Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 25.06.2018 Top-Ergebnisse Auktion 68

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Studenten und Dozenten der HfG demonstrieren vor dem Stuttgarter Landtag für den Erhalt der HfG

Studenten und Dozenten der HfG demonstrieren vor dem Stuttgarter Landtag für den Erhalt der HfG

Ulm widmet sich dem Jahr 1968 an der HfG

Das Archiv der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm zeigt ab dem Wochenende die Ausstellung „Wir demonstrieren! linksbündig bis zum schluss. Hochschule für Gestaltung Ulm 1968“. In den ehemaligen Unterrichtsräumen setzt sich die Schau mit der Geschichte der HfG, ihrer Bedeutung und vor allem mit ihrer Schließung im Jahr 1968 auseinander. Nach dem Vorbild des Bauhauses in Dessau war die HfG 1953 gegründet worden. Walter Gropius eröffnete 1955 die Schulgebäude auf dem Kuhberg. Josef Albers, Otl Aicher und Max Bill, um nur einige der bis heute bekannten Namen zu nennen, unterrichteten die Studenten. Bereits 1968 wurde sie jedoch endgültig wieder geschlossen.



Nach einem einjährigen Grundstudium bildeten sich die Studenten an der HfG in den Fachgebieten Gestalter für Produktgestaltung, Visuelle Kommunikation, Industrielles Bauen, Information und später auch Film weiter. Mit diesem Konzept wurden die Lehrmethoden und -inhalte des künftigen Berufsbildes Design entwickelt. Die Dozenten der HfG und ihre Studenten prägten das Bild der BRD maßgeblich mit, beispielsweise mit ihren Entwürfen für die Audiogeräte der Firma Braun, das Corporate Design der Lufthansa oder die Züge der Hamburger Hochbahn. Und nicht zu vergessen der „Ulmer Hocker“, ein universales Wohn- und Schulmöbel. Sie wollten eine neue Welt mit sozialer Gerechtigkeit und guten Lebensbedingungen in einer gut gestalteten Umgebung für alle schaffen.

Die Gründe, aber auch die Meinungen zur Schließung der HfG sind bis heute vielfältig. Im Jahr 1968 wurde die junge Bundesrepublik nicht nur von den Studentenunruhen erschüttert. Zum ersten Mal seit Beginn des Wirtschaftswunders stagnierte auch die wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig begann eine Diskussion über die Rolle des Industriedesigns in der modernen Überflussgesellschaft. All dies machte sich auch in der HfG bemerkbar. Nach und nach strichen der Bund, das Land Baden-Württemberg und die tragende Stiftung der Schule die Gelder, ein Prozess, der durch die von Beginn an bestehenden häufigen internen Streitigkeiten um die pädagogische Ausrichtung sicherlich begünstigt wurde. Mehrere Rettungsversuche blieben ohne Erfolg.

Die Ausstellung „Wir demonstrieren! linksbündig bis zum schluss. Hochschule für Gestaltung Ulm 1968“ ist vom 14. Juli bis zum 4. November zu sehen. Das Studio HfG hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, an jedem ersten Freitag im Monat ist er frei.

Studio HfG – HfG Archiv Ulm
Am Hochsträß 8
D-89081 Ulm

Telefon: +49 (0)731 – 161 4370
Telefax: +49 (0)731 – 161 4373


13.07.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Goshka Macuga, Before the Beginning and After the End, 6 pieces, 2016/18

Goshka Macuga, Before the Beginning and After the End, 6 pieces, 2016/18

Nürnberg kooperiert mit Goshka Macuga

Seit heute zeigt das Neue Museum in Nürnberg unter dem Titel „Goshka Macuga. Intellectual Co-operation“ die erste museale Einzelausstellung der 1967 in Warschau geborenen britisch-polnischen Künstlerin in Deutschland. Macuga untersucht in ihren Collagen, Skulpturen, Spiegelarbeiten, Wandteppichen und Installationen die Konventionen des Archivierens, Sammelns und des Ausstellungswesens. Basierend auf einer kulturellen Archäologie verarbeitet Macuga dabei Werke anderer Künstler, Sammlungen von Gegenständen, Bücher, Bilder und museale Kuriositäten und hinterfragt so die Rolle des Kurators, des Künstlers und des Sammlers gleichermaßen. Seit 2015 sucht sie dabei gezielt nach Elementen und Systemen der Vernetzung.



Herzstück der Nürnberger Ausstellung ist das Werk „Before the Beginning and After the End“, das Macuga 2016 gemeinsam mit dem Künstler Patrick Tresset entwickelt hat. Es basiert in seiner jetzigen Form auf einer Kooperation des Neuen Museums mit dem Germanischen Nationalmuseum. Aus dessen reichhaltigen Beständen hat Goshka Macuga gezielt archaisches Werkzeug, wissenschaftliche Gerätschaften, Waffen, wegweisende Alltagsgegenstände oder kultische Objekte ausgesucht und auf sechs ausladenden, mit bemalten Papierrollen bespannten Druckerei-Tischen angeordnet. Historisches, Historismus und historische Denkweisen thematisiert sie darin ebenso wie die weit in die Zukunft reichende Debatte um den Posthumanismus.

Sehr plastisch stellt Goshka Macuga die intellektuelle Kooperation, aber auch die Vernetzung des Wissens im Zeitalter der Digitalisierung in der Skulptur „International Institute of Intellectual Co-operation, Configuration #11, Last Man: Noam Chomsky, Georg Wilhelm Hegel, Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Mikhail Gorbachev, Francis Fukuyama“ dar. In Anlehnung an eine historische Zusammenkunft von Wissenschaftlern und Gelehrten verband die Künstlerin Nachbildungen der Köpfe großer Denker durch Metallstangen, die in ihrer molekularartigen Struktur ebenso auf die interkulturelle und interdisziplinäre Verwurzelung des Wissens in unserer DNA verweisen wie auf die multistrukturelle Vernetzung von gespeichertem Wissen in digitaler Form.

Goshka Macuga lebt und arbeitet seit 1989 in London. Dort absolvierte sie ihr Studium unter anderem am renommierten Goldsmiths College. 2008 war sie auf der Shortlist des Turner Prize zu finden. Seither werden ihre Werke international ausgestellt, beispielsweise 2009 auf der Biennale in Venedig, 2011 im Walker Art Center in Minneapolis, 2016 in der Fondazione Prada in Mailand und im New Museum in New York oder 2017 im Center for Contemporary Art Witte de With in Rotterdam. Im Jahr 2011 zeichnete die Stadt Kassel Macuga im Vorfeld ihrer Teilnahme an der Documenta 13 mit dem Arnold-Bode-Preis aus.

Die Ausstellung „Goshka Macuga. Intellectual Co-operation“ läuft vom 13. Juli bis zum 16. September. Das Neue Museum Nürnberg hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 6 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 18 ist er kostenlos. Parallel zur Ausstellung ist im Lichthof des Germanischen Nationalmuseums die Installation „International Institute of Intellectual Co-operation, Configuration #5“ von Goshka Macuga aus dem Jahr 2015 zu sehen.

Neues Museum Nürnberg – Staatliches Museum für Kunst und Design
Klarissenplatz
D-90402 Nürnberg

Telefon: +49 (0)911 – 240 200
Telefax: +49 (0)911 – 240 20 29


13.07.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Wolfgang Kemp

Wolfgang Kemp erhält den Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

Wolfgang Kemp wird mit dem Sigmund-Freud-Preis geehrt

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Wolfgang Kemp den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2018. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 27. Oktober in Darmstadt überreicht. Die Jury lobte in ihrem Urteil das breite Themenspektrum im Œuvre des 1946 geborenen Kunsthistorikers und Publizisten. „Mit großer stilistischer Sicherheit vermag er dem Leser komplexe Werke der Bildenden Kunst in einer anschaulichen, begriffsklaren, theoretisch durchdachten und ästhetisch sensiblen Prosa zu erschließen. Zugleich ist Wolfgang Kemp ein vorzüglicher Erzähler und schließlich ein glänzender Essayist“, heißt es weiter in der Begründung. Der Siegmund-Freud-Preis bildet nun das letzte Glied in einer Reihe von Ehrungen: Ebenfalls in diesem Jahr erhält Kemp den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. 2013 bekam er den Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte.



Wolfgang Kemp studierte von 1965 bis 1970 Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Münster, Rom, Bonn und Tübingen und wurde dort mit der Arbeit „Natura. Ikonographische Studien zur Geschichte und Verbreitung einer Allegorie“ promoviert. 1978 habilitierte er sich an der Universität Marburg. Es folgten Professuren an der Gesamthochschule Kassel, der Universität Marburg und bis zu seiner Emeritierung 2012 an der Universität Hamburg. Zahlreiche Gastprofessuren führten ihn unter anderem an die Harvard University und an die University of California, als Fellow ans Getty Research Center in Los Angeles und ans Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit 2011 ist er Gastprofessor an der Leuphana Universität in Lüneburg. Er publiziert zu den Themen Fotografie, den Anfängen der christlichen Kunst und der mittelalterlichen Glasmalerei. Außerdem befasst er sich mit Giotto di Bondone und John Ruskin oder der Rezeption zeitgenössischer Kunst. Als freier Mitarbeiter schreibt er zudem regelmäßig für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Süddeutsche Zeitung“, die „Neue Züricher Zeitung“, die „Zeit“ und den „Merkur“.

Der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen und von der Entega Stiftung gefördert. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die in deutscher Sprache publizieren und durch einen herausragenden Sprachstil entscheidend zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. In der Vergangenheit wurden unter anderem bereits Hannah Arendt, Werner Kraft, Jürgen Habermas, Carl Friedrich von Weizsäcker, Horst Bredekamp und zuletzt Barbara Stollberg-Rilinger geehrt.


13.07.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce