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AktuellAktuell:Messen

Die „Cultures“ bringen in Brüssel erstmals in den Galerien am Grand Sablon antike, asiatische und außereuropäische Kunst zu einer Verkaufsschau zusammen

In fernen Welten


Masken der Kasai

Es ist das umstrittenste Sammelgebiet, das die Kunstwelt kennt, und das trotzdem oder gerade deswegen eine exklusive Sammlerklientel hat. Es geht um Objekte aus Afrika, Ozeanien, Indonesien, Asien, Ägypten und auch dem Mittleren Osten. In keinem anderen Sammlungsgebiet ist die Dunkelziffer bezüglich Verkauf und Schmuggel von illegalen Kunstwerken und Kulturgütern so hoch wie in diesem. Ein offenes Geheimnis ist es, dass die durch den Islamischen Staat zerstörten Kunstwerke bruchstückhaft ins Ausland verkauft werden, damit dieser schmutzige Krieg finanziert werden kann. Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist mit ihrer Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes bei Sammlern, Künstlern und Kuratoren, Galeristen, Museumsleuten und anderen Kunstschaffenden in Ungnade gefallen. Nach wie vor wird sie ihr Ziel nicht aufgeben: Grütters will Ein- und Ausfuhr von kulturellen Objekten neu regeln und den Handel mit Raubkunst gerade aus den Kriegsgebieten in Afrika und dem arabischen Raum unterbinden. Und sie will mit Hilfe der neuen Ausfuhrregeln auch die Abwanderung von bedeutendem Kulturgut aus Deutschland verhindern. Dies ist der eigentliche Schmerzpunkt für die Kunstszene und der Grund dafür, dass so erbost über das Novellierungspaket aus dem Kulturstaatsministerium gestritten wird. ...mehr

Less is more: Auch an ihrer neuen Location, dem citynahen ehemaligen Zolllager Tour & Taxis, behauptet sich die um 50 Galerien geschrumpfte Art Brussels als wichtige europäische Messe für Neu- und Wiederentdeckungen. Was der Messe guttut: Die scheidende künstlerische Direktorin Katerina Gregos hat der Verkaufsschau einmal mehr einen kuratorischen Stempel aufgedrückt. Kommerzielle und nichtkommerzielle künstlerische Praxis gehen in Brüssel Hand in Hand

Mehr als die üblichen Verdächtigen


Frederik Van Simaey, Sing Sing Bar, 2016

Man trifft sich auf der Sing-Sing-Plattform. Auf der 34. Ausgabe der Art Brussels hat die Genter Kunsthochschule HISK eine kuratierte Karaoke-Bühne gleich neben dem beliebten Hamburger-Stand auf der sonnigen Bierterrasse errichtet. Hier ertönen schmalzige Liebeslieder in verschiedenen Sprachen. Der Text läuft mit, und zwei Darsteller untermalen in emotionalen Gesten den Sound. Ausgedacht hat sich das Ganze der Künstler Frederik Van Simaey. Wer mitmachen möchte, ist im Übrigen herzlich eingeladen. Eine pfiffige Abwechslung im geschäftigen Messealltag. Gleich am ersten Tag der Art Brussels hat sich die quirlige „The Belgian Beer Terrace“ zum inoffiziellen Hot Spot der diesjährigen Art Brussels entwickelt. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Art Cologne hat ihre Tore geschlossen. Zwar stand sie unter den Vorzeichen des Jubiläums, wurde aber rasch von Bürden des Alltags eingeholt

Kunst, Geschäft, Augenblick


Hein Stünke vor dem Plakat zum Kölner Kunstmarkt 1967

Aktuelle Erfordernisse, weitsichtige Persönlichkeiten und maßgebliche Unterstützer sind meistens unabdingbare Voraussetzungen für wegweisende Projekte. So war es auch im Jahr 1967 in Köln. Als die Galeristen Hein Stünke von der Galerie „Der Spiegel“ und Rudolf Zwirner angeregt von Erfahrungen der ersten Documenta-Ausgaben dem Kulturdezernenten Kurt Hackenberg ihre Idee von einer neuen Plattform für den Kunsthandel unterbreiteten, stießen sie auf offene Ohren. Seinerzeit war in Deutschland der Kunsthandel noch marginal und dezentral; man musste viel reisen, um Werke zu sehen. Lediglich die 1956 etablierte Deutsche Kunst- und Antiquitätenmesse in München und die 1962 gestartete Stuttgarter Antiquitätenmesse existierten. Deutschland hatte nach dem Krieg kein Zentrum für zeitgenössische Kunst mehr. Mittelpunkt des Handels aber war das Rheinland. So gründete sich der Verein progressiver deutscher Kunsthändler, der vom 13. bis zum 17. September 1967 im historischen Festhaus Kölns, dem Gürzenich, den ersten „Kölner Kunstmarkt“ ausrichtete. ...mehr

Die Art Cologne feiert Jubiläum: die 50. Ausgabe der Mutter aller Kunstmessen hat in Köln ihre Tore für das Publikum geöffnet

„Auf einmal ist man Fünfzig


…wie schnell die Zeit vergeht“, neigt man da zu ergänzen, wie es so schön im rheinischen Karnevalslied von Ernst Neger heißt. Auch am Beispiel der Art Cologne ist nachvollziehbar, wie der Lauf der Zeit sich unerbittlich seinen Weg bahnt, in diesem Fall von Kölns heimeliger Stube, dem Gürzenich, in dem 1967 mit dem ersten „Kölner Kunstmarkt“ alles begann, der dann ab 1974 schon in die Messehallen der Rheinstadt umzog und seit 1984 als „Art Cologne“ firmiert. Die Kunst in ihrer medialen Vielfalt, die Masse der Werke und die hohe Zahl von 218 Ausstellern verdeutlichen die Dimensionen solch einer heutigen Kunstmaschinerie. Dies verleitete die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker auf der Pressekonferenz dazu, bei der Vorstellung der 50. Ausgabe von einem „Weltereignis“ zu sprechen. Dem Art Cologne-Direktor Daniel Hug blieb es anschließend überlassen, die Euphorie der Politik auf ein realistischeres Maß herunterzubrechen, indem er nüchtern feststellte, dass „nahezu alle führenden deutschen Galerien“ präsent seien. ...mehr

Die meisten Galeristen der Art Cologne blicken der diesjährigen Ausgabe der ältesten Kunstmesse der Welt mit Zuversicht und Optimismus entgegen. Unmut gibt es dagegen bei etlichen langjährigen Teilnehmern, die dieses Jahr nicht zugelassen wurden. Wir haben uns im Vorfeld der Messe schon einmal bei einigen Ausstellern umgehört

Die Grande Dame wird 50


Verkaufsgespräch auf der Art Cologne

In dieser Woche öffnet die Art Cologne wieder ihre Pforten. In diesem Jahr feiert man in Köln Jubiläum: Die ursprünglich unter dem Label „Kunstmarkt Köln“ gegründete Mutter aller Messen für zeitgenössische Kunst findet bereits zum 50. Mal statt. 219 Galerien aus 25 Ländern reisen an den Rhein und präsentieren Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien, Drucke, Multiples, Editionen, Installationen, Performances und Videokunst. Eine klare Aufteilung sorgt auf der Art Cologne für Übersichtlichkeit. Während in der Halle 11.1 die Klassische Moderne gezeigt wird, bildet die Halle 11.2 den weitaus größten Sektor mit zahlreichen international etablierten Galerien, darunter auch Blue-Chip-Aussteller wie Hauser & Wirth aus Zürich, Thaddaeus Ropac aus Salzburg oder David Zwirner aus New York. Die Halle 11.3 hingegen widmet sich jungen und aufstrebenden Galerien, die nicht älter als zehn Jahre sind, sowie den Sondersektionen „New Contemporaries“ mit 29 Galerien, „Collaborations“ mit 41 Galerien samt der amerikanischen Kooperationsmesse NADA und „Film Cologne“. Das Angebot reicht von der Klassischen Moderne über Highlights der Nachkriegskunst diesseits und jenseits des Atlantiks bis hin zu atelierfrischen Arbeiten von gerade der Hochschule entsprungenen Newcomern. ...mehr

Zu den Salzburger Osterfestspielen darf die traditionsreiche „Art & Antique Residenz Salzburg“ nicht fehlen. Ein Dutzend profilierter Händler aus Österreich und Süddeutschland sorgt für Glanz auf dieser Messe für Kunst, Antiquitäten und Design, wie sie sich im Untertitel selbst bezeichnet

Von A wie Antike bis Z wie Zülow


Sabäischer Männerkopf, Südarabien, 1. Jahrhundert v. Chr. bis 1. Jahrhundert n. Chr.

Es mag wohl wahr sein, dass ein großer Teil der Festspielgäste außerhalb der Osterzeit weder die international tätige belgische Asiatika-Galerie Art Blue noch den kundigen Volkskunstspezialisten Walter Moskat in der Nähe von Bregenz ganz gezielt ansteuern würde. Aber in Salzburg auf der „Art & Antique“, die noch bis zum 28. März in den Räumlichkeiten der Residenz stattfindet, ist das anders. Hier ist der Musikliebhaber empfänglich für das Reizvolle und Schöne, für Barock und Klassische Moderne, für Antiken und Wiener Jugendstil. Dass diese Messe immer noch den guten Ruf hat, das maßgeschneiderte Pendant zum anspruchsvollen Musikevent zu sein, ist vor allem auf jene Händler zurückzuführen, die mit Kompetenz, Neugierde und Engagement ihr Geschäft betreiben. ...mehr

Die TEFAF in Maastricht glänzt wieder. Doch die führende europäische Messe für Kunst und Antiquitäten muss sich auch neuen Herausforderungen stellen

Wie riecht’s?


Roelant Savery, Vase mit Blumen in einer Steinnische, 1615

Die ersten Erfolgsmeldungen verkündet die TEFAF in Maastricht noch während der Eröffnung: Ein Blumenstilleben mit Insekten in einer Steinnische von Roelant Savery war dem Mauritshuis in Den Haag 6,5 Millionen Euro wert. Für die Galerie Colnaghi mit Konrad O. Bernheimer an der Spitze und das Museum war das Grund genug, während der Eröffnung einen Pressetermin vor dem Bild aus dem Jahr 1615 anzuberaumen. Mit großem Twitter-Aplomb haben zudem Talabardon et Gautier aus Paris ein kleinformatiges Gemälde von Rembrandt präsentiert: Die lange verloren geglaubte Verbildlichung des Geruchssinns, erst kürzlich für deutlich unter eine Million Dollar bei einem Auktionshaus in der amerikanischen Provinz erworben. Das auf unter 1.000 US-Dollar geschätzte Bildchen hatte sich als erstes signiertes Werk des Meisters entpuppt. Allerdings wurde es bereits Wochen vor der Messe an The Leiden Collection nach New York weitergereicht. Immerhin bekam die Öffentlichkeit es auf diese Weise einmal zu sehen. ...mehr

Die 17. Ausgabe der Art Rotterdam endete am Sonntag mit einem neuen Besucherrekord. Die größte niederländische Kunstmesse bietet für Händler, Sammler und Besucher aus dem In- und Ausland viele Nischen

Schauen, kaufen, reflektieren


Ryan Mendoza, Detroit House

Ein weißes, schlichtes Holzhaus stand zur Begrüßung der Besucher der Art Rotterdam vor der mächtig aufragenden Van Nellefabriek. Der amerikanische Künstler Ryan Mendoza, Jahrgang 1971, hat die stark baufällige Behausung in Detroit erworben, dort abgebaut und als Kunstinstallation auf die am Sonntag zu Ende gegangene Messe nach Holland verfrachtet. Ein Monument des Leerstands, aber auch der intelligenten Umnutzung. Das „Detroit House“ erfährt so eine Aufwertung ganz ähnlich wie der Austragungsort der 17. Art Rotterdam selbst. In der Ende der 1920er Jahre als Paradebeispiel für moderne, arbeiterfreundliche Industriearchitektur errichteten Van Nellefabriek finden heute ganz unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen statt. Wo einst Tabak, Kaffee und Tee produziert wurden, werden jetzt Mieter aus dem kreativen Bereich und Start up-Unternehmen begrüßt. ...mehr

Die neue Ausgabe der Art Karlsruhe läutet nun zum 13. Mal das deutsche Messekunstjahr ein

Verankert in der Heimat


bei der Art Karlsruhe 2016

Obwohl die 13 im Verruf drohenden Unheils steht, muss man die Primzahl hinsichtlich der neuen Ausgabe der Art Karlsruhe eher als Glückszahl auffassen. Das besucherstärkste Paradeschiff unter den deutschen Kunstmessen wird auch heuer im kunstaffinen Landstrich am Oberrhein zumindest diese Position behaupten. Denn das Konzept des Messemachers Ewald Karl Schrade, solide und qualitätvolle Dialoge zwischen Gegenwartskunst und klassischer Moderne aus den letzten 100 Jahren unter Verortung in der Region aufblühen zu lassen, ist auch diesmal aufgegangen. So stoßen zu den Ausstellern, die schon von Anbeginn dabei waren, immer wieder renommierte hinzu. Die schwergewichtige Gruppe aus der klassischen Moderne wird diesmal etwa von der Galerie Utermann aus Dortmund erweitert. Auch in der Halle 4 mit Anbietern der jüngeren Gegenwartskunst konnten mit Brigitte March aus Stuttgart oder Meyer Riegger aus dem heimischen Karlsruhe mit Dependance in Berlin neue Teilnehmer hinzugewonnen werden. ...mehr

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