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Tänzerin / Franz von  Stuck

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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

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Büste einer römischen Göttin, Rom, 16. Jahrhundert

Büste einer römischen Göttin, Rom, 16. Jahrhundert

Neue Antiquitätenmesse in Brüssel

In Brüssel beginnt morgen die neue Antiquitätenmesse „Select Art Fair“ in den Räumen des privaten Männerclubs „Cercle Royal Gaulois Artistique et Littéraire“. Ungefähr zehn belgische Galerien, die alle Mitglieder der Chambre Royale des Antiquaires de Belgique sind, wie die Kyoto Gallery im Château d’Acoz in Wallonien, Epoque Fine Jewels aus Kortrijk oder das Brüsseler Maison Lemaire, werden neben Gemälden und Zeichnungen auch Skulpturen, Keramiken, Schmuck, Möbel und weitere Sammlerstücke präsentieren.



Die Brüsseler Galerie Desmet wartet mit der römischen Büste einer Göttin aus dem 16. Jahrhundert auf. Die in weißbraunem Marmor gehauene Arbeit besticht mit einem fein ausgearbeiteten Gesicht, das eine detailreiche lockige Hochsteckfrisur rahmt. Das antikisch anmutende Gewand zieren an Leder oder Metall erinnernde Aufsätze. Die auf die Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts ausgerichtete Boon Gallery aus Knokke wartet mit der Gouache „Die Börse in Brüssel“ des Malers Fernand Toussaint von 1901 auf. Auf der sommerlichen Straße sind neben eleganten Herren und Damen ebenso eine Pferdekutsche und leuchtend grüne Straßenbahn zu sehen. Die einzige nicht-belgische Teilnehmerin ist die französische Galerie Berger. Mit einem Schwerpunkt auf das 18. Jahrhundert besticht sie mit einem reich dekorierten kleinen Bureau Mazarin in Boulle-Marketerie.

Die „Select Art Fair“ läuft vom 28. April bis zum 1. Mai im Gebäude des „Cercle Royal Gaulois Artistique et Littéraire“ in Brüssel. Der Club ist an diesen Tagen von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Cercle Royal Gaulois Artistique et Littéraire
Rue de la Loi, 5
BE-1000 Brüssel


27.04.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Frauke Dannert

Frauke Dannert erhält den Brachum Kunstpreis 2017

Brachum Kunstpreis für Frauke Dannert

Frauke Dannert erhält den zum zweiten Mal verliehenen Brachum Kunstpreis der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Die 37jährige konnte sich gegen 23 Kollegen durchsetzen und darf sich nun über 12.500 Euro für ein Projekt im öffentlichen Raum der ostwestfälischen Stadt freuen. Dieses wird sie nach der Preisverleihung am 19. Mai in Angriff nehmen. Dannert konzentriert sich hauptsächlich auf die Form der Collage. In ihren Installationen kombiniert sie Projektionen, Wand- und Bodenarbeiten miteinander, die Dank der fotografischen Wiedergabe architektonischer Fragmente in einem Raum erlebbar machen. Frauke Dannert studierte von 2001 bis 2010 an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf, unter anderem bei Thomas Grünfeld, und danach am Goldsmiths College in London. Ihr Werk ist mit mehreren Stipendien und Ehrungen ausgezeichnet worden, ihre Arbeiten waren unter anderem im Kunstmuseum Luzern und dem Museum Kunst Palast in Düsseldorf und zu sehen.



Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat mit Unterstützung der Regionalen Kulturstiftung 2014 erstmalig den Brachum Kunstpreis als Förderpreis für vielversprechende Nachwuchskünstler ausgelobt. Er richtet sich an in Deutschland lebende Künstlerinnen und Künstler im Bereich der zeitgenössischen Kunst, die am Beginn ihrer Laufbahn stehen und bereits herausragende künstlerische Leistungen erbracht haben. Sie dürfen nicht älter als 40 Jahre sein und sollen sich in ihrem Werk mit dem Thema „Architektur“ auseinandersetzen. Die Förderung wird im dreijährigen Turnus vergeben und erinnert an den Renaissance-Baumeisters Laurenz von Brachum, der die letzten Jahre seines Lebens in Rheda-Wiedenbrück verbrachte. Der erste Preisträger war der Bildhauer Christian Odzuck.

Die diesjährige Jury stand unter dem Vorsitz von Roland Nachtigäller, dem Künstlerischen Direktor des Museum Marta in Herford. Weitere Mitglieder waren der Architekt Christian Heuchel, Melanie Körkemeier, Kuratorin und künstlerische Leiterin der Werkstatt Bleichhäuschen in Rheda-Wiedenbrück, die Künstlerin Isa Melsheimer, Friederike Wappler, Wissenschaftliche Leiterin der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, und Johannes Wohnseifer, Dozent für Malerei und Skulptur an der Kunsthochschule für Medien in Köln.


27.04.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Ida Ekblads künstlerische Freiheit siegt in Hamburg

Die norwegische Künstlerin Ida Ekblad und das Kunsthaus Hamburg dürfen sich über einen juristischen Sieg gegen Oliver Reichert, Geschäftsführer von Birkenstock, freuen. Das Landesgericht Hamburg beschloss, dass Ekblads Einsatz eines modifizierten Werbefotos mit Reicherts sechsjähriger Tochter die Persönlichkeitsrechte des Mädchens entgegen der Klage der Eltern nicht verletze. Das Gericht teilte mit: Da das Bild als massenmediale Werbung auch in Film und auf Instagram mit Einverständnis der Familie Reichert verbreitet war, müssen die Kläger akzeptieren, dass das Bild von Anderen weiter verwendet werde. Ebenso wie die Eltern des Kindermodells daran scheiterten, die Persönlichkeitsrechte vor Gericht gegen die künstlerische Freiheit Ekblads durchzusetzen, konnte auch der Fotograf des Werbefotos, Anders Overgaard, seine Ansprüche auf die Verletzung des Urheberrechts nicht geltend nachten. Overgaards Anliegen gegen die Künstlerin und das Kunsthaus wurde ebenfalls vom Gericht abgewehrt, wobei der Fotograf ankündigte, in Berufung zu gehen.



Im Februar eröffnete das Kunsthaus Hamburg eine Ausstellung zu Ida Ekblad. Darin hatte die Künstlerin das von Reichert kritisierte Foto in wiederholten Ausschnitten in ihre eigene Arbeit integriert. Das Gesicht der Tochter fand Ekblad in einer Werbekampagne des Schuhherstellers Birkenstock. Die Norwegerin fügte unter dem ausgeschnittenen lachenden Gesicht des blonden Mädchens den Schriftzug ihres Nachnamens hinzu, da sie die Ähnlichkeit mit ihrer eigenen Person faszinierte. Das auf die Wand tapezierte Bild musste laut gerichtlicher Verfügung Mitte März abgenommen werden. Hierfür war das kurzzeitige Schließen der Schau notwendig, damit Ida Ekblad das Motiv mit ihrem persönlichem Kinderfoto überkleben konnte. Danach lief die Ausstellung wie geplant bis zum 26. März. Laut Kunsthaus Hamburg teilte das Gericht nachträglich mit, dass die einstweilige Verfügung von Mitte März nicht genehmigt worden wäre, wenn dem Gericht die Information vorgelegen hätte, dass es sich bei dem fraglichen Kinderbild um ein Werbefoto handelt.


27.04.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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News vom 27.04.2017

Neue Antiquitätenmesse in Brüssel

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Brachum Kunstpreis für Frauke Dannert

Brachum Kunstpreis für Frauke Dannert

Ida Ekblads künstlerische Freiheit siegt in Hamburg

Neue Messe „Paper Positions“ beginnt in Berlin

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