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Am 27.10.2018 Auktion 49

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Nature morte au crane / Pablo Picasso

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Nicolaij Michailowitsch Suetin, Suprematistische Komposition, 1931

Nicolaij Michailowitsch Suetin, Suprematistische Komposition, 1931

Gouache und Aquarell auf festem leicht genarbten Papier. 31,4 x 21,8 cm. Unter Glas gerahmt. Unten rechts mit Bleistift signiert und datiert 'XII/31 Suetin'. - Der Bogen insgesamt gleichmäßig leicht gebräunt. Mit einer Fotobestätigung von Nina Suetin, der Tochter des Künstlers, vom 10.7.1992

Weitere Details:


Provenienz Aus dem Nachlass des Künstlers; Privatsammlung; Privatsammlung Schweiz Ausstellungen Köln 1992 (Galerie Gmurzynska), Malewitsch, Suetin, Tschaschnik, Kat. Nr. 90 mit Farbabb. (rückseitig auf der Rahmungspappe mit Galerieaufkleber) Nikolai Suetin studiert von 1918 bis 1922 an den Staatlichen Freien Künstlerischen Werkstätten in Witebsk, wo er ab 1920 in der von seinem Lehrer Kasimir Malewitsch gegründeten Gruppe UNOWIS (Bestätiger der neuen Kunst) mitwirkt. In der revolutionären Witebsker Werkstatt arbeiten Malewitsch, El Lissitzky, Suetin, Tchaschnik und später Klucis ohne erkennbare Abgrenzung zwischen Lehrer und Schüler zusammen an keinem geringeren Ziel als der „Bestätigung des Suprematismus als neue Konstruktivität der Formen dieser Welt“ (nach einem Flugblatt der Gruppe, zit. nach: Wassili Rakitin. Die Welt als Suprematismus, in: Ausst. Kat. Malewitsch. Suetin. Tschaschnik, Galerie Gmurzynska Köln 1992, S. 28). Es sind jene Jahre, in denen sich erste Ansätze entwickeln, die radikalen künstlerischen Ideen des Suprematismus in die Architektur zu überführen. In Witebsk beschäftigt sich Suetin ab 1921 zunächst vor allem mit der Bewegung der suprematischen Form im Raum. Es entstehen Arbeiten, die an den Blick aus der Höhe auf konstruktivistisch-geometrische Architekturen erinnern und nicht zuletzt von El Lissitzky mit großem Interesse aufgenommen werden. Nach Ende seiner künstlerischen Ausbildung widmet sich Suetin verstärkt dem Transfer der suprematistischen Ästhetik in die Realwelt des nachrevolutionären Russlands. Wie sehr ihn die Entwicklung der universalen Formensprache des Nicht-Gegenständlichen hin zu einer neuen Gestaltung der Welt beschäftigte, zeigt die vorliegende Gouache aus dem Jahre 1931. In ihr amalgieren suprematisch-konstruktive Fragestellungen zu Raum und Fläche mit utopischen Architekturentwürfen kosmischer Habitate.

Taxe: 30.000 - 35.000 

Losnummer: 328



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Suprematismus

Bericht:


Rückzugsort Ostsee

Kunsttechnik/Material:


Mischtechnik

Veranstaltung vom:


01.12.2017, Auktion 1099: Moderne Kunst




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