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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Jirí Georg Dokoupil, o.T.

Jirí Georg Dokoupil, o.T.

Acryl u. Seifenblasen auf Leinwand

Weitere Details:


Dokoupils Werk ist heterogen und unkonventionell. Mit unermüdlichem Innovationsdrang experimentiert Dokoupil stets aufs Neue mit außergewöhnlichen Materialien und neuen Techniken. Seit Mitte der 80er Jahre nutzt der Künstler keine Pinsel mehr zur Herstellung seiner Bilder. Stattdessen verwendet er den Ruß einer brennenden Kerze oder in Farbe getränkte Peitschen, um seine Leinwände zu gestalten. Auf ähnlich unkonventionelle Art entstehen auch seine abstrakten Seifenblasenbilder. Mit Pigment angereicherte Seifenblasen zieht er mittels eines Pusterohres oder eines Metallrings über die farbig grundierte Leinwand und lässt sie auf dem Bildträger zerplatzen. In vorliegendem Gemälde erscheinen sie als amorphe Gebilde in intensivem Blau, Gelb und Weiß dicht neben- und übereinandergelagert. Das zarte, bewegt und flüchtig erscheinende Motiv, das direkt auf den Herstellungsprozess verweist, begründet die Faszination, die von den schillernden Seifenblasenbildern ausgeht. Ebenso beeindruckt die Assoziationsfülle, die diese Bilder auszulösen vermögen: „So klar sie als nicht-figurative Abstraktionen komponiert sind, so sehr sind die Soap-Bubble Paintings andererseits offen für das gesamte Universum an Assoziationen, dass das Phänomen Luftblase und seine komplexen Farb- und Formstrukturen auf Leinwand je nach Lichteinfall nahelegen: Synapsen-Konstellationen, die das Seifenblasendenken hinterlassen hat, farbprächtige Unterwasserwelten, Planetengestöber, mikro- und makrokosmische Gebilde, Gesichter, die kurz auftauchen und wieder verschwinden, Glaskugeln, in denen man sich gerne Zukunft einbildet und natürlich alle nur erdenklichen Blasen, von der Blase der Liebe in Hieronymus Boschs Gemälde „Der Garten der Lüste“ bis hin zu Schutzhüllen, Fruchtblasen und anderen gemeinsamen Innenräumen und den damit verbundenen elementaren Gefühlen von Heimat, Ursprung, der Sensation der Geburt und jener Neuerfindung des Lebens, die man Liebe nennt.“ (Wilfried Dickhoff, Seifenblasendenken, 2015)

Maße: 115 x 95 cm

Jahr: 2013-16

Signiert: ja

Datiert: ja

Taxe: 20.000,- EURO

Losnummer: 118



Weitere Inhalte:

Bericht:


Schlicht, aber wirkungsvoll

Veranstaltung vom:


04.05.2019, Auktion 50 • Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

Künstler:

Jirí Georg Dokoupil




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