Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 13.04.2021 117. Auktion: Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Nautiluspokal / Franz von  Stuck

Nautiluspokal / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


Anzeige

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Dominic Michel, Ohne Titel, 2020

Dominic Michel, Ohne Titel, 2020

Manor-Kunstpreis Aarau für Dominic Michel

Dominic Michel ist Träger des Manor-Kunstpreises Aarau 2022, der alle zwei Jahre zur Förderung junger Schweizer Kunst vergeben wird. Der 1987 in Klingnau am Rhein geborene Künstler darf sich nun über 15.000 Franken und eine Einzelausstellung im Aargauer Kunsthaus im Januar 2022 samt Publikation freuen. Der in Zürich lebende Absolvent der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel und der Hochschule der Künste Bern untersucht in seinen Arbeiten die kulturelle Bedeutung von Objekten und wie sich diese verändern kann. „Er ist ein genauer Beobachter des Alltags. Aufmerksam geht er durch die Stadt, beschäftigt sich mit dem öffentlichen Raum oder der Geschichte eines bestimmten Ortes. Vermeintlich Unauffälliges wird zum Material seiner Arbeiten. Dabei pocht er auf das Vieldeutige; Imitation und Bruch sind seine Sprache. Entsprechend breit sind die künstlerischen Mittel, die zum Einsatz kommen: Bestehende, teils bekannte, teils unbekannte Objekte entwickeln in fremde Kontexte versetzt ein Eigenleben. In den Medien Fotografie und Film vermengen sich selbst hergestellte mit gefundenen Aufnahmen“, so die Mitteilung des Aargauer Kunsthaus.



In seiner Ausstellung der Caravan-Reihe für junge Kunst im Aargauer Kunsthaus zeigte Dominic Michel im vergangenen Jahr einen unlackierten Flügel aus Holz in Originalgröße ohne Innenleben. Das Instrument war vom Prestigeobjekt zur leeren Hülle geworden. Zusätzlich legte sich eine 18teilige Fotoarbeit, die Michel im Pariser Vorort Nanterre realisierte, wie ein Fries um die Wände des Raums. Die Bilder zeigten fast bis zur Unkenntlichkeit verformte Aufnahmen der Tours Aillaud, einer Hochhaussiedlung, die im sozial-ideologischen Geist der 1970er Jahre gebaut wurde. Indem Michel die Panoramafotografien der bunten Gebäude digital zu Kugelformen verzerrte, erzeugte er eine überdehnte Perspektive auf den abgebildeten Gegenstand und stellte das Verhältnis zwischen Informationsträger und Material in Frage. Dominic Michel arbeitet zudem in verschiedenen kuratorischen Kollektiven, so war er 2013 Mitgründer des Artist-Run-Space „Falko“ in Basel, zwei Jahre später des Projektraums „Riverside“.

Der Manor-Kunstpreis wird vom gleichnamigen Kaufhaus an junge förderwürdige Künstlerinnen und Künstler verliehen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt in Zusammenarbeit mit Museen in zwölf Schweizer Städten. Zu den Preisträger gehören etwa Luciano Castelli, Thomas Huber, Marie José Burki, Pipilotti Rist, Alexandra Maurer, Zilla Leutenegger, Mai-Thu Perret, Yves Netzhammer, Ester Vonplon, Andriu Deplazes und Denise Bertschi. Dominic Michel wird die Auszeichnung zur Ausstellungseröffnung am 28. Januar 2022 im Aargauer Kunsthaus übergeben.


13.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


König Galerie in Seoul

König Galerie in Seoul: Skulpturen der Eröffnungsausstellung auf dem Dachgarten

König Galerie nun auch in Seoul

Der Berliner Galerist Johann König hat in Seoul eine Dependance eröffnet. Seit Anfang April residiert er mit seiner neuen Galerie im MCM Haus und will auf dem nach seiner Aussage starken südkoreanischen Kunstmarkt Präsenz zeigen. In seiner Eröffnungsausstellung präsentiert König bis Anfang Mai mehr als 40 Exponate von 30 zeitgenössischen Künstlern, darunter von Kathryn Andrews, Norbert Bisky, Jose Dávila, Peter Dreher, Friedrich Kunath, Helen Marten, Amalia Pica, Jeremy Shaw, Chiharu Shiota, Rinus van de Velde, Jorinde Voigt, Matthias Weischer und Erwin Wurm. Die Schau will den Besuchern einen Einblick in das Galerieprogramm mit Werken der Malerei, der Skulptur und Arbeiten auf Papier zwischen abstrakter und gegenständlicher Kunst bieten. Auch den Dachgarten bespielt Johann König und hat dort einige Skulpturen installiert.



Die Kunstwerke verweisen auf die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Kunstschaffenden. Wiederkehrende Themen sind menschliches Verhalten und soziokulturelle Strukturen, wie es etwa die Skulpturen von Tatiana Trouvé oder die Gemälde von Conny Maier verdeutlichen. Maiers Werk „Klammergriff I“ von 2020 präsentiert ein verdecktes Halbportrait einer blonden Frau, die ihre schwarze Katze energisch an sich drückt. Die Formen sind vereinfacht und verzerrt, so dass die intensive Farbigkeit aus Blau und Rot das Werk dominiert. So stark die Frau den Stubentiger an sich drückt, so überrascht scheinen die großen gelben Augen des Tieres aus dem Kopf hervorzuquellen. Eine Untersuchung der Umwelt und Umgebung findet sich etwa in den Arbeiten von Koo Jeong-a und Jeppe Hein, die sich auch mit Raum, Bewegung, Zeit und Materie auseinandersetzen. So entführt Koo Jeong-a bei dem 2018 geschaffenen Bild „18. Moonstone“ mit dunkelblauer Magnetfarbe in die Abstraktion und die vibrierende Welt der monochromen Farben. Mit Humor verewigte sich Alicja Kwade 2020 in der Bronze „Selbstportrait als Geist“ unter einem Betttuch. Hierbei kontrastiert das feste Material mit der eigentlich materielosen Natur eines Gespenstes, das zudem in dieser verdeckten Form eher ein Nicht-Portrait ist.


13.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Jörg van den Berg

Jörg van den Berg wird Direktor in Leverkusen

Jörg van den Berg leitet das Museum Morsbroich

Nach über drei Jahren Vakanz übernimmt Jörg van den Berg am 1. August die Direktorenstelle des Museums Morsbroich in Leverkusen. Bisher wurde das Haus durch den Stellvertretenden Direktor Fritz Emslander geführt. Uwe Richrath, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen, erklärte: „Ich freue mich, dass wir mit Herrn van den Berg einen profunden Kenner der modernen und zeitgenössischen Kunst gewinnen konnten. Er verfügt nicht nur über langjährige, thematisch weit gefächerte Erfahrungen als Kurator an Kunstinstitutionen, sondern besticht darüber hinaus durch eine weitreichende Expertise in den Bereichen Vermittlung, Lehre, Strategieentwicklung und Institutionsgründungen wie -führungen.“ Jörg van den Berg bringe mit seinem Renommee und seinen kunstästhetischen und kulturpolitischen Vorstellungen die besten Voraussetzungen mit, um für das Museum Morsbroich neue Zukunftsperspektiven zu entwickeln, so Richrath weiter.



Der 1965 in Duisburg geborene Kunsthistoriker, der von 1986 bis 1992 Kunstgeschichte, Philosophie und Neuere Geschichte an den Universitäten in Gießen, Basel und Bochum bei Max Imdahl und Gottfried Boehm studiert hat, ist nicht nur ein Kenner der Bildenden Künste, der Gartenkunst, der Gegenwartslyrik oder der Neuen Musik, sondern auch ein Fachmann für Transformationsprozesse. Er habe immer wieder, so die Mitteilung der Stadt Leverkusen, Räume für Kunst neu gedacht bzw. gegründet. Seine Arbeit an den privaten Universitäten in Witten/Herdecke und Friedrichshafen wie auch seine Tätigkeiten für Kunstvereine, private Stiftungen und zuletzt als Leiter des Museums Große Kunstschau in Worpswede charakterisiere ein Wille, die verschiedenen Künste untereinander und mit anderen gesellschaftlichen Feldern ins Gespräch zu bringen.

Jörg van der Berg versteht als Kern seiner Arbeit „die Herausforderung, Kunst und Kultur als relevantes Erkenntnismedium jenseits eines bloßen Freizeitvergnügens zu etablieren und die Menschen der Stadtgesellschaft ebenso wie die Partner, Entscheider und Institutionen aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in ein lustvolles Gespräch zu verwickeln“. Für ein solches Gespräch bietet in seinen Augen der Standort Morsbroich hervorragende Voraussetzungen, die vor allem ganz genuine aus diesem und auf diesen Ort geformte Formate fordern.

Ein wichtiger Faktor in seiner Ausstellungsarbeit ist die Bindung an den Ort, da sich das gesamte Tun „aus den je spezifischen historischen, künstlerischen wie räumlichen Gegebenheiten entwickeln“ müsse. Dies setzte Jörg van der Berg bereits während seiner Studienzeit in seiner ersten Schau „Artefact“ in Aarau um. Dort nutzte er zwei große stillgelegte Fabrikhallen und ermöglichte 18 ortsspezifische Installationen. Über 20 Jahre begleitete er als Kurator die vom Künstler Erwin Wortelkamp initiierte Anlage „Im Tal“, eine Skulpturenlandschaft im nördlichen Westerwald, die wichtige Elemente aus der Geschichte der Gartenkunst mit der kleinteiligen Agrarlandschaft des Westerwalds und mit mittlerweile über 50 ortsspezifischen Installationen internationaler Künstler verschränkt.

Jörg van der Berg leitete unter anderen die Columbus Art Foundation in Ravensburg und wurde im Oktober 2006 Direktor der Kunsthalle Ravensburg / Columbus Art Foundation. Von 2013 bis 2016 war er für die Ausstellungen des Kunstvereins Friedrichshafen verantwortlich und arbeitete von 2016 bis 2018 als Kurator der Stiftung Federkiel in München. Im April 2017 beriefen ihn die Worpsweder Museen zum externen künstlerischen Leiter ihrer Aktivitäten im Rahmen des 800jährigen Jubiläums der Ortsgründung, im Januar 2018 übernahm Jörg van der Berg dann die künstlerische Leitung der Großen Kunstschau Worpswede.


13.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 13.04.2021

Manor-Kunstpreis Aarau für Dominic Michel

Manor-Kunstpreis Aarau für Dominic Michel

König Galerie nun auch in Seoul

König Galerie nun auch in Seoul

Jörg van den Berg leitet das Museum Morsbroich

Jörg van den Berg leitet das Museum Morsbroich

Stetten-Kunstpreis für Hannah Weinberger

Stetten-Kunstpreis für Hannah Weinberger

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2021
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce