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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Luisa Eugeni und Mattia Bonafini

Der Karin Hollweg Preis 2019 geht an Luisa Eugeni und Mattia Bonafini

Hollweg Preis für Mattia Bonafini und Luisa Eugeni

Heute Abend erhalten Mattia Bonafini und Luisa Eugeni in Bremen den Karin Hollweg Preis 2019. Die Hälfte des Preisgeldes von 15.000 Euro geht direkt an die beiden italienischen Künstler. Der übrige Teil ist für die Realisierung einer Ausstellung reserviert. Die Auszeichnung wird jährlich an Meisterschüler der Hochschule für Künste in Bremen vergeben. Mattia Bonifiani, Jahrgang 1980, hat dort Bildende Kunst bei Markus Löffler und Andree Korpys sowie elektroakustische Komposition bei Kilian Schwoon studiert. Luisa Eugeni, Jahrgang 1987, erwarb im vergangenen Jahr ihr Diplom in der Klasse Intermediale Fotografie bei Rosa Barba. Prämiert werden sie für ihre gemeinsame multimediale Oper „Das Stehende Sein“ – ein eindrückliches und alle Sinne ansprechendes Raumerlebnis, das Videoprojektionen, Musik und performative Elemente miteinander kombiniere, so die Preisrichter.



„Die multimediale Arbeit ‚Das Stehende Sein‘ zeichnet sich durch eine präzise formale Umsetzung und souveräne räumliche Inszenierung aus. Sound, Performance, Video und installative Elemente verbinden sich zu einem offenen Gesamtgefüge, das zur Partizipation der Betrachter einlädt. Die transdisziplinäre Kollaboration von Bonafini und Eugeni unterstreicht dabei eine besondere Qualität der Hochschule für Künste in Bremen, deren vielgestaltige Studiengänge solche grenzübergreifenden Werke möglich machen. ‚Das Stehende Sein‘ von Bonafini und Eugeni bezieht darüber hinaus auch die Geschichte des Raumes und die architektonische Situation vor Ort auf kluge Weise ein. Die Arbeit führt verschiedene Referenzpunkte fragmentarisch zusammen, ohne in ein Narrativ zu verfallen. Auf diese Art reflektiert sie formal wie inhaltlich überzeugend die Unmöglichkeit von Kommunikation“, heißt es weiter in der Begründung der zehnköpfigen Jury.

Die Preisverleihung findet im Rahmen Ausstellungseröffnung „¯\_(ツ)_/¯ Meisterschüler*innen der Hochschule für Künste Bremen. Karin Hollweg Preis 2019“ statt, die vom 25. Mai bis zum 11. August in der Weserburg zu sehen ist. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Weserburg – Museum für Moderne Kunst
Teerhof 20
D-28199 Bremen

Telefon: +49 (0)421 – 59 83 90
Telefax: +49 (0)421 – 50 52 47


24.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Plakat zur Ausstellung „Die Feiningers. Ein Familienbild am Bauhaus“

Plakat zur Ausstellung „Die Feiningers. Ein Familienbild am Bauhaus“

Die Feiningers versammeln sich in Quedlinburg

Der Quedlinburger Jurist und Bauhaus-Student Hermann Klumpp war ein enger Freund von Lyonel Feininger. Als Feininger 1937 in die USA zurückkehren musste, übergab er Klumpp ein umfangreiches Konvolut seiner Arbeiten. Dieser hielt sie verborgen und rettete sie vor der Vernichtung. Dieser Fundus wurde 1986 Anlass für die Gründung der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg. Viel zu wenig ist bekannt, dass der 1871 in New York geborene Künstler, der 1919 von Walter Gropius als „Meister der Formlehre“ ans Bauhaus in Weimar berufen wurde, Kopf einer viele Personen umfassenden Künstlerfamilie war. Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums thematisiert nun die Quedlinburger Feininger-Galerie den künstlerischen Aufbruch der Moderne am Beispiel der Familie Feininger.



Wegweisende Meisterwerke entspringen meist einem Milieu vielfältiger Einflüsse im persönlichen Umfeld. Über zwei Generationen hinweg macht das die Feininger-Sippe deutlich. Zunächst stieg Lyonel Feininger in Deutschland zu einem gefragten Karikaturisten auf. Die älteste Tochter aus erster Ehe, Lore Feininger, arbeitete nach dem Studium der Malerei und einer Ausbildung zur Porträtfotografin zeitlebens als Fotografin mit eigenem Studio in Berlin. 1908 ehelichte Lyonel Feininger die Kunststudentin Julia Berg. In engem Austausch mit ihr fand Lyonel 1907 zur Ölmalerei, während seine Frau Julia Feininger Aktstudien und Karikaturen für Magazine kreierte. Beider erster Sohn Andreas Feininger studierte unter anderem am Bauhaus und stieg nach seiner Übersiedlung nach New York 1939 zu einem Fotografen von Weltgeltung auf. Andreas’ Ehefrau Gertrud Wysse Hägg-Feininger war ebenfalls Bauhaus-Schülerin und arbeitete als Designerin in der Stockholmer Porzellanmanufaktur Gustavsberg sowie als Buchillustratorin für verschiedene Verlage.

Der zweitgeborene Sohn Laurence Feininger wirkte auf dem Feld der Musik als Komponist, Musikhistoriker und nach Übertritt zum katholischen Glauben als Mitarbeiter der Musikabteilung in der Vatikanischen Bibliothek. Auch der nächstgeborene Sohn Theodore Lux Feininger studierte am Bauhaus bei Oskar Schlemmer, Paul Klee, Wassily Kandinsky und László Moholy-Nagy und tat sich als Maler hervor. Von allen genannten Vertretern der Familie vereint die Ausstellung prägnante Arbeiten zusammen mit Bildern und Grafiken der Hauptperson Lyonel als eines wichtigen Vertreters der klassischen Moderne und verknüpft persönliche Familiengeschichte mit großer Kunstgeschichte.

Die Ausstellung „Die Feiningers. Ein Familienbild am Bauhaus“ läuft vom 25. Mai bis zum 2. September. Die Lyonel-Feininger-Galerie täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro; für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.

Lyonel-Feininger-Galerie – Museum für grafische Künste
Schlossberg 11
D-06484 Quedlinburg

Telefon: +49 (0)3946 – 689 593 80
Telefax: +49 (0)3946 – 689 593 824


24.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Guillaume Bruère, Porträt von Jeremy Huldi im Kunsthaus Zürich, 2018

Guillaume Bruère, Porträt von Jeremy Huldi im Kunsthaus Zürich, 2018

Guillaume Bruère in Zürich

Das Kunsthaus Zürich widmet ab heute Guillaume Bruère dessen erste Einzelausstellung in der Schweiz. Der französische Künstler ist ein obsessiver Zeichner, der sich zum einen häufig von Werken aus der Kunstgeschichte inspirieren lässt, zum anderen mit Vorliebe andere Menschen porträtiert. In den letzten Jahren war der Künstler wiederholt im Kunsthaus und im Schauspielhaus Zürich zu Gast. Das Kunsthaus zeigt nun rund 50 der ursprünglich über 200 Blätter, die dort zwischen 2012 und 2018 entstanden sind. Guillaume Bruère arbeitet schnell. Mit energiegeladenem, vibrierendem Strich schafft er in kürzester Zeit eine Vielzahl von Menschenbildern. Sein Stil erinnert dabei gelegentlich an Egon Schiele, aber auch an das zeichnerische Werk oder die frühen Gemälde Pablo Picassos.



Am liebsten zeichnet Bruère direkt in Museen und bedient sich der Gemälde bekannter Meister. Er war im Louvre, in der Alten Pinakothek in München, in der Berliner Gemäldegalerie und immer wieder im Kunsthaus Zürich. Das menschliche Gesicht und das Porträt spielen in seinem Schaffen eine zentrale Rolle. Für die Ausstellung schuf der Künstler neue, großformatige Porträts von Aufsichten, die im Kunsthaus arbeiten. Damit rückt er jene Menschen ins Rampenlicht, die zwar eine zentrale Rolle im Museum einnehmen, als Individuen jedoch meistens im Hintergrund bleiben. Die Zeichnungen entstanden letztes Jahr als öffentliche Kunstaktion am Tag der offenen Tür und während der Langen Nacht der Zürcher Museen.

Der 1976 in Frankreich geborene Guillaume Bruère hat an der École des Beaux-Arts in Nantes und an der École européenne supérieure de l’image in Poitiers studiert und ist als Maler, Zeichner, Performer und Bildhauer aktiv. Anfang des Jahres hat ihn die Conrad Ferdinand Meyer Stiftung mit ihrem Förderpreis 2019 ausgezeichnet, 2013 erhielt er den Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift, außerdem wurden ihm bereits zahlreiche europäische Nachwuchs-Stipendien zuerkannt. Bruère lebt und arbeitet in Berlin.

Die Ausstellung „Guillaume Bruère. Die Zürcher Zeichnungen“ ist vom 24. Mai bis zum 8. September zu sehen. Das Kunsthaus Zürich hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 16 Franken, ermäßigt 11 Franken; bis 16 Jahre ist er frei. Der Katalog aus dem Verlag Scheidegger & Spiess kostet 48 Franken.

Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
CH-8001 Zürich

Telefon: +41 (0)44 – 253 84 84
Telefax: +41 (0)44 – 253 84 33


24.05.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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News vom 24.05.2019

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