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Jonathan Meese, Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe), 2019

Jonathan Meese bei den Ausstellungsvorbereitungen in St. Petri in Lübeck

Jonathan Meese total in Lübeck

Mit einem umfassenden Projekt bespielt Jonathan Meese von diesem Wochenende die Stadt Lübeck. An fünf Orten will der Maler, Bildhauer, Grafiker, Performance-Künstler, Schriftsteller und Regisseur, der seine Kindheit und Jugend im nahen Ahrensburg verbracht hat, seine bisher umfangreichste Ausstellung realisieren. Ziel ist es, unter der Maxime „Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)“ die Hansestadt mit einer umfassenden Konzeption in ein Gesamtkunstwerk zu verwandeln. „Ich möchte ein Kunstspinnennetz über die Stadt spannen und mit der Kunst die Stadt überschreiben. Lübeck ist der Anfang, denn die Kunst wird letzten Endes Alles erobern“, so Meese. Das vollzieht er mit Retrospektiven seines Schaffens, Installationen, eigens entwickelten Arbeiten und Performances. Dabei will er auch in Lübeck das derzeitige gesellschaftliche System durch eine „Diktatur der Kunst“ ersetzen, um die Menschen von ideologisierenden Maßnahmen zu befreien, die sich derzeit in den vielfältigen Formen des Populismus widerspiegeln.



Jedem Ausstellungsort hat Jonathan Meese ein Motto zugeordnet. Den Auftakt bilden ab Sonntag die Kulturkirche St. Petri und das Günter Grass-Haus. Der Schwerpunkt liegt hier auf den Themen Heimat und Herkunft. So gibt Meese im Grass-Haus Einblick in die Lebensgeschichte seiner Familie. Seine Großmutter stammt wie Günter Grass aus Danzig, und seine Mutter Brigitte Meese verbrachte das Kriegsende ebenfalls dort. Dabei greift der Künstler unter dem Titel „Großvater / Gold“ das Werk von Grass mit seinen Helden als Reiz- und Referenzthema auf und gestaltet darum mit Schulheften, Bildern, Fotos, Texten, Skulpturen und Filmen, die aus seinem unerschöpflichen und zum Teil skurrilen Fundus stammen, einen intimen-biografischen Raum der Kunst.

Dem Begriff „Heimat“ steht in der St. Petri-Kirche unter der Überschrift „Großmutter / Macht“ im Mittelpunkt. Der individuelle regionale Bezug von Heimat mischt sich hier mit der weltweiten Migration und dem neu aufkeimenden Nationalismus in jüngster Zeit. Gerade die schwankende Bewertung in positiver und negativer Konnotation sowie die Unschärfe und Mehrdeutigkeit reizen hier Jonathan Meese besonders. Auch den religiösen Aspekt einer „Heim-Kehr zu Gott“ für den Menschen als Sinnsuche wird Meese aufgreifen. Es folgen dann ab Ende März die Kunsthalle St. Annen mit „Mutter / Evolution“ und die Overbeck-Gesellschaft mit „Vater / Liebe“. Am Abschluss steht Meeses Performance in der Kulturwerft Gollan am 7. Mai unter dem Schlagwort „Kind / Schlaf“.

Das Ausstellungsprojekt „Jonathan Meese – Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)“, das Oliver Zybok, Direktor der Overbeck-Gesellschaft, initiiert und kuratiert hat, beginnt am 17. Februar mit Eröffnungen in St. Petri und im Günter Grass-Haus. In St. Petri ist es bis zum 31. März bei freiem Eintritt täglich von 10 bis 16 Uhr zu sehen, im Grass-Haus bis zum 4. August zu sehen. Hier ist bis zum 31. März dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, danach täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist ebenfalls kostenlos.

St. Petri zu Lübeck
Petrikirchhof
D-23552 Lübeck

Telefon +49 (0)451 – 39 77 30

Günter Grass-Haus - Forum für Literatur und Bildende Kunst
Glockengießerstraße 21
D-23552 Lübeck

Telefon +49 (0)451 – 122 42 30
Telefax +49 (0)451 – 122 42 39


15.02.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Pier Francesco Cittadini, Stillleben mit einem Hasen, um 1650

Pier Francesco Cittadini, Stillleben mit einem Hasen, um 1650

Provenienzforschung in Dresden mit einem neuen alten Freund

In einer auf mehrere Sammlungsbereiche verteilten Sonderausstellung mit dem Titel „Kunstbesitz. Kunstverlust. Objekte und ihre Herkunft“ thematisieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihre Provenienzforschung. Im Studiolo des Residenzschlosses verdeutlicht eine Präsentation zum „Sonderauftrag Linz“, wie ausgehend von Dresden der NS-Kunstraub organisiert wurde. Weitere Stationen beschäftigen sich mit verschiedenen Entziehungskontexten, wie etwa der Enteignung des Adelsbesitzes nach 1945 in der sogenannten „Schlossbergung“, der Rückkehr von Kriegsverlusten oder dem staatlichen Entzug von Werken in der DDR. Vorgestellt werden etwa 60 Objekte und ihre Geschichten an unterschiedlichen Orten, darunter im Zwinger oder im Albertinum.



Im Rahmen der Schau wird am 18. Februar das „Stillleben mit einem Hasen“ von Pier Francesco Cittadini nach über 70 Jahren erstmals wieder öffentlich in Dresden gezeigt. Bei diesem Gemälde handelte es sich bis letzten Sommer um einen Kriegsverlust, der seit 1945 nicht mehr aufzufinden war. Das Jagdstillleben, das 1747 Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen erwarb, war in der Lost Art-Datenbank der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste verzeichnet. Im August 2018 wurden die Kunstsammlungen Dresden dann informiert, dass man das Bild vermutlich in georgischem Privatbesitz ausfindig gemacht habe. Wissenschaftler der Gemäldegalerie Alte Meister und des Georgischen Nationalmuseums konnten aufgrund von unverwechselbaren Altersspuren und Schäden sowie historischer Aufnahmen nachweisen, dass es sich um das vermisste Werk Cittadinis handelt. Nach Ende der Ausstellung kommt das Stillleben zunächst in die Werkstatt für Gemälderestaurierung, um es zu untersuchen und notwendige Sicherungen der Substanz vorzunehmen.

Die Ausstellung „Kunstbesitz. Kunstverlust. Objekte und ihre Herkunft“ läuft bis zum 25. März. Das Residenzschloss Dresden hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, für Besucher unter 17 Jahre ist er frei. Für die Ausstellungsstationen in der Porzellansammlung, der Gemäldegalerie Alte Meister und dem Albertinum gelten die Eintrittspreise und Öffnungszeiten der jeweiligen Häuser.

Residenzschloss Dresden
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 491 45 91
Telefax: +49 (0)351 – 491 45 99


15.02.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Sarah Cain, Now I’m going to tell you everything, 2017

Sarah Cain mit ihren Wandmalereien bei den Frieze Projects Los Angeles dabei sein

Frieze startet in L. A.

Heute startet in den Paramount Picture Studios in Los Angeles zum ersten Mal die Frieze Los Angeles. Mit über 70 teilnehmenden Galerien sowie einem umfangreichen Rahmenprogramm soll die Veranstaltung an die Erfolge der Frieze London und Frieze New York als bedeutende Fachmessen für zeitgenössische Kunst anknüpfen. Bei den Galerien setzen die Verantwortlichen auf ein gemischtes Portfolio: Eine Säule bilden internationale etablierte Häuser, neben Gagosian, David Zwirner und Hauser & Wirth sind auch Thaddaeus Ropac, Lisson Gallery, Pace Gallery, Jeffrey Deitch oder Kurimanzutto dabei. Aus Deutschland kommen unter anderem Esther Schipper, König und Sprüth Magers. Sie stehen Seite an Seite mit aufstrebenden lokalen Namen wie Kayne Griffin Corcoran, Château Shatto, Park View / Paul Soto, Night Gallery oder The Pit, die die jungen Stars der Kunstszene an der Westküste repräsentieren.



Die Messe hat zudem ein breites Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Dazu zählt beispielsweise die Reihe „Conversations on Patronage“, in der sich Künstler, Mäzene, Galeristen und Museumsleute vor Publikum über verschiedene Schwerpunktthemen wie „Art in the Age of AI and Synthetic Bio“ austauschen. Passend zum Ort sind auch zahlreiche Filmscreenings geplant, ergänzt um Konzerte und Performances. Zu sehen sind unter anderem Filme von Cécile B. Evans, Tala Madani oder Tom Sachs. In Kooperation mit dem britischen Label matchesfashion.com befasst sich eine eigene Veranstaltungsreihe ausschließlich mit den wechselseitigen Einflüssen von Kunst und Mode.

Branchenkenner äußerten sich skeptisch über die Erfolgschancen des neuen Projekts. Vor Frieze hatten bereits die FIAC oder die Paris Photo versucht, Ableger in Los Angeles zu etablieren, sind damit aber gescheitert. In Los Angeles gäbe es zwar viel Geld, aber kaum Bereitschaft in Kunst zu investieren. Victoria Siddall, Direktorin der Frieze-Messen, sieht das anders: „Los Angeles hat eine extrem reiche kulturelle Landschaft und beherbergt viele fantastische Museen, Galerien und Kunsthochschulen. Deswegen war es nach London und New York die perfekte Wahl.“

Die Frieze Los Angeles läuft vom 15. bis zum 17. Februar in den Paramount Studios.


Infos: www.frieze.com


15.02.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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News vom 15.02.2019

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