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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Ferdinand Georg Waldmüller, Triptychon: Galen, Hygieia und Hippokrates, 1826

Ferdinand Georg Waldmüller, Triptychon: Galen, Hygieia und Hippokrates, 1826

Öl auf Leinwand, doubliert. Je 52 x 15,5 cm, in einen Rahmen montiert. Auf dem Gemälde Hippokrates unten rechts signiert und datiert "Waldmüller 1826"

Weitere Details:


Ferdinand Georg Waldmüller, der in seinen frühen Jahren Kurse an der Wiener Akademie besuchte und sich darüber hinaus autodidaktisch weiterbildete, arbeitet in den 1810er Jahren vor allem als Miniatur- und Porträtmaler, bis er sich um 1818 dem Studium der Natur und der Landschaftsmalerei zuwendet. Ab 1825 reist er beinahe jährlich nach Italien. In dieser Zeit, im Jahr 1826, erhält Waldmüller, der inzwischen auch am kaiserlichen Hof in Wien hoch geschätzt wird, von dem Wiener Apotheker Josef Moser den Auftrag vier Figurendarstellungen antiker Persönlichkeiten als überlebensgroße Ladenschilder für seine Löwen-Apotheke in der Wiener Josefstadt zu gestalten. Die hier vorliegenden kleinformatigen Gemälde dienten als Entwürfe für die späteren Schilder: Links ist Galen, rechts Hippokrates dargestellt, die beiden griechischen Ärzte begründeten mit ihren Lehren die wissenschaftliche Medizin, mittig steht die griechische Götting Hygieia, sie personifiziert die Gesundheit und ist Schutzheilige der Apotheker. Das vierte Schild, das dem Ensemble hier fehlt, zeigt Flora, die römische Göttin der Blumen und des Frühlings (Vgl. Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller, Wien 1996, WVZ S.434f., Abb. 170-172). Waldmüller, der sich in seinen Porträts und Genreszenen an der sichtbaren Wirklichkeit orientierte, ließ sich in dieser Bildfindung sowohl von der Ikonographie der Antike als auch von den Eindrücken seiner ersten Italienreise 1825 inspirieren. Die Ärzte Hippokrates und Galen hüllt er gemäß ihrer griechischen Herkunft in einen Chiton, der sie unverwechselbar in die Antike verortet. In der Darstellung der Hygieia ließ sich Waldmüller sicherlich von antiken Statuen der Göttin inspirieren, die sie als junge Frau mit einer Schlange auf dem Arm darstellen. Von ihr erbat man medizinische Ratschläge und Heilung von Krankheit. Mit Galen und Hippokrates bildet sie das perfekte Ensemble für die Werbung einer Apotheke, die somit klar auf den Ursprung der Medizin und ihre eigene Aufgabe verweist. Provenienz: Auktion Dorotheum Wien, 22. Mai 1973, Los 148, 149, 150. Literatur: Bruno Grimschitz: Ferdinand Georg Waldmüller, Salzburg 1957, S. 291, Nr. 175-176. Rupert Feuchtmüller: Ferdinand Georg Waldmüller, Wien 1996, S. 434f, Nr. 170-174.

Taxe: 18.000,- 

Losnummer: 6074



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Biedermeier

Bericht:


Ein Flame, viele Talente

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Leinwand

Veranstaltung vom:


01.12.2017, 110. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister - Zeichnungen des 15. - 19. Jahrhunderts




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