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Museum Nienburg

Museumspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung 2018 für das Museum Nienburg

Museumspreis für Nienburg

Das Museum Nienburg erhält in diesem Jahr den Museumspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Die Institution darf sich nun über ein Preisgeld von 15.000 Euro freuen, das sie projekt- und zweckgebunden einsetzten muss. Im Fokus der achtköpfigen Jury standen in diesem Jahr Museen in Vereinsträgerschaft. Das Nienburger Haus werde als besonders herausragendes und erfolgreiches Beispiel eines vereinsgeführten Museums ausgezeichnet, heißt es in der Begründung. Mit dem Preis will die Jury vor allem die nachhaltige und sich gleichzeitig den wandelnden Erfordernissen der Zeit stellende Trägerschaft des Museums betonen, die im Zusammenspiel mit der professionellen Museumsleitung ein die Besucher ansprechendes, wissenschaftlich gut fundiertes, vermittlungsstarkes und in der Region hervorragend vernetztes Haus hervorgebracht hat.



Das Museum Nienburg zeigt in einem Ensemble von denkmalgeschützten Häusern und Anlagen die Regionalgeschichte des Mittelweserraums und der Territorien der ehemaligen Grafschaften Hoya, Diepholz und Wölpe. Das Museum umfasst den Freesenhof, einen Burgmannshof aus dem 16. Jahrhundert, das Quaet-Faslem-Haus, eine klassizistische Villa in einem Biedermeiergarten, das Niedersächsische Spargelmuseum in einem Hallenhaus des 17. Jahrhunderts, ein Lapidarium mit behauenen Wesersandsteine aus acht Jahrhunderten, ein Hügelgräberfeld sowie eine Bibliothek, ein Bildarchiv und eine Studiensammlung. Träger des Museums ist ein rund 700 Mitglieder zählender Verein, in dem Stadt und Landkreis ebenfalls als Mitglieder sind und die Grundsicherung des Museums fast vollständig übernehmen.

Mit dem Museumspreis zeichnet die Niedersächsische Sparkassenstiftung seit 1992 alle zwei Jahre, seit 2017 jährlich Museen in Niedersachsen aus, die Vorbildliches auf dem Feld der Museumsarbeit leisten und mit ihrer Arbeit anderen Einrichtungen als beispielhaft vorgestellt werden können. Der Preisträger wird auf Juryvorschlag bestimmt. Dabei kann die Jury frei entscheiden, welche Aspekte der musealen Arbeit sie hervorheben will. In diesem Jahr gehörten ihr Anja Dauschek, Direktorin der Stiftung Historische Museen Hamburg, Martin Eberle, Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung, Eckart Köhne, Direktor des Badischen Landesmuseums Karlsruhe und Präsident des Deutschen Museumsbunds, Jenny Sarrazin, Direktorin von Windstärke 10 – Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven, Sabine Schormann, Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Frauke von der Haar, Direktorin des Focke-Museums Bremen und stellvertretende Vorsitzende des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen, sowie Rolf Wiese an, Vorsitzender des Museumsverbands für Niedersachsen und Bremen e.V. Die Preisvergabe an das Museum Nienburg findet im Herbst statt.


10.08.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Bernard Voïta, Melencolia V (Barthélemy B.), 2014

Bernard Voïta, Melencolia V (Barthélemy B.), 2014

Bernard Voïta im Kunstmuseum Solothurn

Nachdem Bernard Voïta seine Kunst rund um das Grundthema von Raum, Fläche und Illusion in den 1990er Jahren regelmäßig in Einzelausstellung präsentieren konnte, wurde es etwas ruhig um den 1960 am Genfer See geborenen Schweizer. Ab dem Wochenende macht nun das Kunstmuseum Solothurn auf den in Brüssel lebenden Fotografen, Bildhauer und Installationskünstler aufmerksam. Die Schau „recto verso“ versammelt aktuelle Arbeiten, gibt mit ausgesuchten Exponate früherer Jahrzehnte aber auch einen Überblick über das Werk eines der „bedeutendsten Schweizer Künstlern seiner Generation“, so Kurator Christoph Vögele. In den bald 30 Jahren seit seinem frühen Erfolg habe Voïta mit derselben Verbindung von Ernst und Witz, Nachdenklichkeit und Sinnlichkeit sein Schaffen weiterentwickelt und mit dem Einbezug dreidimensionaler Werke verdichtet, so Vögele weiter.



Bernard Voïta hat von 1981 bis 1986 an der Ecole supérieure d’art visuel in Genf studiert, wo Chérif und Silvie Defraoui sein reflektiertes Denken und Arbeiten geprägt haben. Neben der kritischen Befragung der Gegenwart war die Auseinandersetzung mit den gewählten Medien zentral: Wie verbindet sich die Form mit dem jeweiligen Inhalt? Als Fotograf nimmt Voïta sein Instrument, die Kamera, beim Namen: Mit seinen Arbeiten zum Begriff „Camera“, italienisch für „Zimmer“, erinnert er nicht nur an den tatsächlichen Raum, den das Gehäuse einer Kamera umschließt, sondern auch an die räumliche Illusion, die die Fotografie auf einer Fläche erzeugt. So hat Voïta den ersten Ausstellungssaal zu einer „Camera“ umgebaut. Indem er den Raum abdunkelt und die Neonröhren von der Decke auf den Boden verlegt, leuchtet er die „Kammer“ nach oben aus. Darin wird nicht nur an die von Roland Barthes geprägte Fotografie-Metapher der „hellen Kammer“ erinnert, sondern durch die Umkehr von Oben und Unten auch auf den Ausstellungstitel „recto verso“ hingewiesen.

Voïta treibt sein Spiel mit den Realitätsebenen und Dimensionen auch in der seit 2014 entstehenden Fotoserie „Melencolia“ fort. Die Bilder von aufgesplitterten Innenräumen scheint er digital am Computer bearbeitet zu haben; in Wahrheit aber handelt es sich um analoge Aufnahmen von raffiniert gebauten „Architekturen“ in seinem Atelier. Zu den verblüffendsten Zwitterwesen zwischen Bild und Skulptur gehören seine „Jalousies“ von 2017. Mit der Wand verbunden, können die Innenteile der Metallobjekte aufgefaltet und gestellt werden. Hier hat Bernard Voïta seine langjährige Beschäftigung mit den verschiedenen Dimensionen auf den Punkt gebracht: Erscheinen die Werke im geschlossenen Zustand wie zweidimensionale Bilder, treten sie uns im geöffneten Zustand als dreidimensionale Figuren entgegen.

Die Ausstellung „Bernard Voïta: recto verso“ läuft vom 11. August bis zum 21. Oktober. Das Kunstmuseum Solothurn hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 Uhr an geöffnet. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten. Der Ausstellungskatalog aus dem Verlag für moderne Kunst Wien kostet 44 Franken.

Kunstmuseum Solothurn
Werkhofstraße 30
CH-4500 Solothurn

Telefon: +41 (0)32 – 624 40 00
Telefon: +41 (0)32 – 622 50 01


10.08.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Oldenburger Medienkunststipendien vergeben

Petra Bauer, Zach Blas und Daniel Jacoby erhalten in diesem Jahr jeweils eines der drei sechsmonatigen und mit 10.000 Euro dotierten Arbeitsstipendien, die jährlich vom Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Oldenburg und der Stiftung Niedersachsen ausgelobt werden. Ihre Exposés setzten sich gegen die von 354 internationalen Mitbewerbern durch. Insgesamt verfolgten viele der eingereichten Beiträge ähnliche Fragestellungen. Die drei prämierten Stipendienprojekte thematisieren Sex und Drogenkonsum als Aktivitäten, die in den vergangenen Jahren grundlegend verdinglicht und kommerzialisiert wurden, und alle drei nutzen Artefakte oder Personen der jüngeren Vergangenheit als eine Art Brennglas, um unsere gegenwärtigen Verhältnisse zu interpretieren.



Studiert hat Daniel Jacoby in Barcelona, Frankfurt und Maastricht. Der 1985 in Lima geborene Peruaner kann nun das Projekt „The Expression of an Egg“ umsetzen. Es soll sich dem künstlerisch bisher kaum reflektierten Industriezweig des Webcamming im Sexgeschäft widmen. Als Zugang wählt Jacoby die Form eines experimentellen Dokumentarfilms mit fiktionalem Subtext, der von realen Web-Performern in ihren eigenen Räumen gespielt werden soll. Der Film thematisiert dabei vor allem den Widerspruch von Unabhängigkeit im Gegensatz zu Selbstausbeutung, Missbrauch, Ungerechtigkeit und Sexismus, mit dem isolierte Webcam-Sex-Performerinnen und Performer in ihrer Existenz als Einzelunternehmer zu kämpfen haben.

Zach Blas bewarb sich mit Plänen für die immersive Filminstallation „The Doors“. Seine Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das Silicon Valley Magie, Mystizismus, Drogen, Religionen und Kulte aneignet, um die Vision einer techno-utopischen Welt zu erzeugen. Im Mittelpunkt von „The Doors“ stehen Nootropika, sogenannte Smart Drugs, die bei der Tech-Elite zur Steigerung der kognitiven Fähigkeiten außerordentlich beliebt sind. Der Künstler und Autor wurde 1981 in Point Pleasant in West Virginia geboren und studierte in Boston, Chicago, Los Angeles und in Durham. Er lehrt derzeit am Department of Visual Cultures am Goldsmiths-College der Universität London.

Petra Bauer wurde 1970 in Schweden geboren und studierte in Stockholm und Malmö. Die Professorin der Königlichen Kunsthochschule reichte das Projekt „Looking for Jeanne“ ein. Darin plant sie eine an die veränderte Gesellschaft und Kunst der heutigen Zeit angepasste Neuauflage des Kultfilms „Jeanne Dielman, 23, quai du Commerce, 1080 Bruxelles“ von Chantal Akerman aus dem Jahr 1975. Die Jeanne im Original war eine Frau im Spannungsfeld ihrer kollidierenden Rollen als Hausfrau, Mutter und Sexarbeiterin. Mit schottischen Sexarbeiterinnen will Bauer nach einer Jeanne Dielman von heute suchen, deren Leben immer noch von Genderrollen eingeschränkt wird, aber durch die globale neoliberale Ordnung verändert wurde.


10.08.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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