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Am 12.12.2017 Ergebnisse und Nachverkauf Auktion 67: Moderne

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Lempertz überzeugte bei seiner Zeitgenossen-Auktion in Köln mit der Zusammenstellung von figurativer und abstrakter Kunst, sah sich bei einigen marktgängigen Positionen aber auch einer wählerischen Kundschaft gegenüber

Die bordeauxrote Trias


Gerhard Richter, Teyde-Landschaft (Skizze), 1971

Schweres dunkles Bordeauxrot mit violettem Unterton macht in Gerhard Richters Skizze der „Teyde-Landschaft“ von 1971 die Erde geradezu olfaktorisch erfahrbar. Der Duft von nassem Herbstlaub scheint sich in die Farbe zu schleichen, der der Maler einen azurblauen Himmel mit bildumspannender strahlend weißer Wolke gegenüber setzt. ...mehr

17.01.2018

Rückblick: Das Dorotheum in Wien siegt mit Schiele im österreichischen Auktionsjahr

Millionenschwere Dessous


Egon Schiele, Liegende Frau, 1917

In der Damenwelt ist es bekannt, dass hochwertige Unterwäsche ihren Preis hat. Natürlich hängt dies mitunter an dem verwendeten Material; so werden Seidendessous per se einen höheren Wert haben. Dennoch hat bisher keine Leibwäsche im Fachhandel die siebenstellige Hürde genommen. Dieses Privileg kann eine rothaarige Dame in Baumwollunterwäsche des frühen 20. Jahrhunderts für sich beanspruchen. Auf einem Blatt von 1917 in der damals durchaus freizügigen Nacktheit der Arme und Schenkel räkelt sich Egon Schieles Frau Edith oder seine Schwägerin Adele. Stolze zwei Millionen kostete die Studie dem neuen Besitzer und entspricht damit fast dem dreifachen Schätzwert. Die mit Gouache zart kolorierte Kreidezeichnung machte den fulminanten Auftakt zur vergangenen Moderne-Auktion im Dorotheum und ist mit dem siebenstelligen Betrag bei weitem nicht nur das kostspieligste Objekt der Versteigerung, sondern auch des österreichischen Auktionsjahrs 2017. ...mehr

15.01.2018

Viele Erstkäufer und hohe Verkaufsquoten decken bei Ketterer die starke Attraktivität der Kunst des 19. Jahrhunderts auf

Der „Freiheitskampf“ kommt nach Griechenland


Paul Emil Jacobs, Szene aus dem Griechischen Freiheitskampf, 1841

Erschlagen liegt ein Mann am Boden, sein Oberkörper nur von der Frau hinter ihm gestützt. Diese blickt flehend zum Himmel, während ein osmanischer Kämpfer, der prunkvolles Raubgut unter seinem rechten Arm hält, sie an der Hand ergreift und mit sich reißen will. Doch Hilfe naht unerwartet: Ein junger Mann versteckt sich im Schatten der Frau, das Gewehr beim Laden und den Blick zu allem entschlossen. Im Hintergrund des dramatischen Geschehens brennt eine Kirche, deren Rauch in den ansonsten friedlich blauen Himmel zieht. Vielleicht hat der osmanische Krieger dafür die Verantwortung zu tragen und unter anderem einen Leuchter aus diesem Gebäude noch als Diebesgut in der Hand? ...mehr

11.01.2018

Van Ham trumpft in Köln bei der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit Günther Uecker auf

Metallene Millionen


Günther Uecker, both, 2011

Metalle lassen sich bekanntlich in kostbare Materialien wie Gold und Platin und in billigere Versionen wie Aluminium, Eisen und das berüchtigte Katzengold einteilen. Allerdings kann eine künstlerische Überarbeitung auch das geringste Material zur Kostbarkeit werden lassen. Dies erfuhr Aluminium zum Beispiel in der komplexen geometrischen Komposition von Heinz Macks „Relief“ aus dem Jahr 1975. Mit 130.000 Euro innerhalb der Schätzgrenzen verbleibend, nimmt die lichtreflektierende Oberflächenstruktur mit zentralem Dreieck den dritten Platz in der Zuschlagsliste der vergangenen Auktionsrunde bei Van Ham ein und verbliebt in Nordrhein-Westfalen. Den finanziellen Sieg trug aber ZERO-Kollege Günther Uecker mit ebenfalls erschwinglichem Ausgangsmaterial davon. Seine beiden sich überlappenden Strudel aus Eisennägeln von 2011 sind eine Hommage an den Künstlerfreund Roman Opalka und stammten aus dem persönlichen Besitz des verurteilten Kunstberaters Helge Achenbach. In zwei Prozessen hatten die Eheleute Achenbach vergeblich zu beweisen versucht, dass dieses energiereiche Werk zu ihrer privaten Sammlung und nicht in die Insolvenzmasse gehört. Um die einzige Doppelspirale, die bislang auf dem Auktionsmarkt ihren Auftritt hatte, wetteiferten neun internationale Bieter und vervierfachten beinahe die Wertvorstellungen von 600.000 bis 800.000 Euro. Ein deutscher Interessent zahlte die finalen 2,2 Millionen Euro und rückte das Nagelbild somit an die Spitze des deutschen Auktionsmarkts im Jahr 2017. ...mehr

08.01.2018

Die Herbstrunde Grisebachs hatte ein zahlungsfreudiges Publikum, das für Rekordpreise sorgte, aber wählerisch nach Qualität und Seltenheitswert suchte

Marc an Heckel: Die Spitzenexpressionisten unter sich


Franz Marc, Zwei gelbe Tiere (Zwei gelbe Rehe), 1913

Eine Rarität bot Grisebach zur Herbstauktion in der Kategorie „Small is Beautiful“ an: Drei handbemalte Postkarten von Franz Marc an Erich Heckel aus dem Jahr 1913. Der bis heute ungebrochen beliebte Maler, ein Besuchermagnet in Museen, beschrieb diese mit Grüßen und Notizen zum zeitgenössischen Kunstbetrieb. Heute ermöglichen die Karten einen kleinen Blick auf seine gute Freundschaft mit Heckel. In den intimen Stücken kann der Betrachter etwas erkennen, dass die großen Ausstellungen mit hochkarätigen Gemälden Franz Marcs kaum vermitteln können: Den Künstler als privaten Menschen. Dies zeigt sich nicht nur in den liebevollen kleinformatigen Malereien als Geschenk für einen Freund, sondern auch in der Beschriftung der Karten, beispielsweise wenn Marc aufrichtig an Heckel schreibt, er und seine Frau „denken noch oft und mit so viel Vergnügen an den Abend mit Ihnen zurück, wir wären so glücklich, Sie beide auch einmal in unserem kleinen Dorf zu sehen“. ...mehr

03.01.2018

Die Cologne Fine Art hat ihre Tore geöffnet und präsentiert sich schon wieder anders als im vergangenen Jahr

Neue Mobilität im Alter


Friedrich Werthmann, Dyna-Ring, 1977

Mobilbleiben und Zusammenrücken sind Wünsche vieler älterer Menschen. Vielleicht ist man mit 48 schon alt. Die Cologne Fine Art ist gestern in ihre 48. Ausgabe gestartet und setzt genau auf diese Signale. So wurde ihr eine „Retro Classics“ zur Seite gestellt, die ab Freitag ein ...mehr

Mit der neuen „Art Düsseldorf“ mischt die Landeshauptstadt und Kunstmetropole am Rhein nach langer Pause wieder kräftig im Kreis der deutschen Kunstmessen mit

Internationaler Blick, regionale Verortung


auf der Art Düsseldorf 2017

„Wir wollen eine Messe, die zu Düsseldorf und der Region passt. Inhaltlich bewegt sich das Angebot nicht nur in der Region, sondern schaut auch stark auf das internationale Geschehen.“ So Messedirektor Walter Gehlen auf der Pressekonferenz kurz vor dem Start des neuesten Sterns am deutschen Messehimmel. Nach 15 Jahren als Kunstmesseveranstalter in Köln haben sich Gehlen und sein Partner Andreas Lohaus die Frage nach einer Weiterentwicklung gestellt. Termine und Ausstellungsort, Format und Ambiente waren in Köln einfach nicht mehr zufriedenstellend zu vereinen. So sind sie rheinabwärts nach Düsseldorf gezogen, haben im Areal Böhler, einem aufgelassenen Industriekomplex im Westen der Stadt, den idealen Standort gefunden und die „Art Düsseldorf“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem Live Marketing Unternehmen MCH Group in Basel, das auch die Art Basel ausrichtet, konnten sie ein Zugpferd der internationalen Messeszene mit ins Boot holen, das mit 25,1 Prozent der Anteile und einer Option auf Erhöhung beteiligt ist. Die Veranstalter gehen von einem langfristigen Engagement in der nordrhein-westfälischen Landehauptstadt aus. Für das kommende Jahr steht der Termin jedenfalls auch schon fest. ...mehr

In München zeigt sich bis zum Wochenende, welche Potenz der Marktplatz Deutschland in Sachen Kunst und Antiquitäten hat. Auf höchstem Niveau agiert die Highlights – Internationale Kunstmesse München in der Residenz. Breiter aufgestellt sind die Kunst & Antiquitäten München im Postpalast

Kirchner und Co. – die Altmeister von heute


John und William Cary, Paar Globen, London 1816/18

Die Highlights – Internationale Kunstmesse München, die am Dienstagabend mit tausenden von Gästen in der Münchner Residenz eröffnet wurde, ist vor acht Jahren angetreten, Deutschlands schönste, hochkarätigste und eleganteste Kunst- und Antiquitätenmesse zu sein. Es hat sich einiges gewandelt seit der Anfangszeit. Aber diesen Rang kann ihr keine andere Messe hierzulande streitig machen. Wer Gerhard Richters „Abstraktes Bild (563-2)“ von 1984, das die Galerie von Vertes aus Zürich für 5 Millionen Euro anbietet, wer das opulente Globenpaar der um 1800 gefragten Instrumentenmachern und Kartographen John und William Cary, das bei Christian Eduard Franke aus Bamberg für 187.000 Euro zu haben ist, oder wer bei Thole Rotermund aus Hamburg die schwungvoll-dynamisch gezeichneten Varieté-Tänzerinnen von Ernst Ludwig Kirchner zum Preis von 195.000 Euro betrachtet, kommt schnell zu dem Schluss, dass diese Messe sich nicht mit weniger als dem Außergewöhnlichen, dem Bedeutsamen und Interessanten in puncto Kunst zufriedengibt. ...mehr

Die erste Art Berlin geht an den Start

Im dritten Anlauf geglückt?


Art Forum Berlin, Art Berlin Contemporary (abc) und jetzt Art Berlin: Es ist der dritte Versuch, eine Messe für zeitgenössische Kunst in Berlin zu etablieren, und dieses Mal könnte es gelingen. Nachdem die Macher des Gallery Weekend Berlin mit ihrem Konzept einer Gruppenausstellung von Einzelpositionen gescheitert sind und sich die Art Cologne als wirtschaftlichen Träger und Ausrichter mit ins Boot geholt haben, hat die deutsche Hauptstadt wieder eine Kunstmesse. Genau die Hälfte der Teilnehmer stammt aus Berlin, so wie es auf der abc ursprünglich hätte sein sollen, bis der unbestimmte Zwitter aus Messe und Ausstellung zuletzt immer regionaler und kleiner wurde und zuletzt auf nur noch etwas über 60 Teilnehmer kam. Mit der neuen Nüchternheit soll jetzt etwas mehr der kommerzielle Aspekt der Veranstaltung hervorgehoben werden. ...mehr

Die WOPART – Work on Paper Art Fair in Lugano hofft auf die zahlungskräftige Klientel des noblen Urlaubsortes, hat aber auch für den kleinen Geldbeutel vorgesorgt

Papier in seiner schönsten Form


Die WOPART – Work on Paper Art Fair 2017 in Lugano

Juweliere, teure Autos, Privatbanken, schnittige Boote, Edel-Boutiquen, feine Restaurants, Häuser mit Seepanorama: Die im Tessin gelegene Schweizer Stadt Lugano ist ein Ort des Luxus. Eigentlich merkwürdig, dass es hier bislang keine Kunstmesse gegeben hat. Seit 2016 ist das anders. Die WOPART Lugano feierte Premiere. Gegründet hat sie Luigi Belluzzi. Am Donnerstagabend eröffnete jetzt die zweite Ausgabe der Kunstmesse. 75 Galerien aus 14 Ländern zeigen ausschließlich Arbeiten auf beziehungsweise aus Papier. Das Teilnehmerfeld ist klar aufgeteilt. Zehn Prozent der Teilnehmer haben Altmeisterzeichnungen, aber etwa auch japanische Holzschnitte mit ins Tessin gebracht. Dreißig Prozent der Aussteller bieten moderne Werke an, darunter Blätter von Pablo Picasso, Joan Miró oder Carol Rama, rund die Hälfte der Galerien aber hat sich auf zeitgenössische Kunst konzentriert, und zehn Prozent der Aussteller widmen sich ganz der Fotografie. ...mehr







News vom 23.01.2018

Zurich Art Prize für Robin Rhode

Zurich Art Prize für Robin Rhode

Oscar Murillo in München

Oscar Murillo in München

Kuratorin des deutschen Biennale-Beitrages steht fest

Kuratorin des deutschen Biennale-Beitrages steht fest

Richard Deacon in Heilbronn

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