Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com


Lesser Ury, Im Café Bauer, Berlin, 1888/1889

Lesser Ury, Im Café Bauer, Berlin, 1888/1889

Öl auf Leinwand, auf Pappe montiert. 71,7 x 49 cm. Gerahmt. Unten links schwarz signiert 'L. Ury'. - Die Leinwand mit schmalem vertikal verlaufenden Grat. Das Werk wurde professionell restauriert.

Weitere Details:


Mit einer Foto-Expertise und einem Gutachten von Sibylle Groß, Berlin, vom 6. Oktober 2017. Die Arbeit wird in das Werkverzeichnis Lesser Ury aufgenommen. Provenienz Leo Spik, Berlin, Auktion 534, 10.-12.10.1985, Lot 381 mit Abb. auf Tafel 5 ("Café Bauer"); Galerie Pels-Leusden, Berlin (1986); Sammlung Klaus J. Jacobs, Zürich Ausstellungen München 1895 (Verein bildender Künstler Münchens "Secession"), Internationale Kunst-Ausstellung, Kat. Nr. 337 ("Café Bauer, Berlin"); Berlin 1987 (Berlin Museum), Berlin in der Malerei vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Kat. Nr.7 ("Café Bauer"); Berlin 1995/1996 (Käthe-Kollwitz Museum), Lesser Ury, Zauber des Lichts, unter Kat. Nr. 54 erwähnt ("Café Bauer (Kaffeehaus-Terrasse)") Lesser Urys bedeutendes Gemälde des bekannten Berliner Café Bauer belegt, wie meisterhaft Ury Stimmung und Zeitgeist der vibrierenden Metropole auf die Leinwand zu bannen vermochte. 1877 vom Wiener Mathias Bauer auf der Prachtstraße Unter den Linden, Ecke Friedrichstraße eröffnet, entwickelte sich das im Stil Wiener Kaffeehäuser gestaltete Lokal schnell zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Stadt. Im Bild eröffnet sich dem Betrachter der Blick durch den ersten Stock des Cafés auf die breite Balkonterrasse. Vom nächtlichen Boulevard Unter den Linden bis hinein ins Cafe leuchten die Straßenlaternen. In seine Zeitung vertieft sitzt ein rauchender Herr zur Linken. Ury wählt dieses Attribut nicht zufällig, denn tatsächlich galt die Vielfalt der im Café Bauer angebotenen Zeitungen, Wochenschriften und Broschüren aus der ganzen Welt als weithin unübertroffen. Dank eines eigenen Generators bot das Café Bauer seinen Gästen bereits 1884 elektrisches Licht und stand damit an der Spitze der Elektrifizierung des bis dahin noch weitgehend mit Gas beleuchteten wilhelminischen Berlins. Es verwundert daher nicht, dass dieses besondere Haus zu den von Ury am meisten frequentierten Orten der Stadt zählte und sich unter den Kaffeehausszenen des Künstlers wiederholt dargestellt findet. Das Café Bauer war gleichsam mehr als ein Kaffeehaus, es stand für ein neues Lebensgefühl, das nachhaltigen Eindruck auf das gesellschaftliche Leben der Stadt hinterließ und „einen in Berlin bis dahin unerhörten Luxus offenbarte“ (vgl. Sibylle Groß in ihrem Gutachten, Berlin 2017; Hans Schliepmann, Bier- und Kaffeehäuser, in: Berlin und seine Bauten 1896, Bd. 3, S. 15 f.). Für dieses Los gelten gesonderte Versteigerungsbedingungen (Legende "D").

Taxe: 140.000 - 160.000 

Losnummer: 309



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Impressionismus

Bericht:


Rückzugsort Ostsee

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Leinwand

Veranstaltung vom:


01.12.2017, Auktion 1099: Moderne Kunst




Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum




Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce