Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 15.04.2021 Auktion 400: Graphik und Gemälde 15. bis 20. Jh. sowie Moderne, Post War & Contemporary Art

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Nautiluspokal / Franz von  Stuck

Nautiluspokal / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


Anzeige

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Georges Descombes, Esther Eppstein und Vivian Suter

Der Prix Meret Oppenheim 2021 geht an Georges Descombes, Esther Eppstein und Vivian Suter

Prix Meret Oppenheim vergeben

Das Schweizer Bundesamt für Kultur hat den Architekten und Landschaftsgestalter Georges Descombes, die Kuratorin Esther Eppstein und die Künstlerin Vivian Suter mit dem diesjährigen Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet. Descombes, 1939 in Genf geboren, studierte Architektur bei Pier Luigi Nervi und Marc-Joseph Saugey und ging anschließend in den 1970er Jahren nach London. Zurück in Genf begann Descombes 1975 seine akademische Karriere an der damaligen École d’Architecture und gründete dort das Centre de Réalisation Expérimentale. Er lehrte unter anderem an der Harvard University, der Graduate School of Design in Cambridge und der University of Virginia, School of Architecture in Charlottesville. Descombes fasst Architektur als eine „Kunst der Erfahrung par excellence“ auf. In seinen Projekten, wie der Gestaltung des Bijlmer Monument in Amsterdam Ende der 1990er Jahre, versuchte der Schweizer stets, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Ortes sichtbar zu machen und „nicht in der Vergangenheit zu leben, sondern mit der Vergangenheit“. Bei der Umgestaltung des Stadtteils Lyon-Confluence oder des Quai des Matériaux in Brüssel ging es ihm darum, eine Landschaft in eine urbane Umgebung einzugliedern. Während seines prägendsten Projektes in den Jahren 2000 bis 2015 setzte sich Descombes mit der Renaturierung der Flusslandschaft Aire im Kanton Genf auseinander.



Die Kuratorin Esther Eppstein widmet ihr Tun ihrer Geburtsstadt Zürich. Durch ihre Projekte und die Nutzung leerstehender Räumlichkeiten gelang es der Künstlerin, ab Mitte der 1990er Jahre dem Stadtteil Aussersihl ein neues Gesicht zu geben und ihm stärkere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Indem sie rund um ihren wandernden Ausstellungsraum „message salon“ ein Netzwerk und eine Kunstszene aufbaute, verband die 1967 geborene Eppstein Stadtentwicklung mit künstlerischem Schaffen und einer lebendigen Gesellschaft. Nach der Schließung des früheren Kleiderladens „Perla-Mode“ betreibt sie seit 2015 die Artist-Run-Residence „message salon embassy“. Das Kunstprojekt lädt internationale Kunstschaffende dazu ein, in Zürich zu verweilen und aktiv zu werden.

Als Tochter der Künstlerin Elisabeth Wild wuchs Vivian Suter in Argentinien bereits in einem kreativen Umfeld auf. Die 1949 in Buenos Aires geborene Malerin studierte an der Kunstgewerbeschule in Basel und befasste sich mit Bildhauerei, dem Element der Farbe und dem Schreiben. 1972 stellte sie erstmals in der Galerie Stampa in Basel aus. Rund zehn Jahre später erhielt sie ein Bundeskunststipendium und präsentiere ihre Werke auf Einladung des dortigen Direktors Jean-Christophe Ammann in der Kunsthalle Basel. Da Suter sich anschließend nach Guatemala zurückzog, um dort ihre künstlerische Praxis weiterzuentwickeln, wurde sie erst 2014 in Europa auf Einladung Adam Szymczyk wiederentdeckt und nahm durch dessen Vermittlung 2017 auch an der Documenta teil. Die Präsentation ihrer in den Raum gestellten oder gehängten Gemälde empfindet das Labyrinth der Natur nach, in die sich Vivian Suter begibt, um zu arbeiten.

Der mit 40.000 Franken dotierte Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim wird auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission an international beachtete Kunstschaffende in den Bereichen Kunst, Architektur, Kunstvermittlung, Forschung oder Kritik vergeben, deren Schaffen die Aktualität und Relevanz der Schweizerischen Kunst- und Architekturpraxis widerspiegelt. Die Preisverleihung soll abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie gemeinsam mit Übergabe der Schweizer Kunstpreise am 20. September in Basel stattfinden.


09.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Karin Sander, Wirsing, 2012

Karin Sander, Wirsing, 2012

Karin Sander in Tübingen

Die Kunsthalle Tübingen hat sich aktuell dem Werk Karin Sanders verschrieben, die ihr vierzigjähriges Schaffen in die Traditionen der Konzeptkunst und des Minimalismus gestellt hat. In ihren Arbeiten greift die Objektkünstlerin alltägliche, architektonische, institutionelle oder gesellschaftliche Gegebenheiten auf und wandelt sie zu Kunstobjekten. Grüne Farbe lässt einen einfachen Pflasterstein als ästhetischen Würfel erscheinen, mit einem Pinselstrich Acrylfarbe akzentuiert Sander den Blick aus einem Fenster. Sie begnügt sich nicht damit, den Vanitasgedanken durch ein Stillleben hervorzurufen, sondern hängt einen Wirsingkopf in den Ausstellungsraum, dessen Vergänglichkeit der Betrachter hautnah miterleben kann. Ihren postminimalistischen Werken haftet immer auch ein Hauch von Poesie an, mit dem sie die strengen Normen der Konzeptkunst der 1960er Jahre aufbricht, zum Weiterdenken anregt und die Wahrnehmung des Betrachters schult.



Die von Kunsthallen-Direktorin Nicole Fritz kuratierte Schau vereint unter anderem skulpturale Selbstporträts aus dem 3D-Drucker und Gebrauchsbilder, in denen Karin Sander einen bestimmten Ort anhand seiner Spuren verewigt. Außerdem präsentiert die Künstlerin erstmals fast vollständig ihre in den 1990er Jahren begonnene Werkreihe „Office Works/Büroarbeiten“, die rund 1500 Arbeiten auf Papier umfasst. Inspiriert von ihrem Büroumfeld nutzte die Minimalistin Büroklammern, Hefter, Labels und Aufkleber für ästhetische und witzige Kompositionen, die man erst auf den zweiten Blick ganz durchschaut. So entpuppen sich ein bunter Farbenregen als festgetackerte Locherpunkte und die filigranen Linien einer mäandernden Diagonale als die Biegungen einer Büroklammer.

Karin Sander wurde 1957 im nordrhein-westfälischen Bensberg geboren und studierte an der Freien Kunstschule und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, unter anderem bei Jürgen Brodwolf. In den Jahren 1989 und 1990 konnte sie durch ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes am Studio Program des Whitney Museum of American Art teilnehmen. Zwischen 1993 und 2003 hatte die Künstlerin unter anderem Gastprofessuren in Reykjavik in Island, Karlsruhe, Stuttgart und Auckland inne. Von 1999 bis 2007 lehrte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und leitet seitdem den Lehrstuhl für Architektur und Kunst an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Karin Sander lebt und arbeitet in Berlin und Zürich.

Die Ausstellung „Karin Sander“ ist bis zum 4. Juli zu sehen. Die Kunsthalle Tübingen hat von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr sowie am Donnerstag bis 19 Uhr unter Vorlage eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests und mit Buchung von Zeitfenstertickets geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten durchgehend freien Eintritt, Studierende immer donnerstags. Begleitend zu Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kunsthalle Tübingen
Philosophenweg 76
D-72076 Tübingen

Telefon: +49 (0)7071 – 96 910
Telefax: +49 (0)7071 – 96 91 33


09.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Renate Wolff, Große Reise, 2006

Renate Wolff, Große Reise, 2006

Kunst am Bau in Chemnitz

Die Wanderausstellung „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland“ gastiert aktuell in den Kunstsammlungen am Theaterplatz in Chemnitz. Das Bundesministerium des Inneren hatte die Schau beim Bundesamt für Raumordnung und Bauwesen in Auftrag gegeben. Anlass ist das diesjährige Jubiläum der 1950 zeitgleich in der BRD und DDR festgesetzten gesetzlichen Verordnung, die eine obligatorische Beteiligung bildender Künstler bei staatlichen Baumaßnahmen sowie einen Teil der Baukosten für die künstlerische Ausgestaltung vorsieht. Ziel der Ausstellung ist es, die vielfältigen Formen und Inhalte der Werke zu würdigen, die für Gebäude und Monumente im geteilten und wiedervereinigten Deutschland entstanden, und aufzuzeigen, inwiefern Kunst die Qualität und Rezeption von Bauten beeinflusst.



Da die Arbeiten sich meist in oder an staatlichen Gebäuden befinden und daher nur beschränkt zugänglich sind, wählten die Verantwortlichen 59 Kunstwerke aus. Die Schau nähert sich den Objekten, die in situ verbleiben müssen, über Fotografien sowie einen begleitenden Katalog und einen Film, die Einblicke und Hintergrundinformationen liefern. In neun Kapiteln spürt sie der Entwicklung der Kunst am Bau nach und geht auf deren Pflege und Unterhalt ein. Zu den Kunstwerken zählen unter anderem die schwarze Stahlstele im Reichstagsgebäude von Jenny Holzer mit einer LED-Anzeige von Reden aus dem Deutschen Bundestag, das bekannte „Karl-Marx-Monument“ von Lew Kerbel in Chemnitz aus dem Jahr 1971, die Wandgestaltung „Große Reise“ aus grüner stilisierter Vegetation und Blattgold von Renate Wolff in der Deutschen Botschaft in Mexiko-Stadt und das Relief „Aufsteigender Phönix“ von Odo Tattenpach aus dem Jahr 1953 am Bundeshaus in Köln, das in abstrakter Form auch das Plakat der Ausstellung ziert.

Im Laufe der nächsten Woche möchten Kunstsammlungen Chemnitz auch das Schloßbergmuseum wieder öffnen, das dann den Bildhauer Johannes Belz in einer Ausstellung würdigt. Belz ist vielen Chemnitzern durch seine urbanen Monumente wie den „Jugendbrunnen“ von 1965 in der Straße der Nationen oder das Reiterstandbild „Don Quichotte“ von 1972 im Foyer der Oper bekannt; die Schau versammelt jedoch auch Arbeiten aus Privatbesitz. Neben der Genese der Werke möchten die Kuratoren weitere nicht realisierte Objekte in Leipzig oder Mühlhausen vorstellen.

Die Ausstellung „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland“ ist bis zum 2. Mai in Chemnitz zu sehen und wird anschließend nach Gelsenkirchen, Rostock, Halle, Bremen und Konstanz weiterziehen. Die Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz sind dienstags sowie donnerstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr und mittwochs von 14 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Aktuell ist ein Besuch nur mit Voranmeldung und negativem Testergebnis möglich. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Deutschen Kunstverlag zu 45 Euro.

Kunstsammlungen Chemnitz
Theaterplatz 1
D-09111 Chemnitz

Telefon: +49 (0)371 – 488 44 24
Telefax: +49 (0)371 – 488 44 99


Infos: www.museum-der-1000-orte.de


09.04.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an








News vom 09.04.2021

Prix Meret Oppenheim vergeben

Prix Meret Oppenheim vergeben

Karin Sander in Tübingen

Karin Sander in Tübingen

Kunst am Bau in Chemnitz

Kunst am Bau in Chemnitz

Wiener Otto-Wagner-Spital wird neu gestaltet

Wiener Otto-Wagner-Spital wird neu gestaltet

Julia Bünnagel in Bonn

Julia Bünnagel in Bonn

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2021
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce