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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Messen

Die Art Brussel feiert ihren 30. Geburtstag

Konkurrenz aus Belgien


1968 gründeten 15 belgische Kunstgalerien eine kleine Kunstmesse im Herzen Brüssel und nannten sie „Art Actuel“. Die Messe wuchs im Laufe der Jahre, benannte sich mehrfach um, bis man sich 1998 auf den international gängigen Namen „Art Brussels“ einigte und eine neue Art Direktorin fand, die fortan die Geschicke bestimmen sollte: Karen Renders. Sie erkannte bald das Potential der damals noch alle zwei Jahre stattfindenden Verkaufsschau für zeitgenössische Kunst. Qualität und Teilnehmer stimmten schon mal, aber was der Messe fehlte, war ein professionelles Gesicht in professioneller Umgebung. Die Art Brussels zog in geeignete Hallen auf dem historischen Heysel, dem Messegelände in Brüssel, in direkter Nachbarschaft zum Atomium. Um internationaler zu werden, griff man auf einen einfachen Trick zurück: Jede 15te teilnehmende Galerie lud eine befreundete Galerie aus dem Ausland ein. Ein Netzwerk wurde aufgebaut, die Ausstellerzahl verdoppelte sich. Zur 30sten Ausgabe lagen heuer trotz parallel stattfindender Art Cologne so viele Bewerbungen vor, dass ein Auswahlgremium die sicherlich nicht einfache Aufgabe hatte, zu bestimmen, was dem Image der Art Brussels gut tut und was nicht. ...mehr

Die 46. Art Cologne ist am Sonntag mit über 60.000 Besuchern zu Ende gegangen. Viele interessante Positionen verbargen sich gerade im zeitgenössischen Bereich auf der oberen Etage. Ein Rückblick

Auf Entdeckungstour in Köln


Oft lohnt ein zweiter Blick, um auf Kunstmessen überraschende Entdeckungen zu machen. Die am Wochenende zu Ende gegangene Art Cologne hielt viele anregende neue Ideen bereit. So hatte die Berliner Galerie Croy Nielsen aktuelle Arbeiten von Roman Schramm mit an den Rhein gebracht. Die ästhetischen Aufnahmen des Berliners von Objekten wie High Tech-Turnschuhen kombinierte Schramm installativ mit maßgeschneiderten Bundfaltenhosen in ungewöhnlichen Farben, die unterhalb der perfekt abgezogenen Fotografien angebracht waren (je 1.800 Euro, Auflage 5. Nur das Exemplar 1/1 mit Hose). Ebenfalls am Stand zu sehen waren ein Video und Zeichnungen von Judith Hopf. Die Wienerin beschäftigt sich auf ironische Weise mit der Idee von Zugänglichkeit und Versperrung. Als wiederkehrendes Motiv wählt sie dabei das Haushuhn (Video: 8.000 Euro, Auflage: 6, Zeichnungen: 4.000 Euro). ...mehr

Gute Stimmung auf der Vernissage der 46. Art Cologne: An den Marktführer Art Basel reicht die Messe zwar noch nicht heran, aber in Deutschland ist sie jetzt wieder die unumstrittene Nummer eins

Mit Aufbauspritzen erneut an die Spitze


am Stand der Galerie Klosterfelde aus Berlin

Das Interview kam zum rechten Zeitpunkt. Vor genau einer Woche hat Daniel Hug, Jahrgang 1968, seit vier Jahren Direktor der Art Cologne, in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur selbstbewusst verkündet, er wolle die Messe wieder zur Nummer eins unter den großen Kunstmessen machen. Was dem schweizerisch-amerikanischen Ex-Galeristen dabei zu Gute kommt, ist die Tatsache, dass Berlin im vorigen Jahr seine Vorzeigemesse Art Forum verloren hat. Zu groß waren die Streitereien zwischen Berliner Galeristen und der Messegesellschaft geworden. Was in der Hauptstadt blieb, ist rund ein halbes Dutzend unentschiedener Nebenmessen, die nicht dazu angetan sind, ein großes, internationales Publikum an die Spree zu locken. Das kommt jedoch wegen der in Europa einmaligen Galeriendichte sowieso nach Berlin. „Berlin braucht keine Messe. In Berlin ist jedes Wochenende Messe“, folgert denn auch Hug. ...mehr

Eine neue Ausgabe der Art Cologne öffnet ihre Tore

Auf Konsolidierungskurs


Im kalten Foyer der Koelnmesse waren die Teilnehmer der Pressekonferenz zur neuen Ausgabe der Art Cologne kalter Zugluft ausgesetzt. Da drängte sich unweigerlich die Frage auf, ob auch die Messe frische Winde durchwehen. Vor vier Jahren startete Daniel Hug als Direktor bei der Art Cologne, einem damals schlingernden, ja sinkenden Schiff. Ein radikaler Schrumpfungsprozess sollte Zeitgeistschrott und Eventkunst aussondern. Einmal aus der Premiumklasse abgestiegenen, gestaltet sich der Aufstieg langwierig und schwierig, insbesondere was das Zurückholen alter Teilnehmer anbelangt. Doch jetzt kann man erkennen: Der Abwärtstrend ist gestoppt, der Konsolidierungskurs trägt Früchte, auch wenn noch lange nicht der alte Glanz wieder erstrahlt. Denn auch die Kunstwelt hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert, und Hugs Bestreben, die globale Nummer Eins in der Messelandschaft für moderne und zeitgenössische Kunst zu werden, lässt sich wohl allein aus abgabentechnischer, fiskalischer Sicht nicht mehr erreichen. Hier wird die Art Basel unangefochten Spitze bleiben. Global Player aus der Galerienszene wie beispielsweise Gmurzynska lassen sich wohl nie mehr nach Köln locken. Das kann aber Daniel Hug nicht angelastet werden. ...mehr

Die Salzburger Ostermesse in der Residenz hat sich einen neuen Namen zugelegt. Das Konzept der „Art & Antique Residenz Salzburg“, die vom Messeunternehmer MAC Hoffmann veranstaltet wird, aber bleibt das selbe. Kunst aus Österreich von der Gotik bis zur Gegenwart überwiegt

Liaison zwischen Kunstmarkt und Musikevent


Paar chinesischer Porzellanvasen mit puderblauem Fond und Blumendartstellungen

In der Salzburger Residenz hatte man noch nie Berührungsängste zwischen moderner und alter Kunst. Während die Wiener Galerie Kaiblinger eine kleine Suite temperamentvoller, gestischer Gemälden des 2011 verstorbenen Markus Prachensky und das großformatigen, fotorealistischen „Brandenburger Tor“ von Gottfried Helnwein zeigt, öffnet der Kunsthandel Katzenmeyer aus dem vorarlbergischen Feldkirch einen Spalt in eine alpenländischen Kunstkammer. Zwischen geschnitzten Sensenmännern und Madonnen befindet sich ein frühbarocker Bezoar, ein Magenstein, dem man im 16ten und 17ten Jahrhundert wundersame Kräfte zusprach, und eine sogenannte Kühlkugel aus Bergkristall, beide mit silbernen Bändern verziert, beide zu einem moderaten vierstelligen Preis. ...mehr

Silbernes Jubiläum in Maastricht: Die TEFAF zeigt sich wieder von ihrer attraktivsten Seite. Doch der Markt hat sich mittlerweile woanders hin verlagert

Die Königin wird 25 und ein bisschen müde


Henry Moore und Pablo Picasso bei Landau Fine Art aus Montreal

Festlich ist das Jubiläum ausgefallen, wie immer. Jedes Jahr im März ist die The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, in Maastricht das Mekka der Liebhaber Alter Kunst und des Kunsthandwerks auf musealem Niveau aus vieler Herren Länder. Aber eben nur vieler. Selbst die Königin der Kunstmessen sieht sich mit einem Phänomen konfrontiert, das sich grob mit dem Begriff Globalisierung umreißen lässt und das den westlichen Kunstmarkt vor große Herausforderungen stellt. ...mehr

Auch in diesem Jahr mangelt es der Art Karlsruhe an einer konsequenten Ausrichtung auf die Qualität der Kunst. Dennoch hat sich die badische Verkaufschau fest im deutschen Messereigen etabliert

Der passive Auftraggeber


Schon zum neunten Mal lädt die badische Barockstadt Karlsruhe Galeristen, Sammler und Kunstinteressierte zur Art Karlsruhe. Wieder steht die Verkaufsschau unter dem Motto des Dialoges von Klassischer Moderne und neuen Positionen. Auf vier Hallen verteilt sich das Geschehen, insgesamt 35.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen den 222 nationalen und internationalen Ausstellern zur Verfügung. Dass die relativ junge Messe offensichtlich im Bewusstsein der kunstinteressierten Öffentlichkeit angekommen ist, beweisen die steigenden Besucherzahlen der vergangenen Jahre. 2012 rechnen die Ausrichter mit etwa 45.000 Besuchern, der Auftakt gestern gestaltete sich mit zahlreichen Besucherströmen jedenfalls schon vielversprechend. Kurator Ewald Karl Schrade betonte bei der Pressekonferenz die Wichtigkeit der Privatsammler für den internationalen Kunstbetrieb und bekam prominente Unterstützung durch den Direktor des ZKM Peter Weibel. Der Medientheoretiker nannte die Privatsammler vollmundig „passive Auftraggeber“ und verglich sie mit den Mäzenen früherer Epochen wie Kirche oder Adel. Dank ihnen entstünden neuen Wachstumssegmente, durch die die Messe überleben und wachsen könne. Weibel lobte, wie sensibel die Art Karlsruhe auf die Differenzierung des Kunstmarktes reagiere. ...mehr

Die 13. Art Rotterdam verbreitete gute Laune bei den Galeristen: Erfolgreiche Verkäufe gerade im mittleren Preissegment sorgten für entspannte Stimmung auf der wichtigsten Kunstmesse der Niederlande

Niederländische Gelassenheit


Eisschollen trieben in den vergangenen Wochen auf der Maas. Viele Niederländer nutzten die kalten Tage für eine ausgiebige Schlittschuhtour auf den zugefrorenen Kanälen des Landes. Schlittschuhlaufen – man denke nur an die Gemälde von Pieter Bruegel d.Ä. und Hendrick Avercamp – gilt in den Niederlanden seit Jahrhunderten als Nationalsport. Die Ausnahmekälte des diesjährigen Winters war vielleicht ein Grund, weshalb die Besucherzahlen der am 12. Februar zu Ende gegangenen 13. Ausgabe der Art Rotterdam leicht hinter den Vorjahreszahlen zurückgeblieben sind. Ausfälle im Zugverkehr trugen ihr Übriges dazu bei. ...mehr

Rückblick auf die Art Rotterdam

Bei den jungen Talenten


Sie ist klein, trendig und die interessanteste Messe in den Niederlanden, wenn es um zeitgenössische Kunst geht, die Art Rotterdam. Drohte sie in den letzten Jahren, eine rein niederländische Kunstschau zu werden, so bot sich in diesem Jahr eine gut durchgemischte europäische Veranstaltung unter der Beteiligung einiger osteuropäischer Galerien. 75 Galerien tummelten sich auf den 3.500 Quadratmetern im Cruise Terminal in Rotterdam, der Abfahrtshalle der Schifffahrtslinie Holland-Amerika. In jedem Jahr hält die Messe etwas Neues bereit, um auch ein jüngeres Publikum anzuziehen. So wählten Vertreter des Witte de With Center for contemporary Art 15 junge Galerien aus, die die Möglichkeit bekamen, eines der Highlights aus ihrem Galerienprogramm in Rotterdam zu präsentierten. Bei Parrotta aus Stuttgart war es der 1977 in Berlin geborene Edgar Leciejewski mit seiner Ornithologiewelt. Tote Vögel, die er auf der Straße oder im Wald findet, scannt er ein und bearbeitet ihr Bild am Computer. So entstehen die 1.200 Euro teueren Fotografien von höchster Brillanz mit tanzenden Vögeln in schimmerndem Gefieder. Nichts lässt den Tod erahnen, nichts erzählt davon, wie er kam und wann. ...mehr

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