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Am 29.09.2017 Auktion 117: Moderne und Zeitgenössische Kunst, Moderne Photographie, Alte Gemälde, Antiquitäten

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Druckgrafik, Zeichnungen und Aquarelle im Dorotheum

Ein großartiger Mensch für jedwede Nachwelt


Albrecht Dürer, Ulrich Varnbüler, 1522

Ein Portrait kann mehrere Aufgaben erfüllen, je nachdem ob es die Person in privatem Rahmen oder repräsentativ-offiziell zeigt. Was auch immer der Grund für das Bildnis sein mag, suchen Künstler, den Charakter des Menschen einzufangen. Umso interessanter wird es, wenn eine Freundschaft zwischen Künstler und ...mehr

21.09.2017

Kunst und Antiquitäten mit einem Schwerpunkt auf Sachsen bei Schmidt in Dresden

Nur an Museen


Theobald Reinhold von Oer, Der Weimarer Musenhof, 1857

Der „Weimarer Musenhof“ ist ein geflügelter Begriff. Wohl mit keiner anderen Stadt verbindet man weltweit die deutsche Klassik. Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach und ihr Sohn Carl August holten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Geisteselite Deutschlands in die kleine Residenzstadt. Hier lebten und wirkten etwa Christoph Martin Wieland als Erzieher ihrer Söhne, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller oder Johann Gottfried Herder. Treffpunkt für die geselligen Runden war das Wittumspalais in Weimar, aber auch die ländlichen Sommersitze Schloss Ettersburg oder Schloss Tiefurt. In den 1850er Jahren huldigte der Maler Theobald Reinhold von Oer der Weimarer Klassik und ließ den Musenhof nochmals aufleben. Im Tiefurter Park hat er eine illustre Gesellschaft versammelt: In der linken Bildhälfte deklamiert Schiller den Zuhörern. Etwas rechts der Mitte sitzt Herzogin Anna Amalia, links neben ihr mit Kappe der Dichter Wieland. Die kleine Gruppe rechts neben ihr zeigt ihren Sohn Carl August mit seiner Frau Luise und ihren beiden Kindern. Etwas separiert, den Blick zu Schiller gewandt, steht Goethe. In der Gruppe der am linken Rand Sitzenden ist Herder zu sehen. ...mehr

18.09.2017

Plakatkunst steht im Mittelpunkt der Buch- und Grafikauktionen bei Venator & Hanstein in Köln

Farbe für Paris


Henri de Toulouse-Lautrec, Caudieux, 1893

Die Belle Époque muss schon eine aufregende Epoche in Paris gewesen sein. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 folgte eine ungewohnt lange Zeit des Friedens, die die Basis für einen deutlichen Aufschwung in Wirtschaft und Kultur war. Die Industrielle Revolution war die Triebfeder. Sie sorgte dafür, dass die Einkommen teils schneller stiegen als die Verbraucherpreise und sich eine neue, gut situierte bürgerliche Schicht ausbildete. Die Menschen fühlten sich materiell gesichert und blickten optimistisch in die Zukunft. Kein Wunder, dass in dieser gut gelaunten Atmosphäre auch das Vergnügungsgewerbe blühte. In Paris schossen Cafés, Theater und Cabarets, Ateliers und Galerien, Konzertsäle und Salons aus dem Boden, die alle um die Gunst der Besucher buhlten. Da musste also Werbung her. Die Weiterentwicklung der Farblithografie kam hier gerade recht. Sie ermöglichte den preiswerten Druck verlockender Plakate, die Straßenzüge in ein buntes Meer von Aushängen verwandelten. Die „Kunst der Straße“ befeuerte das Verlangen und wurde früh zum begehrten Sammelobjekt. ...mehr

17.09.2017

Koller startet in Zürich mit Gemälden Alter und Neuerer Meister, Zeichnungen sowie Büchern und Autographen in die Herbstsaison

Segelschiff ahoi!


Ivan Konstantinovich Ajvazovskij, Blick auf Reval, 1845

Fernweh mag so manchen ergreifen, wenn er ein Segelschiff auf dem Meer erblickt. Es kann Sehnsüchte wecken und insbesondere vor der Größe der See daran erinnern, wie klein und zerbrechlich der Mensch ist. Eine solche Nostalgie schwingt auch in dem Gemälde „Blick auf Reval“ mit. 1845 hielt der russisch-armenische Maler Ivan Konstantinovich Ajvazovskij eine kleinere und modifizierte Version einer ein Jahr älteren Ausführung fest, die heute im Central Naval Museum in St. Petersburg hängt. Über dem bewegten jadegrünen Meer mit mehreren Segelschiffen und Booten zeichnet sich am Horizont die estnische Stadt vor einem hohen Himmel in zarten Gelb-, Rosa- und Blautönen ab. Koller hat die Schätzung für die romantische Ansicht auf das heutige Tallinn mit 500.000 bis 700.000 Franken recht zaghaft bemessen. Denn diese Variante kam vor elf Jahren im Züricher Auktionshaus schon einmal auf 1,3 Millionen Franken. Es wird in der kommenden Woche also spannend, ob die Kunden bereit sind, den damaligen Wert zu zahlen. ...mehr

12.09.2017

Das Züricher Auktionshaus Koller zieht positive Bilanz und beendete seine Asiatika-Versteigerung „mit einer Reihe herausragender Resultate“. Ein genauerer Blick lohnt

Hohe Preise für lamaistische und chinesische Kunst


Bronzeglocke „Bozhong“, China, Qianlong-Periode, 1761

Mit Objekten aus China, Japan, Indien und Südostasien sowie lamaistischer und persisch-islamischer Kunst bot Koller eine Vielfalt asiatischer Kunstgegenstände. Die Zufriedenheit des Züricher Auktionshauses lässt sich anhand einer Zuschlagsquote von circa 59 Prozent durchaus verstehen. Noch mehr, schaut man sich diese Zahl etwas differenzierter an. Zwar fanden die japanische, südostasiatische und persisch-islamische Kunst mit hohen Verkaufsraten guten Absatz, jedoch lag mehr als die Hälfte der versteigerten Positionen aus Japan beträchtlich unter den im Vorfeld angegebenen Schätzwerten. Unbedeutender waren zudem Indien und Gandhara. Nicht einmal ein Drittel der knapp 50 Losnummern ging weg. Ganz anders bei den Werten aus Himalaya und China: Die lamaistische Kunst kam auf eine Zuschlagsquote über 68 Prozent, ein sensationelles Resultat. Doch auch der Beitrag Chinas mit über 61 Prozent ist ansehnlich, legt man die hohe Zahl an 195 Katalogeinträgen aus diesem Land zugrunde. ...mehr

06.09.2017

Die erste Art Berlin geht an den Start

Im dritten Anlauf geglückt?


Mark Dion, Monster, 1998

Art Forum Berlin, Art Berlin Contemporary (abc) und jetzt Art Berlin: Es ist der dritte Versuch, eine Messe für zeitgenössische Kunst in Berlin zu etablieren, und dieses Mal könnte es gelingen. Nachdem die Macher des Gallery Weekend Berlin mit ihrem Konzept einer Gruppenausstellung von Einzelpositionen ...mehr

16.09.2017

Die WOPART – Work on Paper Art Fair in Lugano hofft auf die zahlungskräftige Klientel des noblen Urlaubsortes, hat aber auch für den kleinen Geldbeutel vorgesorgt

Papier in seiner schönsten Form


Die WOPART – Work on Paper Art Fair 2017 in Lugano

Juweliere, teure Autos, Privatbanken, schnittige Boote, Edel-Boutiquen, feine Restaurants, Häuser mit Seepanorama: Die im Tessin gelegene Schweizer Stadt Lugano ist ein Ort des Luxus. Eigentlich merkwürdig, dass es hier bislang keine Kunstmesse gegeben hat. Seit 2016 ist das anders. Die WOPART Lugano feierte Premiere. Gegründet hat sie Luigi Belluzzi. Am Donnerstagabend eröffnete jetzt die zweite Ausgabe der Kunstmesse. 75 Galerien aus 14 Ländern zeigen ausschließlich Arbeiten auf beziehungsweise aus Papier. Das Teilnehmerfeld ist klar aufgeteilt. Zehn Prozent der Teilnehmer haben Altmeisterzeichnungen, aber etwa auch japanische Holzschnitte mit ins Tessin gebracht. Dreißig Prozent der Aussteller bieten moderne Werke an, darunter Blätter von Pablo Picasso, Joan Miró oder Carol Rama, rund die Hälfte der Galerien aber hat sich auf zeitgenössische Kunst konzentriert, und zehn Prozent der Aussteller widmen sich ganz der Fotografie. ...mehr

15.09.2017

Salonartige Atmosphäre auf der elften Ausgabe der Art-o-Rama in Marseille: Rund 6.000 Besucher, darunter internationale Galeristen, Sammler und Kuratoren, gaben sich hier am letzten August-Wochenende ein Stelldichein. Bis zum 10. September können alle Werke noch besichtigt werden

Heiße Temperaturen, coole Kunst


Vernissage der Art-o-Rama 2017, Marseille

Der französische Kunstherbst begann am letzten August-Wochenende bei sommerlich hohen Temperaturen in Marseille mit der von Messedirektor Jérôme Pantalacci bewusst überschaubar gehaltenen, aber hochkarätigen Kunstmesse Art-o-Rama. 26 internationale Galerien, darunter zwölf Neuzugänge, außerdem sechs Editeure, ein Off-Space und eine Gastkünstlerin versammelten sich zur elften Ausgabe der Art-o-Rama in der luftigen Halle des Kulturzentrums „Friche la Belle de Mai“, einem ehemaligen Fabrikgebäude nördlich des Hauptbahnhofs Gare Saint-Charles. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Galerien damit um sechs zusätzliche Teilnehmer gestiegen. Zur Vernissage am Freitagnachmittag kam ein internationales Publikum. Praktische Handfächer, die zur Grundausstattung in den azurblauen Messebeuteln gehörten, sorgten für Abkühlung. ...mehr

04.09.2017

Die Basler Entdeckermesse „Liste“ überzeugte auch in diesem Jahr mit qualitätsvollen Arbeiten jenseits des bereits abgesicherten Mainstream und guten Besucherzahlen. Gründungsdirektor Peter Bläuer bereitet indes ohne große Hast seine Nachfolge vor

Kunst mit Ecken und Kanten


auf der „Liste“ 2017

Die Art Basel hat am Sonntagabend ihre Tore geschlossen. 95.000 Besucher verzeichnete die wichtigste Kunstmesse der Welt in diesem Jahr. Auch die 22. Ausgabe der „Liste“, der ältesten Nebenmesse der Welt, war mit rund 21.000 Besuchern gut aufgestellt. Eine ausschließlich aus Kuratoren bestehende Jury hatte aus 260 Bewerbern 79 Teilnehmer aus 34 Ländern ausgewählt. Keine ganz leichte Aufgabe, gilt es doch die vielversprechendsten jungen Galerien weltweit zu bestimmen. Wie in jedem Jahr verteilten sich die internationalen Aussteller auf die recht unterschiedlich dimensionierten Räume der ehemaligen Warteck-Brauerei. Steile Treppen, alte Industrieanlagen, bröckelnder Putz, aber auch die ein oder andere Rooftop-Bar mit innovativen Drinks und spektakulären Aussichten verleihen der Satellitenmesse, die als wichtiges Sprungbrett für die Art Basel gilt, ein besonderes Flair. Seit einigen Jahren sorgt zudem eine luftige Zeltarchitektur für zusätzliche Ausstellungsfläche. Das ungewöhnliche Rezept kommt an: „Liste is the hippest of art fairs“, lautete in diesem Jahr das einem Ritterschlag gleichkommende Fazit der altehrwürdigen Financial Times. ...mehr

In Zeiten globaler Unsicherheiten und Krisen setzt die Kunstmesse Art Basel umso mehr auf qualitätsvolle Kunst. Im Kunstsommer 2017 drängen auch politische Werke mit klaren Botschaften auf den Markt

Kunst in unruhigen Zeiten


Claudia Comte, Now I won, 2017

Der Basler Messeplatz gleicht derzeit einem Rummelplatz der etwas anderen Art. Wo das exklusive Sammlerpublikum in diesen Tagen auf die Preview der Art Basel drängt, hat die Schweizer Künstlerin Claudia Comte, Jahrgang 1983, unter dem Titel „Now I won“ einen kleinen, leicht subversiven Jahrmarkt aufgebaut. Die Besucher dürfen sich hier in den Disziplinen Dosenwerfen, Armdrücken, Darts, Dauertanzen oder sogar Wettsaufen erproben. Die drei Besten werden mit Skulpturen der Künstlerin belohnt. ...mehr







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Zeitz MOCAA in Kapstadt öffnet seine Pforten

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Georg Herold in Bonn

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Vorbericht Auktion 258 'Europäisches Glas & Studioglas'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Vorbericht Auktion 259 'Russian Art & Icons'
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Kunsthaus Lempertz - Löwenjagd nach Rubens, französischer Meister, 19. Jahrhundert

Sensationelle Preissteigerung für Löwenjagd
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Galerie Flügel-Roncak - Slinkachu - Tug of War

Slinkachu: Tug of War - letztes Exemplar
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Galerie Flügel-Roncak - Katz - Twilight Triptych

2. ArtWeekend in Nürnberg 06.-08.10.2017
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