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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Messen

Die 47ste Ausgabe der Art Cologne hat eröffnet. Die Kölner Kunstmesse ist weiter auf dem Vormarsch

Bunt gestrickt, kompakt geschnitten


Zwei monumentale Styroporschollen liegen übereinander geschichtet vor dem Haupteingang zur Art Cologne. Grelle, mit der Spritzpistole aufgetragene Farben rücken sie unübersehbar in den Fokus der Messebesucher. Die Kölner verpflichteten diesmal die Berliner Künstlerin Katharina Grosse mit der Gestaltung des Entrees. Doch sobald man sich im Inneren befindet, weicht die von der Plastik vermittelte aufbrausende Spritzigkeit, Dynamik und Präsenz gewohnt geschäftiger Routine. Seit Daniel Hug ab 2008 die Messe agil leitet, hat er die traditionsreiche rheinische Plattform moderner und zeitgenössischer Kunst wieder auf den alten Level gehoben, sie zur einer weit ausstrahlenden Veranstaltung gemacht und ist stetig darauf bedacht, den Abstand zu anderen Spitzenmessen der Branche nicht zu weit auseinanderdriften zu lasen. Heuer geben sich nahezu 200 Aussteller die Ehre. Sogar einige bedeutende Neuzugänge sind zu verzeichnen. So entschlossen sich die Wienerinnen Christine König und Ursula Krinzinger oder Helga de Alvear aus Madrid nach Jahren der Abwesenheit wieder zu einer Teilnahme ebenso wie die renommierte Londoner Galerie Marlborough Contemporary, Moeller Fine Art oder David Nolan. ...mehr

Die 32ste Eurantica in Brüssel läuft wieder parallel zur TEFAF in Maastricht und hofft, von ihrer großen Schwester zu profitieren

Irrungen und Wirrungen


Stand der Galerie van Laer auf der Eurantica 2013

Auf den ersten Blick hat sich in Halle 1 der Brüsseler Expo nichts geändert. Der Veranstaltungsort ist geblieben, die Blumendekoration ist vielleicht nicht ganz so aufwendig wie in den vorherigen Jahren, doch sehenswert. Der Autosponsor scheint allerdings abgesprungen zu sein, dafür steht passend zum Thema „Altes mit Niveau“ ein grüner Oldtimer im zentralen Mittelgang der Eurantica. Er ist immer wieder Orientierungspunkt, der einzige, in einem Standlabyrinth, das – glaubt man den Veranstaltern – doch eigentlich ein wohlgeordneter Parcours sein soll, der als zentralen Mittelpunkt einen Marktplatz hat, um den sich die Stände als kleine Inseln gruppieren. Damit soll die Zusammenarbeit der einzelnen Antiquitätenhändler gefördert werden. Vor allen Dingen sollen diejenigen, die sich spezialisiert haben, zum Beispiel Händler mit ausgefallenen Keramiken, von den geschaffenen Synergieeffekten profitieren. Das mag sein. Der Besucher jedoch läuft permanent in irgendwelche Sackgassen, wenn er den Hauptgang mit dem grünen Oldtimer verlässt und nur mal kurz um die Ecke biegt. Schwierig für den willigen Käufer, der verzweifelt den Weg zurück zum begehrten Objekt sucht, nachdem er sich ausführlich auf der Messe umgesehen und verglichen hat. Das ist eine Standplanung, die im Nachgang der Eurantica ernsthaft überdacht werden sollte. ...mehr

Die TEFAF in Maastricht gilt bis heute als die Königin der Kunstmessen. Aber die aggressive Politik der Auktionshäuser hat ihr auch ein wenig vom Glanz genommen. Bis Sonntagabend stellen mehr als 250 Kunsthändler aus Europa und Übersee aus

Konzentration auf das Beste, was der Markt hergibt


Pieter Holsteijn d.J., Maulwurfsgrille, 17. Jahrhundert

Die TEFAF, Europas glanzvollste und hochkarätigste Messe, ist nicht nur ein Treffen der potentesten Händler, sie ist auch das größte Treffen der Sammler und Museumskuratoren. Man fährt nach Maastricht, um die neusten Meisterwerke, die momentan auf dem Markt zu haben sind, zu inspizieren: die besten Altmeister, die Entdeckungen in Sachen Silber, Möbel, Zeichnungen, die wieder auf den Markt gespülten Skulpturen, Goldschmiedearbeiten und Fotografien und auch das bedeutendste der Klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. ...mehr

Die Art Karlsruhe lädt zum zehnten Mal alle Kunstfreunde nach Süddeutschland ein

Anstieg der Quantität – doch was ist mit der Qualität?


Art Karlsruhe 2013

Ewald Karl Schrade, der Gründungsvater und langjährige Kurator der Art Karlsruhe, glaubte seit der ersten Stunde voller Optimismus an den Erfolg seiner Kunstmesse. Das kann nicht jeder von sich behaupten. Denn in den vergangenen Jahren hat sich auf dem Messeparkett einiges getan: Viele Pflänzchen wurden gesetzt, doch nicht alle überlebten; und selbst große Namen, wie die Art Frankfurt oder das Art Forum Berlin, mussten wegen immer stärkeren Konkurrenzdrucks und Internationalisierung der Kunstmesselandschaft ihre Segel streichen. Daher freut sich der umtriebige Galerist Schrade zur Recht über das zehnjährige Jubiläum der Art Karlsruhe – ein runder Geburtstag, der wohl für sich spricht. Während man sich in Karlsruhe 2004 noch über 20.500 Besucher freute, strömten 2012 rund 48.000 Kunstinteressierte in die Messehallen. Soviel sollen es in diesem Jahr schon wieder werden, die bei den Ständen der 220 Galerien aus 13 Ländern nach Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Multiples und Fotografien Ausschau halten. ...mehr

Die 14. Ausgabe der Art Rotterdam feierte einen neuen Besucherrekord. Besonders beliebt war die neue Sektion „Projections“

Kunst, Messe und Videos


Art Rotterdam Projections 2013

Krise? Welche Krise? Auf der am 10. Februar mit einem neuen Rekord von 16.000 Besuchern zu Ende gegangenen Art Rotterdam war davon wenig zu spüren. Immobilienkrise hin, Wirtschaftskrise her, die wichtigste niederländische Messe für zeitgenössische Kunst erfreute sich bei Publikum, Sammlern und Ausstellern einer großen Beliebtheit. Die Hälfte der rund 75 Galerien kam aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland und Belgien, auch wenn die belgischen Händler in diesem Jahr weniger Präsenz zeigten als in den vergangenen Jahren. Dafür waren erstmals alle wichtigen niederländischen Galerien mit im Boot. Messedirektor Fons Hof zog ein positives Fazit: „Die Leute mögen es, dass die Messe übersichtlich und nicht zu groß ist. Dafür treffen wir eine präzise Auswahl von dem, was wir zeigen.“ ...mehr

Wird die Arte Fiera Bologna bald zu einer rein italienischen Veranstaltung?

Rückzug auf den Apennin


auf der Arte Fiera 2013

Es hat über viele Jahre gute Ansätze gegeben, die Arte Fiera in Bologna erfolgreich in Europa zu platzieren. Aber das scheint nun nach dem Weggang von Silvia Evangelisti vorbei zu sein. Sowohl die Presseabteilung reagierte nicht auf Anfragen ausländischer Pressevertreter, als auch die beiden neuen Direktoren, Claudio Spadoni und Giorgio Verzotti, blieben bei der diesjährigen Ausgabe Ende Januar weithin unsichtbar, selbst für die zahlreichen Aussteller. Auf alle Fälle für diejenigen, die aus Deutschland den Weg nach Bologna gefunden hatten. Sechs Aussteller waren es von hier, elf insgesamt aus dem Ausland – eine Zahl, die Bände spricht. Gerne hätte man nachgefragt, doch wen, wenn sich keiner angesprochen fühlte. ...mehr

Das Schatzkästchen des belgischen Kunsthandels: Die Brussels Antiques & Fine Arts Fair hat ihre Pforten für den Flaneur geöffnet

Alte Kunst und moderne Comics exklusiv in Brüssel


BRAFA 2013

Zum 58sten Mal versammeln sich in Brüssel Antiquitäten- und Kunsthändler aus ganz Europa und aus Übersee im ehemaligen Verladebahnhof derer von Tour & Taxis am Brüsseler Kanal. Die BRAFA, die „Brussels Antiques & Fine Arts Fair“, kann sich neben der TEFAF in Maastricht und dem Salon des Antiquaires in Paris durchaus blicken lassen. Ihr hat der Umzug aus dem Palais des Beaux Arts in der Innenstadt vor zehn Jahren in die damals noch kaum renovierten Hallen des Tour & Taxis-Gebäudes Profil gegeben. Zu diesem kleinen, internen Jubiläum in den neuen Räumen freute man sich auf zahlreiche Besucher und gute Verkäufe, doch Eis und Schnee verhinderten manchen Flug und stoppten manche Bahn. Dennoch konnten sich die Aussteller schon nach wenigen Messetagen über viel Interesse und gute Umsätze freuen. ...mehr

Die 52sten Stuttgarter Antiquariatsmesse steht vor der Tür

Benimm dich!


George Catlin, North American Indian Portfolio, 1844

Es war ein Akt kulturgeschichtlicher Archivierung, als der Amerikaner George Catlin in den 1830er und 1840er Jahren weite Teile des mittleren Westens bereiste und unablässig die Trachten und Bräuche der Indianer zeichnerisch festhielt. Denn er wusste, dass die Kultur der Ureinwohner unter dem Druck der weißen Siedler bald unwiederbringlich würde zerstört sein. Aus einem persönlichen Interesse wurde eine Anwaltschaft für eine weithin unverstandene Zivilisation. In Ausstellungen und Publikationen versuchte Catlin, das Verständnis der Weißen für die Indianer zu wecken und zu schärfen. Eine dieser Publikationen kam 1844 heraus, „North American Indian Portfolio“, ein mit zwanzig Seiten Text nicht gerade gewaltiger Band, aber mit 25 meisterhaften, handkolorierten Tafeln ausgestattet. Diese erste Auflage des später noch mehrmals gedruckten Werkes überwachte Catlin selbst. Sie ist heute eine Rarität und Kostbarkeit – und darum einer der schönsten Hingucker auf der 52sten Stuttgarter Antiquariatsmesse, die in wenigen Tagen wieder die Crème de la Crème der Antiquare versammelt. Der Rosenheimer Ralf Eigl bietet Catlins Buch in einem gut erhaltenen, farbfrischen Exemplar an, veranschlagt mit 115.000 Euro. ...mehr

Die diesjährige Ausgabe der Cologne Fine Art & Antiques hat ihre Tore geöffnet

Kleiner, aber fein


Ernst Ludwig Kirchners „Skizzenbuch 159“ bei der Galerie Koch aus Hannover

Platzhirsch zu sein, bedeutet in der globalen Welt immer weniger. Dies gilt auch für Messen. Zwar ermöglicht es heute vor allem das Internet, Informationen von überall her zu beziehen und sich ein Bild von einer Sache zu machen, doch insbesondere auf dem Kunstsektor geht nichts über die eigene Anschauung. Hier bieten sich Chancen für Kunstmessen, auch wenn die Kundschaft speziell für alte Kunst stagniert und gar dahinschmilzt. Daher richtet sich im Herbst stets der Blick nach Köln, wenn die Cologne Fine Art & Antiques beginnen. Im Rheinland ist praktisch nur sie übrig geblieben, von der anders ausgerichteten größeren Schwester „Art Cologne“ im Frühjahr einmal abgesehen. Nahebei gibt lediglich Maastricht Jahr für Jahr sein Stelldichein, doch im Vergleich dazu ist Köln eher eine durchaus sinnvolle Ergänzung mit eigenen Schwerpunkten. Nach dem Abgang von Ulrike Berendson gibt heuer die neue Direktorin Cornelia Zinken ihren Einstand, die eine recht anspruchsvolle Schau zusammengestellt hat. Ihr wünscht man eine über das Regionale hinausgehende Bedeutung, die auch Besucher von weiter her anlocken kann. ...mehr

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News vom 25.07.2017

Olaf Nicolai erhält Karl-Sczuka-Preis

Lucian Freuds Grafik in Berlin

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Pinakothek restituiert Gemälde

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Ein neues Pompidou in Shanghai

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