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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Salomon van Ruysdael, Kühe an der Tränke (Raubzug), 1656

Salomon van Ruysdael, Kühe an der Tränke (Raubzug), 1656

Öl auf Leinwand (doubliert). 63,5 x 84 cm. Signiert und datiert unten rechts: S vRuysdael (vR ligiert) 1656. Zertifikat Walther Bernt, München, 8.11.1976.

Weitere Details:


Provenienz Slg. Philipp Panton, Bourne End, Buckinghamshire. - Slg. Ronald A. Lee, Ham Common, Surrey, 1953. - Slg. Jul. Singer, London, 1955. - Slg. Wilhelm Grovermann, Augsburg, 1957. - A. Brod, London, 1964. - Gebr. Douwes, Amsterdam. - Deutsche Privatsammlung. Literatur Wolfgang Stechow: Salomon van Ruysdael. Eine Einführung in seine Kunst mit kritischem Katalog der Gemälde, 2. Aufl. Berlin 1975, S. 86, Nr. 123A. Dieses Landschaftsbild von 1656 zeigt eine kleine Kuhherde an einer Tränke im Schatten hoher Laubbäume. Die Männer, die die Herde hüten, sind keine Bauern, wie man bei genauerer Betrachtung feststellt, sondern Bewaffnete. Offensichtlich ist die Herde von ihnen geraubt worden, und so trägt das Bild traditionell den Titel „Raubzug". Es ist ein Titel, den man als nicht ganz passend empfinden wird angesichts der friedvollen, pastoralen Stimmung, die die Landschaft evoziert. Die Landschaft repräsentiert den späten Stil Salomon van Ruysdaels, der im Hinblick auf Komposition, Kolorit und Figurendarstellung die "tonale Malerei" der 1630er Jahre ablöst. Die Komposition wird nicht mehr dominiert von einer Diagonalen, die den Blick dynamisch in eine Richtung in die Bildtiefe führt. Stattdessen werden die hohen Bäume und die Tierstaffage so im Bildraum verteilt, dass eine statische, dabei aber rhythmische, ausgewogene Komposition entsteht. Die Darstellung der Menschen und vor allem der Tiere nimmt nun einen größeren Raum ein. Sie sind eigentlich nicht mehr bloße Staffage, sondern rücken ins Zentrum der Komposition. Die Kuhherde an der Tränke ist ein Motiv, das Ruysdael in den 1640er Jahren in seinen Landschaften eingeführt und vor allem in Dorflandschaften verwendet hat (vgl. etwa Rijksmuseum, Amsterdam, Inv.-Nr. SK-A-2571). Das Kolorit ist heller und wärmer geworden, Ocker- und Brauntöne sowie das leuchtende Blau des Himmels bestimmen die Palette - Stechow hat zu Recht von einem "goldenen Ton" der Landschaften dieser Schaffensperiode gesprochen.

Taxe: 80.000 - 100.000 

Losnummer: 1261



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Barock

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Leinwand

Veranstaltung vom:


18.05.2019, Auktion 1132: Alte Kunst - 19. Jahrhundert




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