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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Messen

Die vierte Ausgabe der ViennaFair hat eröffnet

Lebendige Nischenmesse mit eigenem Schwerpunkt


Die österreichische Metropole gilt als traditionsbewusst, so dass eine Messe für zeitgenössische Kunst in Wien ein oftmals belächelter Kraftakt ganz eigener Art zu sein scheint. Aber immerhin: Für die nunmehr vierte Veranstaltung im modernen, hellen Ambiente der Messehalle A haben sich nach Angaben der Leitung 260 internationale Sammler angemeldet, davon ein Drittel aus den USA. Aufhorchen lässt auch die stattliche Zahl von 126 Galerien aus 19 Nationen. Neben jeweils zwei aus Amerika und Israel stellen Österreich und Deutschland die größten Kontingente. Viel Engagement bemüht sich, mit Hilfe der ViennaFair als wichtigem Bestandteil des Kunstmarktstandortes Wien aus dem ansonsten kleinräumlichen Denken in lokalen Kategorien auszubrechen. Die Veränderungen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs scheinen Vielen als zu gering. Auf der Suche nach einem ganz eigenen Profil wünscht man vor allem Kontakte zu den südosteuropäischen Staaten. ...mehr

Die Art Brussels 2008

Frisch, frech, fröhlich, frei


Der Umzug ging so unmerklich vonstatten, dass man noch nicht einmal aus dem Pressetext auffallende Neuerungen herausgelesen hatte. Mit 179 Teilnehmern präsentierte sich die Art Brussels nun in den Hallen 1 und 3 des Messegeländes am frisch renovierten Atomium. Die Empfangssituation wurde komplett neu gestaltet und gab sich großzügig, offen, freundlich und hell. Übersichtlicher geht’s nimmer, und selbst die wieder schmaler gewordenen Gänge durch die beiden Hallen vermittelten kein Gefühl von Enge, sondern von Intimität. Man habe nicht vor, noch größer zu werden, hört man von Karen Renders, der Messedirektorin mit guten Drähten ins Ausland. Aus 430 Bewerbungen hat die aus internationalen Galeristen bestehende Jury siebzig Neuzulassungen in die Messehallen eingeladen. Dafür vermisste man die deutschen Galerien Voss aus Düsseldorf, Sturm aus Stuttgart und Röpke aus Köln. Hier war wohl die Wahl zwischen der altehrwürdigen Art Cologne und der Art Brussels zu schwierig oder der Kraftakt, an beiden Messen teilzunehmen, zu groß. ...mehr

Neuanfang in Bescheidenheit: Die Art Cologne 2008

Neuer Direktor – Neues Glück?


Ob er es richten wird? Ob er allein den Bedeutungsverlust der weltweit ältesten Verkaufschau für Kunst der Gegenwart auffangen wird? Auf die aktuelle Ausgabe der Art Cologne konnte ihr neu ernannter Direktor Daniel Hug jedenfalls keinen großen Einfluss nehmen. Seine Tätigkeit in Köln beginnt offiziell erst am 1. Mai. Doch auch jetzt schon hat sich einiges verändert. Auf der Suche nach dem Neuanfang beschreitet die Art Cologne den Weg weg von der Masse. Qualität ist nun die Devise. Nur noch 150 Galerien präsentieren sich in drei Hallen, eine deutliche Reduzierung von den einst rund 300 Teilnehmern aus den Hochzeiten der Kunstmesse. Das bescheidenere Teilnehmerfeld resultiert nach Angaben der Messeleitung auf strengeren Auswahlkriterien, in Wahrheit jedoch haben viele im Vorfeld wegen der Turbulenzen auf eine Anwesenheit verzichtet, darunter auch solche, die Jahrzehnte lang der Art Cologne die Treue gehalten haben, wie etwa Hans Mayer aus Düsseldorf. Mal sehen, wie sich im Detail die angestrebte „substantielle Stärkung für 2009“ gestaltet. So sollen alle Teilnehmer in diesem Jahr einer „Prüfung“ unterzogen werden. ...mehr

Aktionen und Programme bei Open Space auf der Art Cologne

Jankowski macht Kasse


Heiß hergehen soll es auf der Galerienplattform Open Space, die – zur 39sten Ausgabe der Art Cologne 2005 von der Kölner Agentur Neumann + Luz ins Leben gerufen – in diesem Jahr nun schon zum vierten Mal frischen Wind in die etwas abgeschlaffte Kunstmesse am Rhein bringen soll. Heiß hergehen wie in den Auktionshäusern in New York, London und Berlin – oder wie in den Fernsehsendern, die von frühmorgens bis spätabends und auch darüber hinaus ihre Ware feilbieten wie auf alten Jahrmärkten. Denn beides – Kunst und Kommerz, sehen und kaufen – verbindet Christian Jankowski in einer gewohnt witzig-ironischen und doch von künstlerischem Ethos geleiteten Aktion, die an diesem Dienstag stattfinden wird. Der 1968 in Göttingen geborene Jankowski stellt bereits jetzt eine Auswahl dessen vor, was in den kommenden Tagen bis zum Sonntag die Besucher in Köln erwartet, und bietet sie gleichzeitig zum Verkauf. ...mehr

Die TEFAF Maastricht beweist erneut ihre Ausnahmestellung

Die üblichen Superlative


Anthonis van Dyck, Saint Sebastian Bound for Martyrdom, um 1622-1632

Fast schon monströs mutet der Aufwand an, der seit Ende letzter Woche auf der Kunstmesse in Maastricht getrieben wird. Die traditionelle Blumendekoration besteht in diesem Jahr aus einem Meer von 175.000 Anemonen. Das sind nach Angaben des Veranstalters 70 Prozent der in der ersten Hälfte des Monats März weltweit verfügbaren Blumen dieser Art. Knapp 10.000 Besucher zur Vernissage und 25.000 in den ersten drei Tagen: das sind die Rekordzahlen der TEFAF, die darüber eigentlich gar nicht so glücklich sein sollte. Hatte die Königin der Kunstmessen doch in den letzten Jahren die Eintrittspreise so kräftig erhöht, dass der Publikumszustrom etwas zurückging. Und genau das war auch der Plan. Denn in Maastricht hatte man das Luxusproblem, dem Andrang nicht mehr Herr zu werden. Schließlich ist die TEFAF keine Museums- sondern eine Verkaufsausstellung. Das Verkaufen wurde aber für die Händler immer schwieriger in dem Gedränge. Vernissagegäste sind hingegen immer willkommen. Sie sind handverlesen, wohlhabend und kaufwillig. Für sie fahren die über 200 Kunst- und Antiquitätenhändler aus aller Welt das Beste auf, was sie haben. ...mehr

Überschaubar, aber ambitioniert: Die 9. Art Rotterdam bot Einsteigern junge, frische Kunst

Kunstkauf leicht gemacht


Lakritztüte „de Kunstkoop“

„Eet smakelijk!“ Jeder Besucher nahm sie mit, die kleinen Tüten mit den fünf Lakritzmünzen, die während der Art Rotterdam von der Initiative „Kunstkoop“ verteilt wurden. Das von der Mondriaan Stiftung und der holländischen Regierung geförderte Programm „Kunstkoop“ funktioniert nach dem Prinzip der Waschmaschinenfinanzierung: Der Kunstkauf wird bis zu einer Höchstsumme von 7.000 Euro mit einem zinslosen Darlehen unterstützt. Der Käufer zahlt einen Grundbetrag und stottert dann die restliche Summe in bis zu 36 monatlichen Raten ab. Die Galerie erhält die Gesamtsumme sofort, eine Bank gewährt den Kredit, die Zinsen zahlt der niederländische Staat. Einzige Voraussetzung: Man muss ein regelmäßiges Einkommen in Holland nachweisen. Rund 70 Prozent der Käufer, so verriet die Assistentin des Messechefs, machten davon bei der Art Rotterdam Gebrauch. Vielleicht erklärt das ja das rege Kaufinteresse, gerade bei Gelegenheitssammlern, auf der eher überschaubaren Messe. „De Kunstkoop“ ist ein demokratisches Instrument des Erwerbs von Kunstwerken. Es erlaubt kunstinteressierten Normalbürgern den Zugang zu einem oft als exklusiv, hermetisch und elitär empfundenen Markt. Die meisten Galeristen sind sehr einverstanden mit dieser staatlich unterstützten Brücke. Und auf der Art Rotterdam wurde auf den kleinen Preisschildchen neben den Arbeiten oft der Ratenplan fein säuberlich aufgeschlüsselt. Da genügte meist schon ein dezenter Blick, bevor man sich auf lange Gespräche mit dem Galeristen einlassen musste. ...mehr

Ein Rundgang über die Art Karlsruhe im Jahr 2008

Weiter auf Expansionskurs im klassischen Sektor


Kunstmesse ist nicht gleich Kunstmesse. Was für Museen oder Galerien mit ihren spezifischen Pogrammen, Präsentationen und Besuchern gilt, trifft für Messen auch zu. Mit viel Geschick, Engagement und Fortune segelt die Art Karlsruhe schon seit fünf Jahren selbstsicher und bodenständig als ernstzunehmendes Schiff in der Flotte wichtiger gleichartiger Veranstaltungen. Konzentriert auf fünf kurze Tage, ausgezeichnet terminiert und platziert in wundervollem Ambiente moderner Messehallen hat sie weit mehr zu bieten als die Leistungen der künstlerischen Hauptvertreter des deutschen Südwestens. Mit ihrem bis weit in die Schweiz und ins unmittelbar angrenzende Frankreich hineinreichenden Kunst- und Besucherpotentials vereinnahmt sie längst ein nicht zu unterschätzendes Stück des zu verteilenden Anteils im Kunstmarkt. Das Portfolio reicht von international operierenden Galerien bis hin zu heimischen Händlern. Ergänzt wird das Messegeschehen durch Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen, zentralen Fragen mit hochkarätig besetzten Podien, Sonderschauen, Auftritten von Medien und Institutionen. ...mehr

Zweite Ausgabe der „antique & kunstmesse Düsseldorf“ eröffnet

Düsseldorf will sich als erstklassiger Kunstmessestandort etablieren


Letztes Jahr gastierte man noch in einer Flughafenhalle. Eine Luftnummer jedoch war dies nicht, nur der nicht zu übersehende Auftakt. Dieses Jahr findet die „ak düsseldorf“ in der neuen Halle 8a der Messe statt. Schon der erstaunlich gut besuchte Eröffnungsabend am Dienstag gab dem Konzept Recht. Die rheinische Landeshauptstadt erlebte ein Stelldichein zahlreicher gut betuchter Sammler aus der gesamten Region. Wie viele Aussteller in Gesprächen betonen, reizt an der Teilnahme das Potential an Kunstkäufern, das das breite mittelständische Unternehmensklientel im weiten Düsseldorfer Umfeld bereithält. Entsprechend gehoben und sorgfältig arrangiert ist das moderne, ansprechende Ambiente. An der Stelle langer Gänge mit preußisch strenger Kojenaufreihung inszeniert man einen abwechslungsreichen Parcours im Mäanderzuschnitt. Unterschiedlich zugeschnittene Stände, durchgängiger Teppichbelag machen ebenso die trennenden Wände weniger wahrnehmbar wie die nicht vorhandene Separierung nach Sachgebieten. Abwechselnd werden Kunsthandwerk, Gemälde und Skulpturen bis zum 19ten Jahrhundert, Kunst der Antike und außereuropäische Kunst, Kunst auf Papier, Kunst aus dem 20sten und 21sten Jahrhundert offeriert. Langeweile kommt hier keine auf. ...mehr

Ein Rückblick auf Arte Fiera Bologna

Stimmungskrise in Italien?


Robert Barta, Studio Visit, 2007

Die Stimmung in Italien schien so heiter wie das Wetter, als die Arte Fiera Bologna am vergangenen Donnerstag ihre Pforten öffnete. Zwar wurden während der Vernissage weniger Besucher gezählt, doch die Laune unter den Galeristen war erwartungsfroh und angespannt zugleich. Wie würde sich die Banken- und Börsenkrise auf dem Weltmarkt auf der Kunstmesse niederschlagen? Wie die Regierungskrise in Italien? Wird es Streik geben? Was passiert, wenn die angekündigten und eingeladenen Sammler zum Wochenende nicht kommen können? Fragen, die sich viele gestellt haben werden! Aber nach außen wurde gelacht und gehandelt. Ohne Handel geht in Italien gar nichts. Die deutschen Galeristen, die regelmäßige Teilnehmer der Messe sind, gehen damit schon genauso lässig um wie ihre italienischen Kollegen. Allerdings wird über Preisspannen nicht gesprochen, schon gar nicht zur Presse. ...mehr

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News vom 20.09.2017

Matisse und Bonnard in Frankfurt

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Zeitgenössische arabische Kunst in Berlin

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Documenta bilanziert positiv

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Furchtlos mit Alicia Framis in der Kunsthalle Nürnberg

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