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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Messen

Nichts für Schnäppchenjäger: Die Spezialmesse Paris Photo meldet gute Verkäufe und großes Interesse von Sammlern und Museumskuratoren. Für jeden, der etwas mit Fotografie zu tun hat, ist der Ausflug an die Seine im November ein Muss

Fotografie trifft zeitgenössische Kunst


„Ein besseres Publikum für Fotografie kann man in meinen Augen nicht bekommen“, sagt Hannes Kuckei. Mit seiner Berliner Galerie Kuckei + Kuckei hat er erfolgreich an der jetzt beendeten Messe Paris Photo teilgenommen. „Wenn man hier nichts verkauft, ist man im Job falsch“, resümiert der Berliner Galerist, der mehrere großformatige Fotografien von Barbara Probst gut in Sammlungen platzieren konnte. Probst ist bekannt für ihre im selben Sekundenbruchteil, aber mit verschiedenen Kameras aus verschiedenen Perspektiven aufgenommenen, meist dreiteiligen Sets mit Straßenszenen oder Porträts. Der Renner am Stand von Kuckei + Kuckei waren jedoch Collagen der jungen Frankfurterin Lilly Lulay, die erst im nächsten Jahr ihren Abschluss an der Hochschule für Gestaltung Offenbach macht. Ihre kleinformatigen „Mindscapes“ aus Architektur- und Landschaftselementen, die sie auf dem Flohmarkt gefundenen Fotoalben entnommen hat, kosteten 1.250 Euro und verkauften sich in alle Welt. Außerdem hatte Hannes Kuckei detailreiche Aufnahmen des 1977 geborenen Argentiniers Guillermo Srodek-Hart von altertümlichen Apotheken, Tante-Emma-Läden, Werkstätten und Bars in der argentinischen Provinz in einer 5er-Auflage für 5.000 Euro am Stand – Spurensicherung in einer schnelllebigen Zeit. Srodek-Hart war auf der diesjährigen Biennale Venedig in der von Alfons Hug organisierten Sonderschau „The Atlas of the Empire“ im Arsenale vertreten. ...mehr

Eine neue Ausgabe der Cologne Fine Art hat ihre Tore geöffnet

Voller Ambivalenzen


am Stand von Thole Rotermund aus Hamburg

Die gute Nachricht vorweg: Die Cologne Fine Art ist mitnichten untergegangen, wie in Kunstkreisen unlängst immer wieder kolportiert wurde, sondern hat sich mit Kraft gegen das Aus gestemmt. Langjährige kritische Begleiter der nunmehr 44ten Ausgabe der 1970 als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Veranstaltung müssen sich allerdings bemühen, genau zu differenzieren und dabei den Überblick nicht zu verlieren. Denn die für ihr Crossover bekannte Messe mit Kunst aus unterschiedlichen Disziplinen, Zeiten und Kontinenten ist heuer mehr denn je ein geschickt verschachteltes Konstrukt diverser Programme und Segmente. ...mehr

Ideen statt Bling-Bling: Auf der Turiner Messe Artissima findet man vor allem Konzeptkunst auf hohem Niveau. Trotz voller Hallen übten sich die Sammler in diesem Krisenjahr jedoch in Zurückhaltung

Konzept kommt vor Kommerz


Arbeiten von Angela Detanico und Rafael Lain am Stand der Galeria Vermelho

„Eine Messe ist kein Ponyhof“, sagt die Hamburger Galeristin Diane Kruse, die zum zweiten Mal in Folge an der Artissima teilnimmt. Und in der Tat ging es durchaus ernsthaft auf der Turiner Kunstmesse für Gegenwartskunst zu, die in diesem Jahr zum 20. Mal stattfand. Austragungsort war das Gebäude Oval hinter dem Lingotto-Gelände, der ehemaligen Produktionsstätte von Fiat. Das Oval ist die ehemalige Eisschnelllaufhalle der Olympischen Winterspiele 2006. 190 Galerien aus 38 Ländern waren in diesem Jahr an den Po gereist, 60 Galerien kamen aus Italien, die restlichen 130 aus dem Ausland. Die Messe vermeldete in ihrem Abschlussbericht die stolze Zahl von knapp über 50.000 Besuchern. ...mehr

Die zweite Runde des herbstlichen Münchner Messereigens hat begonnen: Die neugegründete „Art Classix“ hat sich in den Windschatten der „Highlights – Internationale Kunstmesse München“ gestellt und hofft auf Synergieeffekte

Die Auswahl ist prächtig


auf den „Highlights – Internationale Kunstmesse München“ 2013

Seit im April bekannt wurde, dass die Kunstmesse „Highlights“ in die Residenz zieht, waren Münchens Sammler mehr als neugierig. Bei der gestrigen Vernissage am neuen Ort war denn wohl kaum einer enttäuscht. Die Messearchitektur von Tom Postma gibt sich noch einen Tick eleganter und nobler als im Haus der Kunst. Wenn August der Starke heute gelebt hätte, er hätte das sogenannte „Grüne Gewölbe“ wohl in dieser Art ausstatten lassen: im Look einer modernen Schatzkammer. Dass die Exponate durchweg diesem Anspruch gerecht werden, daran besteht kein Zweifel. Das Aufgebot an Gemälden, Kunsthandwerk und Antiken ist hochkarätig und prächtig und enthält einige Millionenobjekte, wie etwa die zwei imponierenden Tafeln aus dem frühen 16ten Jahrhundert mit Darstellungen des heiligen Achatius und der heiligen Ursula bei Münchens Altmeisterhändler Konrad O. Bernheimer. Wer beim Anblick dieser zarten, aber flächigen Gesichter an Lucas Cranach denkt, liegt nicht ganz falsch. Erst vor kurzem konnte das Gemäldepaar, das mit 3,8 Millionen Euro ausgezeichnet ist, dem Aschaffenburger Maler Simon Franck zugeschrieben werden. Er gilt als talentiertester Schüler Cranachs d.Ä. ...mehr

Die Kölner Art.Fair hat sich neben der Art Cologne und der Art Karlsruhe als große Messe für zeitgenössische Kunst fest im deutschen Kunstbetrieb etabliert. Gerade lief die letzte Ausgabe im Staatenhaus. 2014 folgt der Sprung in die Hallen der Kölnmesse

Im Zentrum der Mensch


„Paratropolis“ versinkt von Zeit zu Zeit im weißen Wasserdampf. Der zerklüftete Großstadtmoloch, ein urbaner Albtraum voller Größenwahn, führt kläglich in den Untergang. Was der Künstler Alexander Becherer mit seiner Installation auf dem „Bloom“-Ableger der Kölner Art.Fair vor Augen führt, brauchen die Veranstalter jedoch nicht zu befürchten. Ganz im Gegenteil. Die „Messe für moderne und aktuelle Kunst“, wie sie sich im Untertitel bezeichnet, sieht sich nach elf erfolgreichen Jahren zwischen „Abschied und Aufbruch“, wie die Kuratoren im Katalog betonen. Heuer gilt es, Abschied zu nehmen vom schwungvoll gerundeten, aber in die Jahre gekommenen Staatenhaus. 2014 wird mit den Hallen 1 und 2 der Kölnmesse ein neues Etablissement bezogen, das dem Renommee der Veranstaltung noch mehr Geltung verschaffen soll. Doch Betrübnis kommt nicht auf: 93 Galerien stellten Werke von 633 Künstlern zur Schau, und dies zwischen bekannt und unbekannt, etabliert und aufstrebend, klangvoll und viel versprechend. Dieser 2013 besonders gelungene Ausgleich wurde lediglich von dem Wehrmutstropen begleitet, dass einige Galeristen wie der Wiener Peter Frey diesmal nicht dabei waren, da man in einem Jahr dann im neuen Ambiente besonders auftrumpfen möchte. ...mehr

Die Kunst-Messe München und die Kunst & Antiquitäten München haben am Wochenende ihre Tore geöffnet. Sie geben den Auftakt zum Kunstherbst München, der heuer erstmals vier Messen für alte Kunst und Kunsthandwerk zu bieten hat

An der Isar glänzt es wieder


Glaspokal, um 1590

Als Messestandort für die alte Kunst ist Bayerns Hauptstadt konkurrenzlos. Insgesamt vier Messen buhlen in München bis in den November hinein um die Gunst der Sammler und Museen. Die erste Staffel startete Wochenende mit den Vernissagen der Kunst-Messe München im Postpalast und mit der Kunst & Antiquitäten München auf dem Nockherberg. In gut drei Wochen folgen dann die neugegründete Art Classix im Haus der Kunst und die exquisiten „Highlights“ im Hof der Münchner Residenz. Ob alle vier Veranstaltungen überleben können, ist fraglich. Denn der Verdrängungswettbewerb im mittleren Segment ist zu groß. Hier graben sich die beiden Messeveranstalter gegenseitig die Kundschaft ab. ...mehr

Auch wenn sie immer noch keine echte Messe sein will: Die ABC – Art Berlin Contemporary etabliert sich mit ihrer sechsten Ausgabe als wichtige Verkaufs- und Diskursplattform für zeitgenössische Kunst

ABC – ein Format wird erwachsen


Maike Cruse, in diesem Jahr erstmalig Direktorin der ABC, antwortet auf die Frage ob die ABC sich denn jetzt als Messe definiere mit großem Nachdruck: „Messe? Wir sagen nichts. Wir sagen ABC.“ Zum sechsten Mal findet die Berliner ABC – Art Berlin Contemporary jetzt statt, in diesem Jahr wie in den letzten Jahren in den ehemaligen Postbahnhofshallen der Station Berlin am Gleisdreieck. 133 Galerien, davon die Hälfte aus Berlin, die anderen 50 Prozent aus ganz Deutschland und der Welt, vertreten 121 Einzelpositionen in einer offenen, angenehm improvisiert wirkenden, luftigen und recycelbaren Architektur vom Studio Manuel Raeder aus Gerüstelementen, Absperrgittern, mobilen Wandmodulen und vielen Freiflächen für installative Arbeiten. „ABC ist ein Geschäftsmodell, um den Kunstmarkt in Berlin zu stärken“, erläutert Maike Cruse, die bis 2011 Kommunikationsleiterin der Art Basel war. „Wir werden die Möglichkeit haben, uns jedes Jahr anders zu definieren und Neues auszuprobieren. Und deshalb nennen wir uns nicht Messe. Die ABC ist vielmehr eine kommerziell funktionierende Plattform für Galerien, die etwas anderes vertreten als das klassische Messeformat.“ ...mehr

Die Art Salzburg zeigt eine Vielfalt von Kunst und Kunsthandwerk

Buhlschaft um die Gunst der Besucher


So viel Kunst – und alles unverkäuflich! Denn leider ist weder der Stuck der Brüder Francesco und Carlo Brenno zu erwerben noch die „Vier Elemente“ des Freskanten Johann Michael Rottmayr. Aber was der mythologische Himmel großzügig beschirmt, drängt sich umso lieber zum Golde: Die 36 Aussteller auf der diesjährigen Art Salzburg buhlen mit viel stärkeren Reizen als Hugo von Hofmannsthals „Buhlschaft“ beim „Jedermann“ auf dem Domvorplatz um die Gunst der Besucher. In den Prachträumen der Salzburger Residenz hat sich seit 2007 die Art Salzburg als „International Fine Art Fair“ ein Ausstellungsareal gesichert, das in der Welt wohl seinesgleichen sucht. ...mehr

Die sommerlichen Antiquitätenwochen in Bamberg locken wieder nach Oberfranken

Newcomer in der Antiquitätenszene


Harald Nielsen, Teeservice, 1932

Das extreme Wetter der vergangenen Tage macht auch den Kunsthändlern im oberfränkischen Bamberg das Leben nicht gerade leicht. Die schwülen Hitzewellen, die sich zusammen mit den schier endlosen Touristenströmen durch die engen Gassen der Altstadt wälzen, drücken auf Dauer auch in die Ladengeschäfte hinein, und surrende Ventilatoren und wedelnde Fächer bieten nur unzureichenden Schutz. Darunter dürfte auch das Geschäft ein wenig leiden: Mancher Stammkunde, der sonst gern seinen Richard Wagner-Musikgenuss bereichert und aus dem nahegelegenen Bayreuth einen kleinen Abstecher nach Westen gemacht hat, dürfte seine müden Füße diesmal lieber ins Freiluftbad Bürgerreuth nahe dem Grünen Hügel gestreckt haben. Dennoch ist die Stimmung gut in der Herren- und Karolinenstraße. Über eine weitgehend reibungslos funktionierende Gemeinschaft unter den führenden Bamberger Kunsthändlern zeigt sich etwa Christoph von Seckendorff zufrieden, Geschäftsführer bei Christian Eduard Franke. Das schlage sich auch in größerer Wahrnehmung und positiver Presse nieder. ...mehr

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News vom 19.07.2017

Restituierter Gemäldezyklus bleibt in Berlin

Restituierter Gemäldezyklus bleibt in Berlin

Berlin will an Entartete Kunst erinnern

Fälschungen in europäischen Museen

Amerikanische Grafik in Stuttgart

Amerikanische Grafik in Stuttgart

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