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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Varlin (Willy Guggenheim), Brasserie Viennoise, 1942-1943

Varlin (Willy Guggenheim), Brasserie Viennoise, 1942-1943

Öl auf Karton auf Pavatexplatte. 75,5 x 95,5 cm. Gerahmt. Unten links graublau signiert 'VARLIN'. - Partiell mit Craquelé. Pellanda/Guggenheim Kat. 350

Weitere Details:


Provenienz Christie's, Zürich, 17.6.1991, Helvetica Sale, Los 499; Christie's, Zürich, Helvetica Sale, 11.4.1994, Los 108; Sammlung Klaus J. Jacobs, Zürich Ausstellungen Zürich 1960 (Kunsthaus), Varlin, Kat. Nr. 22; Aargau 2000 (Kunsthaus), Varlin Retrospektive, Kat. Nr. 350 mit ganzseitiger Farbabb. Als Sohn eines Lithografen und Verlegers wächst Varlin, mit bürgerlichem Namen Willy Guggenheim, in Zürich auf. Nach einer Lehre als Lithograf geht Guggenheim 1921 nach Berlin und wird an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Schüler von Emil Orlik. Zwei Jahre später zieht es ihn nach Paris, wo er bis zu seiner Rückkehr in die Schweiz 1932 lebt. In Paris besucht Guggenheim die Académie Lhote und die Académie Julian, arbeitet als Karikaturist und macht auf dem Montmartre Bekanntschaft mit Künstlern wie Jules Pascin und Chaim Soutine. Dort trifft er auch den Kunsthändler und Dichter Leopold Zborowsky, der ihm zu einem Atelier im La Ruche verhilft und die Wahl eines Künstlernamen empfiehlt: Varlin - eine Referenz an den französischen Revolutionär und Anarchisten Eugène Varlin. Obschon lange als ein Sonderfall der Schweizer Kunst bewertet, würdigte man Varlins bedeutenden Beitrag für die schweizerische und europäische Kunst bereits zu Lebzeiten mit wichtigen Museumsausstellungen. Geprägt durch seine Aufenthalte in Berlin und Paris versteht sich sein Schaffen als Eloge an das Leben, das Alltägliche. Mit augenzwinkernder Melancholie treten die Menschen in Varlins realistisch-expressiven Werken so als Protagonisten einer teils bissigen, teils traurig ironischen und bitteren Comédie humaine auf. Als herausragende Arbeit der 1940er Jahre sucht seine bühnenhafte Darstellung der Brasserie Viennoise dem gemeinsamen und absurden Drama des menschlichen Daseins Ausdruck zu verleihen und erinnert so nicht zuletzt auch an die Werke seiner Schriftstellerfreunde Dürrenmatt und Loetscher. Für dieses Los gelten gesonderte Versteigerungsbedingungen (Legende "D").

Taxe: 60.000 - 70.000 

Losnummer: 334



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Bericht:


Rückzugsort Ostsee

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Karton

Veranstaltung vom:


01.12.2017, Auktion 1099: Moderne Kunst




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