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Il Guercino und Werkstatt, David mit dem Haupt des Goliath

Il Guercino und Werkstatt, David mit dem Haupt des Goliath

Öl auf Leinwand. 120 x 102 cm Provenienz: Privatsammlung Berlin. Literatur: Vgl. Luigi Salerno, I dipinti del Guercino, Rom 1988, Nr. 272 (für die Tokio-Version)

Weitere Details:


Giovanni Francesco Barbieri, genannt Il Guercino (der Schielende) wird 1591 in Cento bei Ferrara geboren. 1607 wird er in die Werkstatt von Benedetto Gennari d.Ä. aufgenommen. Nach dessen Tod 1610 übernimmt der erst 19-jährige Guercino die Werkstatt und erhält in den folgenden Jahren, vermittelt durch seinen Mäzen Padre Antonio Mirandola, zahlreiche Aufträge für die Ausgestaltung von Kirchen und Palästen in Cento. Sein früher Malstil ist geprägt von einem gesteigerten Naturalismus und sehr starken Hell-Dunkel-Kontrasten, dem Chiaroscuro. 1620 wird er mit dem Titel des Cavaliere geehrt. Als der Erzbischof von Bologna, Alessandro Ludovisi, 1621 zum Papst gewählt wird, beruft er Guercino nach Rom. Hier entstehen in kurzer Zeit zwei seiner wichtigsten Werke: das berühmte Deckenfresko der "Aurora" im Casino Ludovisi auf dem Monte Pincio, sowie im Frühjahr 1623 das Altargemälde mit dem Begräbnis der hl. Petronilla für St. Peter. Beide zählen zu den Hauptwerken des römischen realistisch-illusionistischen Barock. Nach dem Tod Papst Gregors XV. kehrt Guercino im Sommer 1623 nach Cento zurück. Sein Malstil zeigt ab nun deutlich beruhigtere Bildkompositionen. Zu den zahlreichen Aufträgen des italienischen Adels und der römischen Kirche zählt u.a. die Ausmalung der Kuppel der Kathedrale von Piacenza. Ab 1642 lebt Guercino in Bologna. Bis zu seinem Tod 1666 ist er künstlerisch äußerst produktiv und seine Kunst wird weithin wertgeschätzt. Ab 1629 bis zu Guercinos Tod führt sein Bruder Paolo Antonio Barbieri penibel ein Auftragsbuch, das Libro dei Conti. Für den 12. Oktober 1650 ist ein Auftrag über einen „David mit dem Haupt des Goliath“ verzeichnet. Auftraggeber dieser „Meza Figura del divide con la Testa di Golia Gigante“ ist ein Signore Lodovico Fermi aus Piacenza (vgl. Barbara Ghelfi: Il libro die conti del Guercino, Nuova Alfa, 1997, S. 149, Nr. 430). Dieses für Fermi angefertigte Gemälde ist heute im Besitz des National Museum of Western Art in Tokio. Wie allgemein üblich wiederholt auch Guercino bereits seit etwa 1620 seine erfolgreichen Bildthemen, jedoch ist keine einzige dieser Wiederholungen und Varianten in seinem Auftragsbuch erwähnt. Je nach Wichtigkeit und Einfluss des Auftraggebers führt der Meister die Wiederholungen komplett eigenhändig aus, oder aber er fertigt die künstlerisch schwierigsten Passagen von Gesichtern und Händen, während seine Mitarbeiter die Arbeit vollenden. Zu dem hier angebotenen Gemälde schreibt Nicolas Turner: „[…] passages where the master must have intervened include many sections of the figure of David, for example David’s hands, with an anatomical construction of the right hand in my opinion superior to that of the Tokyo version, and most if not all of the head of Goliath. The differentiation in color and tone of the drapery also seems more accomplished. Another feature that shows the present picture was destined for an important client is the presence of lapis lazuli pigment in the sky.” Mit einer schriftlichen Expertise in Kopie von Nicolas Turner vom 16.April 2015

Taxe: 120.000,- 

Losnummer: 6017



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Barock

Bericht:


Ein Flame, viele Talente

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Leinwand

Veranstaltung vom:


01.12.2017, 110. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister - Zeichnungen des 15. - 19. Jahrhunderts




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