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Am 07.12.2020 Auktion 1161: Photographie. Rom in frühen Photographien - Sammlung Orsola und Filippo Maggia

© Kunsthaus Lempertz

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Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

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© Galerie Luther


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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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© Galerie Neher - Essen


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Carl Blechen, Das Koster im Walde, 1823

Carl Blechen, Das Koster im Walde, 1823

Bleistift teils gewischt auf Velin, verso gerötelt und zur Übertragung entlang der Konturen durchgeritzt. 19,2 x 23,7 cm. Unten rechts signiert und datiert "Blechen 1823".

Weitere Details:


Kraftvoll und majestätisch erhebt sich die gotische Architektur in dem sie dicht umgebenden Wald. Das Kloster scheint in vollkommener Eintracht mit der Natur zu ruhen und ist umschlossen von einem still liegenden Weiher. Mittig führt ein Weg direkt zum Haupteingang des Klosters, am Wegesrand sitzt ein Mönch. In völliger Kontemplation scheint er in seine Lektüre vertieft. Die gesamte Landschaftsszenerie wird von einer magischen Ruhe beherrscht, gewissermaßen ein Leitmotiv der deutschen Romatik. Bei der vorliegenden, programmatischen Arbeit handelt es sich um die direkte, im Gegensinn sich zeigende Vorzeichnung zu der im gleichen Jahr, 1823, entstandenen Radierung "Kloster im Wald" - eine von nur insgesamt drei eigenhändigen Radierungen des Künstlers. Die Rötelung auf der Rückseite, sowie die fein durchgeritzten Konturen deuten darauf hin, dass die Zeichnung unmittelbar zur Übertragung auf die Kupferplatte genutzt wurde. Erstmals erfasst wird die Zeichnung 1913 im Auktionskatalog von Amsler & Ruthardt, Berlin, bleibt bei Rave jedoch unerwähnt. Die Zeichnung ist in ihrer Reichhaltigkeit der Details und Erzählung charakteristisch für Blechens - gerade einmal 25 Jahr alt - sich nach dem Akademiestudium in den Jahren 1822 und 1823 mit erstaunlicher Geschwindigkeit entwickelnden Stil. Das Gutachten von Prof. Helmut Börsch-Supan vom 9. Juli 2020 liegt bei. Provenienz: Amsler & Ruthardt, Berlin, Auktion XCVI vom 28.-31. Oktober 1913, Nr. 41. Seither in westfälischem Privatbesitz. Literatur: Sigrid Achenbach: "Zeichnungen und Graphik", in: Carl Blechen. Zwischen Romantik und Realismus, Berlin 1990, S. 184 unter Nr. 261.

Taxe: 15.000,- 

Losnummer: 6786



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Romantik

Bericht:


Italienisches Gruseln

Kunsttechnik/Material:


Bleistift auf Papier

Veranstaltung vom:


27.11.2020, 116. Auktion: Zeichnungen des 16. bis 19. Jahrhunderts




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