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Harald Krejci verstärkt das Team des Belvedere

Harald Krejci wird Chefkurator am Belvedere

Harald Krejci neuer Chefkurator im Belvedere

Harald Krejci wird neuer Chefkurator am Belvedere in Wien. Der Kunsthistoriker, der seit 2009 am Haus tätig ist, übernimmt den neu geschaffenen Posten zum 1. Mai. Damit wird er für sämtliche kuratorischen Belange vom Mittelalter bis zur Gegenwart im Belvedere zuständig sein. Das teilte Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere, in der vergangenen Woche mit. „Harald Krejci bringt die besten Voraussetzungen mit, um mich als Chefkurator zu unterstützen. Er ist ein exzellenter Kunsthistoriker, kennt das Haus und seine Strukturen, hat fundiertes Wissen über die Sammlung und ist sowohl lokal gut verankert als auch international breit vernetzt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und den intensiven Dialog“, lobte Rollig den neu ernannten Chefkurator.



Harald Krejci, geboren 1970 in Linz, studierte Kunstgeschichte in Augsburg und München. Er war wissenschaftlicher Leiter des Archivs der Kiesler Stiftung Wien und zeichnete für zahlreiche Ausstellungen zu Kunst und Architektur Friedrich Kieslers verantwortlich, so zum Beispiel im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main, im Drawing Center in New York oder im Guggenheim Museum in Venedig. Internationale Aufmerksamkeit erreichten seine Ausstellungen zum Wiener Kinetismus oder zum Frühwerk von Friedensreich Hundertwasser. Mit dem Projekt „Hagenbund – Ein europäisches Netzwerk der Moderne“ hat sich Krejci um die Erforschung der Wiener Moderne verdient gemacht. Im Belvedere hat er zahlreiche Ausstellungen realisiert, zuletzt „Günter Brus. Unruhe nach dem Sturm“ und „Rachel Whiteread“, im vergangenen Jahr die Schau „Franz West Artistclub“, die sich schwerpunktmäßig den performativen Ansätzen bei West widmete.

Seine neue Aufgabe sieht Krejci darin, die Formate des Ausstellens weiterzuentwickeln. „Ein Museum heute muss lebendig sein, für viele Gruppen der Gesellschaft anziehend wirken. Dabei geht es mir auch darum, die gängigen Pfade der Kunstgeschichte zu verlassen und immer wieder neue Sichtweisen auf die Kunst zu ermöglichen. Ein besonderes Anliegen ist mir, die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen österreichischer Künstlerinnen und Künstler mit internationalen Kunstentwicklungen zu thematisieren. Dies wird auch bei meiner zukünftigen Tätigkeit als Chefkurator ein wichtiger Zugang sein“, so Krejci.


23.04.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Helmuth Macke, Zwei Reiter im Park, 1914

Helmuth Macke, Zwei Reiter im Park, 1914

Helmuth Macke ist in Bonn angekommen

Der Expressionist Helmuth Macke steht in seinem Werkschaffen vielen Zeitgenossen keineswegs nach. Durch intensive satte Farbfassungen und teils dramatisch gesteigerte Linienführungen vermitteln seine Bilder eine ungeahnte Ausdrucksstärke, der sich auch bedeutende Kollegen verschrieben hatten. Dazu gehört zu allererst sein Vetter August Macke, aber auch Meister wie Hermann Max Pechstein, Alexej von Jawlensky, Erich Heckel, Franz Marc, Hans Thuar oder Gabriele Münter, in deren Umfeld Helmuth Macke verkehrte. Geboren in Krefeld am 29. Juni 1891 und ertrunken im Bodensee am 8. September 1936, bot sich das doppelte Jubiläum aus 125. Geburtstag und 80. Todestag an, Helmuth Macke mit einer Ausstellungstournee wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Dabei versuchten die Initiatoren, einzelne Stationen im Leben des Künstlers mit unterschiedlichen Schwerpunkten einzubeziehen. Nach dem Auftakt in Konstanz vor zwei Jahren endet nun die Rundreise im Bonner August Macke Haus. „Helmuth Macke. Im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden“ vereint insgesamt rund 100 Bilder.



Die Kunst von Helmuth Macke bettet sich in den generellen Duktus der Zeit ein, nicht ohne einen eigenen Charakter zu entfalten. Nach dem Schulabbruch studierte er an der Krefelder Kunstgewerbeschule bei Jan Thorn Prikker, dessen Einfluss sich ebenso auswirkte wie der enge Austausch mit seinem Kommilitonen Heinrich Campendonk oder seinem Vetter August. Die Landschaften, Porträts und Stillleben sind schon in der Frühphase experimentell angelegt und entwickeln während seines Aufenthaltes am Tegernsee ab 1909 ein spannungsvolles Leuchten und perspektivische Verzerrungen.

Nachdem er hier den Beginn des Blauen Reiters miterlebt hatte, tauchte Helmuth Macke ab 1912 von Berlin aus in das Umfeld der Brücke-Künstler ein, was Themen und stilistische Handschrift erkennbar spiegeln. Ende 1913 musste er in den Krieg ziehen. Die Malerei der 1920er und 1930er Jahre steht deutlich unter den Vorzeichen der Kriegserlebnisse. Der Malstil nimmt stark lyrisch-sachliche Züge an. 1933 nahm er in der Alten Mühle in Hemmenhofen am Bodensee Quartier. Die letzte Phase kennzeichnen zarte Landschaftsbilder und melancholische Stillleben. Viele seiner Werke wurden als entartet beschlagnahmt und im Krieg zerstört. Die instruktiv angelegte Schau ist nach der Eröffnungsausstellung das zweite Highlight im August Macke Haus. Bereits 17.000 Besucher in den ersten drei Monaten nach der Wiedereröffnung sprechen für sich.

Die Ausstellung „Helmuth Macke. Im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden“ ist bis zum 17. Juni zu besichtigen. Das August Macke Haus hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 13 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9,50 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Ausstellungskatalog kostet im Museum 25 Euro.

Museum August Macke Haus
Hochstadenring 36
D-53119 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 65 55 31
Telefax: +49 (0)228 – 69 15 50


23.04.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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KunstSalon-Fotografiepreis 2018 für Johannes Post

Der neue KunstSalon-Fotografiepreis geht an Johannes Post

Johannes Post erhält neuen Fotopreis

Johannes Post ist Träger des ersten KunstSalon-Fotografiepreises. Auf Vorschlag von Beate Gütschow, Professorin für künstlerische Fotografie an der Kunsthochschule für Medien Köln, hat der 1983 in Neuss geborene Künstler die neue, mit 5.000 Euro dotierte Förderung erhalten. Johannes Post zeige in seinen Fotografien die Dinge des täglichen Lebens in neuen Zusammenhängen und besteche durch Reduktion, konzeptionelle Klarheit und subtile Ironie, so die Mitteilung des KunstSalons e.V. „Methoden der Fragmentierung dienen der Justierung, die andere Dinge zum Vorschein bringen, und es entstehen Bilder, die in der Realität nicht zu finden sind“, heißt es in der Begründung weiter.



Johannes Post studierte von 2004 bis 2011 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und schloss daran bis 2015 ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln bei Beate Gütschow an. Bereits 2010 erhielt er den Kunstförderpreis der Stadt Neuss, im Jahr 2014 das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW und den Spiridon-Neven-DuMont-Preis. Außerdem nahm er 2011/12 an der renommierten Nachwuchsausstellung „Gute Aussichten“ teil.

Der Kölner Verein KunstSalon erweitert mit der neuen Auszeichnung sein Programm zur Unterstützung des künstlerischen Nachwuchses. Der Fotografiepreis soll den Start in die künstlerische Karriere etwa für Ateliermiete, Ausstellungen, Publikationen oder technische Ausrüstung erleichtern. Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch einen Mentor, in diesem Jahr durch Beate Gütschow. Stifter des Preises ist Fotosammlerpaar Ulla und Kurt Bartenbach, das mit der Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur in Köln heuer auch erstmals den August-Sander-Preis für Porträtfotografie ausgelobt hat.


23.04.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 23.04.2018

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