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Am 27.11.2020 Auktionshaus Stahl: Schmuck- und Kunstauktion 27. und 28. November 2020

© Auktionshaus Stahl

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ohne Titel / Günther Uecker

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© Galerie Luther


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Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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© Galerie Neher - Essen


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Ferencz Eisenhut, Auf dem Registan-Platz in Samarkand

Ferencz Eisenhut, Auf dem Registan-Platz in Samarkand

Öl auf Leinwand. 230 x 162 cm. Signiert, datiert und ortsbezeichnet unten links: Eisenhut Ferencz Samarkand 1890.

Weitere Details:


Heiß brennt die Mittagssonne Usbekistans auf die Männer herunter, die sich in kleinen Gruppen auf dem Registan-Platz in Samarkand versammelt haben. Der Platz, der seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, umfasst noch heute drei majestätische Medresen (Koranschulen) aus dem 15. und 17. Jahrhundert. Die zuletzt dort errichtete Medrese (auch Madrasa, arabisch für "Ort des Studiums"), die Tilya-Kori-Madrasa diente nicht nur der Ausbildung der Studenten, sondern war lange Zeit eine der wichtigsten Moscheen. Was wir heute am Registan-Platz bewundern, ist das Ergebnis umfangreicher Restaurierungsarbeiten. Erdbeben, extreme jahreszeitliche und tageszeitliche Temperaturschwankungen, der übliche Verfall und die Vernachlässigung der Bausubstanz aufgrund des wirtschaftlichen Niedergangs im 18. und 19. Jahrhundert haben die prächtigen Bauwerke zu Ruinen werden lassen. Portale und Kuppeln waren ganz oder teilweise verfallen, die Türme neigten sich schon gefährlich zur Seite und mussten wieder aufgerichtet werden. Die keramische Verkleidung der Fassaden war zum Teil abgesplittert, wie auch unser Gemälde dokumentiert. Zwei große Restaurierungen fanden in den 1920/1930er Jahren statt sowie eine umfassendste Restaurierung zwischen 1967 und 1987. Die Freundschaft zwischen den Malern Ferencz Eisenhut und Franz Roubaud scheint sich auch in deren Oeuvre zu manifestieren. Die Wiedergabe orientalischer Szenen mit flottem, aber zielsicherem Pinselstrich und farbenprächtigem Kolorit, das Vermögen die unterschiedlichen Texturen der Figuren und Tiere im Licht schimmern und glänzen zu lassen, während die Landschaft durch eine leicht stumpfe, neblig anmutende Akzentuierung, ähnlich wie bei einer Fotografie, aus dem Fokus gerät, sind Merkmale beider Künstler, die ihre Betrachter bevorzugt in eine fremde Welt eintauchen lassen. Solch spektakuläre Kompositionen des Malers in übergroßem Format tauchen nur selten auf dem Kunstmarkt auf.

Taxe: 120.000 - 130.000 

Losnummer: 2291



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Gemälde des 19. Jahrhunderts

Bericht:


Wenn Mönche Trauer tragen

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Leinwand

Veranstaltung vom:


14.11.2020, Auktion 1160: Alte Kunst und 19. Jahrhundert




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