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El Anatsui

El Anatsui erhält den Kunstpreis der Florence Biennale 2017

Biennale-Auszeichnung für Arata Isozaki und El Anatsui

Die Florence Biennale vergibt ihre Kunstpreise an Arata Isozaki und El Anatsui. Die Jury begründet die Ehrung für den japanischen Architekten mit seinen Avantgarde-Entwürfen. In ihnen beziehe er sich auf das Erbe japanischer Lebensprinzipien und komme den Bedürfnissen der Bildenden und Darstellenden Kunst entgegen. Arata Isozaki, 1931 in Ōita geboren, habe Werke geschaffen, die es den Menschen erlauben, in Harmonie mit der Natur zu leben. Beispiele für Arata Isozakis Bauten mit der Tendenz zu geometrischen Formen und dem Spiel von Licht und Schatten sind der Art Tower des Kunstmuseums im japanischen Mito, das Gebäude der Berliner Volksbank am Potsdamer Platz und der Shenzhen Cultural Center Concert Hall in China.



Der 1944 in Anyako in Ghana geborene El Anatsui wird für seine mehr als 40 Jahre andauernde künstlerische Karriere geehrt. Indem er Medien, Erinnerung und Bedeutung miteinander verflechte, so die Jury, repräsentiere er die Essenz Afrikas und werfe ein Licht auf die Beziehung zwischen Menschen und Natur. Komplexe Assemblagen wie „Trains of Thought“, „Pot of Wisdom“, „Strips of Earth’s Skin“ besäßen eine charakteristische visuelle Wirkung und gewähren Einblick in die Vision der Welt des Künstlers. Durch die Experimente mit Metallen, Textilien, Plastik und weggeworfenen Ressourcen könne er meisterlich zeigen, dass „die Armut der in der Kunst verwendeten Materialien in keiner Weise das Erzählen reicher und wundervoller Geschichten“ verhindere.

Bekannt ist El Anatsui vor allem für seine bunten wandfüllenden Vorhänge aus kleinen gefundenen Metallplättchen, die er mit Kupferdraht zu einem stoffartigen Gewebe zusammenfügt. Seine Werke beziehen sich unter anderem auf traditionelle ghanaische Mythen. In seinen Motiven nimmt er neben dem Uli Design auch die nigerianische Bilderschrift Nsibidi auf. Er stellte international aus, darunter im Metropolitan Museum of Art in New York, auf der Biennale in Venedig und dem Royal Ontario Museum in Toronto.

Seit 1997 findet die Verkaufsschau „Biennale Internazionale Dell’Arte Contemporanea“ in Florenz statt. Die Auszeichnung „Lorenzo il magnifico“ für das Lebenswerk geht an herausragende Künstler und Organisationen. Einige der bisherigen Preisträger sind Marta Minujín, Giampaolo Talani, Anish Kapoor, Agatha Ruiz de la Prada, Marina Abramovic, Henryk Jurkowski, Shu Yong und David Hockney. Die diesjährige International Contemporary Art Biennial of Florence läuft vom 6. bis zum 15. Oktober in der Fortezza da Basso.


27.06.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Roland Nachtigäller

Marta-Direktor Roland Nachtigäller

Roland Nachtigäller bleibt Marta-Direktor

Roland Nachtigäller bleibt Direktor des Museums Marta in Herford. Der Rat der Stadt hat seinen Posten vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert. Der ursprüngliche Vertrag wäre im Oktober 2018 ausgelaufen. Auf Anraten des Bürgermeisters Tim Kähler beschlossen die Gemeindevertreter eine dritte Amtszeit für den erfolgreichen künstlerischen Leiter und Geschäftsführer des Museums. Der 1960 in Dortmund geborenen Kunstwissenschaftler führt das Haus seit Januar 2009 und äußerte sich erfreut zur Ratsentscheidung: „Ich freue mich sehr über dieses Vertrauen in meine Arbeit und meine Vorstellungen von einem zeitgenössischen Museum für Kunst, Design und Architektur. Es ist viel in Bewegung, in Herford, in der Gesellschaft, in Kunst und Kultur. Mit viel Begeisterung werde ich mit meinem großartigen Team weiterhin an Ideen und Perspektiven für das Museum der Zukunft arbeiten.“




27.06.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Karl Schmidt-Rottluff, Marschlandschaft mit rotem Windrad (Das Windrad), 1922

Karl Schmidt-Rottluff, Marschlandschaft mit rotem Windrad (Das Windrad), 1922

Hannover restituiert Aquarell von Schmidt-Rottluff

Die Stadt Hannover gibt heute ein Aquarell von Karl Schmidt-Rottluff zurück. Seine „Marschlandschaft mit rotem Windrad“ von 1922 war Teil der Sammlung Max Rüdenberg. Nun übergibt Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, nach langjährigem Austausch zur Klärung der Provenienz das expressionistische Blatt an Vernon Reynolds, den Enkel von Max Rüdenberg (1863-1942). Das Aquarell kam 1969 durch die Schenkung von Bernhard Sprengel gemeinsam mit dessen Sammlung in das Eigentum der Stadt Hannover und damit ins Sprengel Museum.



Den Antrag auf Restitution legte die Marburger Rechtsanwaltskanzlei Markus Stötzel bei der Stadt Hannover im Namen der Erben Rüdenberg im April 2013 vor. Nach der Beratung der Landeshauptstadt mit diversen Bundesstellen für Provenienzforschung wurde im August 2015 das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste (DZK) zur Klärung gebeten. Die Limbach-Kommission des DZK empfahl am 10. Januar 2017 die Restitution des Rottluff-Aquarells an die Erben. Stefan Schostok äußerte sich hierzu: „Wir sind froh, dass die Provenienz des Aquarells ‚Marschland mit rotem Windrad‘ von Karl Schmidt-Rottluff nun geklärt ist. Die Empfehlung der Beratenden Kommission für die Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter ist für uns bindend.“ Einer der Gründe für die langanhaltende Untersuchung der Eigentümerrechte lag darin, dass die Parteien sich nicht einigen konnten, welche Belege als Beweise für die entsprechende Eigentümerschaft gelten konnten.

Der jüdische Unternehmer Max Rüdenberg sah sich gezwungen, ab 1941 Teile seiner Kunstsammlung zu verkaufen. Schon ab 1938 wurde der Besitz des Gründungsmitglieds der Kestner-Gesellschaft enteignet. Am 23. Juli 1942 wurde das Ehepaar Max und Margarethe Rüdenberg nach Theresienstadt deportiert, wo sie im selben Jahr starben. Vernon Reynolds konnte dank der Kindertransporte vor den Nationalsozialisten nach England fliehen. Er kam als Dreijähriger 1939 in London an.


27.06.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 27.06.2017

Biennale-Auszeichnung für Arata Isozaki und El Anatsui

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Roland Nachtigäller bleibt Marta-Direktor

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Hannover restituiert Aquarell von Schmidt-Rottluff

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Aktionskunst in Zürich

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