Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 27.10.2018 Auktion 49

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Matt Copson, The Spoilt at War, 2017

Matt Copson, The Spoilt at War, 2017

Kaiserring-Stipendiat Matt Copson in Goslar

Das Mönchehaus Museum in Goslar zeigt seit dem Wochenende Werke von Matt Copson. Das multimediale Schaffen des diesjährigen Kaiserring-Stipendiaten umfasst Video- und Laserprojektionen ebenso wie Installationen. Seine nächtliche Traumwelt, voll von schwarzem Humor und burlesker Ironie, wird von fantastischen Figuren und anthropomorphen Gestalten bevölkert, die er beispielsweise mit Filzstiften auf Papier bringt und dann zu bewegten Bildern animiert. Anspielungen auf mittelalterliche Fabeln mit Fuchs oder Rabe und überlieferte Mythen finden sich ebenso wie Zitate aus der Comic- und Alltagswelt und fügen sich nun teils harmonisch teils befremdlich in das Ambiente des Fachwerkhauses aus dem 16. Jahrhundert ein. In musikalisch begleiteten Monologen, die zwischen Gedicht und Manifest changieren, entwerfen die Protagonisten der Bildwelt von Matt Copson eine dystopische Sicht auf den Zustand unserer Erde.



Matt Copson wurde 1992 in Oxford geboren und ist damit der jüngste Kaiserring-Stipendiat bisher. Seine Ausbildung schloss er 2014 mit Diplom an der Slade School of Fine Art in London ab, wo auch beispielsweise auch der Grafiker Richard Hamilton oder die Performancekünstlerin Mona Hatoum studierten. Heute lebt und arbeitet er in London. Seit 1984 wird das Kaiserring-Stipendium jährlich vom Verein zur Förderung Moderner Kunst Goslar an junge Künstlerinnen und Künstler vergeben. Es beinhaltet eine Einzelausstellung im Mönchehaus Museum mit Katalog sowie eine Ankaufsgarantie. Die Jury setzt sich aus den Vorstandsmitgliedern, der Direktion des Mönchehaus Museums und externen Fachjuroren zusammen. Parallel vergibt der Verein jährlich den Kaiserring. Der renommierte Kunstpreis wird am kommenden Samstag an den Fotografen Wolfgang Tillmans verliehen.

Die Ausstellung „Matt Copson“ ist bis zum 27. Januar 2019 zu sehen. Das Mönchehaus Museum hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Jugendliche 1,50 Euro.

Mönchehaus Museum für moderne Kunst
Mönchestraße 1
D-38640 Goslar

Telefon: +49 (0)5321 – 49 48
Telefax: +49 (0)5321 – 42 199


25.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Lee Bul, Willing To Be Vulnerable, 2015/16

Lee Bul, Willing To Be Vulnerable, 2015/16

Berliner Kunstszene lädt zur Art Week

Morgen beginnt die siebte Berlin Art Week. Bis zum Wochenende lädt die Berliner Kunst- und Kreativszene zu Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen, Preisverleihungen, Künstlerfilmen und zahlreichen Sonderveranstaltungen ein. Ein umfangreiches Programm und eine bunte Mischung aus bekannten Namen und neuen Entdeckungen erwarten die Besucher. Im Zentrum stehen zwei große Kunstmessen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof: Die 2017 gegründete „Art Berlin“, hervorgegangen aus der „Art Berlin Contemporary“, wartet mit 120 Galerien aus 21 Ländern auf. Außerdem bietet sie Platz für 28 kuratierte Projekte einzelner Künstler, die dort eine umfassendere Bühne als üblich erhalten sollen. Eine Neuheit in diesem Jahr ist der „Salon“, hier bringt der Kurator Tenzing Barshee Künstler von mehreren Galerien in einem Gemeinschaftsstand zusammen. Die kleinere Schwester „Positions Berlin Art Fair“ vereint weitere 73 Galerien aus 32 Nationen unter ihrem Dach. Die dort präsentierten Kunstwerke sind auf Relevanz und Aktualität ausgerichtet und laden zum Entdecken neuer Positionen ein.



In diesem Jahr konnten außerdem wieder zahlreiche private Sammlungen und Projekträume für die Berlin Art Week gewonnen werden. Christian Boros etwa präsentiert seine rund 700 Arbeiten umfassende Kollektion zeitgenössischer Kunst im ehemaligen Reichsbahnbunker Friedrichstraße. Das Projekt „Sonntag“ erschafft in wechselnden Privatwohnungen bei sonntäglichem Kaffee und Kuchen eine Soziale Plastik, in der es Künstler und Betrachter zusammenführt. Sozialer Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Publikum ist auch das Anliegen der „Spektrum art science community“, die am Freitagabend zu einer Performance lädt.

Zudem beteiligen sich die zahlreichen öffentlichen Institutionen und Ausstellungshäuser Berlins: Zu den Höhepunkten der Art Week gehört eine umfassende Werkschau der koreanischen Künstlerin Lee Bul, mit der die neue Gropiusbau-Direktorin Stephanie Rosenthal ihren programmatischen Einstand gibt. Rebecca Horn zeigt mit Kurator Alexander Ochs in der weitgehend leergeräumten St. Hedwigs-Kathedrale ihre raumgreifende Installation „Glutkern“, und der Hamburger Bahnhof widmet sich mit Agnieszka Polska der letztjährigen Gewinnerin des Preises der Nationalgalerie. Gleich am Mittwochabend eröffnet die Deutsche Bank mit der Schau „The World on Paper“ ihr neues Ausstellungshaus Palais Populaire Unter den Linden. Es soll ein innovatives Forum für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Sport-Workshops und digitale Erlebniswelten werden.

Die Art Week Berlin läuft vom 26. bis zum 30. September. Weitere Informationen zum Programm und den teilnehmenden Häusern sind online unter www.berlinartweek.de abrufbar.


Infos: www.berlinartweek.de


25.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Meret Oppenheim, Maske mit Bäh-Zunge, ohne Jahr

Meret Oppenheim, Maske mit Bäh-Zunge, ohne Jahr

Humorvolle Kunst in Zug

Mit der Ausstellung „Komödie des Daseins. Kunst und Humor von der Antike bis heute“ lädt das Kunsthaus im schweizerischen Zug derzeit seine Besucher zu einem amüsanten Museumsbesuch ein. Kurator Matthias Haldemann und sein Team haben dort über 300 Werke zusammengetragen, anhand derer sie die Beziehung zwischen Kunst und Humor aufzeigen. Ob Satire oder Parodie, historisch betrachtet waren Spott und das Groteske seit der Antike immer ein Ventil gegen starre Ordnungsmuster und hierarchische Wertesysteme. Einem Widerstand, einer großen Schwierigkeit und dem Scheitern im Angesicht der Tragik wird mit Humor ein „Trotzdem“ entgegengehalten. Diese existenzielle Form von Humor steht im Zentrum der Schau. Humor provoziert und unterhält, er protestiert und lehnt sich gegen starre Rollenbilder oder gesellschaftliche Unterdrückung auf. In der Skulptur „Perspektive“ zeigt Ai Weiwei den Repressalien und der Zensur den Mittelfinger. Meret Oppenheim streckt Kritikern in „Maske mit Bäh-Zunge“ die selbige raus. Etwas subtiler verweist Paul Klee in seinen Zeichnungen auf die gelegentliche Absurdität respektvoller und unterwürfiger Gesten. Die Komik kippt jedoch an manchen Stellen: Pieter van der Heyden kann die Tragik hinter seinen Pendants von der „fetten“ und der „mageren Küche“ nur bedingt verschleiern.



Die Kunst nimmt sich auch immer wieder selbst in den Blick, so beispielsweise in Honoré Daumiers Karikatur „Combat des écoles. L’Idéalisme et le Réalisme“, in der zwei künstlerische Stilrichtungen in einem bewaffneten Zweikampf gegeneinander antreten. Das Künstlerkollektiv Irwin hinterfragt den Status einzelner Bilder als Kunstwerke, indem sie diese in unerwarteten Kontexten präsentiert. Eine ähnliche Intention verfolgen Timm Ulrichs, Arthur Sapeck, Man Ray oder Meret Oppenheim, die mit Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ eines der großen Meisterwerke der Kunst auseinandernehmen. Die Bandbreite der Kunstwerke ist weit gefasst: Antike Vasen stehen neben Flugblättern, Zeitschriften, Gemälden, Skulpturen und Videos aus über zwei Jahrtausenden, und auch Randerscheinungen der bildenden Künste wie die Literatur, das Kino, die Fasnacht oder das Straßentheater sind in der Schau vertreten.

Die Ausstellung „Komödie des Daseins. Kunst und Humor von der Antike bis heute“ läuft bis zum 6. Januar 2019. Das Kunsthaus Zug hat wochentags außer montags von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An Heiligabend, am 1. Weihnachtstag und an Neujahr bleibt das Kunsthaus geschlossen. Der Eintritt beträgt 18 Franken, ermäßigt 15 Franken. Zur Ausstellung erscheint im Hatje Cantz Verlag ein Katalog für 45 Euro.

Kunsthaus Zug
Dorfstrasse 27
CH-6301 Zug

Telefon: +41 (0)41 – 725 33 44
Telefax: +41 (0)41 – 725 33 45


25.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 25.09.2018

Kaiserring-Stipendiat Matt Copson in Goslar

Kaiserring-Stipendiat Matt Copson in Goslar

Berliner Kunstszene lädt zur Art Week

Berliner Kunstszene lädt zur Art Week

Humorvolle Kunst in Zug

Humorvolle Kunst in Zug

Bogomir Ecker in Wuppertal

Bogomir Ecker in Wuppertal

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Van Ham Kunstauktionen - Van Ham Auktionen: Neues Online-Werkverzeichnis zu Bernd Berner

Bernd Berner: Neues Online-Werkverzeichnis bei Van Ham Art Estate
Van Ham Kunstauktionen

Kunsthaus Lempertz - Ikone mit der Gottesmutter der sieben Schmerzen, Russland, 19. Jahrhundert

Benefiz-Auktion des Nachlasses Kardinal Meissner Teil II: Fulminanter Erfolg
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce