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Berlin erhält Werke von Max Beckmann

Die Staatlichen Museen zu Berlin erben bedeutende Werke von Max Beckmann und Hans Purrmann. Das Konvolut aus zwei Gemälden, 46 Zeichnungen und 52 druckgrafischen Blättern des Expressionisten sowie einem Gemälde von Purrmann stammt von der im vergangenen Jahr verstorbenen Kunsthistorikerin und Beckmann-Forscherin Barbara Göpel. „Dank der Schenkung von Barbara Göpel sind die Staatlichen Museen zu Berlin nunmehr in der glücklichen Lage, einen beeindruckenden Schatz an Werken Max Beckmanns zu versammeln“, so Generaldirektor Michael Eissenhauer. Vor allem Holm Bevers, kommissarischer Direktor des Kupferstichkabinetts, freut sich über die Neuzugänge, denn bisher besaß das Kupferstichkabinett nur sechs Zeichnungen Beckmanns.



Bei den Beckmann-Gemälden handelt es sich um das „Bildnis Erhard Göpel“ von 1944 und das „Selbstbildnis in der Bar“ von 1942, das nun das 1937 als „entartet“ beschlagnahmte „Selbstbildnis im Smoking“ ersetzt. Letzteres hängt heute im Busch-Reisinger Museum der Harvard University. Die zwischen 1900 und 1947 entstandenen Zeichnungen – darunter Szenen von Beckmanns Frontdienst im Ersten Weltkrieg und Porträts des Künstlers, seiner zweiten Frau Quappi oder des Kunsthändlers Gottlieb Friedrich Reber – fungieren teilweise als Vorstudien bekannter Gemälde. Die Druckgrafiken befinden sich als Dauerleihgaben Barbara Göpels bereits seit den 1990er Jahren im Kupferstichkabinett. Hans Purrmanns südliche Landschaft „Häuser und Mauern in Porto d’Ischia“ stammt aus dem Jahr 1955.

Barbara Göpel war die Witwe des bereits 1966 verstorbenen Kunsthistorikers Erhard Göpel, dessen Rolle im Nationalsozialismus „zutiefst ambivalent“ erscheine, so Eissenhauer. Zwar war er seit Februar 1942 für den „Sonderauftrag Linz“ aktiv am NS-Kunstraub beteiligt, zugleich schützte Göpel seinen als „entartet“ diffamierten Künstlerfreund Max Beckmann vor dem Zugriff der Nationalsozialisten und machte sich nach 1945 mit seiner Gattin in der Forschung zur Kunst der Klassischen Moderne, vor allem zum Œuvre Beckmanns und Purrmanns verdient. Auch wenn es bei dem Vermächtnis bisher keinen konkreten Verdacht auf Raubkunst gibt, wollen die Staatlichen Museen zu Berlin die Provenienz der Erbschaft lückenlos klären.


20.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Tulga Beyerle

Tulga Beyerle wird Direktorin des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe

Tulga Beyerle übernimmt Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Tulga Beyerle, Direktorin des Dresdner Kunstgewerbemuseums, tritt zum 1. Dezember 2018 ihr neues Amt als künstlerische und wissenschaftliche Leiterin des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg an. Sie löst damit Sabine Schulze ab, die ihren Vertrag als Direktorin des Hauses nochmal um sechs Monate verlängerte, um einen reibungslosen Übergang zu garantieren. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, begrüßt die Wahl: „Mit Tulga Beyerle übernimmt eine erfahrene und zugleich innovative Museumsdirektorin die Leitung des Museums für Kunst und Gewerbe. Sie ist international anerkannt und steht für eine moderne und attraktive Museumsentwicklung.“ Ausgezeichnet habe sie besonders ihr Geschick, dem Kunstgewerbemuseum Dresden zu neuem Glanz verholfen zu haben. Brosda zeigt sich zuversichtlich, dass Beyerle die positiven Entwicklungen der letzten Jahre im Hamburger Haus durch neue Impulse noch weiter bereichern kann.



Tulga Beyerle ist sich der Verantwortung ihrer leitenden Position im gut situierten Museum der Hansestadt bewusst: „Sabine Schulze hinterlässt ein großartig aufgestelltes Haus, das sich in den Jahren ihrer Leitung einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. In diese Fußstapfen zu treten ist eine Herausforderung, aber auch eine große Freude und Ehre.“ Selbstbewusst will die neue Direktorin in Zukunft für eine stärkere lokale und internationale Vernetzung sorgen, das Haus „durchlässiger“ machen und die Forschung stärken, um damit beizutragen, dass „zentrale Themen unserer Gegenwart und Zukunft in Hamburg diskutiert werden und das Museum in dieser Diskussion führend ist“. Den Stellenwert des Kunstgewerbes und dessen Einflüsse auf das Leben definiert Beyerle klar: „Das Thema ist letztlich die Gestaltung unserer Welt. In diesem Sinne trägt das Museum für Kunst und Gewerbe eine hohe Verantwortung und ist von großer Relevanz.“ Die scheidende Sabine Schulze bezeichnet ihre Nachfolgerin auch aufgrund ihrer Fähigkeit zur Begeisterung und ihres Engagements für die zeitgenössische Gestaltung als Wunschkandidatin.

Tulga Beyerle, geboren 1964, absolvierte zunächst eine Tischlerlehre und studierte anschließend Industrial Design in Wien. Danach unterrichtete sie für rund sieben Jahre an der dortigen Universität für angewandte Kunst Designgeschichte und Theorie. Als selbstständige Kuratorin war sie in Wien und Glasgow tätig. Im Jahr 2006 gründete sie die Vienna Design Week und war bis 2013 eine der Leiterinnen. Seit 2014 ist Beyerle Direktorin des Dresdner Kunstgewerbemuseums in Schloss Pillnitz und zugleich Mitglied der Geschäftsführung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.


20.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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Heinrich Zille, Kinderschar, 1904

Heinrich Zille, Kinderschar, 1904

Das Kind in Mülheim

Mit zwei Ausstellungen behandelt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr das „Kind in der Kunst“. Die Hauptschau präsentiert deutsche Werke des frühen 20. Jahrhunderts „von Beckmann bis Zille“. Dabei macht das Haus kulturelle und soziale Veränderungen in der Lebenswelt der Kinder, aber auch in ihrer Rezeption durch die Kunst deutlich. Diese Werke ergänzen Fotografien der Künstlerin Ute Behrend, geboren 1961 in Berlin und wohnhaft in Köln, die den Bogen in die Gegenwart schlagen. Unter dem Titel „Being a Child“ zeigt die zweite Ausstellung exemplarisch Werke verschiedener Arbeitsphasen und Serien der Fotografin.



Die Hauptschau, zusammengetragen aus der Sammlung Ziegler, eigenen Werken des Museums sowie der Zille-Sammlung Themel und Leihgaben aus Privatbesitz, gliedert sich in verschiedene Themen. Umbrüche im frühen 20. Jahrhundert, beispielsweise das Aufheben des Machtgefälles zwischen den Generationen und die Anerkennung der kindlichen Persönlichkeit durch Reformpädagogen wie Ellen Key (1849-1926), hatten starke Einfluss auf das Geistesleben aber auch Kunstschaffen jener Jahre. Den damit einhergehenden Wandel in der Darstellung von Kindern zeichnen die Werke, unter anderem von Max Beckmann, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Käthe Kollwitz, August Macke, Franz Marc, Emil Nolde, Otto Pankok und Heinrich Zille, deutlich nach. Themenblöcke wie „Mutter und Kind“, „Kinder unter sich“ oder „Kinderblicke“ machen die verschiedenen Facetten des Themas greifbar. Das Ende der Ausstellung markiert die Rubrik „Mit den Augen des Kindes“, in der Künstler wie Paul Klee, Lyonel Feininger oder Alexej von Jawlensky kindlichem kreativem Schaffen nachspüren.

Ute Behrend absolvierte zunächst eine Schreinerlehre, bevor sie 1985 ein Studium des Kommunikationsdesigns an der FH Wiesbaden begann. 1987 wechselte sie zur FH Dortmund, um dort im Jahr 1993 ihre Ausbildung mit dem Diplom abzuschließen. Es folgten mehrere Publikationen und Lehraufträge, unter anderem an der FH Bielefeld und der Akademie für Kommunikationsdesign in Köln. Die Fotografien ihrer Ausstellung „Being a Child“ sind als Bilderpaare angelegt, deren Wechselwirkung jeweils unterschiedlich ausfällt. Dokumentarischen Anspruch hat die Künstlerin nicht, vielmehr konstruiert sie damit interpretierbare Geschichten oder Begebenheiten rund um ihre Kinderbildnisse. Deutlich wird dies beispielsweise beim „Mädchen mit Fell“, das eintönig in Grau und verloren im Wald steht und nur mit einer Decke bekleidet ist. Dem gegenüber hat Behrend eine farbige, aber nicht weniger kühl wirkende Fotografie gestellt, die eine Lichtung mit einem toten Bär anstelle des Kindes zeigt.

Die Ausstellung „Das Kind in der Kunst. Von Beckmann bis Zille“ läuft bis zum 30. Juni, „Ute Behrend. Being a Child“ im Grafikraum bis 1. Juli. Das Kunstmuseum Mülheim hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr inklusive Ostermontag geöffnet. Am Karfreitag bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Mittwochs ab 14 Uhr ist der Besuch frei. Zur Hauptausstellung erscheint ein Katalog.

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Synagogenplatz 1
D-45468 Mülheim an der Ruhr

Telefon: +49 (0)208 – 455 41 71
Telefax: +49 (0)208 – 455 41 34


20.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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