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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Messen

Münchens Kunstdreieck zwischen Highlights, Kunst-Messe München und Kunst & Antiquitäten München zog die Besucher in seinen Bann

Gemeinsam ist mehr


Georg Petel Nachfolge, Heiliger Hieronymus, um 1700

Die alten Querelen scheinen vergessen. Zeitgleich und überraschend einträchtig fanden bis zum vergangenen Sonntag die drei wichtigsten Kunstmessen Münchens statt: Die „Highlights – Internationale Kunstmesse München“ im Haus der Kunst, die 57. „Kunst-Messe München“ im Postpalast sowie die 87. „Kunst & Antiquitäten München“ auf dem Nockherberg lockten mit attraktiven und hochwertigen Objekten und boten allen Besuchern eine lohnende Schau. Von der Weißwäsche bei Traudel Horn auf den „Kunst & Antiquitäten“ bis zum 2,4 Millionen Euro teueren, 4000 Jahre alten weiblichen Kykladenidol von Gordian Weber bei den „Highlights“ gelang es den zusammen gut 160 Ausstellern, die Bandbreite künstlerischen Tuns den Kunstinteressierten aus Nah und Fern aufzufächern und für jeden Geldbeutel etwas zu bieten. Diese geballte Fülle an schönen und erlesenen Dingen macht der Bayern-Metropole keine andere Stadt in Deutschland nach. Zu Recht darf sich München „Mekka des deutschen Kunsthandels“ nennen. ...mehr

München unterstreicht wieder seinen Ruf als Hauptstadt des deutschen Kunsthandels. Auf den „Highlights“, auf der 57. Kunst-Messe München und der 87. Kunst & Antiquitäten konkurrieren bis Ende Oktober mehr als 170 Kunsthändler um die Gunst von Sammlern und Museen

Hochsaison für Kunstsammler


Anton von Maron, Portrait von Sir Thomas Stapleton in Rom, 1787

Messen scheinen in Zeiten, in denen die Auktionshäuser dem Einzelhandel viel Wasser abgegraben haben, das einzige Bollwerk gegen die Übermacht der Kunstversteigerer zu sein. Gerade hat die Frieze Art in London ihren Horizont erweitert und die Frieze Masters mit Kunst bis zur Klassischen Moderne ins Leben gerufen, laut Presseberichten auch ein Erfolg auf Verkaufsebene. Seltsamerweise hielten sich die Händler der drei Münchner Messen die letzen zwei Male mit Berichten über Verkäufe und angekurbelte Geschäfte weitgehend zurück. Doch eins ist klar: der Handel braucht diese Messen. Nirgendwo sonst werden Sammler und Museen mit einer Fülle von Kunstwerken so animiert, verführt und überzeugt wie auf Messen. ...mehr

„Fotofever“ zum ersten Mal in Brüssel. Ein Rückblick

Man kann noch Gas geben


Im vergangenen Jahr wollte sich „Fotofever – Photography Art Fair“ als Satellitenmesse neben der großen Paris Photo beweisen. Viele negative Faktoren machten die Beweisführung aber zunichte. Erstens die Auswahl, die beliebig und – schlicht gesagt – zu wenig war, zweitens der Ort, der „Espace Pierre Cardin“, der kaum Raum zur Betrachtung ließ, selbst bei nur 30 teilnehmenden Galerien. In diesem Jahr, so Cécile Schall, die Organisatorin des Fotomarktes, musste ein komplett neues Konzept her. Es gab keine Terminübereinstimmung mehr mit Paris Photo, und auch der Raum stand nicht mehr zur Verfügung. Dank hinreichender Kontakte nach Brüssel und zum Fotomuseum in Charleroi konnte die Französin im unschlagbaren Ambiente der weitläufigen Tour & Taxis Hallen nun ihre Stände aufschlagen. Doch man fragt sich, ob die Terminwahl so günstig war. Zwei Wochen nach Ende der „Photokina“ in Köln, eine Woche vor der „Frieze“ in London, zwei Wochen vor der „FIAC“ in Paris? ...mehr

Gleicher Termin, gleicher Ort, aber neuer Besitzer und neues Gesicht: Die Viennafair versucht den Brückenschlag zwischen Ost und West. Der Fokus liegt diesmal eindeutig im Osten

West-östlicher Divan in Wien


Wien liegt noch einmal Stückchen weiter östlich als Berlin und vor allen weiter südlich. Für weniger wohlmeinende Zeitgenossen beginnt hier der Balkan. Seit sieben Jahren versucht die Viennafair aus dieser Lage zwischen den Kulturen Kapital zu schlagen, bisher mit durchwachsenem Erfolg. In ihrer achten Ausgabe schickt sich die Messe für zeitgenössische Kunst jetzt an, das Thema strategischer anzugehen. Die neuen russischen Besitzer, die im Frühjahr die Veranstaltung von Reed Exhibitions übernommen haben, meinen es offensichtlich ernst mit dem Aufbau des Standorts als Drehscheibe zwischen West- und Südosteuropa. 47 der 122 Teilnehmer kommen aus dieser Region. ...mehr

Die Art Berlin Contemporary hat sich spätestens in diesem Jahr als Berliner Herbstmesse etabliert

Alles so Berlin


Nun also doch. Zum Saisonauftakt in Berlin startet die Berlin Art Week mit vielen Ausstellungen und Kunstevents, und mittendrin als Partner die Veranstaltung Art Berlin Contemporary, kurz abc, die lange Zeit keine Messe sein wollte und nun doch ganz selbstbewusst die Lücke füllt, die das Art Forum Berlin hinterlassen hat. Vor fünf Jahren wurde die abc als neues Veranstaltungsformat von einigen tonangebenden Berliner Galeristen gegründet. Es gab bisher vier kuratierte Ausgaben, in deren Mittelpunkt jeweils ein künstlerisches Medium stand. Vor einem Jahr firmierte die abc noch unter dem Label „About Painting“. Doch damit ist jetzt Schluss, dieses Konzept hätte sich jetzt tot gelaufen, sagt Guido W. Baudach, einer der Gesellschafter der abc. „Die abc als ehemalige Nebenveranstaltung ist durch den Wegfall des Art Forums in eine neue Rolle geschlüpft, ein Messeformat zu entwickeln.“ Man sei aber noch auf der Suche. ...mehr

Durch die Zusammenarbeit mit der Villa Concordia und Veranstaltungen für Kinder öffnen sich die Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen für junge und alte Kunstbegeisterte und die, die es werden wollen

Alt trifft Jung in Bamberg


Jan Crocq, Muttergottes mit Kind, Lothringen

Spricht Walter Senger von seiner Lieblingsmadonna, dann weiß man, was den langjährigen und erfahrenen Kunsthändler immer noch an seinem Beruf begeistert. In der Lothringer Madonna mit Kind aus Lindenholz von Jan Crocq vereinen sich das handwerkliche Können des Bildhauers und die künstlerische Fähigkeit, Emotionen einzufangen. Freudig spricht Senger von dem sonnigen Gemüt der Maria und dem lachenden, zappeligen und so lebensnahen Kind auf den zierlichen Fingern seiner Mutter. In den Räumen der Sengers vereinen sich in vieler Hinsicht Jung und Alt. Neben der Lothringer Madonna präsentiert Ulysses Belz seine Bilder aus der Reihe „Artcollectors“, in denen er Kunstsammler mit ihren Kunstwerken oder Museumsbesuchern in einer Ausstellung zeigt. In seinen Arbeiten reflektiert er den Kunstbetrieb. Ulysses Belz gehört zu den acht ehemaligen oder gegenwärtigen Stipendiaten des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia, die zum zweiten Mal bei den Bamberger Kunst- und Antiquitätenwochen ihre modernen Kunstwerke in den Ausstellungsräumen der erlauchten Händler präsentieren. ...mehr

Die 43. Ausgabe der Art Basel eröffnet im Documenta-Jahr ihre Tore. Was bringt sie? Eindrücke eines ersten Rundganges

Weniger Sockel, mehr Durchgangsbahnhof


Welche Berechtigung besitzt im Onlinezeitalter eine Kunstmesse, auch wenn sie noch so Erlesenes präsentiert? Diese Frage war oft auf den letzten Kunstmessen im deutschen Sprachraum zu hören. Sicherlich, nichts geht über die eigene Anschauung, aber braucht es dazu bei noch so hochwertigen Werken eine Messe? Dieser Gedanke kommt unterschwellig dem aufmerksamen Beobachter auf der 43. Ausgabe der Art Basel, der renommiertesten aller Kunstmessen, auf. Man sieht wenig Experiment, dazu sind auch primär die zahlreichen Satellitenschauen da. Das High End der Künste bieten zeitgleich die Museen. Und was macht die Art Basel? Wieder finden sich sämtliche Topnamen unter den Künstlern und Galeristen. Aber wer einige Baseler Messen ausgelassen hat und heuer wieder in die Schweizer Rheinmetropole gefahren ist, dem fällt auf, dass das, was den Anspruch auf einsame Spitze und absolute Rarität erheben kann, auf der Messe seltener geworden ist. ...mehr

Kunst für die Wenigen, nicht die Vielen: Die 43. Art Basel setzt verstärkt auf Exklusivität. Das breite Publikum ist in diesem Jahr erst am dritten Tag erwünscht

Im Biotop der Top-Sammler


Raum von Andreas Schulze auf der Art Unlimited

Baulärm, Platzregen, umgeknickte Regenschirme: Am Eröffnungstag der 43. Art Basel herrschte rund um die Messe hektische Betriebsamkeit. Die Basler Star-Architekten Herzog & de Meuron überbauen gerade den Messeplatz – umfangreiche Abrissarbeiten inklusive. Doch die internationale Kunstcommunity, die vielfach frisch von der Documenta in Kassel nach Basel weitergereist ist, lässt sich auch von solch widrigen Umständen nicht die Laune verderben. Fiebrig konsultierten Top-Sammler aus aller Welt, die eine der heißbegehrten pechschwarzen First Choice VIP Karten ergattert hatten, ihre kleinen Notizzettel, auf denen sie Namen und Standorte ihrer favorisierten Galerien gekritzelt hatten. Über 300 Galerien aus 36 Ländern bilden den Kern der wichtigsten Kunstmesse der Welt. Mächtige Blue Chip-Galerien aus den USA, Deutschland und der Schweiz geben den Takt vor. ...mehr

Ein Grund zum Feiern: Auf der 30. Art Brussels trafen vorwiegend belgische Kunstconnaisseure auf eine internationale Galerienauswahl

Auf der Jagd nach belgischen Visitenkarten


Impressionen von der Art Brussels 2012

Die einzige Klage, die man auf der diesjährigen Art Brussels zu hören bekommen hatte, war das Unverständnis über den Termin: Nahezu zeitgleich zur Art Cologne, eine Woche vor dem Gallery Weekend in Berlin und zwei Wochen vor der in diesem Jahr erstmals auch in New York stattfindenden Frieze. Manche Galeristen mussten sich ganz schön etwas einfallen lassen, um all die Transfers, die Transporte, die Flugbuchungen und das permanente Kofferpacken unter einen Hut zu bekommen. Dennoch war die Stimmung auf der Jubiläumsausgabe der Art Brussels beschwingt. Über 31.000 Besucher feierten die 30. Ausgabe der Art Brussels in den historischen Expo-Hallen im Schatten des vor einigen Jahren frisch aufgemöbelten Atomiums. 182 Galerien aus 28 Ländern, darunter auch außereuropäische Exoten aus Uruguay, Japan, Brasilien, Indien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, waren in diesem Jahr in die belgische Hauptstadt gereist. ...mehr

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News vom 17.11.2017

Oskar Kokoschka-Preis für Martha Jungwirth

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Der dunkle Victor Hugo in Wien

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Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

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Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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