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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

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Joseph Karl Stieler, Bildnis von Auguste Strobl, 1828

Joseph Karl Stieler, Bildnis von Auguste Strobl, 1828

Öl auf Leinwand. 71,5 x 60 cm. Verso bezeichnet: J. Stieler 1828.

Weitere Details:


Provenienz Ehemals König Wilhelm II. von Württemberg, Schloss Rosenstein, Stuttgart (verso Etikett). - 1937 der heutigen Besitzerin als Hochzeitsgeschenk überreicht. Literatur U. von Hase: Joseph Stieler 1781-1858, Reutlingen 1971, Kat. Nr. 129 (hier nur die Münchner und die Hamburger Fassung). Die ersten zwei Porträts für die berühmte "Schönheitengalerie" des bayerischen Königs Ludwig I. hat Joseph Stieler im Jahr 1827 gemalt. Aber den Plan für einer Porträtserie der schönsten Frauen, die eine sichtbare Umsetzung der „Idee des Schönen in einer von Stand und Nationalität unabhängigen Auswahl“ sein sollte, hatten der König und sein Hofmaler schon seit 1821 entwickelt. Das war keine neue Erfindung, gab es doch in England mit Peter Lelys „The Windsor Beauties“ oder Knellers „Hampton Court Beauties“ sowie mit ähnlichen Serien auch in Sachsen im Auftrag von August III. und in Bayern selbst im Auftrag der Kurfürstin Henriette Adelheid von Savoyen mehrere Vorbilder. Heute ist diese wohl letzte Schönheitengalerie, entstanden über einen Zeitraum von über zwanzig Jahren, eine der bekanntesten. Auf dem ersten Gemälde für diese Serie porträtierte Stieler die Tochter eines Hauptbuchhalters, Auguste Strobl. Von ihr hat er zwei unterschiedliche Bildnisse geschaffen und das zweite von diesen - nämlich dasjenige, welches für die königliche Sammlung bestimmt war - in drei Fassungen: die des Königs im Jahr 1827, eine weitere, die sich in der Hamburger Kunsthalle befindet und die hier vorliegende von 1828. Stieler stellt die junge Frau bildeinwärts gerichtet und über die linke Schulter aus dem Bild herausschauend dar, was eine ungewöhnliche Rückenansicht ergibt. Ihr zarter Teint, der frische Blick, die raffinierte Frisur und das weiße Musselin-Kleid formt er zu einem Bildnis von großer Anmut. Neben Winterhalter ist Stieler zweifellos in Deutschland einer der besten Porträtisten seiner Zeit. Seinen eleganten Stil verdankt er wohl auch seinen Lehrern Heinrich Füger in Wien und François Gérard in Paris, einem Hofmaler Napoleons. Überhaupt spielte Paris, wo Stieler sich 1807-1808 aufhielt, eine wichtige Rolle in der Bildung seiner künstlerischen Persönlichkeit. So bekannte er selbst, dass er in Paris „zum zweiten Male das Malen gelernt“ habe.

Taxe: 70.000 - 90.000 

Losnummer: 1507



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Klassizismus

Bericht:


Friedliches Landleben in Flandern

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Leinwand

Veranstaltung vom:


18.05.2019, Auktion 1132: Alte Kunst - 19. Jahrhundert




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