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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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© Galerie Neher - Essen


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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Josef Eberz, Der exotische Tanz, 1917

Josef Eberz, Der exotische Tanz, 1917

Öl auf Pappe. 1917. 35 x 30,5 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "J. Eberz" und datiert.

Weitere Details:


Ein Ausdruck der Fülle und des Glücks ist "Der exotische Tanz". Im Jahr 1917, als Eberz das Gemälde "Der exotische Tanz" schuf, schrieb er über seine künstlerische Entwicklung in der Selbstbiographie: "Der Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens wurde nicht nach außen, sondern nach innen verlegt. Die inneren Gesichte bekommen im Bild die architektonische Harmonie durch die Einheit von Farben und Formen. Das ist die neue, die absolute Schönheit (...) in farbiger Glut und in Bränden möchte ich das seelische Erleben im Bilde ausklingen lassen" (zit. nach: Franz Josef Hamm (Hrsg.), Josef Eberz, Gemälde. Aquarelle. Graphik. Ausst.-Kat. Kunstsammlungen der Stadt Limburg 1995, S. 136). Das Jahr 1917 brachte Eberz nicht nur seine Eheschließung, sondern zudem in dem Wiesbadener Sammler Heinrich Kirchhoff einen großen Förderer, dessen exotischer Garten mit phantastischen Blumen den Künstler inspirierte. Vom Kriegsdienst zurückgestellt, war er bei Kirchhoff eingeladen, in diesem Paradiesgarten zu zeichnen und zu malen; diese Fülle mag in unserem Gemälde einen exemplarischen Ausdruck finden. In ebendiesem Jahr fand auch Eberz' erste große Einzelausstellung bei Hans Goltz in München statt. Eberz studierte von 1901 bis 1903 an der Münchner Akademie bei Franz Stuck und Hugo von Habermann, danach in Karlsruhe und ab 1905 an der Stuttgarter Akademie, wo er anschließend Meisterschüler bei dem Maler und Farbtheoretiker Adolf Hölzel war. Er war Mitglied des Hölzelkreises und nahm 1912 an der großen Sonderbund-Ausstellung in Köln teil. Eberz wurde Mitglied der "Novembergruppe" und war auch als Buchillustrator tätig. Nach den Kriegs- und Nachkriegswirren zog es den Künstler und seine Frau in den Süden, zwischen 1920 und 1921 folgten Studienaufenthalte in Italien und Dalmatien sowie in Paris. In den 1920er Jahren führte Eberz mehrere Aufträge für Wandmalereien und Fresken aus und leitete Ateliers für Malerei und Grafik in den Münchner Lehrwerkstätten. Während der Zeit des Nationalsozialismus galt er als "entarteter" Künstler, viele Werke wurden nach 1933 aus den Museen beschlagnahmt. Stilistisch begann Eberz als Expressionist, der vom Futurismus und Kubismus beeinflusst war. In seinen späteren Monumentalwerken beschäftigte er sich mit der Pittura metafisica. Verso von fremder Hand bezeichnet: "Professeur de l'Academie Munich". Provenienz: Privatsammlung Hessen Villa Grisebach, Berlin, Auktion 226, 30.5.2014, Losnr. 493 Privatsammlung Österreich Ausstellung: Faszination Fremde, Museum Giersch, Frankfurt/Main 2013, Kat.-Nr. 116, Abb. S. 217

Taxe: 16.000,- 

Losnummer: 8065



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Expressionismus

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Karton

Veranstaltung vom:


01.06.2019, 113. Auktion: Vergessene Moderne - Meistergraphik deutscher Klassiker - Moderne Kunst Teil I




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