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Tänzerin / Franz von  Stuck

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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

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AktuellAktuell:Messen

Wird die Arte Fiera Bologna bald zu einer rein italienischen Veranstaltung?

Rückzug auf den Apennin


auf der Arte Fiera 2013

Es hat über viele Jahre gute Ansätze gegeben, die Arte Fiera in Bologna erfolgreich in Europa zu platzieren. Aber das scheint nun nach dem Weggang von Silvia Evangelisti vorbei zu sein. Sowohl die Presseabteilung reagierte nicht auf Anfragen ausländischer Pressevertreter, als auch die beiden neuen Direktoren, Claudio Spadoni und Giorgio Verzotti, blieben bei der diesjährigen Ausgabe Ende Januar weithin unsichtbar, selbst für die zahlreichen Aussteller. Auf alle Fälle für diejenigen, die aus Deutschland den Weg nach Bologna gefunden hatten. Sechs Aussteller waren es von hier, elf insgesamt aus dem Ausland – eine Zahl, die Bände spricht. Gerne hätte man nachgefragt, doch wen, wenn sich keiner angesprochen fühlte. ...mehr

Das Schatzkästchen des belgischen Kunsthandels: Die Brussels Antiques & Fine Arts Fair hat ihre Pforten für den Flaneur geöffnet

Alte Kunst und moderne Comics exklusiv in Brüssel


BRAFA 2013

Zum 58sten Mal versammeln sich in Brüssel Antiquitäten- und Kunsthändler aus ganz Europa und aus Übersee im ehemaligen Verladebahnhof derer von Tour & Taxis am Brüsseler Kanal. Die BRAFA, die „Brussels Antiques & Fine Arts Fair“, kann sich neben der TEFAF in Maastricht und dem Salon des Antiquaires in Paris durchaus blicken lassen. Ihr hat der Umzug aus dem Palais des Beaux Arts in der Innenstadt vor zehn Jahren in die damals noch kaum renovierten Hallen des Tour & Taxis-Gebäudes Profil gegeben. Zu diesem kleinen, internen Jubiläum in den neuen Räumen freute man sich auf zahlreiche Besucher und gute Verkäufe, doch Eis und Schnee verhinderten manchen Flug und stoppten manche Bahn. Dennoch konnten sich die Aussteller schon nach wenigen Messetagen über viel Interesse und gute Umsätze freuen. ...mehr

Die 52sten Stuttgarter Antiquariatsmesse steht vor der Tür

Benimm dich!


George Catlin, North American Indian Portfolio, 1844

Es war ein Akt kulturgeschichtlicher Archivierung, als der Amerikaner George Catlin in den 1830er und 1840er Jahren weite Teile des mittleren Westens bereiste und unablässig die Trachten und Bräuche der Indianer zeichnerisch festhielt. Denn er wusste, dass die Kultur der Ureinwohner unter dem Druck der weißen Siedler bald unwiederbringlich würde zerstört sein. Aus einem persönlichen Interesse wurde eine Anwaltschaft für eine weithin unverstandene Zivilisation. In Ausstellungen und Publikationen versuchte Catlin, das Verständnis der Weißen für die Indianer zu wecken und zu schärfen. Eine dieser Publikationen kam 1844 heraus, „North American Indian Portfolio“, ein mit zwanzig Seiten Text nicht gerade gewaltiger Band, aber mit 25 meisterhaften, handkolorierten Tafeln ausgestattet. Diese erste Auflage des später noch mehrmals gedruckten Werkes überwachte Catlin selbst. Sie ist heute eine Rarität und Kostbarkeit – und darum einer der schönsten Hingucker auf der 52sten Stuttgarter Antiquariatsmesse, die in wenigen Tagen wieder die Crème de la Crème der Antiquare versammelt. Der Rosenheimer Ralf Eigl bietet Catlins Buch in einem gut erhaltenen, farbfrischen Exemplar an, veranschlagt mit 115.000 Euro. ...mehr

Die diesjährige Ausgabe der Cologne Fine Art & Antiques hat ihre Tore geöffnet

Kleiner, aber fein


Ernst Ludwig Kirchners „Skizzenbuch 159“ bei der Galerie Koch aus Hannover

Platzhirsch zu sein, bedeutet in der globalen Welt immer weniger. Dies gilt auch für Messen. Zwar ermöglicht es heute vor allem das Internet, Informationen von überall her zu beziehen und sich ein Bild von einer Sache zu machen, doch insbesondere auf dem Kunstsektor geht nichts über die eigene Anschauung. Hier bieten sich Chancen für Kunstmessen, auch wenn die Kundschaft speziell für alte Kunst stagniert und gar dahinschmilzt. Daher richtet sich im Herbst stets der Blick nach Köln, wenn die Cologne Fine Art & Antiques beginnen. Im Rheinland ist praktisch nur sie übrig geblieben, von der anders ausgerichteten größeren Schwester „Art Cologne“ im Frühjahr einmal abgesehen. Nahebei gibt lediglich Maastricht Jahr für Jahr sein Stelldichein, doch im Vergleich dazu ist Köln eher eine durchaus sinnvolle Ergänzung mit eigenen Schwerpunkten. Nach dem Abgang von Ulrike Berendson gibt heuer die neue Direktorin Cornelia Zinken ihren Einstand, die eine recht anspruchsvolle Schau zusammengestellt hat. Ihr wünscht man eine über das Regionale hinausgehende Bedeutung, die auch Besucher von weiter her anlocken kann. ...mehr

Zum zweiten Mal findet die weltweit wichtigste Fotomesse „Paris Photo“ in den weiten Hallen des Grand Palais statt

Paris im Fotofieber


„Photobook of the Year Prize“ auf der Paris Photo 2012

Seine Studenten, so erzählte Thomas Ruff gleich am ersten Tag der diesjährigen Paris Photo, lassen sich spätestens im vierten Semester Visitenkarten mit dem Zusatz „Student in der Klasse Thomas Ruff“ drucken. Über ein eigenständiges Werk verfügen sie dann in der Regel nicht, auf der Suche nach einer Galerie sind sie dann aber bereits alle. Für Ruff, der gemeinsam mit seiner eigenen Lehrerin Hilla Becher vor einem bis auf den letzten Platz besetzten Auditorium über die Nachwirkungen der Düsseldorfer Schule sprach, weist dieses Verhalten auf eine rein marktorientierte Haltung unter den jungen Fotografiestudenten hin. Das Studium wird heute als Sprungbrett benutzt, um möglichst schnell ein berühmter Fotograf zu werden. Die nötige Zeit, den eigenen Weg zu suchen und sein Werk in Ruhe reifen zu lassen, nimmt sich kaum noch einer. Kein Wunder eigentlich, stößt das Medium doch auf immer größeres Interesse. ...mehr

Münchens Kunstdreieck zwischen Highlights, Kunst-Messe München und Kunst & Antiquitäten München zog die Besucher in seinen Bann

Gemeinsam ist mehr


Georg Petel Nachfolge, Heiliger Hieronymus, um 1700

Die alten Querelen scheinen vergessen. Zeitgleich und überraschend einträchtig fanden bis zum vergangenen Sonntag die drei wichtigsten Kunstmessen Münchens statt: Die „Highlights – Internationale Kunstmesse München“ im Haus der Kunst, die 57. „Kunst-Messe München“ im Postpalast sowie die 87. „Kunst & Antiquitäten München“ auf dem Nockherberg lockten mit attraktiven und hochwertigen Objekten und boten allen Besuchern eine lohnende Schau. Von der Weißwäsche bei Traudel Horn auf den „Kunst & Antiquitäten“ bis zum 2,4 Millionen Euro teueren, 4000 Jahre alten weiblichen Kykladenidol von Gordian Weber bei den „Highlights“ gelang es den zusammen gut 160 Ausstellern, die Bandbreite künstlerischen Tuns den Kunstinteressierten aus Nah und Fern aufzufächern und für jeden Geldbeutel etwas zu bieten. Diese geballte Fülle an schönen und erlesenen Dingen macht der Bayern-Metropole keine andere Stadt in Deutschland nach. Zu Recht darf sich München „Mekka des deutschen Kunsthandels“ nennen. ...mehr

München unterstreicht wieder seinen Ruf als Hauptstadt des deutschen Kunsthandels. Auf den „Highlights“, auf der 57. Kunst-Messe München und der 87. Kunst & Antiquitäten konkurrieren bis Ende Oktober mehr als 170 Kunsthändler um die Gunst von Sammlern und Museen

Hochsaison für Kunstsammler


Anton von Maron, Portrait von Sir Thomas Stapleton in Rom, 1787

Messen scheinen in Zeiten, in denen die Auktionshäuser dem Einzelhandel viel Wasser abgegraben haben, das einzige Bollwerk gegen die Übermacht der Kunstversteigerer zu sein. Gerade hat die Frieze Art in London ihren Horizont erweitert und die Frieze Masters mit Kunst bis zur Klassischen Moderne ins Leben gerufen, laut Presseberichten auch ein Erfolg auf Verkaufsebene. Seltsamerweise hielten sich die Händler der drei Münchner Messen die letzen zwei Male mit Berichten über Verkäufe und angekurbelte Geschäfte weitgehend zurück. Doch eins ist klar: der Handel braucht diese Messen. Nirgendwo sonst werden Sammler und Museen mit einer Fülle von Kunstwerken so animiert, verführt und überzeugt wie auf Messen. ...mehr

„Fotofever“ zum ersten Mal in Brüssel. Ein Rückblick

Man kann noch Gas geben


Im vergangenen Jahr wollte sich „Fotofever – Photography Art Fair“ als Satellitenmesse neben der großen Paris Photo beweisen. Viele negative Faktoren machten die Beweisführung aber zunichte. Erstens die Auswahl, die beliebig und – schlicht gesagt – zu wenig war, zweitens der Ort, der „Espace Pierre Cardin“, der kaum Raum zur Betrachtung ließ, selbst bei nur 30 teilnehmenden Galerien. In diesem Jahr, so Cécile Schall, die Organisatorin des Fotomarktes, musste ein komplett neues Konzept her. Es gab keine Terminübereinstimmung mehr mit Paris Photo, und auch der Raum stand nicht mehr zur Verfügung. Dank hinreichender Kontakte nach Brüssel und zum Fotomuseum in Charleroi konnte die Französin im unschlagbaren Ambiente der weitläufigen Tour & Taxis Hallen nun ihre Stände aufschlagen. Doch man fragt sich, ob die Terminwahl so günstig war. Zwei Wochen nach Ende der „Photokina“ in Köln, eine Woche vor der „Frieze“ in London, zwei Wochen vor der „FIAC“ in Paris? ...mehr

Gleicher Termin, gleicher Ort, aber neuer Besitzer und neues Gesicht: Die Viennafair versucht den Brückenschlag zwischen Ost und West. Der Fokus liegt diesmal eindeutig im Osten

West-östlicher Divan in Wien


Wien liegt noch einmal Stückchen weiter östlich als Berlin und vor allen weiter südlich. Für weniger wohlmeinende Zeitgenossen beginnt hier der Balkan. Seit sieben Jahren versucht die Viennafair aus dieser Lage zwischen den Kulturen Kapital zu schlagen, bisher mit durchwachsenem Erfolg. In ihrer achten Ausgabe schickt sich die Messe für zeitgenössische Kunst jetzt an, das Thema strategischer anzugehen. Die neuen russischen Besitzer, die im Frühjahr die Veranstaltung von Reed Exhibitions übernommen haben, meinen es offensichtlich ernst mit dem Aufbau des Standorts als Drehscheibe zwischen West- und Südosteuropa. 47 der 122 Teilnehmer kommen aus dieser Region. ...mehr

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