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Am 06.05.2017 Auktion 37: Moderne und Zeitgenössische Kunst

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Tänzerin / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel
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AktuellAktuell:Messen

Die Art Rotterdam und die erstmals parallel stattfindende Designmesse Object Rotterdam schaffen Synergieeffekte. Die Kehrseite des Messeduos: ein nicht zu übersehender Trend zur Regionalisierung

Auf Nummer sicher programmiert


Auf der elegant geschwungenen Erasmusbrücke, die die Rotterdamer Innenstadt mit den alten Überseekais verbindet, herrschte Dauerstau. Zur 10. Art Rotterdam kamen die Besucher offenbar gern mit dem Auto. In diesem Jahr setzte die Messe auf Synergieeffekte: Parallel zur Kunstmesse eröffnete einen Tag zuvor auch die kleine, übersichtliche und bis auf wenige Ausnahmen rein niederländische Designmesse Object Rotterdam mit nur 21 Ausstellern. Das Angebot dort ist, abgesehen von einigen puristischen, zeitlosen und funktionalen Entwürfen, zumindest für den deutschen Geschmack oft allzu verspielt und gagfreudig. Messedirektor Michael Huyser beschreibt es so: „Das holländische Design spiegelt oft auch die Volksseele wieder: Es ironisiert Großmutters Tasse, ist witzig, verspielt und humorvoll. Die junge Generation in Holland ist geprägt von den Gags in den Werbespots. Entweder sind sie sehr politisch ausgerichtet oder extrem funorientiert.“ ...mehr

„Antique & Kunstmesse Düsseldorf“ eröffnet den deutschen Kunstmessereigen des Jahres 2009

Trotz Krise: Sehnsucht nach dem Schönen


Satz von neun Stühlen, Berlin/Potsdam, um 1790

Guter Dinge muss man zu einer Zeit schon sein, in der sich wirtschaftliche Hiobsbotschaften überschlagen. In wieweit ist auch die Kunst betroffen? Messen sind neben Auktionen der wichtigste Indikator. Wie reagieren die Aussteller? Wo liegen die Erwartungen? Wer jetzt Kunst kauft, tut es der ausgewiesenen Qualität erlesener Werke zuliebe. Ein eindeutiger Vorteil für die Kunst. Halbgares, Unausgereiftes will sich die „Antique & Kunstmesse Düsseldorf“ also nicht leisten. Hier hat man reagiert: Form und Inhalt rücken auf der niveauvollen Verkaufsschau für Kunst und Antiquitäten in den Fokus. Versiert trotzt die deutsche Jahresauftaktmesse der Bedrängnis und stärkt ihre Position als ernst zu nehmende Verkaufsschau. ...mehr

30 internationale gegen fast 200 italienische Galerien: Die Arte Fiera Bologna sollte mehr um internationale Aussteller buhlen

Das Ausland blieb fern


Am Stand der Galleria Federico Luger aus Mailand

Strömender Regen und Eiseskälte zum Wochenende in Bologna zog die Massen hinaus zum Messegelände, wo zum 33ten Mal die Arte Fiera Bologna ihre Pforten vom 23. bis zum 26. Januar geöffnet hatte. Mit dem Besucherstrom wanderten auch alle diejenigen dorthin, die sich sicherlich nicht für Kunst interessieren, es aber auf die scheinbar wohlgefüllten Brieftaschen der Messebesucher abgesehen hatten. So hatte manch einer sein Geld schon vertan, bevor er in den drei oft völlig überfüllten Messehallen nach der Kunst schauen konnte. Darinnen boten erstmals drei Hallen mehr Platz für die Galerien, ein Starkoch sollte mit Spitzengastronomie die Besucher inmitten des Ausstellungsgeschehens verführen und an der Champagnerbar ließ es sich trefflich ausruhen. ...mehr

Die 54te Brussels Antiques & Fine Arts Fair gibt sich vorsichtiger

International soll es sein


weibliche Figur, römisch, 1.-2. Jh. v. Chr.

Gediegen geht es zu auf Belgiens edelster Branchenschau, der „Brussels Antiques & Fine Arts Fair“, kurz BRAFA. Bis zum 1. Februar dauert die Leistungsschau der Kunst- und Antiquitätenhändler, die ihnen mit einer Laufzeit von elf Tagen einiges an Durchhaltevermögen abverlangt. Die Veranstalter bemühen sich seit dem Umzug in die Lagerhallen des ehemaligen Rangierbahnhofs Thurn & Taxis vor fünf Jahren um eine Internationalisierung, die zur Umbenennung von „Foire des Antiquaires de Belgique“ in den aktuellen Namen geführt hat. Noch ist davon nicht allzu viel zu spüren, Belgien und Frankreich stellen über 80 Prozent der Aussteller und wahrscheinlich 90 Prozent des Publikums. Bisher sind erst sechs der 124 Aussteller aus Deutschland, darunter jedoch so prominente wie die Göttinger Antikenhändlerin Roswitha Eberwein oder der Münchener Kunstsalon Franke. ...mehr

Die aktuelle Ausgabe der „Cologne Fine Art & Antiques“ versucht den Neubeginn

Ende der Party, Startfrei für die Kunst


Fritz Heiden, Lyrasekretär, um 1820

Völlig unverhofft stolperte die altehrwürdige Westdeutsche Kunstmesse in die Veränderungsfalle der Zeit. Dezente Wandlungen der letzten Jahre wie die Terminierung in den Herbst, die Unbenennung in „Cologne Fine Art“ und vor allem fehlende junge Käuferschichten deuteten lediglich ein größeres Beben an. In unbehaglichen, schlecht erreichbaren Hallen der Kölner Messe wähnte man sich eher in einem lustlos sortierten Gemischtwarenladen mit Stücken fürs heimische Wohnzimmer, das Publikum schien großteils einem Seniorentanztee entronnen. Alles aus und vorbei. Verbände und Galeristen probten den Aufstand, der drastische ökonomische Wandel spitzte alles auf die Frage zu: Aufgeben oder radikale Zäsur. Das Wagnis zu letzterem bedingte schonungslose Einschnitte, die mit den Schlagworten schlanker, niveauvoller, ortsverändert auf den Punkt zu bringen sind. ...mehr

Von gotischen Meistern bis Fernando Botero: in Berlin öffnete gestern Abend die erste Spezialmesse für Skulpturen – die „Sculptura – European Sculpture Fair“

Madonnen, Bacchanten und preußische Könige


Lawrence Macdonald, Hyazinthus, Rom 1842

Ein wenig mutet die erste „Sculptura“, die von dem am Starnberger See beheimateten Händlerehepaar Benno C. Gantner und Maria-Louise Hopp-Gantner initiiert und realisiert wurde, wie ein Kräftemessen mit den Beständen der großen Berliner Museen an. Die sanft in ihrem Ausdruck gestaltete und weich gearbeitete Lütticher Madonna aus der Zeit um 1450, die der Düsseldorfer Kunsthandel Esch für 42.000 Euro anbietet, oder das außergewöhnliche Gegensatzpaar Pilatus und Christus – Pilatus im Gewand, Christus fast nackt mit wundenübersäter Haut, das um 1480 in Franken entstand und das die Kunsthandlung Julius Böhler aus Starnberg mit 480.000 Euro bepreist,– sind Kunstwerke, die mit den Exponaten des renommierten Bode-Museums auf der anderen Seite der Spree durchaus konkurrieren können. ...mehr

Die 15. Artissima in Turin

In ruhigeren Fahrwassern


Installation von Josephine Meckseper

„Going out of business – Sale“ steht auf einem großen Schild, das eine verchromte Schaufensterpuppe hält. Daneben Krücken, ein altmodischer Gehwagen, eine Flasche mit billigem Whiskey. Ist die anspielungsreiche Installation der in New York lebenden Deutschen Josephine Meckseper gleich im Eingangsbereich der Artissima etwa ein böses Omen für die 15. Ausgabe der Turiner Kunstmesse? Ausverkauf, Bankrott, raus mit den Ladenhütern? Etwas zögerlich liefen die Verkäufe an den ersten Tagen tatsächlich. Die meisten Galeristen äußerten sich vorsichtig optimistisch. Man weiß eben aus den Vorjahren, dass viele Italiener nach mehrmaligen Kojenbesuchen mit Freunden und Familie dann in letzter Minute doch noch kaufen. ...mehr

Das 13. Art Forum Berlin eröffnete trotz Finanzmarktkrise optimistisch. In der Kunsthauptstadt Berlin herrscht offenbar nach wie vor Feierlaune. Mit einer gelungenen Abschiedsausgabe verabschiedet sich die langjährige Messechefin Sabrina van der Ley

Kristallisationspunkt der Kunst


Berlin im Herbst 2008. Die Zeiten sind rauer geworden im Vergleich zum Vorjahr. Überall ist von der Finanzmarktkrise und der beginnenden Rezession die Rede. Zudem waren die vorausgegangen Kunstmessen in London und Paris weitaus weniger erfolgreich als in den Jahren zuvor. Hinter vorgehaltener Hand sprach man gar von Umsatzeinbußen von 60 bis 70 Prozent auf der Londoner Frieze Art Fair. Eigentlich keine guten Vorzeichen für das Berliner Art Forum, das zudem um vier Wochen nach hinten verschoben wurde und dieses Jahr nicht den Auftakt des herbstlichen Messereigens bildete. Dennoch war die Stimmung auf der Vernissage am Donnerstagabend ausgesprochen gut. Ein interessiertes Publikum wälzte sich langsam durch die übervollen Hallen. Der amerikanische Fotokünstler Tim Roda, 31, stellt begeistert fest: „Woanders, zum Beispiel in Chicago, geht es den Leuten bei der Eröffnung nur ums Biertrinken und Gesehenwerden. Hier trifft man auf echtes Interesse an der Kunst und kann gute Gespräche führen.“ ...mehr

Die Berliner Liste 2008

Kunst am Ku’damm


Klaus Wowereit hatte abgesagt. Ein Wermutstropfen für Wolfram Völcker am Eröffnungsabend der Berliner Liste im Haus Cumberland, aber statt des Bürgermeisters waren über 5.000 andere Kunstinteressierte zum Kurfürstendamm gekommen. Damit errechnet der Organisator der Kunstmesse schon am ersten Abend einen Zuwachs zum Vorjahr. Ob die Umgebung verblassten Reichtums des ehemaligen Luxushotels auch nachhaltig auf die Verkäufe abfärbt, ist in der diesjährigen Situation allgemeiner Käuferzurückhaltung abzuwarten, doch zumindest der Eröffnungsabend ließ sich besser als letztes Jahr an, als die Liste auch schick, aber etwas abgeschieden im Postbahnhof am Gleisdreieck residierte. ...mehr

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