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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Messen

Die Art Unlimited 2007

Wände im unbegrenzten Raum


Die Art Unlimited ist der kleine Ableger der Art Basel für Großprojekte. So die ursprüngliche Idee. Die ganz großen Objekte sind mittlerweile zum Teil vor die Tür auf den Messeplatz gezogen, etwa Wim Delvoyes Eins zu Eins-Drahtmodell eines Sattelschleppers, der einen Betonmisch-LKW Huckepack genommen hat. Ebenfalls nach Draußen verbannt ist ein Spätwerk des ehemaligen Skandalkünstlers Paul McCarthy. Dessen Weihnachtsmann mit einem sogenannten Butt Plug in der Hand wirkt im Freien allerdings eher wie ein Gartenzwerg der geschmacklosen Sorte, von denen es mittlerweile im Versandhandel ausreichend selbst für den kleinsten Geldbeutel gibt. ...mehr

Dritte Messe für zeitgenössische Kunst in Wien eröffnet

Vienna Fair fest im Messereigen etabliert


Nach Düsseldorf, Köln, Brüssel und Frankfurt ist der Messezirkus nun in der österreichischen Metropole angekommen. Die alte imperiale Kaiserstadt mischt heuer auch auf dem zeitgenössischen Kunstsektor wieder kräftig mit. Die äußerlich lichte Transparenz suggerierenden, modernen Wiener Messehallen versprechen eigentlich eine dynamische Haltung, die im Innern aber durch so übermannshohe und dicke Kojenwände gehemmt wird, dass man meint, die Aussteller würden sich wie die Österreicher hinter alpinen Höhen verstecken. Dabei haben sie das gar nicht nötig. Die Veranstaltung hat sich ein eigenes Profil zugelegt. Ein Schwerpunkt der Messe liegt auf Zentral- und Osteuropa, wobei Wien sich selbst als südöstliche Stadt versteht, liegt doch Bratislava näher als St. Pölten und Prag westlicher als Wien. ...mehr

Art Brussels feierte 25ten Geburtstag

Die meisten kamen wieder


Unberührt von den Irrungen und Wirrungen des Kunstreibens im Rheinland startete die Art Brussels zum gewohnten Frühjahrstermin bei strahlendem Sonnenschein und bester Geburtstagslaune in ihr Silberjubiläum. Beinahe alle Aussteller kamen wieder und einige, die sich nicht zwischen dem reichen Messeangebot entscheiden konnten, fuhren mehrgleisig. Nichts ist unmöglich – alles ist nur eine Frage der Kondition, der Koordination und der Organisation. Rüdiger Voss, Inhaber der gleichnamigen Galerie in Düsseldorf, fuhr von der Fine Art Fair Frankfurt direkt zum Aufbau nach Köln und parallel zur nächsten Standeinrichtung nach Brüssel. Zwei Messen zu bespielen, daran hatten sich immerhin 22 Galerien gewagt. Das bringt aber nicht unbedingt den doppelten Profit, dafür aber garantiert die doppelten Kosten. Einige Aussteller, wie Kuckei + Kuckei aus Berlin, gaben Brüssel nach einem schlechten Abschluss im vergangenen Jahr den Laufpass und versuchten ihr Glück auf der neu installierten Kunstmesse „dc duesseldorf contemporary“. Doch das kann die Brüsseler Messe unter ihrer Direktorin Karen Renders nicht berühren. Seit 1998 leitet sie die Geschicke – mit jedem Jahr erfolgreicher, was sich an der Internationalität der Messe ablesen will. Nur 20 Prozent der rund 170 Aussteller stammen aus Belgien. Das ist beachtlich. ...mehr

Die Art Cologne kennt jeder. Doch jetzt hat sich auch Düsseldorf eine eigene Kunstmesse zugelegt. Rivalität oder friedliche Koexistenz?

Das Duell am Rhein


Ob Kölsch oder Altbier, Malochertum oder feine Eleganz. Ausstehen konnten sie sich noch nie: Köln und Düsseldorf, die beiden rivalisierenden Großstädte ganz im Westen der Republik, befinden sich seit Jahrhunderten in einer Art Dauer clinch. Seit dieser Woche gibt es ein neues Schlachtfeld für die Städtekonkurrenz. Parallel zur traditionsreichen Kunstmesse Art Cologne, die vom Novembertermin auf den April verlegt wurde, findet erstmals auch in Düsseldorf eine Messe für junge Kunst statt. „dc duesseldorf contemporary“ heißt die neue Kunstmesse. Die Veranstalter, ein Tochterunternehmen des Hamburger Verlagshauses Gruner + Jahr, geben sich kämpferisch. „Wir wollen Neues schaffen, ohne Aussteller und Besucher zu überfordern. Das kompakte Teilnehmerfeld kann man in drei Stunden bequem abschreiten, ohne etwas zu verpassen“, grenzt sich Walter Gehlen, der Düsseldorfer Messeleiter von der von vielen als zu groß empfundenen Kölner Mutter aller Kunstmessen ab. ...mehr

„dc duesseldorf“ feiert glanzvollen Auftakt

Überzeugender Auftritt mit viel Bravour


Der Besucher tritt ein in die helle, Licht durchflutete Halle 8 der Düsseldorfer Messe. In die einzelnen Kojen braucht er sich gar nicht hineinzubegeben, er steht automatisch drinnen. So offen, großzügig und verwinkelt zugeschnitten gleichermaßen sind die Stände gestaltet. Selten ist eine Kunstmesse so einladend und erfrischend gestaltet wie hier. Im Fokus der neuen „dc duesseldorf contemporary“ steht ausschließlich die zeitgenössische Kunst, vor allem die der letzten fünf Jahre. Jeder Galerist hat versucht, sich ausgefallener zu präsentieren und aus der Reihe zu tanzen. Zusammen mit der innovativen Messearchitektur schwingt der Besucher durch einzelne Sektoren, Gänge oder Aufreihungen werden gar nicht wahrgenommen. Schnell merkt jeder Kenner: Die Art Cologne wirkt dagegen wie eine alte Tante, fantasielos, sich völlig verzettelnd, ausgepowert, nicht mehr zeitgemäß. Ideen versprühen die Künste in Düsseldorf. ...mehr

Art Cologne, dc duesseldorf contemporary, KölnShow2 & Co.

Messeflut am Rhein


Wer soll das alles sehen! Das erweiterte Rheinland wird diese Woche von einer wahren Flut an Kunstevents heimgesucht. Man muss die kommenden Tage schon sehr genau planen, um alles auf die Kunstreihe zu bringen. Vor allem braucht man langen Atem und ein gutes Schuhwerk. Den Anfang macht die Mutter aller Kunstmessen, die Art Cologne, die heute mit der Vernissage beginnt und am 22. April endet. Erstmals im Frühjahr präsentieren rund 190 Galerien aus aller Welt Kunst von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart in zwei Hallen über zwei Geschosse verteilt. Die integrierte Sonderschau „Open Space“ bietet den Ausstellern dabei Gelegenheit, raumgreifende Arbeiten jeweils eines Künstlers zu zeigen. ...mehr

Die Fine Art Fair Frankfurt 2007

Die Radikalisierung der Kunstmesse


Man stelle sich einen Wochenmarkt vor, auf dem es die erlesensten Produkte gibt: frischen Thunfisch in Sushi-Qualität, feinstes Fleisch vom Charolais-Rind, gut gereiften Käse aus der Auvergne und den frischesten, jungen Spargel, den man sich wünschen kann. Doch die Marktstände sind verwaist – es ist keiner da, den man fragen könnte. Nur kleine Zettel mit den Handy-Nummern der Händler liegen verschämt herum. Der Kunde kapiert schnell: Hier soll gar nicht unbedingt verkauft werden. Ganz offenbar geht es um etwas ganz anderes: die Radikalisierung eines Konzeptes. ...mehr

Die 32te Messe für Kunst und Antiquitäten in Salzburg hat begonnen

Österreichisch, klassisch, modern


Das Wiener Galeristenduo Wienerroither & Kohlbacher, das unter anderem mit Zeichnungen von Gustav Klimt und Egon Schiele, mit Arbeiten von George Grosz und dem Aquarell- und Tuscheblatt „The Landing Place“ von Lyonel Feininger für 90.000 Euro in die Salzburger Residenz kam, zeigte sich am Eröffnungsabend hoffnungsfroh. Mit ihrem großformatigen, in erdigen Farben gehaltenen Gemälde „Schnitter“ von Albin Egger-Lienz aus dem Jahr 1918, der ersten einfigurigen Fassung dieses Sujets, das auf die „Bergmäher“ von 1907 zurückgeht, standen sie bereits während der Vernissage in Verhandlung mit einem bedeutenden Sammler. Und auch der auf klassische Sammelobjekte des 16ten bis 18ten Jahrhundert spezialisierte Kunsthandel „Antikes und Dekoratives“ aus dem Vorarlberger Feldkirch stieß mit seinen kleinen Elfenbein-Sensenmännern, den sogenannten „Tödlein“, die als allegorische Darstellungen in Zusammenhang mit der Pest im späten Mittelalter aufkamen, auf große Resonanz. Lediglich ein Augsburger Bronze-Tödlein aus dem 17ten Jahrhundert war noch zu haben (12.000 EUR). Diese zwei Beispiele machen wieder einmal deutlich, dass sich die Moderne und die Alte Kunst, die sich auf der 32ten „Messe für Kunst und Antiquitäten – Residenz Salzburg“ bei den 44 Kunsthändler aus Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz seit gestern betont gleichrangig zeigen, nicht etwa das Wasser abgraben. Vielmehr fordert der Sammler heute für Objekte jedes Zeitalters Qualität. ...mehr

Vierte Ausgabe der Art Karlsruhe eröffnet

Im Quartett professioneller Umtriebigkeit


Kunstmessen sind stets auch Produkte des Ortes. Dem Badener „Ländle“ eilt der Ruf besonderer Bodenständigkeit, Geschäftigkeit und kooperativer Geschicklichkeit zwischen den Nachbarn Schweiz und Frankreich voraus. Von alledem zehrt auch die vierte Folge der Art Karlsruhe, die gestern Abend ihre Pforten öffnete. 161 Galerien aus neun Ländern wurden heuer erstmals von einer Jury aus rund 300 Bewerbungen ausgewählt. 37 sind neu dabei. Einige wichtige Galeristen, wie Hans Mayer aus Düsseldorf, sucht man in diesem Jahr vergebens. Ihm war das Niveau wahrscheinlich zu disparat. Und auch diesmal findet man neben Qualitätvollem viel dekorativ Unbedeutendes. Da sollten Kurator Ewald Schrade und Messechef Gerald Böse nicht nur den wirtschaftlichen Verdienst, sondern, vor allem was die zeitgenössische Kunst angeht, auch die Steigerung des Programms im Auge haben. Will man doch in den „Olymp der Kunstmessen“ zur Art Forum Berlin, Art Cologne und Art Basel aufsteigen. ...mehr

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News vom 20.09.2017

Matisse und Bonnard in Frankfurt

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Zeitgenössische arabische Kunst in Berlin

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Documenta bilanziert positiv

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Furchtlos mit Alicia Framis in der Kunsthalle Nürnberg

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