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Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

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Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

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Joos van Cleve, Porträt eines jungen Mannes

Joos van Cleve, Porträt eines jungen Mannes

Öl auf Holz. 20 x 12,5 cm.

Weitere Details:


Provenienz Henry Oppenheimer (1839-1932 London). - Christie´s London, 24.7.1936, Lot 8. - Koetser Galerie, London, New York 1941. - Nicholas M. Acquavella Galleries, New York. - Privatsammlung New York (?). - Sotheby´s Parke Bernet, New York, 7.6.1984, Lot 13. - Deutsche Privatsammlung. Ausstellungen London 1927, Nr. 124 (?). - Koetser Gallery, New York 1941, Nr. 3. - Kassel, Staatliche Kunstsammlungen, als Leihgabe bis ca. 2002. Literatur M. J. Friedländer: Die Altniederländische Malerei, Bd. IX, S. 50, Nr. 75. - M. J. Friedländer 1972, Bd. IX, Nr. 75, Abb. 94. - H. Comstock: An early portrait by Joos van Cleve, in: Connoisseur 108, 1941, S. 120-121. - J. O. Hand: Joos van Cleve. The early and mature paintings, Diss. Princeton University 1978, S. 59-61, 294, Nr. 3, Abb. 3. - J. O. Hand: Joos van Cleve. The complete paintings, S. 21, Abb. 11, Katalog Nr. 3, S. 114. Joos van Cleve hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, darunter Altarbilder, Madonnen und eine stattliche Anzahl an Porträts. Die frühen Arbeiten verweisen auf Einflüsse von Jan Joest, der 1505/08 in Kalkar den Hochaltar ausführte, später standen ihm Hans Memling und Gerard David Pate. Um 1530 wurde Joos van Cleve als Porträtist an den Hof Franz I. berufen und sein Stil wurde in der Folge richtungsweisend für die französische Bildnismalerei von 1530-1570. Von diesen reifen Bildnissen ist unser 1509 datiertes Werk noch weit entfernt. Seine Bedeutung liegt vielmehr darin, dass es als das früheste Porträt im Gesamtwerk van Cleves gelten kann. Etwa zur gleichen Zeit entstand ein Bildnis Kaiser Maximilians I., das die gleiche Rahmung hat. Rahmen und Bild bilden materiell in beiden Fällen eine Einheit. Die Identität des hier dargestellten jungen Mannes ist nicht bekannt. Vor einem monochromen grünen Hintergrund erweckt der im Dreiviertelprofil kleinformatig Porträtierte den Eindruck von Schlichtheit. Sein Gesichtsausdruck und die im Vergleich zu seinem Kopf relativ schmalen Schultern bekräftigen diese Wirkung. Der Maler verzichtet zudem auf die charakterisierende Funktion der Hände und betont damit den statischen Charakter seines Bildaufbaus. Dieser Effekt wird durch den ruhigen, den Betrachter fixierenden Blick des jungen Mannes verstärkt. Im Bildrahmen trägt das Bildnis die rätselhafte Inschrift: „Et mach Ghesceien“ - "Es möge geschehen“.

Taxe: 100.000 - 120.000 

Losnummer: 1006



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Renaissance

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Holz

Veranstaltung vom:


16.05.2018, Auktion 1108: Gemälde und Zeichnungen Alter Meister, Skulpturen - Kunst des 19. Jahrhundert




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