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AktuellAktuell:Messen

55. Antiquariatsmesse in Stuttgart

Bücher aus fast tausend Jahren


Wirnt von Grafenberg, Wigalois mit dem Rade, Elsass um 1420

Zum 55. Mal lädt der Verband Deutscher Antiquare vom 29. Januar an wieder zur Antiquariatsmesse in den Württembergischen Kunstverein am Stuttgarter Schlossplatz ein. Siebzig Marktführer der Branche überwiegend aus Deutschland, aber auch aus Österreich, Italien, der Schweiz, den Niederlanden und England bieten drei Tage lang ihre Kostbarkeiten zum Verkauf an. Einsamer Spitzenreiter und einziger Millionenkandidat ist eine Preziose aus Heribert Tenscherts Schatzkammer in der Bibermühle nahe dem schweizerischen Ramsen. Für stolze 2,4 Millionen Euro stellt er eine illuminierte Handschrift aus dem Elsass der Zeit um 1420 vor, die den „Wigalois“ des Wirnt von Grafenberg enthält. Anfang des 13. Jahrhunderts entstand dieses umfangreiche Versepos, es gehörte zu den beliebtesten Texten seiner Art und ist dementsprechend relativ häufig überliefert. Die Offerte Tenscherts ist jedoch eine der wenigen Handschriften eines mittelhochdeutschen Ritterepos überhaupt, die sich noch in privater Hand befinden. Da gilt nur eines: Zuschlagen, so eine Chance kommt nie wieder! ...mehr

Die BRAFA in Brüssel zeigt Kunst und Antiquitäten in altem Glanz

Unberührt vom Terror laufen die Geschäfte wie geschmiert


auf der BRAFA 2016

Der Gare du Nord ist das Tor zum größten Multi-Kulti-Viertel in Brüssel. Früher standen die leicht bekleideten Damen an den Eingängen zum Bahnhof. Erwarten würde man, dass man auf Polizei und Kontrollen trifft, wenn man den ICE, aus Deutschland kommend, hier schon verlässt. Doch weit gefehlt. Nichts. Allerdings hält hier auch nur der deutsche ICE, der Thalys fährt durch bis zum Gare du Midi, Brüssels eigentlichem Hauptbahnhof. Von hier aus startet auch der Eurostar nach London, und hier stehen sie: bewaffnete Polizisten wohin das Auge sieht, schmale Gänge, durch die Zugreisende zwangsläufig gehen müssen und kontrolliert werden. Was erwartet den Besucher angesichts der Terrorgefahr auf der Brussels Antique and Fine Art Fair, kurz BRAFA? Nichts. Wie in den vergangenen Jahren wurde am Eingang ein Scanner aufgestellt, der als solcher aber nicht erkennbar ist. Heuer muss man die Kunst- und Antiquitätenmesse von der Mitte aus betreten und wird daher direkt ins Geschehen geworfen. ...mehr

Die 46. Ausgabe der Cologne Fine Art hat geöffnet

Tendenz: Steigend


Auf der Cologne Fine Art 2015

„Immer wieder neue Lieder“ so lautet ein beliebter Karnevalsschlager im Kölner Raum, der besonders jetzt zum Saisonbeginn immer wieder ertönt. Auch Kunstmessen müssen sich immer wieder wandeln und verändern, sonst geht es steil bergab. Aus diesen bitteren Erfahrungen haben auch die Kölner Messeakteure gelernt und gehandelt. Die gediegene, aus der Westdeutschen Kunstmesse hervorgegangene Cologne Fine Art mit ihrer Zielgruppe des kultivierten Bildungspublikums und dem exklusiven Portfolio aus Antiquitäten, Möbeln, Druckgrafiken, kunsthandwerklichen Gegenständen des 15. bis beginnenden 20. Jahrhunderts geht heuer mit behutsamen Weiterentwicklungen an den Start. Mit 107 Ausstellern liegt deren Zahl deutlich über den 90 der letztjährigen Ausgabe. Hinzu kommt ab Donnerstag noch als ergänzende Plattform die COFA Contemporary. Hier versammeln sich 39 Galerien und Projekträume aus dem Rheinland, die allesamt nur nach 2000 entstandene Arbeiten zeigen. Auf diese Weise wird geschickt ein jüngeres Klientel an Kunstsammlern eingebunden. Bereits am Mittwoch eröffnet mit der Exponatec die Fachmesse für Museen und Konservierung. 197 Ausseller aus 21 Ländern gestatten einen Blick auf das Museum von morgen. Köln bietet nun einen breiten Rahmen für Kunst und begleitende Felder. ...mehr

München präsentiert sich mit drei gleichzeitig laufenden Kunst- und Antiquitätenmessen derzeit wieder als Dorado für Sammler. Die „Highlights – Internationale Kunstmesse“, die „Kunstmesse München“ und die „Kunst & Antiquitäten München“ bedienen alle Preisklassen. Alle Veranstaltungen dauern bis Sonntag

Messe-Marathon an der Isar


Johann Georg Kreitmeir, Höfische Mohrenuhr, München um 1690

Seit mindestens fünf Jahren, seit die „Highlight“-Idee von einer Open-House-Show mit geladenen Händlerkollegen zu einer richtigen Messe aufstieg, stellt sich die Branche die Frage, wie München und vor allem wie der Kunsthandel drei Messen an einem Ort zur gleichen Zeit verkraftet. Die „Highlights – Internationale Kunstmesse“ jedenfalls, die von potenten Händlern wie etwa Georg Laue, Florian Eitle-Böhler, Raimund Thomas oder Thomas von Salis gegründet wurde, erscheint auch im sechsten Jahr ihres Bestehens wieder als die unangefochtene Königin auf diesem Parkett. Nichts von ihrer Noblesse, Eleganz und Qualität hat diese Messe seit ihrem bejubelten Start 2010 eingebüßt. ...mehr

Die Art Fair präsentiert sich 2015 in Köln zum 13. Mal und ist erwachsen geworden

Aus einer Messe für Einsteiger wird eine Messe für Jedermann


Sie hat ihren Termin nach vorne gezogen, wahrscheinlich weil die beiden Messehallen nur zu diesem Zeitpunkt noch zu bespielen waren. Die Art Fair Nummer 13 hat sich von der Einsteigermesse in einer zugigen Halle und einem Zeltprovisorium, weil der Platz nicht reichte, zu einer schicken Kunstmesse mit gutem Catering und vornehmem Gin Tonic mit Gurkenschnitz gemausert. Schade ist, dass der Kunstinteressierte, der nicht aus Köln oder Düsseldorf kommt, keinerlei Plakatierung zur Art Fair finden konnte, sondern mit Luchsaugen auf die Anzeigentafeln der Messe schauen musste, um den Weg zu finden. Startete man einst als Art Fair 21, so ist man auf den Zusatz, dass man sich im 21. Jahrhundert befindet, nicht mehr angewiesen; schon im ehrwürdigen Staatenhaus, das jetzt dem Theater als Interimsspielstätte zugesprochen wurde, gab man das hoffnungsfrohe „21“ auf, holte sich die Blooom ins Boot, war wild und ästhetisch divergent. ...mehr

Mit der Berlin Art Week und der 8. Art Berlin Contemporary wurde jetzt in der Hauptstadt die Herbstsaison eröffnet. Eine innovative Ausstellungsarchitektur auf der abc sorgte für neu entfachte Schaulust und tiefenentspannte Kunstdialoge

Berlin dreht mal wieder auf


Es braucht immer wieder einen Anlass in Berlin, damit der Kunstmotor auf vollen Touren läuft. So wurden in der vergangenen Woche wieder einmal alle Kräfte in der Kunstszene der Hauptstadt gebündelt, um Sammlern, Kuratoren, Künstlern, Museumsleuten, Kunstjournalisten und anderen Interessierten ein dichtes Programm mit vielen Ausstellungseröffnungen, Happenings, Performances und anderen Get-togethers zu liefern. Die Berlin Art Week bündelt die unterschiedlichsten Museen, Kunstvereine, Ausstellungshäuser und Galerien der Kunstmetropole Berlin und setzt den Startschuss für die Herbstsaison auf dem dortigen Kunst- und Ausstellungsmarkt. Für internationales Flair und eine Prise Glamour im stets etwas selbstverliebten Berlin sorgten Top-Sammler wie die Turinerin Patrizia Sandretto Re Rebaudengo, die gezielt ihre Lieblingsgalerien in Berlin-Mitte ansteuerte, aber auch die nur für einen kurzen Zwischenstopp eingeflogene Star-Fotografin Cindy Sherman. Sie legte bei der Einrichtung ihrer Einzelausstellung im me Collectors Room der Sammlung Olbricht in der Auguststraße letzte Hand an und war der Ehrengast beim Sammlerdinner, bevor sie gleich am nächsten Morgen wieder Richtung Los Angeles entschwand. Dort galt es schließlich, die Eröffnung des spektakulären 11.000 Quadratmeter großen Sammlermuseums von Eli und Edythe Broad zu feiern. ...mehr

Die Bamberger Kunsthändler laden bereits zum 20. Mal zu ihren sommerlichen Kunst- und Antiquitätenwochen

Königlicher Wohlklang


David Roentgen und Peter Kinzing, Hammerklavier, Neuwied um 1785

Über zwanzig Jahre ist es her, dass Istvan Csonth mit einer neuen Idee an seine Bamberger Kollegen herantrat: Warum nicht im Sommer parallel zu den Bayreuther Festspielen eine Verkaufsschau für Kunst und Antiquitäten in der altehrwürdigen Bischofsstadt veranstalten? Gesagt, getan – der gebürtige Ungar und Wahl-Bamberger konnte seine Mitstreiter überzeugen, und die „Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen“ waren geboren. Erstmals trat man 1996 an die Öffentlichkeit. Seither tragen die Kunst- und Antiquitätenhändler jährlich ihre Leistungsschau aus. Den Rahmen für ihre edlen Objekte bildet die Stadt, seit 1993 UNESCO-Welterbe, mit ihrem majestätischen Kaiserdom, dem Rathaus in der Regnitz, den vielen kleinen Gassen sowie den mittelalterlichen Häusern und barocken Palästen. Denn die Händler verlassen für diese „Messe“ ihren Stammsitz nicht, sondern präsentieren ihre Waren fußläufig in den Geschäften der denkmalgeschützten Patrizierhäuser. ...mehr

Die Satellitenmesse „Liste“ in Basel feiert Jubiläum: Auch die 20. Ausgabe kommt wieder als gut bestückter Pool mit überwiegend frischer und junger Kunst daher. Alle wichtigen Top-Sammler schauen hier vorbei

Seit 20 Jahren eine Fundgrube für Nachwuchskunst


Viele kamen schon am Montag, um die gefragtesten Stücke zu ergattern. Vor der Eröffnung der Art Basel-Sektion Art Unlimited um 16 Uhr am Nachmittag waren auf der „Liste“ bereits die ersten Deals gelaufen. Verwöhnte VIP-Sammler, die sich am liebsten mit den dunklen Shuttle-Limousinen durch die Stadt kutschieren lassen, nahmen es auf sich, die engen Treppenhäuser in der ehemaligen Warteck-Brauerei hinauf- und hinabzusteigen und die manchmal versteckten Kojen der 79 Galerien zu erkunden. Über 300 Galerien aus aller Welt hatten sich für die Jubiläumsausgabe der „Liste“ beworben. Die Jury, die hier über die Teilnahme entscheidet, besteht ausschließlich aus Museumsleuten. Wer genau das ist, wird jedoch bewusst geheim gehalten, um jegliche Kungelei zu verhindern. In diesem Jahr kamen die Teilnehmer aus 31 Ländern, darunter auch Mexiko, Guatemala, Türkei und Rumänien. Die „Liste“ gilt nach wie vor als wichtigstes Sprungbrett für eine zukünftige Teilnahme an der Art Basel. Jedoch sind auch Rückkehrer willkommen. Wer hier einen Fuß in der Tür hat, darf darauf hoffen, ein Stückchen von dem großen Kuchen abzubekommen, der jedes Jahr im Juni in Basel verteilt wird. ...mehr

Bloß weg vom Klischee der exklusiven Milliardärsveranstaltung: Mehr denn je versucht sich die 46. Art Basel einem breiteren Publikum zu öffnen. Gleichzeitig besinnt sie sich auf ihre Stärken und zeigt die Klassiker des 20. Jahrhunderts in konzentrierterer Form als je zuvor

Alte Kunst trifft junges Gemüse


Julius von Bismarck, Egocentric system, 2015

Dass die zeitgenössische Kunst allzu oft bloß um sich selbst kreist, ist ein häufig gehörtes Vorurteil. Aber vielleicht ist da ja auch was dran. Der Berliner Künstler Julius von Bismarck, Jahrgang 1983, jedenfalls tritt auf der diesjährigen 46. Ausgabe der Kunstmesse Art Basel den Beweis an, dass es sich in einem selbstgeschaffenen Setting relativ gut aushalten lässt – auch wenn alle zuschauen und man sich tatsächlich alle vier Sekunden um die eigene Achse dreht. „Egocentric System“ nennt sich Bismarcks Dauerperformance, während der der adelige Künstler mit dem markanten Vollbart acht Stunden täglich in einer rotierenden Betonschale mit einem Durchmesser von nur fünf Metern haust. Bett, Tisch, Lampe und Stuhl – alles Wichtige ist da. Ein perfekt ausbalanciertes Verhältnis von Geschwindigkeit, Fliehkraft und Gewicht verhindert, dass Künstler und Mobiliar durch die Halle schleudern. Nur rausschauen sollte er nicht, dann würde ihm unweigerlich übel werden. ...mehr

ArchivArchiv*10/2018 - 06/2018 - 04/2018 - 01/2018 - 09/2017  - 04/2017 - 02/2017 - 10/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 01/2016  - 09/2015 - 04/2015 - 03/2015 - 11/2014 - 06/2014 - 03/2014  - 01/2014 - 11/2013 - 08/2013 - 04/2013 - 03/2013 - 11/2012  - 09/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 02/2012 - 09/2011 - 05/2011  - 04/2011 - 02/2011 - 11/2010 - 10/2010 - 06/2010 - 04/2010  - 02/2010 - 12/2009 - 10/2009 - 06/2009 - 04/2009 - 03/2009  - 01/2009 - 10/2008 - 09/2008 - 06/2008 - 04/2008 - 03/2008  - 10/2007 - 08/2007


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News vom 11.12.2018

Österreichs Rembrandt im Belvedere

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Düren erwirbt restituiertes Schmidt-Rottluff-Gemälde

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Auke de Vries im Museum Goch

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Mannheimer Kunsthalle stellt Provenienzforschung vor

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Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash - Einstein Love is the Answer.

neue Mr. Brainwash Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
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Koller Auktionen AG - Chanel Tweedjacken, Hermès Tasche Sac Constance und Louis Vuitton Koffer

Erste rein virtuelle Auktion «ibid» endet in wenigen Tagen
Koller Auktionen AG

Nachbericht Auktion 268 'Siebenbürgische Kunst' und 269 'Kunst, Antiquitäten & Schmuck'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Kunsthaus Lempertz - Pablo Picasso, Homme nu couché, 1967

Prachtvolle Picasso-Zeichnung
Kunsthaus Lempertz

Kunsthaus Lempertz - Heinrich Kühn, Ohne Titel (Küstenlandschaft in Italien), wohl 1897/99

Heinrich Kühn auf Rekordniveau bestätigt
Kunsthaus Lempertz

Galerie Frank Fluegel - Alex Katz Nicole.

Alex Katz im Museum Brandhorst | GALERIE FRANK FLUEGEL
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Galerie Frank Fluegel - Russell Young - Audrey.

Russell Young - Audrey. Neue Edition erschienen.
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