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Am 16.11.2018 Auktion 123: Moderne und zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


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Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


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Paul Gauguin, Selbstbildnis, Oviri (der Wilde)

Paul Gauguin, Selbstbildnis, Oviri (der Wilde)

Bronzerelief mit schwarzbrauner Patina. Monogrammiert (PGO), nummeriert "4" u. bezeichnet "Oviri" sowie mit verschlungenem Monogramm "ADA" versehen. Eines von vermutlich nur vier Exemplaren.

Weitere Details:


Gray 10 - Adréani S. 54 - Entstanden nach einem Gipsmodell von 1894/95, das 1906 im Pariser Salon d'Automne (Nr. 172) ausgestellt wurde. Das Bronzerelief wurde erstmals 1928 in der Berliner Galerie Thannhauser sowie in der Baseler Kunsthalle gezeigt. Es ist nichts über den Gießer der dokumentierten Bronzereliefs bekannt, für die Adréani eine Auflage von vier Exemplaren nennt. - Provenienz: Sammlung Alfred Flechtheim; Galerie Alex Vömel, Düsseldorf; dort vom Vorbesitzer 1937 erworben (Rechnungskopie beiliegend), seither in rheinischem Familienbesitz. Diese Arbeit wird auf der Grundlage einer Einigung zwischen dem Einlieferer und den Erben von Alfred Flechtheim angeboten, die durch Vermittlung der Dr. Irene Lehr Kunstauktionen GmbH zustande gekommen ist. Die Einigung hat zur gütlichen Beilegung aller offenen Fragen in Bezug auf die Provenienz und eigentumsrechtlichen Fragen an dem Werk geführt, so dass der Erwerber unbeschränktes Eigentum, frei von Ansprüchen aller Art, erwirbt. 1891 besuchte Gauguin zum ersten Mal Tahiti und zeichnete, von der Schönheit der Tahitianerinnen angezogen, eine Reihe maskenhafter Porträts auf Papier. Gauguins erste Holzschnitzereien in Tahiti waren aus Guavenholz, das schnell zerbröckelte und nicht erhalten blieb. 1894, nach Paris zurückgekehrt, schuf er aus Steingut eine erste weibliche Statuette "Oviri", die sich auf die polynesische Göttin Hina berief. Noch im selben Jahr entstand dann unter demselben Titel vorliegendes Selbstporträt als Gipsrelief. - Selbstporträts schließen Selbstdarstellung wie Selbstvergewisserung mit ein. Gauguin, der zwischen polynesischer und europäischer Kultur hin und hergerissen war, bildete sich in vorliegendem Relief markant und gradlinig ab. Beide Lebenswelten miteinander zu vereinen gelang Gauguin damals nicht - sie verschmolzen nur in seinem Werk. Der Künstler präsentiert sich als "Der Wilde", zwischen angedeuteten Pflanzen, im scharfen Profil mit langen Haaren und Bart. In der Wildheit sah er das Ursprüngliche und Wahre, ein befreites Sein, ehrlich und direkt, ohne Zwänge und Konventionen - eine Unmöglichkeit in der damaligen französischen Gesellschaft. In einem gleichnamigen Liebeslied aus Tahiti, einer melancholischen Melodie von Liebe und Sehnsucht, wird das "wilde, ruhelose Herz" der Liebenden besungen. - Wie sehr sich Gauguin als "zivilisierter Wilder" betrachtete, zeigt sein Wunsch, die Skulptur der Oviri auf seinem Grab zu platzieren. In einem Brief an Charles Morice im April 1903 schrieb der Künstler: "Du hast dich an jenem Tag geirrt, als du gesagt hast, daß ich falsch liege, ich wäre ein Wilder. Es ist wahr: Ich bin ein Wilder. Und zivilisierte Menschen spüren das: weil in meiner Arbeit nichts ist, was überraschen oder beunruhigen könnte, außer der Tatsache, daß ich trotz meiner selbst ein Wilder bin. Das ist auch der Grund, warum meine Arbeit unnachahmlich ist." (Malingue 1949, CLXXXI)

Maße: 36,2 x 35 x 3,3 cm

Jahr: 1894/95

Signiert: ja

Taxe: 30.000,- EURO

Losnummer: 148



Weitere Inhalte:

Bericht:


Bemalter Kühlschrank

Veranstaltung vom:


27.10.2018, Auktion 49

Künstler:

Paul Gauguin




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