albstadt
Kirchengraben 11
D-72458 Albstadt-Ebingen

Telefon: +49 (0)7431 – 160 14 91
Telefax: +49 (0)7431 – 160 14 97


15.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Felice Ernst

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