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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Marcantonio Franceschini, Die büßende Maria Magdalena empfängt die Dornenkrone, 1690er Jahre

Marcantonio Franceschini, Die büßende Maria Magdalena empfängt die Dornenkrone, 1690er Jahre

Öl auf Leinwand. 58,9 x 51,6 cm

Weitere Details:


Der Bologneser Marcantonio Franceschini ist in jungen Jahren Schüler von Giovanni Maria Galli da Bibiena (1625-1665) und arbeitet ab seinem 20. Lebensjahr in der Werkstatt Carlo Cignanis (1628-1719) in der Emilia-Romagna an zahlreichen Aufträgen, vornehmlich Fresken. Mit Anfang 30 macht er sich selbständig und erwirbt in kurzer Zeit einen weit über die Landesgrenzen hinausgehenden internationalen Ruf. Zu Franceschinis bedeutendsten Aufträgen zählen die Ausmalung des Palazzo Ducale in Genua 1685 sowie zahlreiche Arbeiten von 1692 bis zu seinem Tod durch Fürst Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein, für den er auch als Kunstagent tätig ist, sowie 1711 die Berufung durch Papst Clemens XI. zur Ausgestaltung der Chor-Kapelle von St. Peter in Rom. Einen großen Teil der von ausländischen Adligen eingehenden Aufträge lehnt er jedoch ab, da er seine Heimatstadt nicht für längere Zeit verlassen möchte. Trotzdem hinterläßt Franceschini ein umfangreiches Oeuvre, dessen größter Teil durch das von ihm selbst zusammengestellte Rechnungsbuch (Libro dei Conti. Bologna, Biblioteca Communale) überliefert ist. Dieses führt er von Januar 1684 bis drei Monate vor seinem Tod 1729. Im März 1691 findet sich der Eintrag „Dal Sig. Paolo Gremesi per una Madalena piccola con puttino L.200". Sowohl Negro als auch Benati (siehe Literatur) glauben, dass es sich dabei um das vorliegende Gemälde handelt. Die stilistische Einordnung des Bildes in seine Produktion der 1690er Jahre unterstützt diese Vermutung. Einer der engsten Mitarbeiter Franceschinis ist Luigi Quaini (1643-1717), dessen Schwester Teresa er heiratet. Quaini ist in der, wie damals üblichen, arbeitsteiligen Werkstatt häufig, für die Architektur- und Landschaftshintergründe zuständig. Sowohl Negro als auch Miller (vgl. Literatur) schlagen auch bei unserem Bild eine Beteiligung Quainis im Bereich des Landschaftshintergrundes vor. „Franceschini vertritt den klassischen Stil der Bologneser Malerei und orientiert sich an den direkten und indirekten Vorbildern Francesco Albani, Annibale Carracci, Carlo Cignani, Domenichino und Guido Reni. Er gehört zu den produktivsten und angesehendsten Künstlern Bolognas im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert. Die kalkuliert-harmonische Ausgewogenheit seiner Komposition, sein malerisches Raffinement und die sinnlich-dekorative Leichtigkeit seiner Handschrift machen ihn zu einem der bedeutensten Vertreter der Bologneser Schule. Seine Landschaften mit innigem Gespür für arkadische Poesie waren bei Sammlern in Westeuropa, besonders aber in den deutschsprachigen Ländern begehrt und bereiteten mit einer zunehmend zum Pastell tendierenden Farbigkeit, der eleganten Linienführung und der Grazie der weiblichen Gestalten das Rokoko vor.“ (Anna Matteoli, AKL, Bd. 43, S. 300). Provenienz: Möglicherweise Paolo Granieri oder Gremesi, Bologna 1691. Fondoantico, Bologna. Europäische Privatsammlung. Literatur: Möglicherweise Marco Antonio Franceschini, Libro dei Conti 1684-1717, Manuscript, Biblioteca Comunale Bologna, BCB. MS. B 4067, c. 15V. 22. März 1691 "Dal Sig. Paolo Gremesi per una Madalena piccola con puttino L.200". E. Negro: Dalle raccolte storiche al nuovo collezionismo, in: Arte in Emilia, Modena, 1989, S. 132, Nr. 98. D. Benati, in: Aspetti dell' Arte Emiliana dal XVI al XVIII Secolo, catalogue Fondoantico, Bologna, 1998. Dwight Miller: Marcantonio Franceschini, Artema 2001, S. 121, Nr. 27, pl. XVIII.

Taxe: 30.000,- 

Losnummer: 6038



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Barock

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Leinwand

Veranstaltung vom:


26.05.2017, 109. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister - Zeichnungen des 15. - 19. Jahrhunderts




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