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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Edvard Munch, Mondschein, 1895

Edvard Munch, Mondschein, 1895

Kaltnadel, Aquatinta und Polierstahl auf festem Velin. 22 x 30 cm (34,5 x 48 cm) Woll 17 III (von IV).

Weitere Details:


Aus der frühen Auflage, gedruckt von Angerer, vor den langen horizontalen Linien im linken Vorhang, jedoch bereits mit den kräftigen Schrägstrichen in der Bank und an der Wand. Bei dem Herrn im Zylinder handelt es sich wahrscheinlich um einen engen Freund Munchs, den dänischen Dichter Emanuel Goldstein, der in St. Cloud ein enger Freund Munchs war. Im Jahr 1890 entstand Munchs entsprechendes Gemälde "Nacht in St. Cloud" (Nationalmuseet Oslo), als Munch in Paris und St. Cloud die zeitgenössische impressionistische Malerei studierte. In Munchs Werk nimmt das Motiv eine Schlüsselstellung im Übergang zum Symbolismus ein. Es zeigt die Silhouette eines Mannes, der, auf einer Bank sitzend, aus dem Fenster eines Zimmers auf die nächtliche Seine blickt. Kontrastreiche vertikale, schräge und horizontale Achsen strukturieren den Raum. Sie verleihen dem Zimmer einen Anschein von Weite, wozu auch der als Repoussoir eingesetzte Vorhang am rechten Bildrand beiträgt. Auf der linken Seite sind die Umrisse eines Tisches auszumachen. Der Vollmond überzieht Bank und Boden mit einem fahlen Licht und wirft den Schatten des doppelten Fensterkreuzes auf den Boden. Munch gestaltet die Szene mit dichten, fließenden Schaffuren und arbeitet mit dem Polierstahl effektvoll helle Lichter heraus. Das Motiv strahlt eine Melancholie aus, die Munchs Gefühlswelt nach dem Tod seines Vaters widerspiegelt. Die Leere des Raumes, die Finsternis, die Auflösung der männlichen Gestalt im Dunkel, die durch das Mondlicht ins Zimmer geworfene Kreuzform, dies alles steht für Tod, Trauer, Einsamkeit. Der Innenraum dient so als ein Spiegel der menschlichen Seele, die durch das Fenster vom Äußeren abgegrenzt wird. Eine solche durch ein Fenster symbolisierte Trennung zwischen Innen- und Außenwelt findet sich wiederholt in Munchs Werk (Dieter Buchhart, Edvard Munch. Zeichen der Moderne, Ostfildern 2007, S. 43f.). Ulrich Bischoff beschreibt den Innenraum als ein Gefängnis, einen "gläsernen Käfig", in dem die Menschen sitzen wie in einem Aquarium. Das Bild führe dem Betrachter vor Augen, wie sich "die Existenz des Menschen in seiner Eingeschlossenheit vollzieht" (Ulrich Bischoff, Edvard Munch, Köln 1988, S. 18 u. 20). Prachtvoller, herrlich toniger Druck mit breitem Rand.

Taxe: 18.000,- 

Losnummer: 8245



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Grafik

Stilrichtung:


Symbolismus

Bericht:


Tischler in Aktion

Kunsttechnik/Material:


Kaltnadelradierung

Veranstaltung vom:


02.12.2017, 110. Auktion: Moderne Kunst Teil I und II




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