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Petrus van Schendel, Karneval, um 1836

Petrus van Schendel, Karneval, um 1836

Öl auf Holz. 60,8 x 47cm. Signiert unten links: P. van Schendel fecit. Rahmen. Rückseitig: Auf der Tafel Reste eines alten Siegels.

Weitere Details:


Provenienz: - Kunsthandel M. Wolff, Amsterdam; - Sammlung Herrmann Hugo Zwillenberg (1885-1966); - direkte Familiennachfolge Zwillenberg. Aufgeführt und abgebildet in: Jan M.M. de Meere; Petrus van Schendel, Luden 2012, S. 73, Nr. 153. Hier auch die Vorzeichnung zu dem Gemälde. Der Deutsch-Belgier Petrus van Schendel war ein bedeutender Künstler des 19. Jahrhunderts, der sich in seinem Schaffen auf durch Kerzen und Mondlicht erleuchtete Abend bzw. Nachtszenen spezialisierte. Bekannt wurde er insbesondere durch seine stimmungsvollen Marktszenen, erzielte aber unter anderem mit seinen vom Mond beleuchteten Flusslandschaften und Interieurszenen großartige maltechnische Fähigkeiten. Die hier vorgestellte Arbeit zeigt ein sehr seltenes Thema innerhalb des künstlerischen Oeuvres Schendels; ein Interieur mit einer Maskerade während des Karnevals. Mit außerordentlicher Präzision malt Schendel die Licht - und Schatteneffekte, die Gesichter der Figuren sowie die Details der Kleidung. Das Zentrum des Gemäldes bildet eine sitzende Frau, dessen Gesicht durch das Kerzenlicht illuminiert wird. Ihre Augen kreuzen die Blicke der umherstehenden Personen und verleihen der Bildkomposition so eine vertrauliche Intimität. Auf Basis anderer Kompositionen sowie Figurationen in Schendels Werk und dem Vergleich mit einer Tuschezeichnung in Schendels »liber veritatis«, kann dieses Gemälde auf ca. 1836 datiert werden. Seine Monografie, die sich seit dem 19. Jahrhundert im Besitz seiner Nachfahren befindet, bietet einen umfassenden Einblick in Petrus van Schendels Werkphase von 1822-1838 und beinhaltet spezifische Fakten über heute verlorene Werke - teilweise mit Zeichnungen zu seinen Gemälden versehen. Galt der Aufenthaltsort des hier zu sehenden Gemäldes, nachdem es zuletzt zu der Sammlung des Kunsthandels M. Wolff in Amsterdam angehörte, bis vor kurzem als unbekannt - so ist diese wieder entdeckte Arbeit eine Neuigkeit auf dem Kunstmarkt. Christian Lucht MA., Deventer. Literatur: Meere, Jan M.M. de: Petrus van Schendel (1806-1870). Een leven tussen licht en donker, Leiden 2012, WVZ-Nr. 153

Taxe: 25.000 - 30.000 

Losnummer: 566



Weitere Inhalte:

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Gemälde des 19. Jahrhunderts

Bericht:


Goethes Aquarell mit Humboldts Unterschrift

Kunsttechnik/Material:


Öl auf Holz

Veranstaltung vom:


19.05.2017, 388. Auktion: Alte Kunst




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