Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 28.10.2017 Auktion 47

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Peter Vogel, Schwerelos, 2004

Peter Vogel, Schwerelos, 2004

Oberrheinischer Kunstpreis posthum für Peter Vogel

In diesem Jahr geht der Oberrheinische Kunstpreis an Peter Vogel. Doch der 1937 in Freiburg im Breisgau geborene Klang- und Elektronikkünstler kann die Auszeichnung am kommenden Sonntag nicht selbst entgegennehmen. Wenige Tage nach der Bekanntgabe der Preisverleihung ist Peter Vogel am 8. Mai im Alter von 80 Jahren in seiner Heimatstadt verstorben. Mit seinen interaktiven Klang- und Lichtobjekten, seinen elektronischen Bewegungsobjekten, „Zwitschermaschinen“, Flügelobjekten, seinen großen elektronischen Orchestern, Klangtürmen und Klangwänden, seinen Klang- und Tanzperformances galt Peter Vogel in der internationalen Kunstszene als einer der herausragenden Pioniere der elektronischen Klangkunst, teilte die Stadt Offenburg mit, die den Preis gemeinsam mit Förderkreis Kunst + Kultur e.V. vergibt.



Der außergewöhnliche Künstler und Forscher habe seit den späten 1960er Jahren der Szene der Electronic Arts starke Impulse gegeben und sei zugleich mit seinem beständigen Wirken in der Oberrheinregion tief verwurzelt geblieben. Trotz des unerwarteten Todes werde Peter Vogel mit einer umfassenden Retrospektive in Offenburg gewürdigt, die der Nachwelt die vielfältigen Beziehungen seines Gesamtwerks zur Entwicklung der elektronischen und digitalen Klangkunst erschließen soll, so Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner.

In seinem Schaffen bewegte sich Peter Vogel, der seit den frühen 1950er Jahren zunächst mit selbstgebautem Tonbandgerät Klangcollagen erzeugte, zwischen Kunst, Philosophie und Neurophysiologie. Wichtig war ihm dabei stets die Interaktion mit dem Betrachter. Seine aus elektronischen Bauteilen bestehenden Skulpturen, Wandobjekte und Installationen reagieren auf Bewegungen und Schallimpulse des Betrachters, der dadurch zum Mitspieler wird. Für sein Schaffen hat Peter Vogel 2004 den Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg erhalten, 2006 war er Ehrenpreisträger des deutschen Klangkunstpreises des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl.

Der Oberrheinische Kunstpreis wird heuer zum dritten Mal für herausragende künstlerische Leistungen vergeben. Die mit 10.000 Euro Auszeichnung betont die trinationale Nachbarschaft und geht im dreijährigen Turnus an Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Erste Preisträgerin war im Jahr 2011 die Karlsruher Professorin Corinne Wasmuth, 2014 folgte die Schweizer Malerin Miriam Cahn.


20.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Neues Digitalisierungsprojekt für das Kunstmuseum Basel

Das Kunstmuseum Basel startet zusammen mit dem Schweizer Versicherungskonzern Helvetia ein neues Digitalisierungsprojekt, das den Bestand des Kupferstichkabinetts einem breiten Publikum zugänglich machen soll. In den nächsten drei Jahren rekatalogisieren und digitalisieren Forscher die 3.000 ausgewählten Zeichnungen von europäischen Alten Meistern des 15. bis 17. Jahrhunderts und stellen die Ergebnisse nach und nach online zur Verfügung. Somit werden die wichtigsten Bestände der bedeutenden Sammlung dem Kunstpublikum, der Forschung und vor allem den nächsten Generationen offen stehen. Zudem bieten die Digitalisate dem Museum neue Darstellungs- und Veröffentlichungsmöglichkeiten, da vor allem die lichtempfindlichen Zeichnungen nicht ausgestellt werden konnten. Bei der Kooperation mit Helvetia Versicherungen handelt es sich bereits um das vierte Projekt dieser Art. Mit dem Kirchner Museum Davos, dem Kunstmuseum Luzern und dem Kunstmuseum Bern arbeitet die schweizerische Versicherungsgesellschaft bereits zusammen.




20.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Tobias Dostal, Kopfkino, 2017

Tobias Dostal, Kopfkino, 2017

Tobias Dostal in Oldenburg

Als diesjähriger Träger des 20.000 Euro dotierten Horst-Janssen-Grafikpreises eröffnet der Berliner Tobias Dostal an diesem Samstag seine Präsentation im Horst-Janssen-Museum in Oldenburg. Die Einzelausstellung zeigt seine neuesten Tuschzeichnungen und erstmals fantasievolle Ritzungen auf Acrylglas. Für diese sägt Dostal zunächst die Figuren aus und ritzt anschließend die verschlungenen Binnenzeichnungen auf das durchsichtige Material. Um eine sich drehende Stange montiert, ergeben sich im LED-Licht kurze Folgen von bewegten Bildern, mit denen der 34jährige wundervolle und zugleich kuriose Geschichten erzählt. So werfen Zaubererhände kleine Figuren in die Luft und lassen sie anschließend unter einem Hut verschwinden. Eine originelle Verwandlung vollziehen auch die eleganten Frauenbeine, die zu Tentakeln von Quallen werden, die wiederum Fischer genüsslich verspeisen.



Das hat auch die Museumsleiterin Jutta Moster-Hoos beeindruckt: „Die Erweiterung der Zeichnung mit Hilfe von eigens gebauten Apparaturen zu filmischen Sequenzen geschieht auf analoge Art und Weise und beschert dem Betrachter nicht nur eine sinnliche Illusion, sondern auch Einblicke in die teilweise archaische Fertigung.“ 1982 in Bad Hersfeld geboren, studierte Tobias Dostal von 2004 bis 2011 Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Als Assistent begleitete er dort Christoph Schlingensief, seinen Lehrer für Analogfilm, bei dessen filmischen und theatralen Projekten. Für seine eigenen Arbeiten bilden vor allem der frühe Film und die „expanded cinema“-Bewegung der 1960er und 1970er Jahre wichtige Bezugspunkte. Das Magische seiner Arbeiten kommt jedoch von seiner Liebe für die Zauberkunst, deren Tricks und Illusionen er selbst ausübt und deutlichen Einfluss auf die animierten Lichtbilder haben.

Die Ausstellung „Tobias Dostal – 6. Horst-Janssen-Grafikpreisträger der Claus Hüppe-Stiftung“ läuft vom 22. Oktober bis zum 14. Januar 2018. Das Horst-Janssen-Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bliebt an Heiligabend, erstem Weihnachtstag und Silvester. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Begleitend erscheint ein Katalog für 19 Euro.

Horst-Janssen-Museum Oldenburg
Am Stadtmuseum 4-8
D-26121 Oldenburg

Telefon: +49 (0)441 – 235 28 91
Telefax: +49 (0)441 – 235 33 50


20.10.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthandel Hubertus Hoffschild - Affordable Art Fair

Kunsthandel Hubertus Hoffschild auf der AAF in Hamburg
Kunsthandel Hubertus Hoffschild





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce