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Am 28.01.2021 Auktion 73: Alte und Moderne Kunst. Illustrierte Bücher. Autographen

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Nautiluspokal / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Frontales Bildnis I.B. 1988 / Max Uhlig

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© Döbele Kunst Mannheim


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Holzvogel 1990 / Doris Ziegler

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© Döbele Kunst Mannheim


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Farbradierung \

Farbradierung '5', 1953 / Hans Hartung
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


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Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Limbach-Kommission rügt Hagemann-Stiftung

Die Beratende Kommission für die Rückgabe von NS-Raubgut hat die ausbleibende Entschädigungszahlung der Nürnberger Franz Hofmann und Sophie Hagemann Stiftung für eine von den Nazis entzogene Guarneri-Geige mit ungewöhnlich deutlichen Worten kritisiert. Im Dezember 2016 empfahl die Kommission der Hagemann Stiftung eine Zahlung in Höhe von 100.000 Euro an die Erben des jüdischen Musikalienhändlers Felix Hildesheimer aus Speyer, der die Geige 1938 erworben hatte und 1939 unter dem Druck der Verfolgung durch die Nationalsozialisten Selbstmord beging. Seinen Töchtern und der Witwe gelang die Flucht ins Ausland, das zurückbleibende Mobiliar wurde von der Gestapo beschlagnahmt. Daher handle es sich bei der Geige „um NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut“.



Da Sophie Hagemann die Guarneri-Geige 1974 in gutem Glauben erworben und die Hagemann Stiftung im Zuge einer Restaurierung beträchtliche Anstrengungen unternommen hatte, die Provenienz des Stückes aufzuklären, sah die Kommission von einer Restitution an die Erben ab und setzte eine Entschädigungszahlung abzüglich der Restaurierungskosten fest. „Beide Seiten haben dies als faire und gerechte Lösung akzeptiert“, so die nach ihrer früheren Vorsitzenden benannte Limbach-Kommission. Bis heute sei der Aufforderung jedoch nicht Folge geleistet worden. Ihr Unvermögen habe die Hagemann Stiftung zunächst mit stiftungsrechtlichen Schwierigkeiten begründet.

Die Kommission erkennt allerdings gut vier Jahre später immer noch keinen „ernsthaften Willen“, der Empfehlung nachzukommen. Damit handle die Hagemann Stiftung den geltenden Grundsätzen der „Washingtoner Erklärung“ zuwider. Zudem erwecke sie gegenüber der Erbengemeinschaft den Eindruck, einer Wiedergutmachung des historischen Unrechts stünden in Deutschland politischer Unwille und bürokratische Hürden im Weg. Dazu die Beratende Kommission wörtlich: „Dass die Hagemann Stiftung dabei unverändert für sich in Anspruch nimmt, ihr Umgang mit der Angelegenheit mache die Geige zu einem ‚Instrument der Verständigung‘, hält die Beratende Kommission für besonders unangebracht.“


19.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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in der Schau „Körper und Seele: Italienische Renaissance-Skulptur von Donatello bis Michelangelo“

in der Schau „Körper und Seele: Italienische Renaissance-Skulptur von Donatello bis Michelangelo“

Louvre blickt auf das schwarze Jahr der Pandemie zurück

Der Pariser Louvre verzeichnet für das Jahr 2020 einen immensen Besucherrückgang. Kamen 2019 noch 9,6 Millionen Gäste ins Haus, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 2,7 Millionen Besucher, was einer Abnahme um 72 Prozent entspricht. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der französische Museumskoloss insgesamt sechs Monate lang schließen, zwischen dem 14. März und dem 6. Juli sowie aktuell seit dem 29. Oktober. Dadurch verzeichnete das Musée du Louvre einen finanziellen Verlust von über 90 Millionen Euro, knapp die Hälfte der Summe wurde durch staatliche Beihilfen gedeckt. Museumsdirektor Jean-Luc Martinez bedauerte das Ausbleiben der Besucher und den Anblick der leeren Räume. Trotzdem müsse man optimistisch in die Zukunft blicken und die Mission im Blick haben, „die Schönheit, die über das menschliche Verständnis hinausgeht, allen zugänglich zu machen“.



Großen Erfolg hatte die Ausstellung zu Leonardo da Vincis 500. Todestag, die noch vor der ersten Corona-Schließung 1,1 Millionen Gäste anlockte und in den ersten beiden Monaten die Vergleichswerte von 2019 sogar um 17 Prozent übertraf. 70 Prozent der Besucher kamen im letzten Jahr aus Frankreich, während gewöhnlich 75 Prozent des Publikums aus dem nichteuropäischen Ausland, insbesondere aus Amerika und China, stammen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen reisten 2020 nur wenige ausländische Gäste aus Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Großbritannien und Italien an.

Die Zeit der Schließung nutzte die Institution für die Renovierung und den Ausbau ihrer Räumlichkeiten, so sollen im kommenden Sommer unter anderem die etruskischen und italienischen Säle in den ehemaligen Königsappartements und im September das der künstlerischen und kulturellen Bildung gewidmete „Studio“ eröffnet werden. Außerdem machte die Restaurierung der Tuilerien Fortschritte. Das Programm wurde überarbeitet, um erfolgreiche, aber durch den zweiten Lockdown früh geschlossene Ausstellungen wie „Körper und Seele: Italienische Renaissance-Skulptur von Donatello bis Michelangelo“ mit bisher 19.000 Besuchen und „Albrecht Altdorfer: ein deutscher Meister der Renaissance“ mit 31.000 Gästen zu verlängern. Das digitale Angebot mit virtuellen Besuchen, Live-Konferenzen und Podcasts verfolgten im vergangenen Jahr 9,3 Millionen Abonnenten, rund 1 Million mehr als im Vorjahr. Die Website des Hauses verzeichnete 21 Millionen Besuche. Derzeit wird sie überarbeitet und eine Datenbank eingerichtet, um die Sammlungen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


19.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Sotheby’s versteigert Sandro Botticellis exzeptionelles Portrait eines jungen Mannes

Sotheby’s versteigert Sandro Botticellis exzeptionelles Portrait eines jungen Mannes

Gewichtige Altmeister bei Sotheby’s in New York

Der junge Mann mit schulterlangen blonden Haaren und einem dunkelblauen zugeknöpften Gewand blickt den Betrachter geradeheraus an und präsentiert ihm selbstbewusst das runde Medaillon eines bärtigen Heiligen. Das Renaissance-Bildnis ist das Highlight der Auktion „Master Paintings & Sculpture Part I“ am 28. Januar im Rahmen der „Masters Week“ bei Sotheby’s in New York. Alessandro di Mariano Filipepi, besser bekannt als Sandro Botticelli, schuf das gut erhaltene Dreiviertelporträt eines Florentiners auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Es zählt zu den wenigen Bildnissen des Künstlers, die bis heute in privaten Händen beheimatet sind und gilt mit einer Schätzung von über 80 Millionen Dollar als eines der bedeutendsten Altmeister-Werke, die jemals auf einer Auktion angeboten wurden. Zuletzt war es 1982 für 810.000 Pfund bei Sotheby’s in London an den derzeitigen Besitzer zugeschlagen worden. Daneben finden sich in der Auktion weitere bedeutende italienische Maler wie Apollonio di Giovanni, Taddeo di Bartolo, Sano di Pietro, der Tondo einer Heiligen Familie Lorenzo di Credis und seiner Werkstatt (Taxe 600.000 bis 800.000 USD) oder das zarte Terrakotta-Relief einer Madonna um 1450 aus der Hand Luca della Robbias (Taxe 700.000 bis 1 Million USD). Aus der frühen nordalpinen Renaissance-Kunst tritt noch die seltene Tüchleinmalerei einer Kreuzabnahme Hugo van der Goes’ um 1480 hinzu (Taxe 3 bis 5 Millionen USD).



Das 17. Jahrhundert glänzt insbesondere durch Rembrandts kleines Tafelgemälde „Abraham und die Engel“ aus dem Jahr 1646 glänzen. Die harmonische Szene in braunem Kolorit gilt als eine der am besten dokumentierten Arbeiten des Künstlers und besitzt auf Grund der zuverlässigen Signatur und Datierung eine hohe Authentizität. Das Gemälde wurde zuletzt 1848 in London für 64 Pfund versteigert und ist eine von zwei alttestamentarischen Szenen, die sich noch in Privatbesitz befinden. Nun kehrt das Werk mit einer Schätzung von 20 bis 30 Millionen Dollar in den Auktionssaal zurück.

Sotheby’s schließt daran eine starke Auswahl an Niederländern und Flamen an, unter anderem prächtige Porträts des Rembrandt Schülers Arent de Gelder und Anthonis van Dycks, Früchte- und Blumenstillleben von Rachel Ruysch, Willem van Aelst und Ambrosius Bosschaert d.Ä., die alle um die Millionengrenze gruppiert sind, sowie ein „Bankettstück mit einer umgestürzten Tazza und Austern“ von Willem Claesz Heda. Das Stillleben von 1635 zählt zu den besten seiner langen und erfolgreichen Karriere und soll 2,5 bis 3,5 Millionen Dollar erwirtschaften. Als italienisches Meisterwerk tritt eine Ecce Homo-Darstellung Guido Renis aus den späten 1630er Jahren hinzu, die den Gepeinigten mit gefesselten Händen, Zepter aus Holz und Dornenkrone vor einem monochromen Hintergrund zeigt (Taxe 1,2 bis 1,8 Millionen USD).

Das 18. und 19. Jahrhundert sind unter anderem durch Landschaften von Hubert Robert und Jean-Baptiste Camille Corot sowie einer Ansicht des Markusplatzes in Venedig von Antonietta Brandeis repräsentiert, die in ihrer Detailliertheit und Lichtstimmung an Canaletto erinnert. Mit 150.000 bis 250.000 Dollar wird der Auktionsrekord für die böhmisch-österreichische Malerin in Angriff genommen. Preislich stechen außerdem das anrührende Genrebild zweier Mädchen an einem Bachufer des Salonmalers William Adolphe Bouguereau für 1 bis 1,5 Millionen Dollar und ein großformatiges Ölgemälde des viktorianischen Malers Frederic Leighton von 1886 mit Erato, der griechischen Muse des Tanzes, und ihrem geflügelten Begleiter vor goldenem Hintergrund für 700.000 bis 1 Million Dollar hervor.


19.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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News vom 19.01.2021

Limbach-Kommission rügt Hagemann-Stiftung

Louvre blickt auf das schwarze Jahr der Pandemie zurück

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Gewichtige Altmeister bei Sotheby’s in New York

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