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Piero Masztalerz

Piero Masztalerz hat mit seiner Replik auf die Klimaschutzdebatte den Deutschen Cartoonpreis gewonnen

Deutscher Cartoonpreis für Piero Masztalerz

Der Hamburger Zeichner und Texter Piero Masztalerz hat auf der Frankfurter Buchmesse den Deutschen Cartoonpreis erhalten. Der 49jährige wurde bereits 2011 mit der Auszeichnung geehrt. Sein diesjähriges Gewinnerbild zeigt ein Flugzeug, an dem ein Geländewagen hängt, und zwei Jugendliche auf der Straße, die feststellen, dass das große Auto dem Vater eines der Jugendlichen gehört. Der mit absurdem Witz thematisierte Klimawandel überzeugte die Jury, die Masztalerz vor Petra Kaster und Hannes Richert platzierte. Der gemeinsam von der Buchmesse und dem Lappan Verlag in Oldenburg vergebene Cartoonpreis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Der Sieger erhält 3.000 Euro, der Zweitplatzierte 2.000 Euro und der Drittplatzierte 1.000 Euro.



Die drei Preisträger setzten sich gegen mehr als 3.000 eingesandte Cartoons von 238 Zeichnern durch. Die Herausgeber der Reihe „Beste Bilder – Cartoons des Jahres“ trafen eine Auswahl von 77 Künstlern mit 279 Arbeiten für das Buch „Beste Bilder 10“. Auf Grundlage dieses Buches bestimmte die sechsköpfige Jury die drei Gewinner. Das diesjährige Preisgremium setzte sich zusammen aus Hendrik Hellige, dem Director Business Development Visual Culture & Kinder- und Jugendbuch der Frankfurter Buchmesse, Dieter Schwalm und Antje Haubner, den Verantwortlichen für das Programm des Lappan Verlages, Martin Sonntag, dem Leiter der Caricatura in Kassel, Wolfgang Kleinert, dem Chef der Berliner Cartoonfabrik, und Rolf Dieckmann, dem ehemaligen Humorchef der Zeitschrift „Stern“.


22.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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Théophile Alexandre Steinlen, Ambassadeurs: Yvette Guilbert, 1894

Théophile Alexandre Steinlen, Ambassadeurs: Yvette Guilbert, 1894

Toulouse-Lautrec und der Montmartre in Linz

Die Landesgalerie in Linz präsentiert aktuell die Schau „La Bohème“, die sich Henri de Toulouse-Lautrec, seinen Pariser Kollegen und dem Leben am Montmartre widmet. Die Plakate des Pariser Fin de Siècle begeisterten das Publikum so sehr, dass der damalige Plakatwahn als „affichomanie“ bezeichnet wurde. Künstler schufen ausdrucksstarke Lithografien für Tanzlokale, Veranstaltungen, Ausstellungen und diverse Produkte. Henri de Toulouse-Lautrec sticht mit seinen modernen Themen wie Bordellen, Tanzlokale oder dem Zirkus heraus. Die Schau zeigt eine Vielfalt seiner Originalgrafiken und stellt sie den Arbeiten seiner Vorgänger und Zeitgenossen gegenüber, darunter Alphonse Mucha, Firmin Bouisset, Théophile Alexandre Steinlen, Henri-Gustave Jossot, Pierre Bonnard, Gaston Noury, Eugène Samuel Grasset und Félix Vallotton. Hierbei ordnen die Themengebiete „Chanson & Cancan“, „Theater & Oper“, „Zirkus & Cabaret“, „Verführerinnen & Vorreiterinnen“, „Werbung & Reklame“ sowie „Novellen & Journale“ die Ausstellung. Fotos, Grafiken und Postkarten vermitteln zudem das Lebensgefühl der Belle Époque.



Paris galt um 1900 mit seinen zahlreichen Etablissements rund um den Montmartre als Hauptstadt des Vergnügens. Erst 1860 wurde der noch dörflich geprägte Vorort ins Pariser Stadtgebiet eingegliedert. Im oberen Teil, der „Butte“ – zu Deutsch „Hügelchen“, mit seinen Windmühlen und Bauernhäusern, gab es noch keine moderne Gasbeleuchtung, die Straßen waren steil und eng, sodass weder Müllabfuhr noch Kanalisation funktionierten. Kriminalität und Zuhälterei waren weit verbreitet. Jedoch waren die Mieten so gering, dass sich ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts über 500 Künstler dort ansiedelten und Nachtleben blühte.

1899 hielt Toulouse-Lautrec die erfolgreiche Cancan-Tänzerin Jane Avril des Moulin Rouge in einer exaltierten C-förmigen Pose fest. Um ihr schwarzes Gewand mit rotem Hut, den sie bei ihren Solotänzen stets trug, schlingt sich eine Schlange wie eine Warnung an die Männerwelt empor. Die Auftrittsorte der Tänzerinnen lagen gemeinsam mit den Bordellen oder Konzertcafés am unteren Montmartre. Hier traten etwa die Chansonsängerin Yvette Guilbert oder die Schauspielerin Sarah Bernhardt auf, wie auch internationale Stars, darunter Loïe Fuller und May Milton. Sarah Bernhardt stand nicht nur auf der Bühne, sondern schrieb selbst Theaterstücke, in denen sie sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinandersetzte. Zudem leitete sie zeitweise zwei Theaterhäuser. Diese glamouröse Welt versprach Künstlern viele neue Motive. Théophile Alexandre Steinlen zeichnete 1894 die Sopranistin Yvette Guilbert, selbstbewusst die Bühne in einem weißen Kleid betretend, für das Konzertcafé Ambassadeurs. Während Steinlen dem Aussehen der Guilbert schmeichelte, war Henri de Toulouse-Lautrec weniger gnädig. Er verschönerte seine Modelle selten, was seine Arbeiten jedoch umso webewirksamer machte.

Die Ausstellung „La Bohème. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre“ läuft bis zum 19. Januar 2020. Die Landesgalerie hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt am 1. November, zu Heiligabend, dem 1. Weihnachtsfeiertag und zu Silvester geschlossen. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Die begleitende Publikation kostet im Museum 24 Euro.

Landesgalerie Linz
Museumstraße 14
A-4010 Linz

Telefon: +43 (0)732 – 7720 522 00


22.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Johanna Maria Fritz hat den Deutschen Friedenspreises für Fotografie 2019 erhalten

Johanna Maria Fritz hat den Deutschen Friedenspreises für Fotografie 2019 erhalten

Johanna Maria Fritz gewinnt Friedenspreis für Fotografie

Die Fotografin Johanna Maria Fritz hat den erstmals vergebenen Deutschen Friedenspreis für Fotografie erhalten. Ihre Fotoserie „Like a Bird“ mit Zirkus-Aufnahmen aus Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens konnte sich gegen die Arbeiten der internationalen Mitwerber durchsetzen. Die Jury lobte die gelungene Darstellung einer universellen Lebensfreude, die sich auch von Konflikten und Gewalt nicht ersticken lasse. Die jeweiligen Krisenkontexte dienten als Hintergrund für menschliche Kreativität und Vielfalt. Die Künstler träten in den Vordergrund und verbreiteten Hoffnung, Schönheit, Freude und Lachen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde vergangenen Samstag im Museumsquartier Osnabrück verliehen.



Die 1994 in Malsch bei Karlsruhe geborene Johanna Maria Fritz besuchte von 2012 bis 2013 die Neue Schule für Fotografie in Berlin und anschließend bis 2015 die Ostkreuzschule für Fotografie, ebenfalls in Berlin. Neben ihrer Arbeit als Assistentin des Fotografen Daniel Josefsohn verfolgt sie auf ihren zahlreichen Reisen eigene Projekte. Die dabei entstandenen Fotografien wurden bereits im Spiegel, der Zeit, bei National Geographic, in Le Monde und der TAZ veröffentlicht. Auch bei zahlreichen internationalen Ausstellungen in der Schweiz, der Ukraine, in Kanada, Italien, Griechenland, Irland, Spanien, China, Georgien und Island waren ihre Arbeiten zu sehen. 2012 erhielt sie den ersten Preis im Zuge des Europäischen Monats der Fotografie in Berlin. Es folgte weitere Prämierungen, etwa der zweite Platz beim Moskauer Fotopreis „Culture“ 2016 oder der Inge Morath Award im Jahr 2017.

Der Deutsche Friedenspreis für Fotografie wurde von der Stadt Osnabrück zusammen mit der Felix Schoeller Group initiiert. Er ist eine Erweiterung des „Felix Schoeller Photo Award“, der seit 2013 vom gleichnamigen Hersteller für Fotopapier aus Osnabrück vergeben wird. Mehr als 170 Bilder der nominierten Fotografen sind derzeit im Kulturgeschichtlichen Museum und auch in kleinerem Format in den Wartehäuschen der Buslinien in der Osnabrücker Innenstadt zu sehen. Für die Endrunde hatten sich zudem noch Sameer Al-Doumy, Toby Binder, Roberto Guerra Toledo und Cletus Nelson Nwadike qualifiziert.

Die Ausstellung „Deutscher Friedenspreis für Fotografie 2019“ läuft bis zum 8. März 2020. Das Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück hat dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr, samstags und sonntags bereits ab 10 Uhr sowie jeden ersten Donnerstag im Monat ist von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.

Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück
Lotterstraße 2
D-49078 Osnabrück

Telefon: +49 (0)541 – 323 22 07
Telefax: +49 (0)541 – 323 27 39


21.10.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Nadine Waldmann

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